Hallo!
Auf unserem Dachboden hat der vorherige Besitzer Styroporplatten als Wärmedämmung eingebaut. Diese wollen wir nun entfernen und fragen uns jetzt, was wir am Besten als Alternative einsetzen könnten? Danke für ihre Mühen.
Hallo Melissa,
um dir richtig helfen zu können, gib mir doch noch ein paar Details…
Wo ist das Styropor - zwischen den Sparren, auf dem Fußboden?
Wie sieht der Dachboden aus:
Welches Material liegt auf dem Boden?
Welche Aufbauhöhe haben die Sparren?
Und letztendlich noch etwas zum Haus an sich:
Baujahr, was für eine Fassade habt ihr - geklinkert, geputzt, verschiefert o.ä.
Danach kann ich dir explizit helfen.
Gruß aus Ostwestfalen
Frank
Hallo und guten Morgen,
ich würde eine Kombination aus Mineralwolle als Zwischensparrendämmung und Holzfaserplatten (GUTEX) als Aufsparrendämmung von aussen empfehlen. Das aheb ich bei meinem Haus gemacht und würde es jederzeit wieder machen.
Viele Grüße
Torsten Osner
Hallo,
alternativ: Glasfasermatten / Rollen u. Dämmkeile, diese danach mit Folie beziehen. Isover oder Rockwoll mal Googlen, dort sind die Fotos sowie auch Verfahren zur anbringung.
MfG
Guten Tag Frau Decker,
das kommt darauf an, wie Sie den Dachboden nutzen. Soll die Fläche nachher wieder begehbar sein, ist ein Styropor- oder PUR-Dämmstoff, evtl. noch belegt mit Span- oder OSB-Platten oder auch Laminat in Ordnung.
Wird der Boden nicht begangen, bietet sich auch Mineralwolle in Rollenform an, die ist preiswerter und wird nur auf der Bodenfläche ausgerollt. Denkbar wäre auch eine Schüttung einzubringen, die ebenfalls mit Spanplatten usw. belegt werden kann.
Energiesparende Grüße
JM
Guten Tag!
Warum wollen Sie eine funktionierende Dämmung entfernen? Polystyrol-Hartschaum hat beste Dämmeigenschaften und ist gesundheitlich bedenkenlos.
Aus Brandschutzgründen können Sie alternativ Mineralfaserplatten einbauen. Es gibt gute Systeme von Rockwool, Isover oder Knauf.
Aus ökologischen Gründen können Sie auf eine große Anzahl von alternativen Dämmbaustoffen zurückgreifen.
(Zellulose - Schafwolle - Holzwolle etc.) (Google)
Und falls Sie wissen wollen, was man alles falsch machen kann, empfehle ich folgenden Link:
http://www.konrad-fischer-info.de/21313bau.htm
Gruß aus dem Emsland
Carl Lüttmann
- EPS zu entfernen (Entsorgung als Sondermüll beim Recyclinghof/Bauhof)hätte doch dann zum Ziel die Wärmedämmung zu optimieren.
- Feststellung gemäß Dicke und Wärmedurchgangswert 0,035 wieviel Dämmung jetzt drin war (vermute Zwischensparrendämmung
- Um bei vorh. Raum (z.B. 12 cm Sparrenhöhe) die Dämmung zu verbessern, bieten sich die Materialien an: Phenolharz-Schaumplatte mit 0,021, oder Vakuum-Dämmplatten wie Vaku-Isotherm von VarioTec mit 0,005 (7 cm Stärke erreichen einen U-Wert von 0,07). Da die Vaku-Isotherm bei Beschädigung sofort ihre exorbitante Dämmfähigkeit verlieren, sollten die Vaku-Platten unbedingt zum ausgebauten oder unausgebauten Bodenraum mit 5 - 7 mm starken Eternit-Platten geschützt werden. Diese kann man dann entweder mit Glasfaser-Tapete oder einer tapezierten Rigipsplatte verdecken.
Nachtrag zu meinem Vorschlag von soeben: Wenn das Dach vor Einbau der EPS-Platten ein Kaltdach warund mann zum Dachbelag keinen Wetterschutz zu Pfannen o.ä. vorgesehen hatte, sollte man dies unbedingt wie folgt nachholen, und zwar diffusionsoffen: Eine Dachhaut wie G+H top u-förmig (nach unten offen mit seitlichen Zugaben von etwa 10 cm G+H top)mithilfe 24/44 mm Latten unter die Dachlaten schrauben. So erhält man ein Dach für den immer so trocken wie möglich zu haltenden Dämmstoff. Flugschnee oder Regenstaub können nicht mehr zwischen den Sparren eindringen. Evtl. feucht werdende obere Schmalseiten der Sparren können unter den Pfannen wieder ablüften und abtrocknen.
Hallo, wenn Sie mehr als 20 % einer Bauteilfläche dämmen müssen Sie die Vorgabe der EnEV an den U-Wert einhalten! Desweiteren muss das zudämmende Bauteil bauphysikalisch auf Tauwasserausfall berechnet werden!
