Hallo,
ich stehe vor einer Frage:
Ich bin ein Helfer bei der Sanierung eines EFH Bj. 1950-1960 genau kann dieses nicht gesagt werden. Es ist ein Steinhaus . 25cm dicke Kalksandsteine und 1cm Putz. An 2 Seiten ist eine Holzverkleidung aus einzelnen Holzteilen, sieht aus wie Bieberschwänze.
Einzig beim Dachgeschoss ist in der Decke 10cm Steinwolle. Wohnfläche sind es ca 70 m². Das Erdgeschoss ist ein Wohnraum mit 20 m² mit einer Miniküche und ein WC. Im Obergeschoss gibt es 2 Räume mit insgesammt 45m² Dazu noch 6-7 m² Flur+Abstellkammer. Früher wurde nur der unterre Raum mit einem Küchenherd beheizt, diesen es nicht mehr gibt. Der schornstein wurde bei der Sanierung der Elektroinstallation als Installationsschacht missbraucht.
Das Haus wurde von 1990-2008 mit Strom beheizt. Einzelne Ölradiatoren/Heizlüfter und ein Nachtspeicherofen haben die Wohnung beheizt. Alles nur über HT-Strom. Insgesammt wurde im Jahr lt Vorbesitzer 25000 kwh Strom gesammt verbraucht. Dieser wohnte als Einzelperson von 2004-2008 in diesem Haus.
Ich habe den Verbrauch von einer einzelnen Person abgezogen -5000 kwh, da Warmwasser nur über DLE gemacht wird. Ergibt 20000 kwh. Nur jetzt wurde ich vom jetzigen Eigentümer gefragt, wie man dieses Haus billig beheizen kann. Da die Fassade Denkmalgeschützt ist zu teilen kommt eine Dämmung nur bedingt in Frage. Die Fenster wurden in den 1990gern ausgetauscht. Das Budget für die neue Heizung ist sehr begrenzt. Es liegt bei max 5000 € . Welche Heizung ist zu empfhelen?? Erdgas ist nicht vorhanden.
Mein Hauswirt baut in unser Haus, das auch per Nachtspeicher teuer beheizt wurde, eine Erdwärmeheizung ein. Die soll laut Angaben des Heizungsbauers, die Heizkosten mehr als halbieren. Es fallen nur noch Stromkosten für die Wärmepumpe an. Das teuerste dürfte aber nach wie vor der DLE sein für Warmwasser. Seit wir für geringe Mengen einen Wasserkocher verwenden ist der Verbrauch niedriger.
… Ergibt
20000 kwh.
Das wäre ein Äquivalent von 2000l Heizöl. Für 70m² sind das rund 30l Öl/m² - das ist sehr viel.
Nur jetzt wurde ich vom jetzigen Eigentümer
gefragt, wie man dieses Haus billig beheizen kann. Da die
Fassade Denkmalgeschützt ist zu teilen kommt eine Dämmung nur
bedingt in Frage. Die Fenster wurden in den 1990gern
ausgetauscht. Das Budget für die neue Heizung ist sehr
begrenzt. Es liegt bei max 5000 € . Welche Heizung ist zu
empfhelen??
Nachtspeicher auf Nachtstrom. Alles andere sprengt das Budget.
Jede Zentralheizung verschlingt deutlich mehr.
Gibt denn die KFW keine billigsten Kredite dafür?
Bitte da mal nachhaken!
Wärmepumpe? Bei Fußbodenheizung sehr effizient, aber wer will denn die Böden komplett heraus reißen?
Bleibt Gas (mit eigenem Tank) oder Öl plus Radiatoren.
Kommt mir bloß nicht auf die Idee, auf „Elektro-Flächen-Teilspeicherheizungen - Steckdose genügt!“ umzurüsten!
Hi, eigentlich ist nur Sinnvoll, den Kamin wieder als Kamin zu benützen, und den Strom neu zu verlegen, ist ja eh bei dieser Größe, kein wirklich gr0ßer Aufwand, das anständig zu machen.
dann kommt entweder ein ordentlicher Holzofen oder ein Pelletskaminofen (so mit 2-3 Tagesbehälter) rein.
Beide Varianten sind unter 5k€ zu realisieren.
Auch eine Wasserführende Variante wäre denkbar, die dann aber samt Installation etwas teurer kommt, da ja nichts vorhanden ist.
Andererseits braucht so ein kleines Objekt, im besonderen wenn es Isoliert wurde nicht wirklich eine Zentralheizung.
So ein Haus kann man nur von Innen Isolieren, mit allen Nachteilen die sich ergeben. Räume werden geringfügig kleiner, andererseits lässt sich die Neuverkabelung damit einfachst machen. Dampfsperren nicht vergessen.
Das mag alles zusammen jetzt etwas nach Arbeit aussehen, aber im Endeffekt, spart das jedes Jahr mehr als 3000€ ein. wobei 0,2€ pro KW angenommen wurde also 4000€.
mit 1000 Euro kann man ca. die doppelte Menge Brennstoff kaufen, die für das Objekt angemessen ist, bleibt also etwas für den Kaminkehrer, Wartung etc.
OL
KS dämmt nicht (kaum)… egal ob Loch- oder Vollstein.
Bevor ich mir gedanken über eine Heizung machen würde, würde ich die maximal mögliche Dämmung überlegen, dann über eine Lüftungswärmerückgewinnung und dann über solare Wasservorwärmung… und dann zum Schluss über den Energieträger die die Energie liefert.
