Alter Win-98 Rechner als Linux Server?

Hallo zusammen!

Ich habe hier @home einen uralten rechner stehen. Das ist noch einer der ersten 98 Rechner die auf den Markt gekommen sind.

Meine Frage: Gibt es eine Linux-Server Distribution, welche klein genug ist, das das Teil als File-Server fungieren kann??

Danke schonmal im voraus

Andre Thiemann

Hallo Andre

Meine Frage: Gibt es eine Linux-Server Distribution, welche
klein genug ist, das das Teil als File-Server fungieren kann??

Mach mal ein paar Angaben zur Hardware. Welche CPU? Wieviel und was für RAM?

Prinzipiell geht das durchaus. Ich hatte selber zunächst einen P-II 400MHz unter Linux als Server für Files (Samba), DHCP, DNS… laufen. Dann habe ich den letztes Jahr gegen einen P-III 600MHz (Coppermine-Kern, braucht wenig Strom) ausgetauscht. Drin ist eine kleine ATA-Platte für Linux und derzeit eine 500GB S-ATA-Disk via S-ATA-Controller im PCI-Slot für die Daten. Das Ganze unter Debian.

So ein Fileserver braucht ja eigentlich keine grafische Oberfläche. Oder dann genügt ein einfacher Window-Manager wie FVWM. Das spart Ressourcen und als Grafikkarte genügt dann auch eine uralte ATI mit z.B. 4MB RAM oder so, die entweder noch ganz ohne Kühlung auskommt oder ein Passivkühler drauf ist.

CU
Peter

Naja, bei einem so alten Rechner stellen sich schon ein paar Fragen.
Zum einen ist die Hardware vermutlich viel zu schwach, um heutigen Rechnern als schneller Fileserver zu dienen. Zwar frißt die Rolle als reiner Fileserver nicht allzu viel CPU-Leistung, aber der Durchsatz dürfte… erm… dürftig sein.
Des weitern wird sich kaum Hardware respektive Festplatten finden lassen, die man in so Dinger noch sinnvoll verbauen lassen, da dürften einige Grenzen zuschlagen (32GB, 128GB).

Kleine Fileserver-Distribution gibt es einige, empfehlenswert wäre da FreeNAS:

http://www.freenas.org/index.php?option=com_openwiki…

Aber bei so alter Hardware…

Hallo Hermann

Zum einen ist die Hardware vermutlich viel zu schwach, um
heutigen Rechnern als schneller Fileserver zu dienen.

Warum? Lässt sich das mit einer guten Netzwerkkarte nicht lösen?

Des weitern wird sich kaum Hardware respektive Festplatten
finden lassen, die man in so Dinger noch sinnvoll verbauen
lassen, da dürften einige Grenzen zuschlagen (32GB, 128GB).

Guck Dir mal meine Antwort an den Fragesteller an. In dem P-II 400MHz, den ich vorher hatte, waren zwei 120GB-Platten für die Datenablage in Betrieb. Das BIOS des Rechners hat die nicht korrekt erkannt, aber das ist egal, da das Betriebssystem auf einer kleinen Festplatte lag, die noch vom System erkannt wurde. Und sobald der Linuxkernel mal geladen ist, spielen die Beschränkungen des BIOS keinen Tango mehr. Die beiden 120GB-Platten wurden einwandfrei erkannt. Ebenso die 500GB-Platte, die in dem P-III am S-ATA-Controller in meinem jetzigen Fileserver steckt.

CU
Peter

Hallo,

schau mal hier: http://www.terabyteserver.de.ms/

Ciao! Bjoern

Warum? Lässt sich das mit einer guten Netzwerkkarte nicht
lösen?

Kann man so nicht beantworten. Die I/O-Leistung einer Kiste kann man nur schwer aus der Ferne beurteilen. Aber schon die IDE-Controller werden wohl so alt sein, daß die nicht mal eine 100er-Karte auslasten.

Ebenso die
500GB-Platte, die in dem P-III am S-ATA-Controller in meinem
jetzigen Fileserver steckt.

Es gab viele IDE-Controller, die sich an der LBA-Grenze schlicht verschluckt haben - zu wenig Adressleitungen, da hilft auch kein BIOS/Firmware-Update.
Durch Aufrüsten mit Controllern kann man schon einiges machen, klar. Aber bei „erste Generation Windows 98“ denke ich weniger an einen P-III…

Mal abgesehen davon, daß so alte Kisten durchaus auch ein gewises Risiko darstellen. Ausgetrocknete Elkos und schon knallt das Netzteil weg.

Hallo,

ja, hatte und habe ich auch schon in Betrieb, aber dann must du dich mit den typischen Unix-Nachteilen abfinden wie kryptische Konfiguration in unzähligen Text-Dateien mit Texteditoren aus den 50er Jahren.

Wenn du dagegen zur Bedienung eine grafische Oberfläche, womöglich noch mit Hilfefunktion haben möchtest, ist Linux noch ressourcenhungriger resp. langsamer als Windows.

