Alten Laptop-Akku benutzen

Hallo zusammen,

da mein alter Laptop einen Defekt hat, den es sich nicht zu reparieren lohnt, bin ich gerade dabei die brauchbaren Teile auszusortieren. Ich habe mir überlegt, aus dem Akku ein USB-Ladegerät zu machen oder anders formuliert, eine „tragbare Steckdose“ mit USB-Strom. Meine Frage nun: Wie finde ich heraus, welche Pins welche Spannungen führen und über welche Pins ich ihn wieder aufladen kann?
Habe einen Li-Ion Akku namens „AS07B41“ aus einem Acer Aspire 7520 mit 11,1V (DC) mit 4000mAh.

Vielen Dank für eure Tipps,
Gruß pcfreak92

Am besten, Du schlachtest aus dem Laptop nur nicht relevante Komponenten aus, behaeltst aber das Ladeteil bei.

gruss

Michael

Am besten, Du schlachtest aus dem Laptop nur nicht relevante
Komponenten aus, behaeltst aber das Ladeteil bei.

Das Ladeteil wäre bei mir das Mainboard.
Wie bekomm ich dann den Strom vom Akku? Hört das Mainboard dann automatisch auf mit Laden?

pcfreak92

Tach pcfreak92!

Das wird ein größeres Thema. Leider haben solche Akkus immer einen Akkumanger mit drin. Der wird gebraucht um den Akku vor Überlast, Überentladung und Überladung zu schützen. Im Großen und Ganzen eigentlich das was du auch noch weiter nutzen möchtest.

Was allerdings ein Problem sein wird ist, dass der Akku nicht so ohne weiteres Saft abgeben wird. Im günstigsten Falle beschränkt sich das Einschaltritual auf ein statisches Signal an einem der Pins.

Fazit: Du wirst dir das mainboard vorknüpfen müssen und anhand des Schaltplans ableiten müssen was was ist. Wenn du daraus nicht schlau wirst, mach zwei nicht zu stark komprimierte Fotos von Ober- und Unterseite des boards und stell sie hier mal rein.

Thor

Wie finde ich heraus, welche Pins welche Spannungen führen und über welche Pins ich ihn wieder aufladen kann?

Hallo pcfreak92.

Das wird nicht funktionieren. Selbst wenn du plus, minus, Temperatur, SMD und SMC herausfinden solltest.

Im Akkupack steckt ein Prozessor, der mit dem Notebook kommuniziert und Ladezustand etc. mitteilt. Er kommuniziert über die Leitungen SMC (Serial xxx Clock) und SMD (Serial xxx Data).

Auch gibt es (bei LiIo) einen Ladezyklenzähler, der in den USA gesetzlich vorgeschrieben ist. Für den Rest der Welt baut man deshalb auch keine anderen Akkus.

Gruß
T.

Hallo pcfreak92,

die Idee ist ja ganz nett, aber die Tücken liegen wie immer im Detail.

Zuerst einmal hätte ich an deiner Stelle das Notebook nicht auseinandergenommen, sondern komplett auf eBay verkauft. Mit etwas Glück wären da 50€ oder mehr für dich herausgekommen.

Den Akku hättest du eventuell separat verkaufen können, da andere Besitzer diese Notebookmodells vielleicht gerade einen güsntigen Ersatzakku suchen.

Da die Ladeeinheit für den Akku im Notebook verbaut ist, bringt dir der Akku alleine wenig (eigentlich sogar nichts). Im Gegenteil, wennn du es (un)geschickt anstellst, fliegt er dir um die Ohren und du wirst nie wieder einen Akku anrühren.
Die Chemischen Prozesse im Inneren sind bei falscher Handhabung sehr gefährlich.

Ein USB-Akku ist ja eine praktische Sache, aber wenn er nicht selbst über USB geladen werden kann wohl ziemlich unsinnig.
Für das Geld , welches dein Akku/Notebook auf erzielt hätte, bekommst du fertige USB-Akkus:
http://www.amazon.de/gp/product/B00197YRD4/
http://www.amazon.de/gp/product/B0015Y6NYC/
http://www.amazon.de/product-reviews/B000KC81TU/
http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=APC%20UPB*&rt=nc&LH_…
http://shop.ebay.de/i.html?LH_PrefLoc=2&_nkw=Brunton…

Gruß
angerdan

Vielen Dank für eure Antworten.

Dann wird mir der Akku wohl nicht viel helfen; dachte, dass die nicht so „intelligent“ sind…
Für einige Teile, wie z.B. das Laufwerk habe ich noch Verwendung, daher wollte ich den Laptop auch nicht verkaufen. Die anderen Teile wie Prozessor und RAM könnte man sicher auch gesondert verkaufen, evtl. sogar für einen besseren Preis. Ist immerhin ein AMD Athlon 64 X2 (1.6GHz) und zweimal 1GB DDR2-RAM…

Trotzdem vielen Dank für eure Hilfe!

Gruß pcfreak92