Als Mann u Frau getrennt, aber Eltern (lang)

Liebe „Betroffene“,
mein Ratsuchen geht an Euch, die als Paar getrennt leben aber Eltern sind und mit einer neuen Beziehung angefangen haben.

Besonders in dieser besinnlichen Vorweihnachtszeit ist es am meisten zu spüren - man(n) fällt in ein Loch, die Vergangenheit, das alte Leben holt einen ein und die Traurigkeit und Unsicherheit kommt hoch.

Wie kann man(n) damit umgehen? Wie überwindet man(n) seine eigenen negativen Gefühle und wie kann man(n) sich mit den Konsequenzen seiner Trennung von Ehefrau und Kindern arrangieren?

DAS es eine Trennung gab - wird als richtig empfunden. Aber immer mal wieder kommt es hoch, das Spüren, dass man „draußen“ ist, nicht mehr dazu gehört, Teilzeitvater oder -mutter ist.

Männer reden wenig über ihre Gefühle - mein Partner auch, aber ich möchte wissen, wie ich meinem Freund (46) helfen kann.
Er beendete eine langjährige Ehe, die ohne Höhen und Tiefen, ohne Kommunikation und sogar 10 Jahre lang ohne Berührungen stattfand und fing mit mir neu an. (sie trennten sich, bevor er mich kennenlernte) Die Frau war´s zufrieden und hatte die letzten Jahre der Ehe nur Interesse an ihm als Vater ihrer 3 Kinder und nicht als Mann - darum lief auch nichts.
Heiligabend, jeden Geburtstag, jede Familienzusammenkunft ist er dabei - sein altes Leben ist an diesen Tagen wieder so wie früher - um so schwerer muss es ihm fallen, in sein neues Leben zurück zu finden. Sie will keine neue Beziehung, sie will ihn auch nicht zurück. So springt er denn zwischen den Welten und ist außerdem jede Woche 2x da und wäscht die Wäsche der Familie (seine eigene mit) und kocht für die Kinder, repariert was am (eigenen) Haus - in Abwesenheit seiner Noch-Frau, die zu dieser Zeit volltags arbeitet. Ich finde das äußerst löblich - so lange wie sie noch keinen neuen Freund hat mag das auch gut gehen, außerdem haben sie sich eine Freundschaft bewahrt - aber ich spüre, wie er mehr und mehr darunter leidet.
Auch ich hab mein Päckchen zu tragen, wenn ihr mal in meiner Vika gelesen habt, dass meine Kinder (2 Mädchen, 10 und 13) nicht bei mir weiter aufwachsen. Das versuche ich auch täglich neu zu verwinden.

Wie würdet - oder wie geht ihr damit um?
Ich danke Euch schon jetzt für Eure Ratschläge!
*lg Birgit

Liebe „Betroffene“,
mein Ratsuchen geht an Euch, die als Paar getrennt leben aber
Eltern sind und mit einer neuen Beziehung angefangen haben.

Ich hab’ während der Trennungsphase eine neue Beziehung angefangen.
Hat sich so ergeben und kam genau richtig. Nach ca. einem Jahr
„nur“ Stress, endlich mal wieder angenehme Gefühle.
Das habe ich meiner Ex-Parnerin nicht verklickert; wünschte
mir nur, dass sie auch was findet, womit es ihr besser geht.

Besonders in dieser besinnlichen Vorweihnachtszeit ist es am
meisten zu spüren - man(n) fällt in ein Loch, die
Vergangenheit, das alte Leben holt einen ein und die
Traurigkeit und Unsicherheit kommt hoch.

Durch die oben erwähnte Konstellation habe ich die Trennung so
nebenbei vollzogen. Weihnachtliche Gefühle habe ich seit meiner
Kindheit nicht mehr…dafür aber andere, gute Gefühle :wink:

Wie kann man(n) damit umgehen? Wie überwindet man(n) seine
eigenen negativen Gefühle und wie kann man(n) sich mit den
Konsequenzen seiner Trennung von Ehefrau und Kindern
arrangieren?

Indem man (Frau) sich klar bewusst wird, warum die Trennung nötig
war. Nämlich weil das alte Leben nicht mehr funktioniert
und ich weiß ,dass ich was ändern MUSS, um nicht mein Leben lang
unglücklich vor mich hin zu vegetieren. Es wurde bewusst, dass je
länger mit der Entscheidung Trennung gewartet wird, wertvolle
Zeit verloren geht!
Alleine dass ich diese Zeit nun für mich habe tröstet mich über
den Verlust des „Vollzeit“-Papas weg.
Wobei das bei jedem anders ist. Ich z.B. war nie der Super-Dad.
Wollte ich auch nie sein.
Meine Kids (Girlie 8, Bub 5) sind gerade mal 15 Km entfernt und
wir sehen uns öfter. Meist kurz, aber auch mal 'n Wochenende bei
mir. Bis jetzt ist das für die und für mich voll o.k.!
Traurige Gedanken, wie z.B. „Jetzt ist Papa nicht da, wo ich ihn
bräuchte“ werden mit Vernuft verdrängt. Auch wenn ich den Kids nur 1
mal in der Woche vermittele, dass ich immer für sie da bin, kommt das
an und ich merke sofort wenn’s irgendwo arg knirscht. Wie gesagt,
über die kleinen Problemchen habe ich mir eh nie Gedanken gemacht :wink:

DAS es eine Trennung gab - wird als richtig empfunden. Aber
immer mal wieder kommt es hoch, das Spüren, dass man „draußen“
ist, nicht mehr dazu gehört, Teilzeitvater oder -mutter ist.

