Alternative zu fondgebundener Rentenversicherung

Hallo zusammen,
folgende Annahme: eine selbständige Person 52 Jahre, die jahrzehntelang in gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, möchte sich eine zusätzliche Rente privat für das Alter ansparen.
Folgendes Angebot der R&V liegt vor: Fondgebundene Rentenversicherung, monatliche Rate 500.- Euro, 12 Jahre Laufzeit in eine sogenannte Württemberg-Police mit Kapitalwahlrecht. Die Beiträge werden im Fond UniRak der Union Invest angelegt.
Welche Alternativen bezüglich Flexibilität in der Geldanlage sowie steuerlichen Gesichtspunkten (Absetzbarkeit, Abschlagsteuer) bieten sich ausserdem an?
Wäre eine Rüruprente sinnvoller?
Warum nicht direkt im Unirak anlegen?
Wie hoch sind die Abschlußkosten bei der o.g. Rentenversicherung der R&V?
Danke für eure Tipps.

Folgendes Angebot der R&V liegt vor: Fondgebundene
Rentenversicherung, monatliche Rate 500.- Euro, 12 Jahre
Laufzeit in eine sogenannte Württemberg-Police mit

Bei 12 Jahren laufzeit lohnt sich meines Erachtens eine Fondpolice nicht. Dann lieber Direktanlage und das kapital nach 12 jahren als einmalbeitrag in eine RV.

sowie steuerlichen Gesichtspunkten (Absetzbarkeit,
Abschlagsteuer) bieten sich ausserdem an?

Diese Themen lasen sich nicht in einem Forum erschlagen, eine individuelle beratung ist vonöten. Aber bitte nicht nur bei einem Berater !

Warum nicht direkt im Unirak anlegen?

Warum überhaupt UniRak ?

Hallo,

ich werfe mal einen anderen Aspekt ins Rennen. Sind Sie sicher, dass Sie bei einem Anlagehorizont von 12 Jahren in Fonds gehen möchten? Das in der Vergangenheit Fonds über einen lange Laufzeit (wegen mir 30-40 Jahre) eine relativ sicherer Verzinsung erbracht haben ist klar, jedoch ist mir persönlich bei einem Zeitraum von 12 Jahren das Schwankungsrisiko noch zu hoch.

Gruß
CM

Hallo,

folgende Annahme: eine selbständige Person 52 Jahre, die
jahrzehntelang in gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt
hat, möchte sich eine zusätzliche Rente privat für das Alter
ansparen.
Folgendes Angebot der R&V liegt vor: …

Die Person sollte sich auch von anderen Finanzdienstleistern (z.B. Banken) beraten lassen und versuchen, die Angebote zu vergleichen, oder sich einen vertrauenswürdigen Vermögensberater suchen. Natürlich will eine Versicherungsgesellschaft eine Versicherung verkaufen - ob das, eventuelle staatliche Zuschüsse eingerechnet, die vorteilhafteste Anlage ist, muss bewertet werden.

Cheers, Felix

Alles ist besser als eine Rentenversicherung, die an Gemüsebrühe
gebunden ist.
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

kann die Kommentare meiner Kollegen bestätigen. Bei einer Laufzeit von 12 Jahren ist eine Fondspolice eventuell Riskant.

ABER: Fondspolice ist nicht gleich Fondspolice
Es gibt Dachfonds, Investment, Renten etc.

Bei der „Fiktiven Person“ würde ich aber zusätzlich auch noch die Steuerlichen Aspekte in der Beitragszahlung und in der !Auszahlung! berücksichtigen.

Es gibt zur Zeit mehrere Verträge die Staatliche Förderung versprechen aber unterm Strich !im Einzelfall! schlechter sein können wie ein Sparvertrag oder eine Rentenpolice.

Die Person sollte ein Gespräch mit einem Spezialisten für Selbstständige machen und im Nachgang mit dem Steuerberater (gerade bei Rürup)

Mfg Sven

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Alles ist besser als eine Rentenversicherung, die an
Gemüsebrühe gebunden ist.

Ich würde bei einer fondgebundenen Versicherung generell kräftigen Geflügelfond vorziehen, damit das Investment etwas mehr Salz in die Suppe bekommt. Bei einer zwölfjährigen Garzeit kann das natürlich problematisch sein… aber durch die Versicherung wird ja wenigstens garantiert, dass am Schluß nichts verkocht ist. Man könnte auch direkt in einen weniger würzigen Mischfond (aus Gemüse und mehreren Fleischsorten) investieren statt in die Fondversicherung. Oder einen unversicherten Fond a la Riester zubereiten! Das geht auch ungefördert, mit Einkochgarantie und niedrigen Kosten.

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo!

oder sich einen vertrauenswürdigen
Vermögensberater suchen.

Was willst Du immer mit Deinen „Vermögensberatern“? Ich persönlich würde die Jungs und Mädels, die sich so nennen nur mit sehr großer Skepsis in mein Haus lassen!

Gruß
CM

Supi !
Mehr davon. Indessen bleibt es abzuwarten, ob der Austausch
geistreicher Rezepte die Betroffenen davor bewahrt, auch künftig
Anlageplattformen ( von denen Sie offenkundig nix verstehen)
mit Eingekochtem lustig durcheinanderzuschmeissen und sich dafür
auch noch Gebrauchsanweisungen abzuholen.
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

oder sich einen vertrauenswürdigen
Vermögensberater suchen.

Was willst Du immer mit Deinen „Vermögensberatern“? Ich
persönlich würde die Jungs und Mädels, die sich so nennen nur
mit sehr großer Skepsis in mein Haus lassen!

Deshalb schreibe ich ja „vertrauenswürdig“. Das Ursprungsposting sieht für mich so aus, als ob da Beratungsbedarf besteht, und die Beratung muss ja irgendwo herkommen.

Cheers, Felix

Hallo zusammen,
für eure Hinweise möchte ich mich vorab bedanken. Den Hinweis mit der Gemüsebrühe und Geflügelfond habe ich wohl verstanden. Es gab ein Gespräch beim Steuerberater und die anschließende Kündigung per Einschreiben.
mit freundlichem Gruß.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]