Also mein Vater kauft mir ein Motorrad

ehm es stand drunter HYPOTHETISH GEDACHT
BTW ich will kein rennfahrer werden, einfach motorrad fahrn
okay um eich alle zu besänftigen, welches sind die besten 125er Bikes, die trotzdem wenigstens etwas dampf machen??

das ist doch totaler Selbstmord
sich als Anfänger, ohne jegliche Erfahrung auf so eine riesen
Maschine zu setzen!

Diese riesen Maschinen, wie du sie bezeichnest, sind kleiner und leichter als die meisten anderen "Anfängermotorräder, wie z.B. dein Fahrschulbike.

Hallo,

Ich kenne Brünn besser als mir lieb ist, hatte ich doch auf
keiner Rennstrecke soviel direkten Kontakt zur Strecke wie
dort. Wie ein halbwegs ambitionierter Fahrer auf einem 500er
2-Taktergeschoss, das vom Gewicht nicht viel schwerer (wenn
überhaupt) als die seinerzeitigen Supermotos, dafür aber
doppelt so stark, waren, noch dazu aussen gebrannt werden
kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Spricht nicht
für den Fahrer!

In der IDM waren damals gerade mal 2 Fahrer mit guten 500er unterwegs. Ein Schweizer auf einer 3 Zylinder und noch irgendein Fahrer auf einer 4 Zylinder. Der Rest hatte Leistungsschwache Urzeit-4Zylinder Suzukis oder auf 351ccm aufgebohrte 250er Zweizylinder. Die Suzukis waren konkurrenzlos schwach. Wir hatten eine uralte 351er Rotax mit Eigenbaufahrwerk. Die Leistung lag irgendwo zwischen 70 (realistisch) und 90PS (wunschdenken). Die WM-500er waren für normale IDM-Fahrer entweder nicht zu bekommen oder nicht zu bezahlen und letztendlich schon einstellungstechnisch für Halblaien kaum zu beherrschen. In diesem wilden Haufen war es aber möglich eine A- und I-Lizenz mit so einer alten Kiste herauszufahren. Später wurde dann von einem Spanier (Vizeeuropameister) eine halbwegs konkurrenzfähige Yamaha gekauft und damit in der Tschechischen Meisterschaft auf Platz 2 oder 3 liegend eine WM-Wildcard für Brünn herausgefahren. Da war ich aber schon nicht mehr mit dabei.
Eine für damalige Verhältnisse moderne Supermoto war eben doch in der Lage so einen aufgebohrten 70PS Oldtimerschrotthaufen herzubrennen. Die Rotax wog übrigens auch ohne Titan und Kohlefaser nur 99kg. Zur technischen Abnahme musste das mit etwas Benzin und Getriebeöl auf das Mindestgewicht von 100kg „aufgewertet“ werden. Die in etwa ähnlich schwachen und meist nicht optimal abgestimmten alten Suzuki-Vierzylinder mussten 130kg wiegen und waren meist langsamer als die Rotax.
Wie Du schon festgestellt hast, es war recht abenteuerlich und keinesfalls professionel, aber es hat Spaß gemacht.

Gruß
schubtil

ehm ich weiß dass man die auf 34(!) PS drosseln muss

einigen wir uns auf 25 kW, ja? 34 PS hatte mein erster käfer :o)

Und drosseln die ersten 2 jahre is ja selbstverständlich.
Fahr die da sicher nicht ungedrosselt.

das problem ist, dass man solche maschinen - laienhaft ausgedrückt - gar nicht drosseln kann, da der motor eben für 180 PS ausgelegt ist.

  1. risiko erwischt zu werden
  2. risiko als absolut unerfahrener fahrer einen unfall zu
    bauen liegt bestimmt jenseits der 50%

das risiko erwischt zu werden kannst du ruhig vergessen, du wirst die fahrphysik nicht beherrschen und dich innerhalb einer woche auf die fresse legen. wenn du glück hast ist dir das ein heilsamer schock, wenn du pech hast bist du tot. abfliegen wirst du 100%.

ich war auch mal 18 und ich hatte - zum glück - 4 räder statt 2 unterm hintern. ich hab diese zeit überlebt (manchmal wundert es mich WIEVIEL glück ich hatte), aber vor meinem bike hab ich höllischen respekt. ist zwar keine R oder hayadingsda, aber auch ganz nett.

gruß

t.