Nun, bei mir ist das kein Problem, weil ich nie den Anspruch
auf „bester Vater“ hatte. Aber genauso wie zu Voll-Familienzeiten
habe ich auch heute meine Position und die ist für die Kids,
auch im pädagogischen, zu erkennen. Papa is eben Papa :wink:

Männer reden wenig über ihre Gefühle - mein Partner auch, aber
ich möchte wissen, wie ich meinem Freund (46) helfen kann.
Er beendete eine langjährige Ehe, die ohne Höhen und Tiefen,
ohne Kommunikation und sogar 10 Jahre lang ohne Berührungen
stattfand und fing mit mir neu an. (sie trennten sich, bevor
er mich kennenlernte) Die Frau war´s zufrieden und hatte die
letzten Jahre der Ehe nur Interesse an ihm als Vater ihrer 3
Kinder und nicht als Mann - darum lief auch nichts.
Heiligabend, jeden Geburtstag, jede Familienzusammenkunft ist
er dabei - sein altes Leben ist an diesen Tagen wieder so wie
früher - um so schwerer muss es ihm fallen, in sein neues
Leben zurück zu finden. Sie will keine neue Beziehung, sie
will ihn auch nicht zurück. So springt er denn zwischen den
Welten und ist außerdem jede Woche 2x da und wäscht die Wäsche
der Familie (seine eigene mit) und kocht für die Kinder,
repariert was am (eigenen) Haus - in Abwesenheit seiner
Noch-Frau, die zu dieser Zeit volltags arbeitet. Ich finde das
äußerst löblich - so lange wie sie noch keinen neuen Freund
hat mag das auch gut gehen, außerdem haben sie sich eine
Freundschaft bewahrt - aber ich spüre, wie er mehr und mehr
darunter leidet.

Meine Güte, so 'ne Story ist für mich nicht nachvollziebar, bzw.
hört sich das wie ein melankolischer Mensch an, der sich gerne
selbst ein bissl quält. 10 Jahre in einer festen Beziehung ohne
Sex mit dem Partner. Haste mal SM bei ihm angesprochen?
(Scherz, sorry aber da fehlen mir die „normalen“ Worte :wink:

Auch ich hab mein Päckchen zu tragen, wenn ihr mal in meiner
Vika gelesen habt, dass meine Kinder (2 Mädchen, 10 und 13)
nicht bei mir weiter aufwachsen. Das versuche ich auch täglich
neu zu verwinden.

Dann ist das ja schon Rutine bei dir. Hör einfach mal auf damit.
Wie das Rauchen abgewöhnen. Man lenkt sich ab, macht irgend einen
anderen Scheiß, vielleicht auch was sinnvolles.
Wenn im Kopf dann ein gewisser Abstand von dem Problem besteht,
sieht’s aus der Entfernung gar nicht mehr wie ein Problem aus,
sondern eher wie eine Sache mit der man eigentlich gut umgehen kann,
da du der Steuermann bist.

Wie würdet - oder wie geht ihr damit um?

s.o.

Ich danke Euch schon jetzt für Eure Ratschläge!
*lg Birgit

Grüße,
Erik

Hallo Birgit,
dir einen Rat zu geben fällt sicher allen, die das lesen, vielleicht sogar erleben, nicht leicht. Die ganze Situation braucht sehr viel Toleranz von allen betroffenen Seiten.

Ich lebe vom Vater meiner beiden Söhne auch getrennt. Habe jemanden kennengelernt, der ebenfalls einen Sohn hat und von ihm getrennt lebt. In dieser Beziehung war es schon nicht leicht:

  1. mit meinen eigenen Schuldgefühlen meinen Kindern gegenüber klar zu kommen (ich habe ihnen den Vater genommen). Allerdings habe ich im Laufe der Jahre ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Ex-Mann aufgebaut und wir entscheiden gemeinsam über wichtige Entscheidungen, die die Kinder betreffen. Wir haben den Kindern gegenüber nie einen Zweifel gelassen, dass wir trotz der Trennung gemeinsam für sie da sind. Jeder eben auf seine Weise.
  2. Die Beziehung zu meinem neuen Partner litt darunter, dass sein Sohn und meine Kinder keinerlei Nähe aufbauen konnten. Sie konnten sich absolut nicht leiden. Und auch ich hatte ein Problem mit dem so anders erzogenen Kind. Mein Partner hatte seinem Sohn gegenüber auch ein sehr schlechtes Gewissen und hat es mit teuren Urlauben etc. versucht zu überdecken. Er hat aber auch versucht zu meinen Kindern ein guter Freund zu sein und wurde auch so akzeptiert.
  3. Leider ging auch diese Beziehung in die Brüche, weil der neue Partner nicht sehr selbssicher war und sich Bestätigung bei anderen Frauen suchen musste. Und so war ich wieder mit den Jungs alleine.

