Altbausanierung! Aber welche Heizung?

Guten Tag,
Wir haben ein altes schwer sanierungsnotwendiges Haus gekauft. Bj ca. 1930, Wfl. 180m², 2 Etage + Dachausbau, Fußbodenheizung ist nicht geplant. Saniert wird nach den neuen Kriterien. Und wir liebäugeln mit einem Specksteinofen - vielleicht ist das ja wichtig zu wissen.

Welche Heizung ist denn die richtige? Könnt ihr aus eurer Erfahrung etwas empfehlen? Welche Heizart habt ihr? Und warum gerade diese?

Ein großes Dankeschön schon im Voraus.
I.R.

Hallo,

ich würde zu einer Sockelheizung raten.

Vorteile:

  • gleichmäßige Wärmeabgabe an alle Außenwände: Vermeidung von Feuchte/Schimmel
  • geringe Installationskosten: Die Heizung läuft einmal ringförmig um eine Etage.

Naja, es muss ja kein großer Heizkessel sein. Vielleicht reicht auch eine Gastherme, schließlich braucht Ihr auch noch warmes Wasser fürs Bad.
Unabhängig davon ist natürlich ein Holzofen eine krisenfeste Sache.

Gruß
Rold

Hallo Rold,

Danke für Deinen Tipp. Leider finde ich nur spärlich Informationen über diese Heizung.

Wird denn der Wohnraum wirklich richtig warm? Kann ich das auch problemlos über mehrere Etage ziehen? Welche Wärmequelle ist denn dazu ideal?

Lg I.R.

Hallo Rold,

Danke für Deinen Tipp. Leider finde ich nur spärlich
Informationen über diese Heizung.

Dazu gibt es zu sagen:
Es gibt die Sockelheizung, wo das Heizrohr unter Putz geführt wird und, was ich eigentlich meinte, die Sockelleistenheizung, ein quasi in die Länge gezogener Heizkörper, der viel gleichmäßiger heizt als die konventionellen Heizkörper.
Google meine ich ist nicht spährlich zu diesem Thema, man muss halt den ganzen Müll raussortieren. Gib einfach mal die Bildersuche ein.

Wird denn der Wohnraum wirklich richtig warm? Kann ich das
auch problemlos über mehrere Etage ziehen? Welche Wärmequelle
ist denn dazu ideal?

Da ich Dein Haus nicht kenne, kann ich nur die Glaskugel befragen :smile:
Kostenvoranschläge bei verschiedenen Handwerkern einzuholen, kostet ja nichts. Wer wenig beratet und mit 0815- Lösungen kommt, den könnt Ihr ja wieder wegschicken.
Ich meine nur, mit einem Holzofen alleine friert Ihr erbärmlich so wie vor 100 Jahren. Außer ihr habt einen wirklich pfiffigen Handwerker, der eine Ofenheizung bis ins Detail durchplant und überall im Haus Lüftungsklappen für die Wärme einbaut.

Gruß Rold

Ok Danke. Ich google erneut.

Ja der Specksteinofen ist was richtig tolles. Aber er ist eigentlich nur was für die Winterzeit. Für die Übergangszeit, in der man ja auch heizt, soll das Heizsystem effektiv und Kostengünstig im Verbrauch sein.

LG

Ok Danke. Ich google erneut.

Ja der Specksteinofen ist was richtig tolles. Aber er ist
eigentlich nur was für die Winterzeit.

Etwas was Du vielleicht 10 mal im Jahr befeuerst, irgend wann einmal wird Dir der Ruß und Dreck (regelmäßig weißeln) im Wohnraum zu lästig.

Für die Übergangszeit,
in der man ja auch heizt, soll das Heizsystem effektiv und
Kostengünstig im Verbrauch sein.

Naja ich kann nur sagen wie ich es machen würde:
Einen halbautomatischen allesschlucker- Heizkessel für Holzscheite/Kohlen. Pellets naja, die kriegst Du nicht überall.

Als Zusatzheizung Gas. Vielleicht, wenn es sich lohnt, statt Gas auch eine Wärmepumpe (über Rohr Erdwärme des Gartens nutzen). Von Öl halte ich nicht viel, ist politisch noch unsicherer wie Gas.

Hallo,

Etwas was Du vielleicht 10 mal im Jahr befeuerst, irgend wann
einmal wird Dir der Ruß und Dreck (regelmäßig weißeln) im

an was für ein altertümliches Modell denkst Du dabei? In den drei Jahren, die wir unseren modernen Ofen haben, habe ich noch keine Verschmutzungen der Wände feststellen könne. Dreck macht v.a. das Holzmehl und evtl Asche aus dem Aschefach auf dem Boden und das macht der Saugroboter zuverlässig weg.
Rußen tut ein moderner Ofen nur noch minimal (v.a. bei falscher Befeuerung) und auch nicht im Raum sondern in den Kamin. Ein etwas erhöhtes Fogging wird es wohl geben, aber nicht so, dass man alle drei Jahre streichen muss.

Unser Ofen läuft von Oktober bis April (also etwas mehr als 10 Tage) und stellt die überwiegende Zeit die einzige Heizung dar. Die Fußbodenheizung wird nur an kalten Tagen zugeschaltet (eigentlich würde auch da der Ofen reichen, aber es ist nicht immer jemand zu Hause).

Gruß, Niels

Hallo Niels!

Habt ihr einen Kamin oder gar einen Specksteinofen? Mit welchem Heizsystem heizt ihr den? Gas?

Ist das, so wie ihr heizt eine gute Lösung für euch - bezügl. Preis/Leisung? Nutzt ihr zusätzlich Solar oder einen Wärmespeicher?

Erzähl doch mal.

LG I.R.

Hallo,

Habt ihr einen Kamin

kommt drauf an, was Du mit Kamin meinst. Offenen Kamine werden heutzutage nicht mehr genehmigt weil sie grauenhaft ineffiziente Dreckschleudern sind (Wirkungsgrad

HAllo.

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Einblick in Dein Heizverhalten. ;o)

Wir sind vom Specksteinofen total begeistert.

  • Optisch für uns absolut der Hammer!
  • Speichert (bei richtiger Auslegung) bis zu 24h Wärme, das spart ständiges Nachlegen und zuheizen am Morgen.
  • Man siehst das Feuer.
  • Kinder können sich am Ofen nicht verbrennen, allein die Tür wir heiß.

Unsere Vorstellung sind ein wasserführender Kamin, Solar und einen Wärmespeicher. DAzu heizen wir konventionell mit GAs, wenn der Rest nicht ausreicht. Wir werden das mal vom Fachmann ausrechnen lassen, ob das etwas ist.

Da wir keine Fußbodenheizung planen und ich Heizkörper an der Wand absolut häßlich finde, finde ich den Vorschlag der Sockelheizung (Flächenheizung) ganz interessant.

LG I.R.