Alter Arbeitgeber

Hallo, angenommen es läge folgender Fall vor:
X wäre zum 01.10.05 bei seinem alten Arbeitgeber ausgeschieden, da er aus freien Stücken kündigte.
Dieser belästigt ihn seitdem ständig mit Fragen zu seinem alten Arbeitsplatz. („wo ist die DAtenmappe“, „Wo sind die Kudnendaten“,„Wie hießen die Kunden mit denen sie Verträge machten“ etc.). Kann man sich dagegen wehren?Bzw. kann man etwas dagegen sagen?
Muss man Rede und Antwort stehen?

Zweitens hat X ein Zeugnis vom alten AG bekommen, was nicht den aktuellen Zeugnisstandars entspricht. Sein neuer AG beschreibt das Zeugnis als „schlechtes Geschreibsel für einen Azubi“. KAnn X beim alten AG ein vernünftiges Zeugnis einfordern?Wenn ja, wie funktioniert sowas?

Gruss, und danke für eure Hilfe
WKN

Muss man Rede und Antwort stehen?

Hallo WKN, nein muss man nicht.

KAnn X beim alten AG ein vernünftiges Zeugnis
einfordern?Wenn ja, wie funktioniert sowas?

Nun ja, X könnte erst mal ganz simpel versuchen dem AG einen eigenen (oder professionel erstellten) Zeugnisentwurf „unterzujubeln“ incl. Bitte um Änderung. Es könnte dafür durchaus von Vorteil sein, wenn man nicht im Vorfeld den ehem. AG damit verdriest indem man ihm am Telefon z.B. sagt „Meine Güte Herr Ehemalschef. Ich bin nicht mehr in der Firma tätig und gebe auch keine Auskünfte mehr was die Arbeit betrifft. Nun begreifen Sies doch endlich!“

Wenn der AG nichts an dem Zeugnis ändern will, erreicht man dann wohl nur noch mit einer Klage sein Ziel (wobei ich mich frage, was du mit „aktuellen Zeugnisstandards“ meinst).

MfG

hallo, danke für deine Antwort.
Ich meine damit, dass das Zeugnis auf nem normalen DinA 4 Blatt gedruckt ist und mit z.B. Computerunterschriften versehen ist. KAnnte bis jetzt immer nur zeugnisse auf „Pergamentpapier“ mit Wasserzeichen oder so…
Zur Form : ich meine, dass es einen Standard an Formulierungen gibt, den man nicht eingehalten hat.und sich dadurch manchmal sogar wiederspricht.
Meinst du also ich könnte einfach hingehen und dem Cheffe dort ne Mail schicken mit der Bitte das Zeugnis doch wie folgt zu ändern?
Ist das nicht ganz schön dreist?

Ich meine damit, dass das Zeugnis auf nem normalen DinA 4
Blatt gedruckt ist

Ja und? Klar kann das Zeugnis auch auf ganz normalen Papier gedruckt sein.

und mit z.B. Computerunterschriften
versehen ist.

Sind das jetzt irgendwelche eingscannten Unterschriften oder wie sieht sowas aus?

KAnnte bis jetzt immer nur zeugnisse auf
„Pergamentpapier“ mit Wasserzeichen oder so…

Ein normaler Firmenbriefbogen tuts auch. Irgendwelche Luxusausführungen mit Wasserzeichen „darf“ der AG dafür auch verwenden, muss er aber nicht.

Zur Form : ich meine, dass es einen Standard an Formulierungen
gibt, den man nicht eingehalten hat.und sich dadurch manchmal
sogar wiederspricht.

Willst du wirklich eine Standardfloskelaneinanderreihung als Zeugnis? Mag ja sein, dass sich Aussagen in dem Zeugnis widersprechen. Mag auch sein, dass Aussagen nicht zutreffen oder du schlechter beurteilt wurdest als es deiner Meinung nach leistungsmäßig/verhaltensmäßig den Tatsachen entspricht. Kann man alles beanstanden. Aber ein Standardfloskelzeugnis? Hmmm …

Meinst du also ich könnte einfach hingehen und dem Cheffe dort
ne Mail schicken mit der Bitte das Zeugnis doch wie folgt zu
ändern?
Ist das nicht ganz schön dreist?

Wieso sollte eine freundlich formulierte Bitte dreist sein? Versuchs einfach. :smile:

MfG