Hallo,

Außerdem heißt eine R1/R6/Hayabusa oder sonstwas nicht dass
man ein „selbstmordfahrer^“ ist. Und erst recht kein
geisteskranker, irrer Ghostrider. Und wenn es Spaß macht wieso
soll mandann nicht fahren.
Natürlich ist es gefährlich, aber es macht Spaß und ist KEIN
SELBSTMORD.

Ich glaube Dir, dass Du kein geisteskranker Selbstmordfahrer bist. Trotzdem MUSS ich wiedersprechen. Es macht eben genau KEINEN Spaß, mit solchen Maschinen im normalen Straßenverkehr zu fahren. Es ist nicht mit dem Auto-denken (je mehr PS umso besser) zu vergleichen. Bist Du schon mal mit einem Auto mit über 1000PS mitgefahren? So ein Auto hat das Leistungsgewicht eines 180PS Bikes. Und dann so was auf nur zwei Rädern! Das übersteigt die Spaßgrenze der meisten Menschen.
Lass Deinen Vater eine Probefahrt mit einer R1 und zum Vergleich mal mit einer KTM Duke oder einfach nur mit einer kleinen Ducati Monster 696 oder einem ähnlichen Bike machen. Das ist völlig unverbindlich, könnte aber zu einer Entscheidung für den echten Fahrspaß beitragen.

Gruß
schubtil

In der IDM waren damals gerade mal 2 Fahrer mit guten 500er
unterwegs. Ein Schweizer auf einer 3 Zylinder und noch
irgendein Fahrer auf einer 4 Zylinder. Der Rest hatte
Leistungsschwache Urzeit-4Zylinder Suzukis oder auf 351ccm
aufgebohrte 250er Zweizylinder. Die Suzukis waren
konkurrenzlos schwach.

Echt wahr? Die Gamma war doch ein recht ordentliches Geschoss und hatte serienmässig schon 96 Ps. Das war zu Zeiten, wo offene 1000er gerade mal 140 Ps hatten schon ganz ordentlich. Mit unseren 750ern krebsten wir mit knapp 115 PS rum, da gab es schon Fights gegen 250er, die nur auf der Geraden zu gewinnen waren, wenn überhaupt.

Wir hatten eine uralte 351er Rotax mit
Eigenbaufahrwerk. Die Leistung lag irgendwo zwischen 70
(realistisch) und 90PS (wunschdenken). Die WM-500er waren für
normale IDM-Fahrer entweder nicht zu bekommen oder nicht zu
bezahlen und letztendlich schon einstellungstechnisch für
Halblaien kaum zu beherrschen. In diesem wilden Haufen war es
aber möglich eine A- und I-Lizenz mit so einer alten Kiste
herauszufahren. Später wurde dann von einem Spanier
(Vizeeuropameister) eine halbwegs konkurrenzfähige Yamaha
gekauft und damit in der Tschechischen Meisterschaft auf Platz
2 oder 3 liegend eine WM-Wildcard für Brünn herausgefahren. Da
war ich aber schon nicht mehr mit dabei.
Eine für damalige Verhältnisse moderne Supermoto war eben doch
in der Lage so einen aufgebohrten 70PS Oldtimerschrotthaufen
herzubrennen. Die Rotax wog übrigens auch ohne Titan und
Kohlefaser nur 99kg. Zur technischen Abnahme musste das mit
etwas Benzin und Getriebeöl auf das Mindestgewicht von 100kg
„aufgewertet“ werden. Die in etwa ähnlich schwachen und meist
nicht optimal abgestimmten alten Suzuki-Vierzylinder mussten
130kg wiegen und waren meist langsamer als die Rotax.
Wie Du schon festgestellt hast, es war recht abenteuerlich und
keinesfalls professionel, aber es hat Spaß gemacht.

