Also erst Beweise, dann wird nachgesehen!

Der Engländer, der in Kalkriese das Schlachtfeld gefunden hat, man muß ja mal sagen, daß, das nicht die Herrn Archäologen waren, hat 20 Jahre oder mehr gesucht. Ohne die Bleischleudergeschosse der Römer hätten Sie ihm die Geschichte sowieso nicht abgekauft. Vorher hat ihn jeder für verrückt erklärt. Übrigens war der Engländer auch, so viel ich weiß, ein Hobbyarchäologe.

Jens GB

Hallo

Wieso bist du so versessen, darauf dort was zu finden? Die Idee hatten auch schon 1. andere, 2. falls du wirklich dort etwas finden solltest…was dann? Nimmst du es mit nach Hause und stellst es in deinen Keller?

Nehmen wir an, Du würdest einen Schatz finden, das so unwahrscheinlich ist… naja nehmen wir mal an die generationen von Schatzgräbern hätten den sagenhaften goldschatz übersehen und du würdest ihn finden, dann könntest du ihn höchstens auch im besagten Keller verstecken. Denn erstens gehört ein Schatz dem, dem der Boden darauf gehört, es sei denn du hast eine Lizenz dafür, das alles Dir gehört, was dort zu finden ist. Wenn du nach Ruhm und Ehren in der Zunft der Historiker und Archäologen ausbist, wird dir dann die Realität wohl auch einen Strich durch die Rechnung machen…

Wär mal interessant, deine Motivation dafür zu ergründen, warum Du so versessen darauf bist, da zu buddeln und Deinen Standpunkt so verteidigst, der mich bisher nicht im Ansatz überzeugen konnte.

Gruss Mirko

Das ich so versessen bin darauf, ist eigentlich ehr eine Sache unserer uralten Familiengeschichte. Unsere Familie stammt aus dem Raum Hamm Westfalen, sie wurde 1486 zum ersten mal namentlich erwähnt. Ich bin am Fuße der Herlingsburg geboren, auf dem Ursprungshof bei Hamm war ein Ting, ein Gerichtsplatz der Cherusker. Was mir auch zu denken gegeben hat, aber vieleicht unerheblich ist, alle in unserer Familie haben Blaugraue Augen, dunkelblonde Haare mit zwei hellblonden Flecken, bei allen an den selben Stellen. Schatzsuche, sowas interessiert mich nicht. Ich habe so im Hinterkopf, das die Schlacht sowas wie eine Familienangelegenheit ist. Ziemlich verrückt sowas zu glauben, die Rückkehr der Cherusker zum Ort der Schlacht.

Vielleicht Quatsch
Nichts für ungut
Jens

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Ich hatte jetzt einen Anwortartikel geschrieben. Angenommen ich wäre tatsächlich ein direkter Nachkomme der Cherusker, dann hätte ichs im Blut und meine Vermutungen wären totsicher. Das Gelände an der Herlingsburg war sehr gut geeignet um mit nur wenigen vielleicht 1000 Germanen 10000 oder mehr Römer in kurzer Zeit fertig zu machen. Das war ein reiner Buschkrieg, die Germanen tauchten plötzlich auf, die Römer bekamen einen auf den Deckel und verschwanden mit ihrem schweren Brustpanzer im moorastigen Fließsand. Die schwere Bekleidung zog sie in die Tiefe. Alles was von der Schlacht übrig ist würde man heute nur in großer Tiefe finden.
Das dort Fließsand ist steht fest, die Staumauer vom Emmerstausee mußte mit großen Stahlpfeilern befestigt werden, da sonst die gesamte Staumauer in voller länge weggerutscht wäre.

Viele Grüße, Jens GB

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Der Engländer, der in Kalkriese das Schlachtfeld gefunden hat,
man muß ja mal sagen, daß, das nicht die Herrn Archäologen
waren, hat 20 Jahre oder mehr gesucht.

Du bist da wohl nicht richtig informiert. Der Engländer hat sich nach den Informationen von Mommsen gerichtet und der lebte vor 100 jahren.

