Hallo Namenloser
Ist denn die Spannung von xVolt am Ausgang des Gleichrichter(Kennzeichnung mit +,-) denn immer die gleiche wie die Eingangsspannung,nur das die Spannung jetzt nicht mehr in Sinus Wellen,sonder in Puls ähnlichen Abständen kommt?
Im Prinzip ja.
Wenn am Ausgang (+/-) des Gleichrichters nirgendwo ein Kondensator angeschlossen ist, dann hat der pulsierende Gleichstrom die gleiche Kurvenform (im Oszillogramm) wie der Wechselstrom, nur dass die negative Halbwelle „nach oben umgeklappt“ ist, also statt abwechselnd einer positiven und einer negativen Halbwelle (deshalb „Wechselstrom“) jetzt nur positive Halbwellen (deshalb pulsierender Gleichstrom) aufeinander folgen. Schließt Du aber an den Ausgang des Gleichrichters einen größeren Kondensator an, um den pulsierenden Strom zu glätten, dann nähert sich die Ausgangsspannung abhängig von der Größe des Kondensators und dem entnommenen Strom dem Spitzenwert der Wechselspannung, und das ist das 1,414-fache des Effektivwertes (welcher bei Wechselspannungsmessungen angegeben wird).
Ist die Puls ähnliche Spannung von der Frequenz her den die gleich wie die Frequenz der Sinus Eingangsspannung?
Ja, siehe oben.
Warum „Klackt“ es den nur einmal,wenn doch die Spannung „pulsierend“ sein sollte?(Bei Gleichspannung würden doch die Spulen auch nur einmal anziehen und einen „Klack“ ergeben.
Das ist mir auch unklar.
Das heißt, es ist mir unklar, warum man in die Klingel einen Brücken- (Vollwellen-) Gleichrichter eingebaut hat.
Bei einer Wechselstromklingel ist es möglich, dass der Klöppel auf die Frequenz des Wechselstroms abgestimmt ist (z.B. bei den alten Telefonklingeln, als diese noch echte Klingeln und keine Summer waren), ein Gleichrichter stört in dem Fall nur. Dieses System hat den Vorteil, dass keine Funkstörungen erzeugt werden.
Bei einer Gleichstromklingel (egal ob mit pulsierendem oder mit geglättetem Gleichstrom betrieben) und bei vielen einfachen Wechselstromklingeln ist ein Unterbrecher zum Betrieb zwingend erforderlich, der beim Anziehen des Klöppels den Stromkreis unterbricht und ihn beim Abfallen wieder schließt.
Warum „Klackt“ es den nur einmal,wenn doch die Spannung „pulsierend“ sein sollte?(Bei Gleichspannung würden doch die Spulen auch nur einmal anziehen und einen „Klack“ ergeben)
Die Lücken im pulsierenden Gleichstrom sind nicht groß genug, dass der Anker (Klöppel) nach erstmaligem Anziehen wieder abfallen würde - und ein Unterbrecher ist entweder nicht vorhanden oder er funktioniert nicht.
Kann man aus der Bezeichnung(Siemens,B250 C125-b) eventuell auf die Eingangsspannung schließen?
Nur auf die für den Gleichrichter (nicht unbedingt für die anderen Elemente der Klingel) maximal zulässige Betriebsspannung.
B250 = Brückenschaltung (Vollwellengleichrichtung) für einen Effektivwert der Eingangsspannung von max. 250V~
C125 = Die Eingangsnennspannung ist zulässig bei Anschluss eines Glättungskondensators ©. Es kann maximal ein Dauerstrom von 125mA entnommen werden.
Viele,viele Fragen und ich bin so unwissend.
„Wer nicht fragt, bleibt dumm!“
Für ebenso viele Antworten wäre ich Dankbar
Bitte sehr!
Gruß merimies