Das ist schon für mich sehr schwer, denn wieder konnte ich ihnen nicht den langen Familienhalt geben, den ich mir für sie gewünscht hätte. Die Kinder sagen mir, dass es für sie wichtig ist, dass sie ihren Vater nicht ganz verloren haben, dass er für sie da ist und wir ein gutes Verhältnis zueinander haben. Aber aus meiner Sicht sollte dieses gute Verhältnis nicht so ausarten, dass der Ex-partner noch in dem alten Zuhause ein- und ausgeht. Er muss einen Schnitt vollziehen und trotzdem den Kindern das Gefühl geben, dass er für sie da ist. Aber nicht für die Ex-Frau, ausschließlich für die Kinder. Ich glaube, dass den Kindern sonst überhaupt erklär wird, warum der Vater denn nun nicht mehr zu Hause wohnt. Wichtig ist auch, dass man mit den Kindern über die Situation spricht, dass man ihnen nicht versucht etwas vorzumachen, denn sie spüren mehr als sie zeigen.

Den Eltern kann ich nur raten nicht im Streit auseinander zugehen. Versucht auf einem guten Level Freunde zu sein und gemeinsam wichtige Themen mit den Kindern zu besprechen. Da braucht ein neuer partner dann nicht dabei zu sein. Soviel Verständnis muss dieser dann auch aufbringen.

Schwer ist es alle mal. Und das schlechte Gewissen auf beiden Elternteilseiten loszuwerden ist nicht leicht. Ich denke, dass ich stolz auf mich und die Kinder sein kann, denn sie sind liebevolle und ordentliche Jungs geworden, trotz der Trennungen.

Vielleicht hilft es dir.
Gruß Anne

Hi,

es ist sicher schwierig, die Rolle als (Ex-)Partner von der als Elternteil zu trennen, weil es immer Konflikte mit sich bringt.

Es ist sicher schwierig, die Vergangenheit nicht zurückhaben oder verändern zu wollen, auch wenn man ich im Einvernehmen getrennt hat, oder Planungen für die gemeinsame Zukunft (mit den Kindern)zu machen, wie es sein solle/könnte/müsste.

Ich bewundere die wenigen, die es schaffen, mit ihren Ex-Partern ein freundschaftliches Verhältnis zu behalten, oft endet es leider in Hass oder zumindest dann man sich absolut nichts mehr zu sagen hat.

In der Hinsicht scheint dein Partner ja ein für beide Seiten annehmbares Arragement gefunden zu haben. Vieleicht wäre das auch ein sinnvolles Ziel für Dich?

Gruss A.

Hallo Andreas,
keine Frage das dies schwierig ist, den Sprung vom Partner auf "Nur"Elterteil zu schaffen!
Meine Frage zielte aber dahin, dass ich wissen wollte wie es ANDERE, vorzugsweise Männer, geschafft haben! Das Du ihn „lobst“ ist ja toll - hilft aber leider mir (oder ihm) gar nicht weiter.

Fühle Dich bitte nicht angegriffen von mir. Ich möchte nur meinem neuen Partner da so gern bei helfen mit allem klar zu kommen.

In der Hinsicht scheint dein Partner ja ein für beide Seiten
annehmbares Arragement gefunden zu haben. Vieleicht wäre das
auch ein sinnvolles Ziel für Dich?

Exfrau, Kinder und ich - sowie auch meine eigenen Kinder haben keinerlei Berührungsängste und Probleme miteinander!
Nocheinmal - das war ja auch nicht der Grund meines Postings!

Ich hab mein Ziel - ohne jegliche schmutzige Wäsche zu waschen „Fels in der Brandung“ und Mutter für meine Kinder zu sein, wenn sie mit Problemen kämpfen!
Und ich hab mein Ziel für meinen (neuen) Partner da zu sein und ich möchte ihn und seine Motivation verstehen und seine momentane Vorweihnachts-Depri beenden!

Gruss A.

Ebenso Birgit

Hallo Anne,

Aber aus meiner Sicht sollte dieses gute Verhältnis nicht so
ausarten, dass der Ex-partner noch in dem alten Zuhause ein-
und ausgeht. Er muss einen Schnitt vollziehen und trotzdem den
Kindern das Gefühl geben, dass er für sie da ist. Aber nicht
für die Ex-Frau, ausschließlich für die Kinder.

Das sehe ich auch so und praktizierte es selbst so.

dass den Kindern sonst überhaupt erklär wird, warum der Vater
denn nun nicht mehr zu Hause wohnt.

Sie sind 17, 15 und 11 - sie haben es gut verstanden und für sie hat sich ja fast nichts geändert.
Das Paar hat, wie erwähnt, keinerlei Interesse aneinander.

