Alternative zu 'Chips'?

Hallo
Ist eine bissl doofe Frage…
Bei mir wurde „Zucker“ festgestellt und mein Arzt hat mir Nahegelegt Abzunehmen und die Ernährung umzustellen. Das klappt eigentlich auch ganz gut. Möhrchen statt Chips, Salat statt Pommes :smile:
Soweit kann ich auch ganz gut leben. Problem ist aber irgendwie, das mir das „Herzhafte“, bzw „salzige geknabber“ fehlt.
Und da wollte ich mal fragen, ob es eine „erträgliche“ Alternative zu Chips gibt.
Ich hätte jetzt gedacht, das Salzstangen recht „leicht“ sind, aber dem scheint ja auch nicht so zu sein.
Gibts überhaupt irgendwas, was man da als „salzig-Würzige-Alternative“ nehmen kann? Cracker oder sowas?

Vielleicht weiß ja einer was :smile:

Gruß
Andreas

Hallo,

Salzstangen/-brezeln enthalten deutlich weniger Fett als Kartoffelchips, aber wirklich kalorienarm sind sie nicht. Es spricht aber nichts dagegen, gelegentlich eine Handvoll davon zu essen - genau wie bei Chips & Co. Kalorienarme Alternativen sind z.B. Gemüsesticks mit selbstgemachtem Joghurt- oder Kefirdip.

Eine Handvoll reicht Dir nicht? Dann ist das Problem nicht der Nährwert des Lebensmittels, sondern der Wunsch oft/viel zu essen. Dort würde ich dann ansetzen: nicht aus Langeweile essen. Nicht über das Sättigungsgefühl hinaus essen. Nicht situationsbezogen zwanghaft essen (z.B. vor dem TV). Kein Essen als Belohnung.

Gruß,

Myriam

Hallo
Na, Gemüsesticks hört sich für mich nicht „deftig“ an :smile:
Dann bleib ich lieber bei meinem Salat mit Gurke :smiley:

Aber du hast die Problematik schon genau auf den Kopf getroffen… Essen als Belohnung… Ein schöner Film am Wochenende mit einer schönen lecker Tüte Chips… Das ist so die „Belohung“ für eine Arbeitsreiche Woche…
Naja… Alles Vergangenheit :smiley:
Muß ich erstmal runter vom Trip :wink:

Gruß
Andreas

Krupuk? owT
;

Weg von Transfettsäuren und Glutamat in Chips
Hallo Andreas,

gerade bei Chips besteht das Problem obendrein in den verwendeten gehärteten Fetten > und den daraus gebildeten Transfetten (Transfettsäuren). Dadurch werden z. B. Kartoffelchips schön knackig.

Gehärtete pflanzliche Fette sind in vielen Fertigprodukten, jetzt nur noch in wenigen Margarinen, vor allem aber in Fast Food und Frittiertem enthalten.
Muss mittlerweile bei uns auf der Packung deklariert sein, in Dänemark schon komplett verboten.

Transfette sind chem. veränderte ungesätt. Fettsäuren. Sie verbessern u.a. Haltbarkeit und Eigenschaften von Industrienahrung. Sie werden in den Körperzellen eingebaut und stören oder behindern dort wesentliche Funktionen, u.a. die Aufnahme essentieller Fette. dies kann sexuelle Dysfunktionen, problematische Blutfettwerte, Diabetes, Fettleibigkeit, Irritationen des Immunsystems zur Folge haben.

Gesundheitsschädlichkeit:
2% mehr Transfette verdoppeln tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Transfette erhöhen die schlechten LDL-Blutfette (Cholesterin) und senken die guten HDL-Blutfette. Sie machen die Blutplättchen klebrig, weniger fließfähig und fördern die Arterienverkalkung.
2% mehr Transfette erhöhen das Diabetesrisiko um ein Drittel.

Ein beginnender Übergewichtsdiabetes (D. Typ II) kann bei noch intakten Inselzellen der Bauchspeicheldrüse durch Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung wieder verbessert werden. Daran zu arbeiten lohnt sich auf jeden Fall.

Die meisten Chips enthalten Glutamat (Geschmacksverstärker)!

Man muss es schaffen, wieder Nahrung schmecken zu lernen, die ohne diese künstl. Zusatzstoffe auskommt. Glutamat gehört mittlerweile zu den geächteten Zusatzstoffen. Es steigert den Appetit! Es kommt zum permanenten Hungergefühl durch glutamatreiche Ernährung (Vorsicht bei Industrienahrung).

Alles ist gesünder als Chips, z. B. Nüsse, Mandeln, Vollreiswaffeln, ein Stück Vollkornbrot, Quarkspeise.