Die Supermotos aus dieser Zeit sind mir als umbereifte Einzylinderenduros in Erinnerung. Allerdings hab ich mich damals auch nicht sonderlich dafür interessiert.

Lustig wars auf jeden Fall, aber auch manchmal mühsam. Unsere Renntöpfe mussten auch auf der Strasse herhalten und des öfteren hatten wir keinen Bus, um zur Strecke zu kommen und mussten per Mopped anreisen. Da konnte es schon passieren, dass man sich am Heimweg zwischen den Kollegen verstecken musste, damit der Zoll das wild zusammengeflickte Bike nicht bemerkt.

Und es gab auch noch Strecken wie den alten Ö-Ring, wo man gegen die Bremsimpulse des Hirns ankämpfen musste. Ich weiss nicht mehr wieviele Runden ich gebraucht habe um den Knick vor der Boschkurve voll durchzufahren. Das war echt noch überwindung, so schnelle Passagen gibts heutzutage kaum mehr, am ehesten noch in Salzburg.

Grüße
Dusan

Genau, Leistungsgewicht
hi :o)

du wählst das richtige argument.

mein porsche hat ca. 4,9 kg/PS zu bewegen, meine KTM genau 2 kg/PS.

wenn man nun weiß wie sich ein porsche (ohne elektronischem firlefanz) bei feuchter strasse in schnellen kurven bzw. beim beschleunigen aus der kurve heraus verhält kann man sich leicht ausmalen was los ist, wenn du mehr als doppelt soviel kraft auf EINEM hinterrad hast. einmal schluckauf am gasgriff und du bist weg - speziell als anfänger. vom salto rückwärts beim hastigen anfahren sprech ich gar nicht.

gruß

t.

Hi!

das risiko erwischt zu werden kannst du ruhig vergessen, du
wirst die fahrphysik nicht beherrschen und dich innerhalb
einer woche auf die fresse legen. wenn du glück hast ist dir
das ein heilsamer schock, wenn du pech hast bist du tot.
abfliegen wirst du 100%.

Naja, solche Ansagen hab ich seinerzeit auch gehört, als ich meine erste Mühle kaufte, eine 1100er Kawa GPZ. Maximal 2 Monate gab man mir damals, einer der lautesten Einflüsterer bei meiner Mutter, damals ein Herr Mitte 40, ist ca. 1 Monat später selbst fast tödlich verunglückt, mit seinem „sicheren“ Tourenbike.

Ich würde selber einem Anfänger keines dieser Geschosse in die Hand geben, wenn sich jemand aber partout davon nicht abbringen lässt, kann man das schon probieren.

In Sachen Leistungsentfaltung sind diese Geräte wesentlich zahmer geworden, als noch vor 2-3 Jahren. Unter 6000 tut sich nicht viel, dann gehts los und bei 10.000 gehts dann richtig ab. Yamaha geht da am weitesten in Richtung Fahrbarkeit.

Drosseln könnte man sie eventuell über die Zündsteuerung, ähnlich wie es z.B. Suzuki mit dem Regenmapping macht, sinnvoll ist aber auch das nicht.

Wenn schon ein Renngerät für den Anfang, würd ich eine 600er nehmen, wobei da mittlerweile ziemlich egal ist welche. Persönlich tendiere ich zur Gixxe, die anderen sind aber auch nicht schlechter.

Eine 1000er auf der Straße möchte ich mittlerweile auch nicht mehr fahren, das wäre mir auf die Dauer zu anstrengend, für das bischen Vollgas zwischendurch. Das kann man mit einem billigeren Bike entspannter und um nichts langsamer besser bewältigen.

Grüße
Dusan

hi :o)

Naja, solche Ansagen hab ich seinerzeit auch gehört, als ich
meine erste Mühle kaufte, eine 1100er Kawa GPZ.