Ich vermute aber, dass er in der Phase der Trennung steckt, wo er sich wünscht „wäre doch meine Ex so gewesen oder würde sich so ändern, wie meine „Neue“ ist!“

Ich habe ihm gesagt, das alles Zeit braucht zu verstehen und zu verarbeiten und das er sein Handeln überdenken möchte und ob er es aus heutiger Sicht noch gutheißen kann und daraus die Konsequenzen ziehen muss. Ich verstehe ihn gut, dort im Haus steckt „sein Leben“, seine Arbeit und seine Zukünftsträume, die nun alle nicht mehr bei ihm sind.
Er fühlt sich mehr und mehr fremd im eigenen Haus und sagt, er sei eifersüchtig auf einen evtl. mal kommenden neuen Partner seiner Ex - weil dieser dann in „seinem“ Haus wohnen würde, und seine Kinder erziehen würde, heute nicht wissend, ob der mögliche zukünftige Partner in seinem Sinne erziehen würde.
Auch das mit dem Haus kann ich nachvollziehen, aber ich finde, er ängstigt sich hier noch um ungelegte Eier. Denn noch steht kein neuer Mann bei ihr ins Haus.

Ich drück nicht an ihm rum, ich verbieg ihn nicht, ich löcher ihn nicht, ich bin einfach da für ihn. Aber ich spüre seine Probleme - seit Tagen ganz massiv. Darum hab ich mich an Euch gewandt.
Danke Dir!
*lg Birgit

Hallo Erik,

Indem man (Frau) sich klar bewusst wird, warum die Trennung
nötig war. Nämlich weil das alte Leben nicht mehr funktioniert
und ich weiß ,dass ich was ändern MUSS, um nicht mein Leben
lang unglücklich vor mich hin zu vegetieren.

Dazu steht er. Ich für meinen Teil ebenso.

Meine Güte, so 'ne Story ist für mich nicht nachvollziebar,
bzw.
hört sich das wie ein melankolischer Mensch an, der sich gerne
selbst ein bissl quält. 10 Jahre in einer festen Beziehung
ohne
Sex mit dem Partner. Haste mal SM bei ihm angesprochen?

Kam wegen seines Berufes (Nachtarbeit) und im anderen Zimmer schlafen, da Säugling im Ehebett und er keinen Vor-der-Schicht-Schlaf fand. Sie hatte (außer Kinderwunsch) seiner Aussage nach schon immer kaum Interesse am Sex und er hörte irgendwann auf „Bittsteller“ sein zu wollen. Du wirst lachen (oder weinen) ich kenne viele Beziehungen, wo sehr lange Phasen „Dürre“ auftreten oder kaum noch was stattfindet - meiner Meinung nach ein sicheres Zeichen, das sowieso mit der Beziehung vorbei ist!

Dann ist das ja schon Rutine bei dir. Hör einfach mal auf
damit.Wenn im Kopf dann ein gewisser Abstand von dem Problem
besteht,sieht’s aus der Entfernung gar nicht mehr wie ein Problem aus,sondern eher wie eine Sache mit der man eigentlich gut umgehen
kann, da du der Steuermann bist.

Meistens klappts schon - auch dank neuer Umgebung, Job und neuer Liebe :smile:
Aber trotzdem, immer, wenn ich von Problemen im Haus meiner Kinder erfahre, geb ich mir selbst eine Mitschuld. Nicht, dass wir uns falsch verstehen - mein Ex wütet im Hass gegen mich (weil ich ging) und nutzt die Kinder als seine Waffe gegen mich. Ich bleibe meinen Kindern die Mutter wie sie sie kennen, lieben und brauchen und wasche selbst keine schmutzige Wäsche gegen ihren Vater.
Ich denke, dadurch läuft sein Krieg irgendwann ins Leere.

Hab vielen Dank für Deine geschilderten Erfahrungen und für mich sehr gute Denkanstösse, bzw. „Aha-Effekt“!
*lg Birgit

Hi Brigit

Also ich kann dir nur aus der sicht einens Kindes erzählen wies ist da ich selber erst eine kleine Familie gründe und da noch glücklicherweise alles in ordnung is.

Meine Eltern haben sich getrennt als ich 14 war meine schwester war 13 (hätte aber schon viel eher passieren sollen!!!)

Die Zeit nachder Trennung war die schönste meines Lebens bevor ich selbst zu Mutter wurde. Meine Mutter hatte sich aber ziehmlich schnell wieder auf die suche gemacht. Dannach gingen Männer ein und aus. Für mich war es schrecklich das ich mich mit den meisten nicht verstand und ich auch merkte das meine Mutter nicht wirklich glücklich mit ihnen war. (ich glaub sie war oft mit ihnen zusammen weil sie angst vorm allein sein hatte) Es gab nur einen den ich gut leiden konnte doch er war und is noch verheiratet und will sich wegen seiner eigenen Kinder nich trennen. Mit ihm war meine Mutter auch glücklich nur konnte daraus ja nix werden. Bin dann mit 17 von zu Hause ausgezogen und hab auch vorher nen kurzen aufenthalt in der Psychatrie. Meine Mutter hatte sich mehr mit dem nicht allein sein und ihrer Arbei beschäftigt als mit uns.