Da viele alte Treiber heute nicht mehr enthalten sind, würde es am glattesten funktionieren, wenn du eine Linux-Distribution aus der Zeit deines PCs hättest, ich habe da mal mit DLD angefangen. Aber das wird schwierig.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ja, hatte und habe ich auch schon in Betrieb, aber dann must
du dich mit den typischen Unix-Nachteilen abfinden wie
kryptische Konfiguration in unzähligen Text-Dateien mit
Texteditoren aus den 50er Jahren.

Na, den Spruch bei der MSCE-Ausbildung gelernt?
Und spezialisierte Distris wie FreeNAS (läuft mit FreeBSD) kann jeder einrichten, der eine gewisse Grundahnung hat. Das geht nämlich praktisch alles per Web-GUI.

Wenn du dagegen zur Bedienung eine grafische Oberfläche,
womöglich noch mit Hilfefunktion haben möchtest, ist Linux
noch ressourcenhungriger resp. langsamer als Windows.

Bitte? Ich glaube kaum, daß z.B. JWM resourcenhungriger ist als ein Windows… Und da wären noch Fluxbox, Openbox oder IceWM…
Bitte informier dich erst mal, bevor du so etwas schreibst. Linux bzw. *BSD bedeutet nicht KDE4.

Da viele alte Treiber heute nicht mehr enthalten sind, würde
es am glattesten funktionieren, wenn du eine
Linux-Distribution aus der Zeit deines PCs hättest, ich habe
da mal mit DLD angefangen. Aber das wird schwierig.

Hä? Also wenn ein OS uralt-Geräte supported, dann Linuxe und *BSDs. OK, selbst Debian hat inzwischen 386er rausgeschmissen, aber 486er gehen, inkl. aller Abarten. Ebenso ISA, EISA, PCI-Architekturen, wer auf eine GUI verzichtet kann sogar noch mit CGA, MDA oder HGA-Graphikarten arbeiten.
Also noch mal: Bitte erst mal informieren!

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Du hörst dich an als hättest du ahnung …
wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann ich einfach debian nehmen und installieren?

Hallo

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann ich einfach
debian nehmen und installieren?

Beantworte doch bitte mal die Frage, was für Hardware in dem Rechner denn genau drinsteckt. Mit genaueren Informationen über die Hardware kann man Dir eher sinnvolle Tips geben.

CU
Peter

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann ich einfach
debian nehmen und installieren?

Die Frage ist eher, ob du _willst_.
Debian ist zwar eine feine Distri und unterstützt fast alles (nur NetBSD dürfte auf noch mehr Platformen laufen). Es ist aber kein spezialisiertes System, der Anwender braucht also schon Ahnung von Linux, um mit Debian einen Server zu basteln - vor allem ohne dabei tatsächlich in conf-Dateien mit vi rumzuschrauben. Webmin könnte da helfen, aber nimmt nicht die Grundkonfiguration ab.
Als „Homeserver“ würden sich da spezialisiertere Versionen anbieten. FreeNAS oder auch so Dinger wie Eisfair, SME oder ClarkConnect (die freie Community-Version) wären da besser, aber ClarkConnect z.B. verlangt einiges an RAM.
Ohne genauere Angaben zu deiner Hardware kann ich eigentlich gar nichts empfehlen. ^^

Hallo,

Meine Frage: Gibt es eine Linux-Server Distribution, welche
klein genug ist, das das Teil als File-Server fungieren kann??

Prinzipiell geht das durchaus. Ich hatte selber zunächst einen
P-II 400MHz unter Linux als Server für Files (Samba), DHCP,
DNS… laufen.

Absolut, bei mir lief ein alter IBM-Desktop (133 MHz, 64 MB RAM) unter Debian (damals Sarge) mit einer kleinen „Boot-Platte“ und einem Datengrab. KDE war nicht die direkte Freude, aber als File-Server hatte er deutlich mehr Zug als diese ganzen Home-NAS-Systeme, die gerade den Markt überschwemmen. Eine nette Netzwerkkarte hilft, Intel 100 MBit-Karten gibt es bei Ebay schon fast nachgeworfen.

Das ist ein deutlich kleinerer Rechner als mein erster mit Windows 95.

Gruß,

Sebastian

der rehner hat 56.5 mb ram und ca. 5 gb festplatte … leider weis ich die daten des cpu nicht.

allerdings ist die idee mit dem fileserver hinfällig geworden ^^ ich möchte nun einen normalen user pc daraus machen…

kennt ihr dafür ein program? ich mabe schon dsl ausprobiert, das läuf als live cd version auch, aber ich finde keine befehle oder butten zum festen installieren -.-

habe auch gehört das vector linux gut sein soll

was ich die ganze zeit vergessen habe zu erwähnen: der soll im netzwerk mit meinem ubuntu lapi laufen =)