100 PS, 90 Nm, oder?

wir sprechen hier von fast der doppelten leistung (hayabusa 197 PS, 155 Nm).

Ich würde selber einem Anfänger keines dieser Geschosse in die
Hand geben, wenn sich jemand aber partout davon nicht
abbringen lässt, kann man das schon probieren.

aber sicher kann er das probieren. ich sage nur, was meiner meinung nach rauskommen wird, nämlich zumindest ein krankenhausaufenthalt weil er sicherlich wie blöd am seil ziehen wird. zumindest ich hätte das gemacht in seinem alter :o)

Wenn schon ein Renngerät für den Anfang, würd ich eine 600er
nehmen, wobei da mittlerweile ziemlich egal ist welche.
Persönlich tendiere ich zur Gixxe, die anderen sind aber auch
nicht schlechter.

und die soll er auf gesperrter strecke mal im kreis fahren bis er es kann. sturzraum gibt´s dort genug und papi wird den lack schon zahlen.

gruß

t.

Hi!

100 PS, 90 Nm, oder?

Nö, das war die Alte, Bj 83, so wie diese hier: http://www.bikez.com/motorcycles/kawasaki_gpz_1100_1…
War aber auch ein mächtiger Umstieg, von der KTM Comet 50:smile:

wir sprechen hier von fast der doppelten leistung (hayabusa
197 PS, 155 Nm).

Ach ja, die Hayabusa ist ja mittlerweile auch im Gespräch. Ein weitere Grund wieso ich das Ursprungsposting für eine Verarsche halte, denn niemand, der sich eine R1, CBR1000 oder ZX10 überlegt wird als Option eine Hayabusa wählen, das ist ein ganz anderes Motorrad. Fehlt eigentlich nur mehr die ZZR1400 und die B-King, dann wären die PS-Monster vereint.

aber sicher kann er das probieren. ich sage nur, was meiner
meinung nach rauskommen wird, nämlich zumindest ein
krankenhausaufenthalt weil er sicherlich wie blöd am seil
ziehen wird. zumindest ich hätte das gemacht in seinem alter

o)

Hab ich eh auch gemacht, allerdings hab ich mich am Anfang nur auf der Geraden getraut. Der Überlebenswille war einfach zu stark!

und die soll er auf gesperrter strecke mal im kreis fahren bis
er es kann. sturzraum gibt´s dort genug und papi wird den lack
schon zahlen.

Das würde ich sowieso jedem empfehlen, egal welches Bike. Allein wenn ich mir anschaue welche Fortschritte ich selbst und jetzt aktuell Fr. Dusan gemacht hat, das braucht auf der Strasse Jahre.

Grüße
Dusan

Hi,

„geiles Video“?
Komisch, kann nichts tolles dabei finden Hirnamputierten beim heizen zuzukucken…

Ruhe sanft

Gruß
M.

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Hallo,

mir ging es nicht darum, die zwei Irren zu bewundern. Mein Anliegen war es zu zeigen, dass es für maximalen Fahrspaß eben nicht auf die maximale Leistung eines 1000er Supersportlers ankommt, sondern dass auch 70PS völlig ausreichend sind.

Gruß
schubtil

1 „Gefällt mir“

Hi!

Jetzt hab ich mir gestern mal das Video angeschaut, weil da von Irren und Hirnamputierten die Rede ist.

Ich würde das in dieser Weise nicht ohne Leder machen, aber das Video wurde auf Korsika gedreht, da ist es nicht üblich sowas zu tragen.

Auch der Umgang Autofahrer-Motorradfahrer ist dort ein anderer, deswegen können die Jungs auch davon ausgehen, dass der Gegenverkehr sich neutral verhält.

Die Technik gefällt mir sehr gut, ein paarmal ist schön zu sehen wie Kurven angedriftet werden können. Bei wirklich unübersichtlichen Stellen warten sie, man darf sich hier durch die tiefer angebrachte Kamera nicht täuschen lassen, man sieht am Bike meist über die Autos drüber.

Nö, die Kerle habens drauf.

Grüße
Dusan