Mein Vater war meine Bezugspersonn auch wenn er uns als Kinder geschlagen hatte. Aber bei ihm hatte ich und habe auch immer noch das gefühl das er sich um uns kümmert. Er hat auch wenn er ne neue Freundin hatte das nie wirklich an uns ran gelassen solange es noch nix wirklich ernstes war was uns (mich und meine schwester immer neurgirig gemacht hat)

Mein Vater hat immer gesagt mit 12 is die Erziehung eh vorbei danach kann man nur noch mit rat und tat zurseite stehen. Ich kann (um jetzt zum Grund zu kommen warum ich hier fast mein ganzes leben ausschütte) nur sagen er hat recht gehabt. Erziehen kann dann keiner der Eltern mehr das is schon geschehen aber das mit rat und tat zur Seite stehen is gerade in der Pupertät sehr wichtig. Meine Mutter hat immer noch versucht uns zu erziehen und war dadurch nie für uns da und ihre Männer haben sich auch nie wirklich für uns interessiert für sie waren wir immer „altgenug“. Dadurch hab ich mich als Kind beim mir zuhause nicht mehr wohl gefühlt.

Dein neuer Freund brauch also keine Angst haben das einer neuer MAnn an der Seite seiner Ex seinen Platz einnimmt das wird er bei dem alter der Kinder nie tun solange er selbst sich noch um die kinder kümmert und für sie immer ein offenes Ohr hat.

Ich hoffe dir hilft die etwas andere sichtweise
Isa

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Hallo Erik,

Indem man (Frau) sich klar bewusst wird, warum die Trennung
nötig war. Nämlich weil das alte Leben nicht mehr funktioniert
und ich weiß ,dass ich was ändern MUSS, um nicht mein Leben
lang unglücklich vor mich hin zu vegetieren.

Dazu steht er. Ich für meinen Teil ebenso.

Das is’ eh klar. Es geht um das „sich immer wieder bewusst machen“,
dass eine Weiterführung der Beziehung für alle immer mehr
negative Folgen gehabt hätte. Und, dass man deswegen nicht’s
nachtrauern soll, sondern „glücklich“ ist, dass es vorbei ist.

Kam wegen seines Berufes (Nachtarbeit) und im anderen Zimmer
schlafen, da Säugling im Ehebett und er keinen
Vor-der-Schicht-Schlaf fand. Sie hatte (außer Kinderwunsch)
seiner Aussage nach schon immer kaum Interesse am Sex und er
hörte irgendwann auf „Bittsteller“ sein zu wollen. Du wirst
lachen (oder weinen) ich kenne viele Beziehungen, wo sehr
lange Phasen „Dürre“ auftreten oder kaum noch was stattfindet

  • meiner Meinung nach ein sicheres Zeichen, das sowieso mit
    der Beziehung vorbei ist!

Auch das ist für mich nicht nachvollziehbar. Zuletzt hatte ich ein
offenes Gespräch mit einer jungen Frau. Sie sagte ganz
selbstverständlich, dass der Sex das Wichtigste ist, in einer
Beziehung. Stimmt ja, dachte ich mir. Nur vergisst man beim älter
werden solche einfachen und klaren Fakten. Auch sagte sie …
mir fällt gerade auf, dass dies besser in’s Board Lust&Liebe passt :wink:
Jedenfalls würde ich und ich sag’ mal die meisten MÄNNER bei einer
solchen unfreiwilligen (Zölibat)Beziehung nicht lange fackeln
und mich offenherzig auf dem freien Markt umsehen
(ich sage extra nicht „kommerzieller Markt“, wenn du mich
verstehst…oder: „Andere Mütter haben auch schöne Töchter“).

Meistens klappts schon - auch dank neuer Umgebung, Job und
neuer Liebe :smile:
Aber trotzdem, immer, wenn ich von Problemen im Haus meiner
Kinder erfahre, geb ich mir selbst eine Mitschuld. Nicht, dass
wir uns falsch verstehen - mein Ex wütet im Hass gegen mich
(weil ich ging) und nutzt die Kinder als seine Waffe gegen
mich. Ich bleibe meinen Kindern die Mutter wie sie sie kennen,
lieben und brauchen und wasche selbst keine schmutzige Wäsche
gegen ihren Vater.
Ich denke, dadurch läuft sein Krieg irgendwann ins Leere.

Verstehe…scheixx Männer :wink:
Die Kids mit rein zu ziehen ist einfach gesagt fies,
aber auch vor allem dumm.
Erkläre deinen Mädels was dumm ist :wink:

Hab vielen Dank für Deine geschilderten Erfahrungen und für
mich sehr gute Denkanstösse, bzw. „Aha-Effekt“!
*lg Birgit

Bittesähhhr, Grüße,
Erik

Hallo Birgit,

ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Kraft Du zu haben scheinst, Dich um andere zu kümmern.

Die Art und Weise wie Du Deinem jetzigen Partner helfen willst, scheint mir in gewisser Hinsicht absolut selbstlos.

So schön ich das auch finde, dass Dein jetziger Partner eine freundschafliche Beziehung mit seiner Ex aufgebaut hat uns sich um die Kinder und das Haus kümmert, so mehr mach ich mir Sorgen um die Innigkeit seiner Beziehung zu Dir.

