wir haben eine kleine Altbau Wohung geerbt und nun wollen wir diese vollständig renovieren/sanieren. Da dort eigentlich alles, sprich Heizung, Elektrik usw. installiert werden muss, habe ich gehört, dass man dies sogar bei einer Baubehörde anmelden/beanragen muss.Stimmt das? Muss ich mich da an das Stättische Baureferat wenden?
Ausserdem soll eine Wand versetzt werden, da momentan der Grundriss sehr ungünstig ist.
Wer ist hier der richtige Ansprechpartner? Innenarchiktekt? Statiker?
Wäre nett wenn ihr mich auch gleich über die Kosten bzw. Kontakt informieren könnt.
Habe wirklich keine Ahnung und will nichts falsch machen.
ein reiner Innenausbau,Modernisierung ist nicht anzeigepflichtig bei der Baubehörde.
Genehmigungen braucht man allenfalls,wenn man in größerem Umfang in die Bausubstanz eingreift. Das sehe ich aus Deiner Beschreibung nicht.
Hier mal ein Durchbruch für Tür,dort zugemauert, dort eine neue Leichtwand. das ist alles unbedenklich.
Statik muss man ggf. schon beachten,also massive Wand darf nicht ungeprüft entfernt werden.
Da wäre der Ansprechpartner ein Architekt und/oder ein Statiker. Und den Architekten holt man am besten zu einem Ortstermin und macht eine Vorbesprechung,was geplant ist,ob das möglich ist und was evtl. zu beachten und vorher zu veranlassen ist.
Vielleicht lässt man ihn auch planen und Umbauvorschläge machen.
Gerade bei Sanitär ist einiges zu beachten (Schallschutz etwa).
Bei der Hausverwaltung/Mitbewohnern muss man das natürlich rechtzeitig anzeigen(Lärm,Staub,evtl. Abstellen von Wasser usw.)
Und Hausverwaltung/Eigentümergemeinschaft muss sicherlich auch zustimmen,wenn an Heizung und Haustechnik etwas gemacht wird. Nicht alles ist Sondereigentum.
Da kann ich mich duck13 nur anschließen: eine STÄDTISCHE Behörde o.ä. muss für einen Innenausbau oder gar Elektroinstallationen nicht angefragt werden.
Bei der Wand müsst Ihr in jedem Fall schauen, ob sie tragend ist etc.!
Schaut doch mal hier rein, als Wohnungsbesitzer (Glückwunsch!) findet Ihr bei der Aktion Pro Eigenheim sicher eine Menge guter Tipps…
Da es sich um Eine Wohnung in Einem Altbau handelt, sollte auf jeden Fall
zuerst der Architekt das gesamte Gebäude begutachten und sehen was in
dem Gebäude, unter und über der Wohnung, überhaupt Tragend ist.
Wenn möglich dazu schon vorher einen Gebäudeplan/Bauplan besorgen und auch
gleich mit der Hausgemeinschaft/Hausverwaltung über das Vorhaben reden, da ein
derartiger Umbau ein größerer Eingriff ist.
Erst dann kann man überlegen was gemacht werden kann und ob es bezahlbar
sein wird.
Hallo,
damit ist das sachlich-wesentliche bereits gemeldet.
M.E. ist es ratsam, bei der EigentümerGemeinschaft anzufangen und zuerst mal fragen, wer und wann die letzte größere „Baumaßnahme“ durchgeführt hat und damit erhält man u.U. schon Klarheit über vorhandene oder fehlende Baupläne und Hindernisse. Dann macht man sich selber an den kreativen Planungsprozess, Wünsche und Ziele usw. und sucht sich den passenden Partner für Angebote usw. Dabei merkt man schon, wie realistisch die eigenen Vorstellungen sind und ob das Kleingeld reicht.
Die Realisierung ist dann die leichtere Übung - Viel Vergnügen!
Du brauchst keine Genehmigung für die Arbeiten die du vornehmen willst, solange die Statik bleibt. Das heisstt, keine tragende Wände einfach heraus reißen. am besten du fragst den Arhitekten zuerst ob sich bei der Wand um eine Tragwand handelt.An sonsten ein Tipp wenn du Bäder oder Küchen sanieren willst: Früher hat man die Bodenfliessen nicht geklebt sondern in den Esstrich eingelassen. Wenn du nich alles heraus reißen willst, kannst du Klickvinyl verwenden. Es gibt es in unzählige Dekore und läßt sich wie Laminat über die alte Platten verlegen. Auf www.ratgeber-klickvinyl.de findest du viele Informationen über das Thema