Heute war ich wieder auf der Baustelle. Was ich nicht wusste, vor 1 Woche hatte mein Freund schon einen E-Berater kommen lassen und gestern kam das Ergebnis. Der Energiebedarf liegt nach seiner Untersuchung der Bausubstanz bei 270-280 kwh/m²/a
Er hat empfohlen eine Innendämmung mit Dampfsperre, 160mm Glaswolle, und Spanplatten. Der Kamin kann nach dem Umlegen der Kabel wieder benutzt werden, aber ein Innenschornstein aus Edelstahl soll eingezogen werden.
Der Heizungsplan sieht dann wie folgt aus. Im Abstellraum bleibt der E-Heizkörper. Der Nachtspeicherofen bleibt, da er 2004 erneuert wurde. Zusätzlich wird in den oberen Wohnräumen 2 Klimaanlagen mit Heiz/Kühlfunktion installiert. In das Bad kommt ein neuer Schnellheizer
Die Klimaanlagen sollen 2800,-€ Zusammen kosten. Der Schornstein 950,-€. Der Kaminofen 700-900€. Der Schnellheizer 250-350€. Budget von 5000€ ist dann ausgereizt.
Für den NSH-Ofen konnte bei der EnBW der Wärmestrom beantragt werden. Die kwh Strom kostet NT 14 ct HT 17ct Hierrüber dürfen auch die beiden Klimaanlgaen betrieben werden. Sie sind von der Sperrung ausgeschlossen, da ihr Anschlusswert unter 2kw pro Gerät liegt.
Für die Wärmedämmung steht ein Budget von 8000,-€ + (4000€)
Hi, naja
160mm Glaswolle und Spanplatten.
Wie wäre es mit 50 bis max. 80mm PU-Platten, 20mm Schalung, Dampfsperre und 15mm Rigips ?
Dann bliebe noch etwas Platz zum Wohnen. Ich denke Platz verschwenden bei so einem kleinen Häuschen, ist dem E-Berater egal.
Der Flammschutz ist ihm wohl auch egal.
Klar dick isolieren hört sich immer gut an, aber wenn der Raum fehlt?
Ja und die beiden Klimageräte hören sich einfach an, aber wohin mit dem Außenteil bei einem teils denkmalgeschütztem Haus. Damit die Rückseite verschandeln? Ist dem E- Berater wahrscheinlich auch egal, er muss ja nicht dort wohnen.
Unsinnig ist es auf jeden Fall.
Ich meine da werden Jahrzehntelang jedes Jahr 3000-4000 € bei den Wänden hinaus geheizt und dann das 5000€ Budget für die nächsten 20 Jahre?
Das würde ich mir schon noch einmal überlegen.
Ich würde einen geschickten Heizungsbauer kommen lassen, am besten eine Solar BiomasseFfirma, die kennen sich meist was Effizienz betrifft, am besten aus.
Es gibt kleine Wasserführende Kamin- und auch Küchenöfen, (auch weit unter 5000€) mit Stückholz oder Pellets, das Warmwasser kommt in einen kleinen Puffer und dann werden einfach in jeden Raum (Bad und 2 Zimmer) 2 kleine Kupferrohre verlegt Druckausgleichsgefäss etc…
So schnell hat man eine Zentralheizung. Die vielleicht geringfügig teurer ist, aber wesentlich Effizienter.
Der ganze Stromunsinn kann damit entfallen, auch die Wärmepumpen (Klimageräte).
Die Kosten für die paar Meter Leitung verlegen (unter dem Rigips) sind echt Lächerlich.
Man kann ja die Leitungen schon vormontieren und der Installateur kommt zum löten, wenn das Budget knapp ist.
Einfache Heizkörper selbst, sind spottbillig
OL
Das mit den PU-Platten ist eine gute Idee, dadurch wird der Wohnraum nicht so stark verkleinert. Die Ausenteile der Klimaanlagen kommen auf die Rückseite des Hauses hier stört es wirklich niemanden, weil 10 Meter weiter eine Große Scheune steht.
Das mit den Heizkörpern wäre ein Idee wert. Muss aber noch überdacht werden. Heute war der Dachdecker da und hatte sich unser Dach angesehen um einige Defekte Ziegeln auszutauschen. Dabei hatte er unter das Dach sehen können. Dieser kennt das Haus und hatte gesagt, dass unter dem Dach 150mm Glaswolle liegt, die wie 200mm dämmt. Dampfsperre und Antitreibschneefolie. Er war sehr nett.
Er meinte auch, dass hinter das Haus noch ein Technikraum errichtet werden sollte, indem ein Pufferspeicher und eine KWL instqalliert werden sollte.
Hi, die Klimageräte müssen auch installiert werden, das ist auch nicht weniger Aufwand wie jeweils 2 Kupferrohre unter der Isolierung zu verlegen, ganz im Gegenteil, die Verdampferleitung (GAS) ist sicher dicker und teurer wie die Isolierten Kupferrohre und Strom (ist zwar nicht aufwändig) muss extra zu den Geräten verlegt werden.
Mit Scheitholzkessel und Puffer liegt man unter 5000 da gehen sich noch fast 2 Arbeitstage für den Installateur aus. Du brauchst aber nur einen Tag wenn du alles vorbereitest, Rohre montieren durchbohren etc. und ihm dann zur Hand gehst, Lötstellen vorbereiten etc… Isolieren machst du wieder alleine.
Da geht sich ja bald noch die Schornsteinsanierung aus.
OL
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