Alter rüde agressiv gegen unserer Tochter 1 1/2

Hallo,

wir haben einen 13 Jahre alten Rüden. Erst klappte alles nur jetzt darf unsere Tochter ihm nicht mehr zu nahe kommen. Er zeigt Zähne. Ich habe Angst, dass er zubeißen könnte. Gehen auch schon zur Hundeschule. Sein Benehmen wird besser aber das Zähne zeigen immer noch nicht. Was kann man machen???
Bitte heft mir. Er ist sonst wirklich lieb.
Sandra

Hallo Sandra,

Hallo,
wir haben einen 13 Jahre alten Rüden. Erst klappte alles nur
jetzt darf unsere Tochter ihm nicht mehr zu nahe kommen. Er
zeigt Zähne. Ich habe Angst, dass er zubeißen könnte. Gehen
auch schon zur Hundeschule. Sein Benehmen wird besser aber das
Zähne zeigen immer noch nicht.

Kann es sein, dass Wuffi schon bei euch war, als es eure Tochter noch nicht gab?
Wenn ja, lasst ihr Wuffi immer noch genausoviel Aufmerksamkeit zukommen, wie vorher (als eure Tochter noch nicht da war)?
Darf Wuffi jetzt nimmer überall hin, wo er vorher hin durfte?
Kommt eure Tochter an Sachen ran, die Wuffi als sein Zeug ansieht?
Wenn auch das bejaht wird, dann wundert mich das nimmer.
Euer Wuffi sieht dann wohl eure Tochter als unliebsamen Eindringling an, der ihm den Rang abgelaufen hat. So was mag weder Mensch noch Tier.

Was kann man machen???
Bitte heft mir. Er ist sonst wirklich lieb.

Meine Empfehlung: Wie bei Geschwistern, will heißen, Wuffi mit einbeziehen, wenn ihr euch um die Kleine kümmert. Nur wenn Wuffi kapiert, dass eure Tochter kein Eindringling ist sondern eine Bereicherung fürs Familienleben, dann könnt ihr auch darauf bauen, dass Wuffi sich liebevoll dem Kind nähert und darauf aufpasst (was aber dann so weit gehen kann, dass Wuffi so sehr auf das Kind aufpasst, dass kein Fremder ans Kind rankommt, wenn das Kind weint, z. B. bei Besuch).
Noch ein Tipp: Nehmt euch bewußt Zeit für Wuffi, auch wenn das Kind mal wach ist. Zeigt dem Wuffi, dass ihr nicht nur dem Kind nachrennt sondern dass trotz Kind Wuffi noch seinen Platz hat. Und dass eure Tochter nicht (in den Augen des Hundes) Störenfried ist. M. E. ist euer Wuffi eifersüchtig auf eure Kleine.

Sandra

Hoffe, konnte dir einigermaßen helfen.
Gruß *wink* Daggi

Hallo,
das haben Wir alles schon ausprobiert. Wir haben versucht alle zusammen zu schmusen doch er knurrt dann. Dass hat uns der Hundetrainer ja auch alles schon gesagt. Unsere Tierärztin sagt wenn es nicht anders geht dann helfen Tabletten. Die sollen beruhigen, aber er ist ja sonst ganz ruhig. Das kann doch auch nicht helfen, oder???

Ich weiß echt nicht mehr weiter. Es klappte, bis sie anfing zu laufen.
Meine Schwiegereletern haben auch Hunde und bei denen klappt es. Sie geht so toll mit denen um. Gibt Ihnen Leckerlies und schmust mit denen.

Danke aber trotzdem.
Sandra Winter

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Schon?

Gehen auch schon zur Hundeschule.

Hallo, Sandra,
Schon? mit einem 13jährigen Hund?
Hallo! Aufwachen!
Gruß
Eckard

Gehen auch schon zur Hundeschule.

Hallo, Sandra,
Schon? mit einem 13jährigen Hund?
Hallo! Aufwachen!

Das finde ich doch eine etwas unpassende Antwort. Es ist schließlich nicht Vorraussetzung mit einem Hund zur Hundeschule zu gehen. Es gibt genug Leute, die die Hundeerziehung auch ohne Hilfe gut bewältigen. Und wenn es bei diesem Fall eben so war und es nun ein Problem gibt, dass des Kindes wegen schnell gelöst werden soll, dann kann man die Hundeschule egal wie alt der Hund ist nutzen. (meine Meinung)

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Hallo !

Das mit der Schule ist jetzt sinnlos. Dafür ist der Hund zu alt!!

Ab jetzt ist bei Euch äußerste Vorsicht angesagt. Der Hund akzeptiert das Kind nicht, bzw sieht es als Nebenbuhler.
Er wird zubeißen, wenn er Gelegenheit dazu hat. Haltet sie immer getrennt, niemals ohne Aufsicht.

mfG Conrad

Ich war mit mehreren Hunden zur Schule.

Ab 9 Monate bis 18 Monate, danach wirds schwierig bis sinnlos.

Ich war mit mehreren Hunden zur Schule.

Ab 9 Monate bis 18 Monate, danach wirds schwierig bis sinnlos.

