Weg von Transfettsäuren und Glutamat in Chips
Hallo Andreas,
gerade bei Chips besteht das Problem obendrein in den verwendeten gehärteten Fetten > und den daraus gebildeten Transfetten (Transfettsäuren). Dadurch werden z. B. Kartoffelchips schön knackig.
Gehärtete pflanzliche Fette sind in vielen Fertigprodukten, jetzt nur noch in wenigen Margarinen, vor allem aber in Fast Food und Frittiertem enthalten.
Muss mittlerweile bei uns auf der Packung deklariert sein, in Dänemark schon komplett verboten.
Transfette sind chem. veränderte ungesätt. Fettsäuren. Sie verbessern u.a. Haltbarkeit und Eigenschaften von Industrienahrung. Sie werden in den Körperzellen eingebaut und stören oder behindern dort wesentliche Funktionen, u.a. die Aufnahme essentieller Fette. dies kann sexuelle Dysfunktionen, problematische Blutfettwerte, Diabetes, Fettleibigkeit, Irritationen des Immunsystems zur Folge haben.
Gesundheitsschädlichkeit:
2% mehr Transfette verdoppeln tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Transfette erhöhen die schlechten LDL-Blutfette (Cholesterin) und senken die guten HDL-Blutfette. Sie machen die Blutplättchen klebrig, weniger fließfähig und fördern die Arterienverkalkung.
2% mehr Transfette erhöhen das Diabetesrisiko um ein Drittel.
Ein beginnender Übergewichtsdiabetes (D. Typ II) kann bei noch intakten Inselzellen der Bauchspeicheldrüse durch Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung wieder verbessert werden. Daran zu arbeiten lohnt sich auf jeden Fall.
Die meisten Chips enthalten Glutamat (Geschmacksverstärker)!
Man muss es schaffen, wieder Nahrung schmecken zu lernen, die ohne diese künstl. Zusatzstoffe auskommt. Glutamat gehört mittlerweile zu den geächteten Zusatzstoffen. Es steigert den Appetit! Es kommt zum permanenten Hungergefühl durch glutamatreiche Ernährung (Vorsicht bei Industrienahrung).
Alles ist gesünder als Chips, z. B. Nüsse, Mandeln, Vollreiswaffeln, ein Stück Vollkornbrot, Quarkspeise.
Nach jeder Mahlzeit 4 Std. nichts essen! Das senkt den Insulinspiegel. Dadurch nimmt man ab, senkt das Diabetes II Risiko. Regelmäßiges Naschen ist kontraproduktiv.
Wichtig:
- Eine gute, gesunde Nahrungszusammenstellung lernen, die ohne Zusatzstoffe auskommt (z. B. in der Diabetikerschulung!)
- 3 „normale“ Mahlzeiten pro Tag (alternativ 5 „kleine“ Mahlzeiten)
- Über Häufigkeit, Menge und Art des Zwischendurchnaschens zunächst Buch führen. Dadurch nach und nach vermeiden lernen. Naschen am Fernseher (bei Nichtbewegen) darf nie zur Gewohnheit werden.
Getränke sollten möglichst kalorienfrei sein.
- Am Anfang braucht man viel Disziplin.
Gruß, Renate