Ich empfehle Ihnen diese Berechnung von einem Bauphysiker oder gepr. Gebäude-Energieberater HWK durchführen zulassen! Nur so kommen Sie auf die sichere Seite und nur dann kann eine Aussage welches Material das Beste ist getroffen werden!
M.f.G.
www.bautechnik-phiesel.de
Nun, wenn die bisherige Dämmung entfernt wird, kann man alles einsetzen, was passt, bzw. was man möchte.
Dabei kommt es z.B. darauf an, ob die Decke, bzw. die Sparren gedämmt werden oder tatsächlich der Boden. Will man auf diesem gehen, setzt man entweder belastbare Dämmung (z.B. Holzfaserplatten, Korkplatten) ein oder legt über weiche Dämm-Matten Bohlen.
Die Möglichkeiten sind weitreichend und hängen auch davon ab, ob man z.B. lieber natürliche Dämmstoffe (teurer, aber meist mit besserem sommerlichen Schmutz und beständiger, weniger Umweltbelastung bei der Herstellung, meist gut geeignet für Selbstmacher) oder Mineralwolle & Co. einsetzen will.
Ausführlicher wird das hier behandelt:
http://www.oeko-energie.de/produkte/oeko-baustoffe/o…
Hallo Melissa Decker,
danke für die Anfrage.Die angaben die Sie machen sind zu spärlich.Ich muss wissen welche Fläche gedämmt werden soll!
Wird der Speicherboden gedämmt so kann man ohne Bedenken eine Styropordämmung belassen, dies ist bauphysikalich einwandfrei.-----------
Werden aber die Sparrenzwischenräume gedämmt, dann muss man sehr detalliert ihnen beschreiben wie sie vorgehen müssen.
Das heißt vorab im groben Zügen: 1. Angaben über die Sparrendicke, 2. die Möglichkeit die sparren "auf zu doppeln,3. haben Sie ein Pfannendach, oder ein Schieferdach? Bei einem Verschieferten Dach sehen Sie in der Regel dann gegen ordentliche Bretter.
Bitte geben Sie mir diese Angaben und ich werde ihnen umgehend Dämmvorschlag machen.
sollten Sie keine Zeit haben gehen sie in einen guten Baustoffhandel ihres Vertrauens und lassen sich kostenlos beraten.
Mit am besten ist immer noch Mineralwolle z.B. Rockwoll Dämmstoffkeile.
Mit freundlichem Gruß hagüme
Hallo Melissa, erst einmal wäre die Frage, wo sind die Platten eingebaut ?? Als Sparrendämmung zwischen den Sparren oder als Dachbodendämmung auf dem Fußboden ?? Beides ist mit einfachen Styroporplatten denkbar ungünstig, da man die Schnitt- und Anschlußstellen nicht richtig dicht bekommt und ein ständiger Luftaustausch stattfindet. Ich nehme an, aus diesem Grund soll die Styro-Dämmung auch ersetzt werden. Als Dämmung zwischen den Sparren bietet sich Stein- oder Mineralwolle an. Ich möchte jetzt nicht die Begriffe Kalt- oder Warmdach hier ausrollen, dazu wäre das Internet da. Auf gar keinen Fall darf man die Dampfsperre vergessen, um eine durchfeuchtung der Dämmung zu verhindern. Auch hier gibt es hundertfache Abhandlungen im Netz. Wenn der Boden gedämmt werden soll, bieten sich fertige Dämmplatten an, die auch sofort begehbar sind. Auch hier einfach einmal „googeln“. Bei speziellen Fragen gerne auch noch einmal kontaktieren. Gruß Heiner
Hallo,
es gibt
- natürliche Fasern, z.B. Hanf (auch feuerhemmend imprägniert), in Bahnen;
- feste Platten, z.B. Blähglas oder Schaumglas;
- lose Fasern, z.B. Zellulose;
- klassische Dämmstoffe, wie Styrodur oder andere ölhaltige Stoffe;
- Bahnen aus Glas oder Mineralfaser (Mineralwolle), denen eine gewisse krebserzeugende Wirkung nachgesagt wird
.. also: ´ne Menge Zeugs.
Frage: was willst Du erreichen?
Hallo,
ich würde Ihnen die Dämmung mit Cellulose empfehlen, Handelsname z.B. Climacell oder Isofloc.
Das Material hat sehr gute Dämmeigenschaften, geht in jede Ritze, hat eine größere Wärmekapazität als andere Dämmstoffe und gleicht dadurch die Temperaturwechsel zwischen Tag und Nacht gut aus. Das Material kann von speziellen Firmen auf- oder eingeblasen werden, oder als Platten verarbeitet werden. Es ist allerdings nicht druckfest. Ein begehbarer Boden muss mit Hölzern und Platten oder Brettern hergestellt werden.
Viele Grüße
Klaus Heger