Also meiner ist jetzt 3 Jahre alt und ich hab da in den ersten zwei Jahren so einiges verpasst. Und hab mich aber jetzt selber drum gekümmert. Er hört nun auf mich und es ist alles ok, bis auf die Sache mit den anderen Rüden, aber das wird sich auch noch bessern.
Ich war in drei verschiedenen Hundeschulen und keine konnte mir wirklich helfen.

Hi Sandra

Ich würde die beiden niemals ohne Aufsicht zusammen lassen. Der Hund ist 13Jahre alt und hat jetzt Konkurrenz. Bedenkt, dass Eure Kleine größer und agiler wird. Habt immer ein Auge auf die Beiden. Wenn Ihr dabei seid, lasst ruhig Kontakt zu und vermittelt der Kleinen keine Angst.
Es gibt Tipps, wie man den Hund an einen Säugling gewöhnen kann (vollgesch. Windeln, beim Stillen den Hund zusehen lassen). Trägt Eure Tochter noch Windeln, dann probier das doch einfach mal. Gebt dem Hund mal ein getragenes T-Shirt von der Kleinen.

Liebe Grüße

Carina

Hi Sandra,

lass den Hund nie aus den Augen wenn Deine Tochter in der Nähe ist!
Er zeigt Dominanz und wird irgendwann zubeissen wenn ihr es nicht verhindert.
Es ist nicht abzusehen wann er ernst macht und seine Position im „Rudel“ klarmachen wird.
Ich halte die Situation für sehr gefährlich für das Kind.

Grüße - Sue

Hallo,

ich denke, leider habt ihr bei der erziehung einiges verpasst. das lässt sich aber nun nicht mehr ändern.
zum verständnis, was da gerade bei euch passiert, schaut euch vielleicht mal folgenden link an: http://www.wauwau.de/kurs/seite20.html

ich denke das wird es sein: das kind beginnt zu laufen, ab jetzt hat euer rüde das gefühl, seinen rang verteidigen zu müssen. eine gewöhnung an das kind hätte schon in der schwangerschaft beginnen müssen.
weiter kann es sein, dass euer hund euer kind als rangniedrig einstuft, weil es (ebenso wie er selbst auch) von euch „reglementiert“ wird. das lässt sich natürlich nicht ändern, aber vielleicht hilft es euch zu verstehen, was gerade in eurer familie passiert.

wichtig ist meines erachtens nach:
-IMMER aufsicht, schon weil ein kind überfordert ist, mit der deutung der signale des hundes, aber auf keinen vernachlässigung des rüdens.
-fressen darf der hund erst NACH eurem essen, und dem essen eurer tochter, das gebietet ihm sein rang.
-der hund darf nicht auf der gleichen ebene ruhen wie euer kind, also: nicht mit aufs sofa, nicht mit ins bett, sonst ist sein rang ihm nicht klar.
-gespielt wird, wenn IHR das wollt, nicht wenn der hund lust dazu hat
zum verständnis vielleicht auch das nochmal lesen:
http://www.wauwau.de/kurs/seite21.html

das sind normale regeln, die euer hund aber hoffentlich schon vorher beherrscht hat, sonst wird es jetzt schwierig. er würde denken, das sein rang sich mit ankunft des säuglings verändert hat.
wenn euer hund auch vorher schon ein unerkanntes rangproblem hatte, dann hilft wohl nur die aufsicht :frowning:

tut mir leid, aber etwas besseres kann ich euch nicht raten.

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Hallo Conrad,

Ich war mit mehreren Hunden zur Schule.

Quantität ist nicht Qualität!

Ab 9 Monate bis 18 Monate, danach wirds schwierig bis sinnlos.

Woher nimmst Du diese Gewissheit (9-18 Monate)??
Außerdem: „sinnlos“ ist es nie. „Lernen“ kann ein Hund (im Gegensatz zu manchen Männern - hä, das war jetzt ganz tief gewühlt)auch noch im hohen Alter.
Hundeschulen bieten übrigens erheblich mehr an als nur Grundgehorsam. Z.B. Dogdance, Agility, Obidience, Flyball, Breitensport u.v.a.m.

Gerade bei solchen Einzelproblemen würde ich immer erst dort nachfragen, was man machen kann.
Grüße
J.Doe

Hallo,

ich denke, viele Hunde versuchen bei einem Neuankömmling, in dem Fall ein kleines Kind, neu festzulegen. In fast jedem Hund steckt doch ein bisschen Dominanz.

Achtet darauf, dass beim Betreten der Wohnung oder wechsel eines Zimmers, der Hund nach dem Kind reingeht. Das macht ihm auch die Rangordnung deutlich. Hatte das Problem selber, zwar nicht mit Agressivität aber mit mancher Nichtachtung des kleinen Kindes. In dem mein Hund, wenn es schnell gehen sollte, das Kind leider umgerannt hat. Der Hund steht im (Familien)rudel ganz unten, dass muss ihm deutlich und mit Konsequenz beigebracht werden.

Drücke Euch die Daumen für die Zukunft