Denn eines kann ich nicht verstehen! Wehmütigkeit in Deiner Nähe.

Da kämen bei mir ganz andere Gefühle hoch, als bei Dir.

Ich weiss ja nicht, ob Dein Partner das schon mal gemacht hat, aber, wenn nicht, würde ich mal empfehlen zumindestens kurzfristig einfach etwas anderes zu machen, als immer dasselbe.

Kann er nicht mal 2-3 Monate sein Haus und seine Kinder nicht besuchen?! Soll er sich mal vorstellen, dass er Seemann ist oder Montage-Arbeiter, da kann man auch nicht „nach Hause“.

Zwei, drei Monate „nur“ mit Dir und eventuell Deiner Familie (vielleicht ein paar Anrufe mit seinen Kindern). Kann man das nicht mal probieren?

Ich wünschte mir, dass dies die Innigkeit Eurer Beziehung verstärkt und er beim nächsten Weihnachtsfest erst gar keine Wehmütigkeit aufkommen läßt.

Lieben Gruß
Skyver

Hallo Skyver,

Kann er nicht mal 2-3 Monate sein Haus und seine Kinder nicht
besuchen?! Soll er sich mal vorstellen, dass er Seemann ist
oder Montage-Arbeiter, da kann man auch nicht „nach Hause“.

Zwei, drei Monate „nur“ mit Dir und eventuell Deiner Familie
(vielleicht ein paar Anrufe mit seinen Kindern). Kann man das
nicht mal probieren?

Denkst du eigentlich irgendwann mal nicht in erster
Linie an dich?
(ich beziehe das auch auf andere Postings von dir).

Meine Kinder mussten oefter mal ohne Papa auskommen.
Ich weiss, dass sie damit Schwierigkeiten haben, aber
die Sachzwaenge konnten sie mit zunehmendem Alter
immer besser verstehen. Trotzdem haben sie gelitten.
Trotzdem ist in dieser Zeit bei uns einiges schief gelaufen,
was danach einiges an Aufwand brauchte, um es wieder zu
richten. Und dass trotz regen Telefonkontakts mit dem
abwesenden Papa.

In Birgits Fall sind die Kinder schon mal Scheidungskinder.
Das ist nicht das Ende der Welt, aber auch nicht so
einfach wegzustecken fuer Kinder (auch - vielleicht gerade -
fuer 16jaehrige).
Wenn man weiss, obwohl die Eltern getrennt leben, kann ich
BEIDE jederzeit erreichen, sie sind fuer mich da.

Wenn ich nun aber weiss - der Papa lebt 1/4STunde weit weg
von hier - aber er schliesst mich jetzt absichtlich aus
seinem Leben aus, weil ihm anderes (seine neue Freundin/
deren Familie/ seine Selbstfindung) wichtiger ist …
dann kann ich mir ziemlich gut vorstellen, was
in diesen Kindern vorgeht. Von daher finde ich deinen
Rat wirklich ungemein kaltschnaeuzig und egoistisch den
Kindern gegenueber.
Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass
es Birgits Freund in seiner Situation helfen wuerde (wenn
er da ueberhaupt mitmacht).
Fuer Birigt selbst kann das ganz leicht nach hinten losgehen,
wenn die Kinder des Partners naemlich sie als Grund fuer
die Papa-Pause identifizieren.

Gruesse
Elke

3 „Gefällt mir“

Denkst du eigentlich irgendwann mal nicht in erster
Linie an dich?
(ich beziehe das auch auf andere Postings von dir).

Alle denken immer an sich bei allem was sie tun, selbst Du. Selbst was scheinbar selbstlos aussieht, basiert immer auch dem Denken an sich. Selbstlosigkeit bringt aber nicht automatisch persönliches Glück. Darauf weise ich gern hin.

Meine Kinder mussten oefter mal ohne Papa auskommen.
Ich weiss, dass sie damit Schwierigkeiten haben, aber
die Sachzwaenge konnten sie mit zunehmendem Alter
immer besser verstehen. Trotzdem haben sie gelitten.
Trotzdem ist in dieser Zeit bei uns einiges schief gelaufen,
was danach einiges an Aufwand brauchte, um es wieder zu
richten. Und dass trotz regen Telefonkontakts mit dem
abwesenden Papa.

Also ich habe als Kind auch Monate ohne Vater verbracht. Rückblickend kann ich nicht feststellen, dass ich da negative Gefühle entwickelt habe, eher zu Situationen, wo sich meine Eltern vor Ort gestritten haben! 2-3 Monate halte ich in der Tat für eine lächerlich kurze Trennungszeit.

In Birgits Fall sind die Kinder schon mal Scheidungskinder.
Das ist nicht das Ende der Welt, aber auch nicht so
einfach wegzustecken fuer Kinder (auch - vielleicht gerade -
fuer 16jaehrige).
Wenn man weiss, obwohl die Eltern getrennt leben, kann ich
BEIDE jederzeit erreichen, sie sind fuer mich da.

