Hallo André,
habe 2 je ca. 2,30 Meter hohe Rosenstöcke, Alter so etwa 10 -
15 Jahre.
ohne sie gesehen zu haben - auf Grund der Wuchshöhe also vermutlich „Strauchrosen“.
15 Jahre ist für solche Rosen kein Alter.
Unsere „Bayreuth“ wird jetzt 35…
Seit diesem Jahr tritt nun folgendes Problem auf:
Eine Seite treibt nach wie vor heftig aus, blüht ganz toll und
sieht auch sonst recht gesund aus.
Die andere Seite aber (jeweils ein alter Haupttrieb) wollte
austreiben, dann aber ging alles an ihm ein.
Er verholzt und scheint sich verabschieden zu wollen.
das kommt vor und ist noch kein Grund zur Sorge.
Tun unsere auch ab und zu.
Was kann man tun?
raus damit!
Wie bekomme ich die absterbenden Seiten wieder zum Austrieb?
bekommst Du nicht. Ausholzen und abwarten.
Meist treibt die Rose von unten neu aus. Oder die verbleibenden Äste treiben in die Lücke.
Sieht erstens seltsam aus und zweitens habe ich ein wenig die
Befürchtung, dass sich dieses „Verhalten“ auch auf die anderen
Haupttriebe übertragen könnte.
dazu kann ich ohne den Schaden gesehen zu haben, nichts sagen (wie sieht der Querschnitt eines abgeschnittenen, halbtoten Asts aus; wie sehen die verunglückten Treibversuche aus)
Möglichkeiten gibt es viele. Natürliche - Überalterung, unschöne - Pilzbefall, sonstige Schädlinge.
Dennoch sind Rosen im allgemeinen robust. Wenn sie bereits mehr als ein jahrzehnt am Standort ausgehalten haben, schaffen sie das auch weiter.
Kleiner Tip am Rand: Du kannst auch alte Rosen im Frühjahr wie einen Apfelbaum auslichten, d.h. die Äste so weit „ausdünnen“ und einkürzen, das der ganze Stock wieder mehr Licht und Luft bekommt.
Ich tue das bei unseren Strauchrosen in unregelmäßigen Abständen, alle paar Jahre, auch je nachdem, wie sie den Winter überstanden haben.
Sie sind davon üppig und sehr blühwillig geworden.
viele Grüße
Geli
Bin gespannt,
André