Dann hast Du Dir aber sehr viel Mühe gemacht, um so viel
Falschaussagen zu bekommen.
Begründe mir bitte mal, warum das angeblich Falschaussagen sein sollen. Bitte fundiert, und nicht nur nach der Aussage einer (und zudem noch Eurer) Tierärztin.
Es gibt wesentlich mehr Tierhalter, die bereit sind, ihr Tier auch auf dem letzten Weg zu begleiten, als Du denkst (und als Dir anscheinend lieb ist). Komm mal etwas herunter von Deinem Sockel - andere haben dasselbe Verantwortungsbewußtsein.
ich kann natürlich nicht beurteilen, ob der alte Herr seinen Bruno mit aller „Gewalt“ am Leben erhalten will. Aber mein persönlicher Eindruck war, dass er das nicht tut oder tun wird.
Die Besuche beim Tierarzt macht er, wie er sagt, nicht mehr selber, das macht seine Enkelin regelmäßig für ihn.
Danke für eure Meinungen. Ich denke auch, dass das Einschläfern der Tierhalter zusammen mit dem Tierarzt des Vertrauens entscheiden soll.
ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass deine Aussage stimmt. Wir (bzw. meine Eltern, ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht hier und es geschah so schnell, dass ich es nicht rechtzeitig hergeschafft habe) haben den Hund selbstverständlich auch in letzter Minute begleitet. Bis zum Schluss waren sie dabei und haben ihn festgehalten.
Ganz ehrlich, es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, dass DIE MEISTEN Hundehalter das anders handhaben sollen.
ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass deine
Aussage stimmt.
Doch seine Aussage kann durchaus stimmen. Solche Leute kenne ich auch, die sagen - nein das kann ich nicht - und der TA schläfert ein, ohne dass jemand dabei ist.
Vielleicht können es manche wirklich nicht, aber es gibt sie.
Ganz ehrlich, es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, dass
DIE MEISTEN Hundehalter das anders handhaben sollen.
Ob es die meistens sind weiß ich nicht, aber ganz viele sind es - zu viele.
Ich kenne selbst viele, die bis zur Praxistür mitgegangen sind
und den Rest macht der Arzt. Auch den Wurf in den Container
der Abdeckerei.
Schrecklich so was. Den 4beinigenFreund langer Jahre einfach in einen Container der Abdeckerei. Gut sie sind tot, aber muss das wirklich sein *grusel*
Leider konnte ich meine Hunde nicht im Garten vergraben, sie wurden eingeäschert. Das finde ich besser, als das es sie, in der Tierverwertung zerreißt.
Schon bei der Vorstellung läuft es mir eiskalt den Rücken runter *schüttel*
Hi Conrad!
Vielleicht geht Deine Tierärztin es falsch an? In den Praxen, in denen ich bisher gearbeitet habe, haben wir die Leute immer selbstverständlich mit hineingenommen und nur, wenn sie selber gehen WOLLTEN oder in Richtung eines hysterischen Anfalls drifteten, sind sie nicht bei ihrem Tier geblieben! Natürlich dauert es länger, weil man zusätzlich den Leuten Trost spenden und ihnen Zeit zum Abschied nehmen geben will. Und ich gebe einem meiner Vorredner Recht. Wenn er schreibt, daß häufig der TA mehr Psychologe als Tiermediziner sein muß, daß man manchmal im Hinblick auf die Leute Abstriche am Vorgehen macht. Der alte Herr wird wahrscheinlich keinen Hund mehr bekommen. Er sollte so lange wie möglich mit seinem Bruno spazieren gehen, es hält auch ihn lebendig…
Auch möchte ich sagen, daß es den meisten TÄ keine Spaß macht, Tiere einzuschläfern!!! Aber wenn ich an all das Leiden in Krankenhäusern und Altenheimen denke, wo mancher Mensch sich wünscht, sterben zu dürfen, dann sehe ich es als eine Gnade, daß wir Tieren dieses Dahinvegetieren ersparen dürfen! Wohlgemerkt, ich finde es gut, daß es für Menschen keine Euthanasie gibt, weil die Gefahr des Mißbrauchs mir viel zu hoch erscheint, aber ich bin froh, ein unheilbar krankes, schwer leidendes Tier erlösen zu dürfen. Und ich weigere mich, gesunde Tiere aus Bequemlichkeit einzuschläfern - lieber nehme ich sie zu mir und suche ihnen ein neues Zuhause (und manchmal kommt man so auf den Hund )
In Hoffnung auf ein langes und gesundes Tierleben!
Archie
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Schmerzen als kriterium
Sehe es genau so wie der alte Herr…und habe es bisher auch so gemacht: So lange noch Spass am Leben da war, Spazierengehen, Spass am fressen…so lange leben.
Kriterium war immer nicht mehr beherrschbare Schmerzen…dann sollte man sie erlösen.