Was gibt es denn in dem besagten Fall groß wegzustecken bitteschön?! Das ist doch ein Fall bei dem selbst die Kinder nachvollziehen können, warum die Eltern das machen und wahrscheinlich auch unterstützen!

Wenn ich nun aber weiss - der Papa lebt 1/4STunde weit weg
von hier - aber er schliesst mich jetzt absichtlich aus
seinem Leben aus, weil ihm anderes (seine neue Freundin/
deren Familie/ seine Selbstfindung) wichtiger ist …
dann kann ich mir ziemlich gut vorstellen, was
in diesen Kindern vorgeht. Von daher finde ich deinen
Rat wirklich ungemein kaltschnaeuzig und egoistisch den
Kindern gegenueber.

Muss ich denn jetzt noch gute Begründungen mitliefern, warum der Papa mal eben zwei- drei Monate nicht vorbeischauen kann?! Wie wäre es denn mit der ehrlichsten aller Gründe. DEM PAPA geht es schlecht! Will mal die Kinder sehen, die sich über die Gesundheit ihres Vaters stellen!

Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass
es Birgits Freund in seiner Situation helfen wuerde (wenn
er da ueberhaupt mitmacht).

Warum sollte es nicht helfen?! Abwechslung tut immer gut.

Fuer Birigt selbst kann das ganz leicht nach hinten losgehen,
wenn die Kinder des Partners naemlich sie als Grund fuer
die Papa-Pause identifizieren.

Wenn die Papa-Pause so schlecht verkauft ist, wie Du es darstellst, kann das die Kinder schon aufregen. Denn ein bißchen mehr Anstrengung kann man in der Tat erwarten!

Das fande ich jetzt ein bißchen zuviel Schwarzmalerei!

Lieben Gruß
Skyver

Hallo Isa,
danke das ich wieder etwas dazulernen durfte! Jetzt, wo du es erzählst, merke ich das da tatsächlich ein Unterschied ist, wie sich neue Partner und neue Partnerinnen gegenüber „fremden“ Kindern verhalten!
Will sagen, die neuen Frauen gehen immer offener und interessierter mit den „fremden“ Kindern um als neue Männer, selbst im Haushalt lebend. Hast Recht.

Mein Schatz hat sich übrigens nach 2 Tagen Ruhephase und in seinem zuhause einkuscheln wieder eingekriegt und sieht jetzt dem „besinnlichen“ Weihnachtsfest nicht mehr ganz so schlimm entgegen.
*erleichterte Grüße
und herzliche Wünsche für ein schönes Weihnachtsfest!
Birgit

Genau und danke!
liebe Elke,
genauso sehe ich das auch! Es geht nicht um die Zeit, die sie miteinander verbringen, es geht einzig um sein Gefühl dabei. Ich find´s wichtig, das Kinder ihre Eltern behalten.
Mit den Reparaturen am Haus - da hab ich so meine gemischten Gefühle, kann aber einsehen, das das für alle wohl am einfachsten ist, wenn er mal mit zupackt - zumal sie sich auch eine Freundschaft bewahren konnten.

Das Paar hat sich bereits seit vielen Jahren getrennt, räumlich im Haus und im Herzen muss das auch so um die Zeit dann geschehen sein. Sie haben in über 20 Jahren niemals ein lautes Wort oder Streit gehabt. Für mich eine WG mit Kindern.

Mein Liebster fühlt sich halt zwischen den Stühlen - kann ich verstehen.

Seine Jungs freuen sich übrigens schon auf einen Besuch bei mir!! - und ich auch! Wir gehen zu 5 ins Kino und schnabulieren meinen selbstgebackenen Schokokuchen. Die Mutter freut sich auf einen freien Nachmittag bei ihren Hamburger Freunden.

Die Zeit wird helfen.

Vielen Dank für Deinen „Senf“ und ich wünsche Euch trotz „keinen Schnee“ und „keine Winter-Weihnachtsstimmung“ ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!
*lg Birgit

Hallo Skyver,
nein, so eine Pause würde überhaupt keinem der Beteiligten gut tun und ist auch völlig unnötig.
Nur seine Einstellung zu seinem eigenen Handeln - an der sollte er arbeiten. Und z. B. sollte er überlegen, ob er z. B. nicht die Reparaturen sein lassen könnte, denn ist ist nicht mehr sein Haus und nicht mehr sein zuHause. Das hab ich ihm auch gesagt. Auch das mit der Wäsche - da kam gleich Protest, das will er so machen und noch nen Grund haben, statt nur zum Kochen (und aufpassen) 2x die Woche hinzufahren. Schließlich habe er keine eigene Maschine in seiner Junggesellen-1-Zimmer-Bude und bei mir mit Trocknen (31 winzige Quadratmeterchen in 2 Zimmern) geht das auch schlecht. (Wir leben nur 5 minuten voneinander und sind aber praktisch gut 25 Tage/Nächte zusammen in meiner Bude pro Monat, nur ab und zu bei ihm.)

Und selbstlos? Nein, sehe ich nicht so. Wenn du öfters meine Postings hier überall liest, kannst Du mich bestimmt schon gut einschätzen, oder?