Nach jeder Mahlzeit 4 Std. nichts essen! Das senkt den Insulinspiegel. Dadurch nimmt man ab, senkt das Diabetes II Risiko. Regelmäßiges Naschen ist kontraproduktiv.

Wichtig:

  • Eine gute, gesunde Nahrungszusammenstellung lernen, die ohne Zusatzstoffe auskommt (z. B. in der Diabetikerschulung!)
  • 3 „normale“ Mahlzeiten pro Tag (alternativ 5 „kleine“ Mahlzeiten)
  • Über Häufigkeit, Menge und Art des Zwischendurchnaschens zunächst Buch führen. Dadurch nach und nach vermeiden lernen. Naschen am Fernseher (bei Nichtbewegen) darf nie zur Gewohnheit werden.
    Getränke sollten möglichst kalorienfrei sein.
  • Am Anfang braucht man viel Disziplin.

Gruß, Renate

Nun, wenn bei dir „Zucker“ (Diabetes Txp 2?) festgestellt wurde, solltest du dich vermutlich eher hohlenhydratarm ernähren. Salzstangen bestehen aus Weißmehl und sind in Fett gebacken - gehen also direkt auf die Hüften.

Salzig und würzig - wie wäre es mit einer Scheibe guter Salami mit Gewürzgurke? Oder Käse?

Schau doch mal hier http://forum.logi-methode.de/index.php?page=Board&bo… - da gibt es viele Rezepte und Tipps, wie man sich gerade auch in deinem Fall gesund und lecker ernähren kann.

Gruß Maren

Krupuk wird in Fett ausgebacken. Ob das jetzt leichter als Chips ist, wage ich zu bezweifeln.

Gruß, Niels

1 „Gefällt mir“

Hi Andreas,

wollte Dir eben meinen Geheimtipp für kalorienarmes Alternativgeknabber zu Chips & Co verraten: Getrocknete Tomaten (nicht die in Öl eingelegten), hab’ aber gerade gegoogled und sie haben 193 kcal und 2,3g Fett pro 100 Gramm … eigentlich verdammt viel. Aber vielleicht trotzdem ne Anregung.

Gruß,

Anja

Na, Gemüsesticks hört sich für mich nicht „deftig“ an :smile:
Dann bleib ich lieber bei meinem Salat mit Gurke :smiley:

Wie sich das von als Sticks geschnittener Gurke/Paprika/Möhre großartig unterscheidet, ist mir schleierhaft. Der Sinn dahinter ist, den Knabbereffekt nachzubilden.

Noch ein Tipp von einer Chips-süchtigen: kaufe Dir mageren Schinken, gibt es auch fertig gewürfelt (Abraham Leicht, 2% Fett). Diese Würfelchen brätst Du in der Pfanne ohne Fettzugabe knusprig und streust sie in Deinen Salat. Schon 30g sind ausreichend für einen herzhaften Geschmack :smile:. Ich brate zusammen mit dem Schinken eine Zwiebel und eine Paprika und packe mir das ganze in den Salat, der daraufhin lecker lauwarm wird (ich mag das) und nicht mehr so nach „Kaninchenfutter“ schmeckt.

Naja… Alles Vergangenheit :smiley:
Muß ich erstmal runter vom Trip :wink:

Ja, das ist ein bißchen wie Drogenentzug. Mir hilft da - obwohl ich überhaupt kein Gruppentyp bin - die Diät-Gruppe. Im Austausch mit anderen wird man auf eingefahrene Denkstrukturen aufmerksam, die in die falsche Richtung führen. Beispiel: letzte Woche sprachen wir in der Gruppe über Kaloriensparen beim Ausgehen. Eine junge Frau hatte als Tipp: All-you-can-eat bei Mongo’s (mongolischer Grill) und dann eben viel Gemüse und weniger Sauce. So weit so gut - aber allein das Konzept All-you-can-eat ist zu meiden, weil es eben dazu verführt, über das Sättigungsgefühl hinaus zu essen.

Gruß,

Myriam

Hi
Um was für ein „Zucker“ es sich handelt weiß ich nicht so recht. Nennt sich irgendwie „Alterszucker“… Aber ich habe das nicht so recht verstanden :smile:
Soll halt abnehmen, wurde mir geraten.

Salami ist schon richtig… Ich weiche derzeit immer auf eine Scheibe Vollkorn-Brot mit Putensalami aus :smiley:
Aber ne „Knabberei“ ist das ja auch nicht :wink:

Gruß
Andreas

Toasten
Hi Andreas,

Versuch mal folgendes:
Eine Scheibe Vollkornbrot (wirkliches Vollkornbrot, kein dunkel eingefärbtes Mischbrot) im Toaster toasten (lieber 2x auf kürzere Temperatur, es enthält viel Feuchtigkeit), auskühlen lassen (möglichst auf einem Gitter).