Ohne die

Bleischleudergeschosse der Römer hätten Sie ihm die Geschichte
sowieso nicht abgekauft. Vorher hat ihn jeder für verrückt
erklärt. Übrigens war der Engländer auch, so viel ich weiß,
ein Hobbyarchäologe.

Na ja, was für ein Mensch sonst, sucht nach alten Sachen!

Gruß max

Hallo !

Hier ein paar Sätze aus dem Buch von Tony Clunn, dem „Engländer“ :

Unter den Dokumenten und historischen Papieren, die mir einen Teil der Forschungserkenntnisse zu diesem Gebiet vermittelten, waren einige Karten aus dem 19. jahrhundert und ein Aufsatz eines sehr bekannten deutschen Historikers aus dem 19. Jahrhundert, Theodor Mommsen.
Wie schon viele Archäologen in Deutschland vor ihm, glaubte Mommsen, endlich die Gegend entdeckt zu haben, die den Ort der Schlacht im Teutoburger Wald barg. Seine Theorie stützte sich auf eine umfangreiche Sammlung römischer Silber- und Goldmünzen - ein großer Teil davon aus der Regierungszeit des Augustus -, die von den örtlichen Grundbesitzern, der Familie von Bar, zusammengetragen worden war. SW, usw.

Ich (Clunn) hatte die Theorie Mommsens eingehend studiert und war bei meinen Nachforschungen auf eine sehr alte, gradlinig durch das Gebiet verlaufende Straße gestoßen, bekannt als die alte Heerstrasse. USW, usw.

Gruß max

wenn du jetzt noch schaffst die Replies an die richtige Stelle zu schreiben… dann bist du toDsicher lernfähig

Warum so viele Threads?
Hallo Jens,

warum machst Du denn jedesmal einen neuen Thread auf? Das Thema ist doch die Hermannsschlacht oder? (musste auch erst mal in den anderen Threads gucken um das herauszufinden! Zuerst wußte ich gar nicht worum es geht.)

Das erschwert das mitlesen!

Bleib doch in einem Thread und verwende den „Antworten“ Button OK?

Gruss
Fronk

Hi!

Ich hatte jetzt einen Anwortartikel geschrieben. Angenommen
ich wäre tatsächlich ein direkter Nachkomme der Cherusker,
dann hätte ichs im Blut und meine Vermutungen wären totsicher.
Das Gelände an der Herlingsburg war sehr gut geeignet um mit
nur wenigen vielleicht 1000 Germanen 10000 oder mehr Römer in
kurzer Zeit fertig zu machen. Das war ein reiner Buschkrieg,
die Germanen tauchten plötzlich auf, die Römer bekamen einen
auf den Deckel und verschwanden mit ihrem schweren Brustpanzer
im moorastigen Fließsand. Die schwere Bekleidung zog sie in
die Tiefe. Alles was von der Schlacht übrig ist würde man
heute nur in großer Tiefe finden.
Das dort Fließsand ist steht fest, die Staumauer vom
Emmerstausee mußte mit großen Stahlpfeilern befestigt werden,
da sonst die gesamte Staumauer in voller länge weggerutscht
wäre.

Was mich an deiner Argumentation irritiert, ist der Gedanke, dass 1000 Germanen in einer Fluchtburg hocken, von 10.000 oder mehr Römern belagert werden, laufend irgendwelche Ausfälle machen, den Römern „auf den Deckel“ klopfen und so drei Legionen samt Tross niedermachen.

Funktioniert irgendwie nicht.

Bekanntlich sind vom Bündnis des Arminius (es waren neben den Cheruskern auch die Marser, Chatten und Brukterer beteiligt) drei römische Legionen vernichtet worden. Drei Legionen - das sind so etwa 18.000 bis 20.000 Mann. Plus begleitender Ziviltross von 3.000 oder 4.000 Menschen. Da musste also reichlich „auf den Deckel“ geklopft werden.