Ich wünschte mir, dass dies die Innigkeit Eurer Beziehung
verstärkt und er beim nächsten Weihnachtsfest erst gar keine
Wehmütigkeit aufkommen läßt.

vielen lieben Dank für Deine Wünsche! Ich wünsche Dir und Familie ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr 2005!
*lg Birgit

Hi Skyver,

Alle denken immer an sich bei allem was sie tun, selbst Du.
Selbst was scheinbar selbstlos aussieht, basiert immer auch
dem Denken an sich. Selbstlosigkeit bringt aber nicht
automatisch persönliches Glück. Darauf weise ich gern hin.

Da widerspreche ich dir nicht. Aber ‚ausgeglichene Kinder‘
ist zum Beispiel etwas, was ich nicht nur fuer sie
tue, sondern auch fuer mich!
Und meinen Egoismus darf ich nicht auf Kosten Schwaecherer
(der Kinder) ausleben.

Also ich habe als Kind auch Monate ohne Vater verbracht.
Rückblickend kann ich nicht feststellen, dass ich da negative
Gefühle entwickelt habe, eher zu Situationen, wo sich meine
Eltern vor Ort gestritten haben! 2-3 Monate halte ich in der
Tat für eine lächerlich kurze Trennungszeit.

Das kommt auf die Umstaende und das Alter an. Wie gesagt,
Papa drei Strassenzuege weiter zu wissen und ihn nicht
sehen zu duerfen, weil er eine Kinderpause braucht, ist keine
ideale Voraussetzung.

In Birgits Fall sind die Kinder schon mal Scheidungskinder.
Das ist nicht das Ende der Welt, aber auch nicht so
einfach wegzustecken fuer Kinder (auch - vielleicht gerade -
fuer 16jaehrige).
Wenn man weiss, obwohl die Eltern getrennt leben, kann ich
BEIDE jederzeit erreichen, sie sind fuer mich da.

Was gibt es denn in dem besagten Fall groß wegzustecken
bitteschön?! Das ist doch ein Fall bei dem selbst die Kinder
nachvollziehen können, warum die Eltern das machen und
wahrscheinlich auch unterstützen!

Was sollen die Kinder da verstehen? Wir sind laestig,
wir stoeren, Papa geht es ohne uns besser.
Mhm.

Muss ich denn jetzt noch gute Begründungen mitliefern, warum
der Papa mal eben zwei- drei Monate nicht vorbeischauen kann?!

Ja. Das ist man im Zusammenleben und besonders bei Kindern
den anderen schuldig.

Wie wäre es denn mit der ehrlichsten aller Gründe. DEM PAPA
geht es schlecht! Will mal die Kinder sehen, die sich über
die Gesundheit ihres Vaters stellen!

  1. Wieviel Teenager hast du schon gross gezogen?
  2. Papa geht es schlecht = ist krank = kann seinem normalen
    Leben nachgehen, nur dabei uns nicht sehen --> wir stoeren.
    Es koennte auch durchaus an eine schlimmere Krankheit gedacht
    werden, die man ihnen verheimlicht.
    Ich koennte viele Szenarien mir ausdenken, die dann bei
    den Kindern ablaufen.

Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass
es Birgits Freund in seiner Situation helfen wuerde (wenn
er da ueberhaupt mitmacht).

Warum sollte es nicht helfen?! Abwechslung tut immer gut.

Das scheint dein Lebensmotto zu sein. Aber es trifft
nicht fuer andere unbedingt zu. Die Situation, in der sich
Birgits Partner befindet, kommt doch auch aus einem
schlechten Gewissen heraus (wir haben uns scheiden lassen,
den Kindern das Elternhaus genommen usw.), da kann so eine
kuenstliche Trennung doch genau den gegenteiligen Effekt
haben.

Das fande ich jetzt ein bißchen zuviel Schwarzmalerei!

Du nennst das so. Ich nenne das um Ecken vorausdenken und
Probleme, die man vermeiden kann, vermeiden. Wenn die Loesung
eines Problems nicht gefaellt, heisst das nicht, dass man mit
dem Problem leben muss, es heisst, dass man weiter suchen
soll. Fuer Birgits Problem habe ich keine Loesung, weil
mir die Situation zu fremd ist, aber das heisst nicht,
dass es keine Loesung gibt.

Gruesse
Elke

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Warum sollte es nicht helfen?! Abwechslung tut immer gut.

Das scheint dein Lebensmotto zu sein. Aber es trifft
nicht fuer andere unbedingt zu.

Ich gebe mich argumentativ geschlagen. Birgit hat ja schon geantwortet, dass diese Abwechslung, wie ich sie vorschlage auch nichts für sie ist.

Ich mag dagegen extreme Veränderungen sehr und wohl deswegen, weil ich damit trotz einhergehender Schwierigkeiten, die damit immer zwangsläufig entstehen, eigentlich immer positive Erfahrungen gemacht habe.

Es gibt nur eine Veränderung die ich nicht durchstehen wollte und vielleicht auch nicht könnte.

Lieben Gruß
Skyver