Prima zum Knabbern!
Wenn Du daran mehr rumnagst, als gleich runterschlucken, sind deine Zähne reichlich beschäftigt.

Viele Grüße, Sonja

Gruß
Andreas

Und was Gesalzenes
Und wenn Dir dabei „Salziges“ fehlt, dann versuch es mal mit kleingeschnittenen frischen Tomatenstücken, die Du im Backofen oder in der Mikrowelle leicht anwärmst (nicht matschig machen), danach salzen.

Vielleicht noch n büschen frisches Basilikum drauf …

Hi,

bei allen Arten von diabetes ist die insulinproduktion, und damit die verdauung von Kohlehydraten gestört. Typ I hat einen verringerten Insulinspiegel, Typ II einen erhöhten. Alterdiabetes, oder Typ II, siehe hier http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Prognos…

Ich finde es schon bedenklich, dass Du eine chronische, also nicht heilbare, Krankheit hast, die Dir Herz-, Gefäß- und Nervenproblemee (unter anderem) verursachen kann, und du dich nciht umfassend informierst, nicht mal beim Arzt nachfragst und jetzt hier so lapidar sagst „Ich soll halt abnehmen“.

Wendet sich mit Grausen,

Die Franzi

Na was heisst hier „nicht richtig informieren“?
Man muß doch zunächst mal die Ernährung umstellen. Das habe ich getan.
Geht halt nicht alles auf einmal.
Nun bin ich gerade „in Behandlung“ und habe mehrere Blutabnahmen hinter mir. Gerade heute die „Langzeitstudie“ oder wie das heisst… Dienstag muß ich dann zur Besprechung und dann geht das - denke ich mal - so richtig los.
Nur wollte ich halt nicht „bis dahin warten“, sondern schon mal was ändern.

Ist nur so ein Problem für die „Zukunft zu kämpfen“, wenn diese eigentlich nur „schwarz“ ist… Aber das steht auf einem anderen Blatt :wink:

Gruß
Andreas

Hi,

wenn Du Ernährung umstellst, musst du aber auch wissen, wohin du sie umstellst, und dazu musst du wissen, was für dich schädlich oder nützlich ist.
Schwarz ist die Zukunft nicht, es gibt für Diabetes gute MEdikamente, und die ernährung ist eh das wichtigste - je früher die Diabetes erkannt wird, je schneller und je richtiger und je konsequenter du die Ernährung umstellst, desto weniger Medikamente brauchst du und um so weniger Auswirkungen hat die Diabetes auf deinen Körper. Deswegen drängele ich ja so auf Information: dadurch, dass du es langsam angesht und erstmal deine Ernährung irgendwie umstellst, wird es nciht besser. du kannst es jetzt leicht haben oder später schwer.

Die Franzi

Hallo
Ich kann dir ja keine Informationen geben, die ich selber noch nicht habe :wink:

Mit der Schwarzen Zukunft meinte ich bestimmt nicht die Krankheit…Aber wie gesagt. Das steht hier ja nicht zur Diskussion.

Ich denke ich erfahre dann nächste Woche genau was Sache ist und wie es weitergehen soll.
Medikamente bekomme ich jedenfalls noch keine.

Vor zwei Jahren hatte ich auch noch keine annormalen Blutwerte in dieser Sache. Von daher kann man vielleicht sagen, das es schon recht frühzeitig erkannt wurde.
Und die Kernaussage des Arztes war einfach: Abnehmen. Also… Dann halt gesünder ernähren… Keine Süssigkeiten mehr und so.

Gruß
Andreas

Hallo Andreas,
eine gute Alternative zu Chips und co ist auch aktive Beschäftigung.Damit meine ich nicht nur sportlichr Aktivitäten. Aberwenn die Hände und de Geist aktiv sind zum Beisoiel bei einem Gespräch mit Freunden oder einer Bastelarbeit, vergißt man leicht aufs Naschen bzw Knabbern. Es sollte natürlich Spaß machen und faszinieren, sonst ist der Ablenkungseffekt zu gering.
Grüße
wild Ingrid

Selbstgemachte Käsechips
Hi,

selbstgemachte Käsechips: Scheibenkäse in ca 1-2 cm große Stücke schneiden, auf Backpapier in die Mikrowelle oder Backofen, bis sie ganz zerlaufen sind. Abkühlen lassen, fertig.

Schmeckt super, würzig, knusprig, herzhaft.

Grüße
Didi

Studentenfutter… mhhh!!!

Schmeckt super, würzig, knusprig, herzhaft.

Und hat noch mehr Kalorien als Kartoffelchips. Super Tipp, bestimmt lecker aber nicht hilfreich im Sinne der Anfrage.

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“