Alte Schaltnetzteile wiederverwenden

Hallo,

zum Basteln braucht man einstellbare Spannungsquellen etc.

Man nehme also einen Trafo, Gleichrichter, Linearregler… Damit es eben einfach ist und im Selbstbau auch für Kinder zu verwirklichen. Doch eben Trafos sind groß, man muß mit Netzspannung hantieren (Problem eben Kinder, die mitbasteln). Nicht gut. Klar kann man fertige Netzteile kaufen.

Es gibt aber ausgediente Notebooknetzteile mit zum Teil recht beachtlichen Leistungen. Also 19,6V bei 3,2A oder so. Wenn ich also den Linearregler nach so einer Spannungsquelle schalte, gibts da irgendwelche Schwierigkeiten? Ein Schaltnetzteil hat schließlich hohe Frequenzen, Umschaltvorgänge, Lastregelung ist unbekannt, Absicherung unbekannt und so. Wenn nun nach dem Linearregler die Bastelschaltungen angeschlossen werden (analog oder digital), können Störungen „durchgereicht“ werden die unabsehbare Folgen/Störungen hervorrufen? Als Linearregler kommen die Schaltkreise der 78xx-Baureihe und ähnliche zur Verwendung. Was ist wenn versuchsweise ein Schaltregler hintendran gehängt wird?

Weiter gedacht. Steckernetzteile ausgedienter Handys, Kameras etc. haben meist 5V bei vielleicht 1A (steht ja drauf), ideal zum Basteln von Geräten für und mit Kindern. Bedenken?

Was soll gebaut werden? Fängt bei Lichtschranken an, weiter kleine Radios, Blinkschaltungen, Türgong, Mikrofonverstärker, elektronischer Würfel, eben was Spaß macht und keinen großen Aufwand. Grundgedanke ist eben die sinnvolle Wiederverwendung alter Geräte von Mama und Papa. Diese müssen ja nicht weggeworfen werden, können durchaus noch einen Zweck erfüllen.

Gruß
Selorius

Hi,

zum Basteln braucht man einstellbare Spannungsquellen etc.

jep

Man nehme also einen Trafo, Gleichrichter, Linearregler…
Damit es eben einfach ist und im Selbstbau auch für Kinder zu
verwirklichen. Doch eben Trafos sind groß, man muß mit
Netzspannung hantieren (Problem eben Kinder, die mitbasteln).
Nicht gut. Klar kann man fertige Netzteile kaufen.

Auch Schaltnetzteile führen Netzspannung.

Es gibt aber ausgediente Notebooknetzteile mit zum Teil recht
beachtlichen Leistungen. Also 19,6V bei 3,2A oder so. Wenn ich
also den Linearregler nach so einer Spannungsquelle schalte,
gibts da irgendwelche Schwierigkeiten? Ein Schaltnetzteil hat
schließlich hohe Frequenzen, Umschaltvorgänge, Lastregelung
ist unbekannt, Absicherung unbekannt und so. Wenn nun nach dem
Linearregler die Bastelschaltungen angeschlossen werden
(analog oder digital), können Störungen „durchgereicht“ werden
die unabsehbare Folgen/Störungen hervorrufen? Als Linearregler
kommen die Schaltkreise der 78xx-Baureihe und ähnliche zur
Verwendung. Was ist wenn versuchsweise ein Schaltregler
hintendran gehängt wird?

Regler mit den entsprechend vor- und nachgeschalteten Kondensatoren an den Niederspannungsausgang zu hängen ist OK.

Weiter gedacht. Steckernetzteile ausgedienter Handys, Kameras
etc. haben meist 5V bei vielleicht 1A (steht ja drauf), ideal
zum Basteln von Geräten für und mit Kindern. Bedenken?

Ohne Umbau ist das OK.
Nach dem Umbau erlöschen die Prüfzeichen VDE, GS.

Was soll gebaut werden? Fängt bei Lichtschranken an, weiter
kleine Radios, Blinkschaltungen, Türgong, Mikrofonverstärker,
elektronischer Würfel, eben was Spaß macht und keinen großen
Aufwand. Grundgedanke ist eben die sinnvolle Wiederverwendung
alter Geräte von Mama und Papa. Diese müssen ja nicht
weggeworfen werden, können durchaus noch einen Zweck erfüllen.

Wenn man weiß, was man tut ist das OK.

nicki

Hallo,

danke erst mal.

Das mit der Netzspannung ist beherrschbar, da eben die Schaltnetzteile nicht verändert werden und in ihrem Gehäuse verbleiben. Ebenso haben die (elektronischen) Steckernetzteile eben ein Kabel dran mit Niederspannung. Klar ist das Erlöschen der Prüfsiegel, wenn man an den angegossenen Steckern was verändert. Aber der Sicherheit schadets erst mal nicht. Viele Adapter haben aber keine Spezialstecker, die dann über handelsübliche Buchsen an den Bastelgeräten anschließbar sind. Dann ist man versicherungstechnisch auch auf der richtigen Seite?

Ich will ja den Kindern nur ein wenig Elektronik beibringen, vieles geht mit fertigen Bausätzen und Universalleiterplatten. Billig muß es sein und funktionieren, die Phantasie anregen. Auf Anwendungen im Haus kommen die Kinder von ganz alleine :smile:

Gruß
Selorius

Hallo Selorius,

ich hätte herzlich wenig Bedenken, wenn die Netzteile vorher etwas geprüft werden.

Ich erwarte von einem modernen (Schalt-)Netzteil, dass es überlast- und kurzschlussfest ist. Also Test: Überlasten (kontinuierlich die Last steigern, nach jeder Steigerung den statischen Endzustand abwarten), bis a.) entweder das Netzteil reversibel in die Knie geht oder b) es irreversibel in die Knie geht. Im letzteren Fall kann man’s nur noch wegschmeißen (halt nein - ordnungsgemäß entsorgen, natürlich), aber es war ja sowieso ungeeignet und für nichts anderes mehr brauchbar.

Es gab (oder gibt vielleicht auch noch) Netzteile mit einer thermischen Sicherung. Die sorgt(e) irreversibel dafür, dass die Primärwicklung unterbrochen wurde, wenn’s im Trafo zu heiß wurde. So ein Netzteil durfte man halt nicht zu lange überlasten. Bei Schaltnetzteilen wird es das aber wahrscheinlich nicht mehr geben.

Ich erwarte nicht, dass ein Netzteil „abraucht“, also bei Überlast oder Kurzschluss gefährlich wird. Aber dennoch (in China weiß man, wie man kostengünstig produzieren kann): Vorsichtshalber würde ich es irgendwie in einer sicheren Umgebung testen.

Notebooknetzteile haben viel zu viel Leistung für die süßen Kleinen. Die würde ich nicht nehmen (die Notebooknetzteile - nicht die süßen Kleinen).

Stabis hinter die kleinen Netzteile zu schalten ist, wie schon, beantwortet, ok. Und für Schaltregler gilt das Gleiche.

Grüße

Uwe