Die Gegend war für eine offene Feldschlacht denkbar ungeeignet, daher gehe ich von einer Abnutzungsschlacht über Tage, wenn nicht Wochen aus. Außerdem dürfte es eine Kette von Bewegungsgefechten gewesen sein, die sich über -zig Kilometer hinzog. Von einer bestimmten Örtlichkeit zu sprechen, wo die Schlacht stattgefunden hat, halte ich für unglaubwürdig (in Kalkriese hat vermutlich ein größeres Teilgefecht oder das abschließende Gefecht stattgefunden, aber ich glaube nicht, dass in Kalkriese ein einziger großer Angriff stattfand, der die drei Legionen ratzfatz vernichtete - ebensowenig wie an der Grotenburg oder der Herlingsburg). Die Varusschlacht war Guerrillakrieg pur.

Ein anderes Problem ist die Benennung des Schlachtortes in den römischen Berichten. Tacitus benutzte den Begriff „saltus teutoburgensis“. Der heutige Teutoburger Wald bekam seinen Namen aber erst viel später. Vermutlich hat Tacitus die Höhenzüge des heutigen Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges durcheinander geworfen.

Deinen massiven Einsatz hier „und es war doch die Herlingsburg“ interpretiere ich als verzweifelten Versuch des Lokalpatriotismus’, die Wegnahme einer jahrhundertealten Legende zu verhindern. Immer war es Ostwestfalen-Lippe, die als Ort der Varus-Schlacht bekannt war. Dann kamen so ein paar Archäologen, und Peng liegt die Varusschlacht plötzlich in Niedersachsen. Nix mehr Detmold, Grotenburg, Herlingsburg.

Wenn du unbedingt beweisen willst, dass die Herlingsburg der Ort der Varusschlacht ist, beschaff dir Geld (such dir z.B. einen spinnerten Millionär, der unbedingt in die Archäologie-Geschichte eingehen will wie einst Lord Canarvan und sein Grabmal des Tut-anch-amun) und lass selbst graben. Wer weiss - vielleicht widerlegst du ja alle Wissenschaftler.

Grüße
Heinrich

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Meinetwegen bin ich so ein Lokalmatador, aber von meiner Idee kann mich keiner abbringen. Zum Beispiel die möglichen Hühnengräber entlang der vermeintlichen Heerestraße entlang des Schlachtfeldes auf der rechten Seite, dort könnten die Helden der Schlacht von den Cheruskern und den anderen Stämmen begraben sein. Außerdem ist das Emmertal wie eine Falle, die zuschnappt.

Grüße, Jens

ARGL…
Servus

Meinetwegen bin ich so ein Lokalmatador, aber von meiner Idee
kann mich keiner abbringen.

Schön, also lassen wir das Thema. Diskussion zwecklos… mit so einer Einstellung disqualifizierst Du dich selber. Das ist UNWISSENSCHAFTLICH!

Zum Beispiel die möglichen
Hühnengräber entlang der vermeintlichen Heerestraße entlang
des Schlachtfeldes auf der rechten Seite, dort könnten die
Helden der Schlacht von den Cheruskern und den anderen Stämmen
begraben sein.

Ich bin da ja nun weiss Gott kein Spezialist, aber Hühnengräber gehören zur Bronzezeit. Und die war a bissle vor den Germanen und Römern.

Gruß
Mike

P.S. ein virtueller Besuch im Niedersächsischen Landesmuseum rentiert sich wirklich
http://www.urgeschichte.de/artikel/museum/museum01.htm

So indiskutabel ist es auch nicht, ich habe eigentlich nicht die große Ahnung, aber ich möchte auf diesem Weg halt gern mehr erfahren. War jetzt mehr oder weniger ein Streitgespräch, ist aber schon eine Menge bei rausgekommen.

Grüße, Jens

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Hühnengräber

oder Hühnergräber

oder doch Hünengräber?

Fritz

Sehr witzig!

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Das muss einer mal ordnen *g*
Kennt sich keiner mehr aus in der Reihenfolge *lol*

Sehr witzig!

Und warum lachst du dann nicht?
Und beendest deinen Kreuzug?

Fritz