Hallo,
Was ist korrekt(er):
„Es tritt eine Wende ein, wenn/als er sie „Mama“ nennt.“
Hallo,
Was ist korrekt(er):
„Es tritt eine Wende ein, wenn/als er sie „Mama“ nennt.“
Hallo,
Was ist korrekt(er):
„Es tritt eine Wende ein, wenn/als er sie „Mama“ nennt.“
kommt darauf an, was damit ausgedrückt werden soll:
„Es tritt (jedes Mal) eine Wende ein, wenn er sie ‚Mama‘ nennt.“ bzw. „(Immer) Wenn er sie ‚Mama‘ nennt, tritt eine Wende ein.“
„Es tritt eine Wende ein, als er sie (einmal/ zum ersten Mal) ‚Mama‘ nennt.“
Wie immer ist der Kontext vonnöten.
Gruß
Kreszenz
Moin,
beides ist korrekt, es kommt drauf an, was Du sagen willst.
„Es tritt eine Wende ein, wenn er sie „Mama“ nennt.“
Jedes Mal, wenn er …
„Es tritt eine Wende ein, als er sie „Mama“ nennt.“
In/Ab dem Moment, als er …
Pit
Hallo,
Was ist korrekt(er):
„Es tritt eine Wende ein, wenn/als er sie „Mama“ nennt.“
Hi,
Theoretisch geht beides. Bei wenn klingt es, als redest du von einer derzeitigen Situation… z.B. haben deine Eltern einen Jungen adoptiert, der sich gut eingelebt hat, aber immer noch Frau Sonstewas zu seiner Adoptivmutter sagt. Aber wenn er sie endlich Mama nennt, dann tritt eine Wende ein.
Wenn – und der Satz klingt, als wäre das bei dir der Fall – du über einen Roman schreibst, in dem irgendwann der Hauptcharaktär seine Adoptivmutter „Mama“ nennt, ist als angebracht, denn du hast, während du diese Zeile schreibst, die Romangeschichte schon durchgelesen (hofft man); außerdem sind viele Romane ohnehin in der Vergangenheit(szeitform) geschrieben.
Eigentlich benutzt man als ja bei zurückliegenden Ereignissen. Die Ereignisse im Roman liegen theoretisch zurück, es ist aber üblich, Zusammenfassungen von Büchern im Präsens zu schreiben („Am Anfang der Geschichte lebt Max M. noch bei seiner Mutter, dann…“) — daher würde ich sagen: als ist nicht abhängig von der grammatikalischen Zeitform, sondern von der semantischen Zeit (die liegt ja zurück).
So meine Deutung,
Hallo,
Hier noch ein Zusatz:
„Es tritt (jedes Mal) eine Wende ein, wenn er
sie ‚Mama‘ nennt.“ bzw. „(Immer) Wenn er sie
‚Mama‘ nennt, tritt eine Wende ein.“„Es tritt eine Wende ein, als er sie (einmal/ zum
ersten Mal ) ‚Mama‘ nennt.“
Das trifft zu, wenn das Ereignis in der Vergangenheit liegt und hier stilistisch trotzdem das Präsens benutzt wird. Liegt das Ereignis in der Zukunft (wofür man im Deutschen ja meist das Präsens verwendet), kann man auch wenn benutzen. Es hängt also nicht nur von der Häufigkeit des Ereignisses ab.
Viele Grüße,
Es handelt sich tatsächlich um eine einmalige Ereignis in einem Roman. Ich werde „als“ verwenden.
Vielen Dank!
Hallo,
gäbe es nicht auch eine dritte Möglichkeit - nämlich die der Bedingung? Das „wenn“ stünde diesenfalls dann statt „unter der Bedingung dass“ oder statt „sobald“.
Dann kämen wir nämlich zur Konstruktion:
Sobald er sie Mama nennt, tritt eine Wende ein (und sie kocht für ihn fortan dann Schokoladenpudding anstatt Hafergrütze, wie sie es bisher tat).
MFG Cleaner
Vielen Dank für die Hilfe!
Ich habe aber noch zwei weitere Fragen.
(Es handelt sich um eine Hausarbeit)
Danke!
Guten Tag,
Hallo,
Was ist korrekt(er):
„Es tritt eine Wende ein, wenn/als er sie „Mama“ nennt.“
Vielen Dank für die Hilfe!
Ich habe aber noch zwei weitere Fragen.
(Es handelt sich um eine Hausarbeit)
- Wenn man will hinweisen auf vorher gesagtes, und man benutzt
„cf. supra“ (oder eventuell cf. infra), schreibt man dann
„supra“ oder „Supra“?
Ich würde da eher „siehe oben“ und „siehe unten“ schreiben, als diese beiden Latinismen. Die dürften auch etwas außer Mode gekommen sein.
-Was hört sich besser an:
–> …, weil sie meinen so ein dauerndes Glück zu erreichen.
–> …, weil sie so ein dauerndes Glück erreichen zu können
meinen.
Eindeutig ersteres, auch wenn beide Sätze grammatisch sein dürften. Muss aber nach „meinen“ nicht ein Komma stehen?
Danke!
Viele Grüße,
Hallo, Cleaner,
gäbe es nicht auch eine dritte Möglichkeit - nämlich die der
Bedingung? Das „wenn“ stünde diesenfalls dann statt „unter der
Bedingung dass“ oder statt „sobald“.
Sobald er sie Mama nennt, tritt eine Wende ein (und sie kocht
für ihn fortan dann Schokoladenpudding anstatt Hafergrütze,
wie sie es bisher tat).
so in der Art eines Pawlow’schen* Reflexes? 
Ja, auch diese Variante ist denkbar.
*Um eventuell aufkommenden Zweifeln bezüglich des Apostrophs zu begegnen: http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachwissen/re… / http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/…
Gruß
Kreszenz
Hallo,
in etwas anderem Zusammenhang:
Er läuft herum, als wenn er betrunken wäre.
Gruss Reinhard