Alte Wand verputzen, welcher Mörtel?

Hi!
Ich hab ein Zimmer neu zu verputzen. Das Haus ist BJ 38 und aus Hochlochsteinen gebaut. Da auch die Mauerfugen ganz schön bröckeln wollte ich da keinen Gipsputz (Rotband?) nehmen. Was nimmt man dann da am besten? Sollte sich aber auch gut für „ungeübte“ Heimwerker verarbeiten lassen. Und sollte man Putzschienen setzen?

Howard

hallo ich empfehle ihnen einen kalkputz der past zum gebäude und zum untergrund ist artmungs aktiv und ohne kunststoffzusätze bei interesse kann ich ihnene hersteller und putzarten nennen
grüße aus herdecke u.d.

Hallo!

Ich selbst habe bei mir im Haus usw. auch schon paar hundert Quadratmeter selbst von Hand geputzt,
also Putzschienen sind da schon nicht ganz schlecht.
Der nach meiner Meinung ideale Putz ist der Maxit IP 18E, der mit den Styroporkugeln.
Der muss zwingend mit einem Rührquirl angerührt werden, und lässt sich auch mit der üblichen Kelle schlecht anwerfen, weil der ziemlich klebrig ist.
Ich habe das immer mit einer Glättkelle geputzt, wenn man sich da etwas eingearbeitet hat, geht das auch recht fix.
Dann zieht man das im feuchten Zustand auf den Putzschienen halbwegs ordentlich ab.
Am nächsten Tag wird das mit so einem Riffeleisen, oder wie das auch immer heisst, noch bischen geglättet, so dass man eine halbwegs ordentliche Fläche hinbekommt.
Darauf muss dann noch ein Feinputz aufgetragen werden, das ist so ein Kalk-Zement-Feinputz,
der wird dann wie aufgespachtelt, und wenn der so halbwegs angetrocknet ist, mit einem Schwammbrett geglättet.

Das sind aber alles solche Sachen,
entweder kann man das, wenn mal da mal aufgepasst hat, oder bischen mitgemacht hat,
oder man kann das nicht und lernt das nie.
Für ungeübte Heimwerker ist das verputzen eines Zimmers ehr nicht zu empfehlen,
besser erstmal auf einer Baustelle aufpassen, und in der Garage bischen üben.
Man muss ja auch erstmal das Gefühl bekommen, welche Flächen man da so in welcher Zeit putzen kann, damit man dann auch die Nachbearbeitung zeitlich schafft.

Und auch etwas antrainierte körperliche Belastbarkeit ist wichtig, zarte Bürokratenhände und Arme versagen bei der relativ schweren Arbeit meist schnell.

So, noch mal ein Bild von meiner letzten Baustelle, damit ich nicht unglaubwürdig erscheine.
http://img165.imageshack.us/img165/2733/38527792ob6.jpg

Wenn es noch weitere Fragen dazu gibt, werde ich die gern beantworten,
Bin zwar kein gelernter Maurer, denke aber, dass ich mich mit der Sache doch recht gut auskenne, und habe auch reichlich Erfahrung.

Grüße, Steffen!