Einen schönen guten Tag!
Vor ca. 8 Monaten haben wir uns zwei Katzen aus dem Tierheim geholt, 9 und 10 Jahre alt. Wir wollten zwei und diese beiden sollten auch nur als Paar abgegeben werden, da sie angeblich die besten Freunde waren.
Nun, einander mehr oder weniger toleriert haben sie, aber was die „besten Freunde“ betrifft, waren wir bald skeptisch. Tosh, die Kätzin, hat Sony, den Kater, (beide sterilisiert/kastriert) untergebuttert, wo sie konnte, wenn sie ihn nicht ignorierte, sein Futter gefressen, wenn niemand hinguckte, ihm ab und an im Vorbeigehen mit eingezogenen Krallen eine Ohrfeige verpasst und gerne regelmäßig (für Menschenverständnis) aus heiterem Himmel angefaucht.
Sony ist sehr ruhig, spielt nicht, lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen, freut sich aber durchaus seines Futters und der regelmäßigen Aufmerksamkeit.
Tosh wurde leider kurze Zeit nach ihrer Übersiedlung zu uns von einem Auto überfahren. Sony schien darüber allerdings nicht sonderlich traurig zu sein, sondern wurde (für seine stoischen Verhältnisse) etwas aktiver und schien ein bißchen mehr aus sich rauszukommen.
Sowieso schon ein Seniorenkater, der am liebsten schläft und frisst, und sich auf keine Spiele oder sonstige „Bewegungsübungen“ einlässt, hat er sich jetzt über den Winter ein paar Pfund zuviel zugelegt. Er ist schon auf Diätfutter, geht aber wohl auch bei Nachbaren schnorren. Und leider gibt’s ja immer welche, die … Er ist insgesamt auch wieder weniger aktiv als direkt nach Toshs Tod.
Um aber endlich auf den Punkt zu kommen: Wir würden gerne wieder eine zweite Katze dazunehmen, allerdings keinen Senioren/keine Seniorin. Auf jeden Fall wohl eine/n, die/der sich gut mit anderen Katzen versteht, aktiver und verspielter, aber nicht so dominant wie die verstorbene Tosh ist.
Ich frage mich nun, ob es eine Chance gibt, dass Sony gut damit klarkommt. Ob es ihm vielleicht sogar ganz gut bekommen könnte, da er ja sonst doch den ganzen Tag (obwohl er raus kann) alleine ist.
Außerdem habe ich inzwischen verschiedene Aussagen dazu gehört, ob das Katzengeschlecht von Bedeutung ist. Die einen sagen lieber Kätzin, die anderen, es ist egal, und als dritte Variante habe ich gehört, Kater wären tendenziell weniger „zickig“ und weniger dominant als Kätzinnen.
Wer von euch hat Erfahrungen und kann mir einen guten Tipp geben, ob und was sinnvoll ist? Und wenn eine neue Katze einziehen sollte, wie man vielleicht am besten vorgeht.
Danke schön,
Christiane
)