am Dienstag habe ich einen Termin bei meinen Fallmanager,es geht um eine Beschäftigung in einer B-Werkstatt,Abteilung für psychisch kranke.Ich habe einen Führerschein war bei der Bundeswehr hab Koch gelernt kann den Beruf wegen eines Bandscheinbenvorfall nicht mehr ausüben bin deshlab schon länger Arbeitslos.Hab bereits eine unfangreiches Nervenärtzliche Untersuchung hinter mir bei der raus kam das ich wenig Selbsbewustsein habe und nicht gerade sehr Kontaktfähig bin und teilweise bisserl deppressiv,kein wunder in meiner Situation.IQ endspricht ungefähr einen Querschnitt der deutschen Bevölkerung so erklärte es der Artzt.Um die Beschäftigung in der B-Werkstatt machen zu können muß man psychisch behindert sein, was ich so mitbekommen habe soll ich den Artz drauf drängen das er mir eine psychische Behinderung andichtet das mich der Fallmanager los hat glaub das ist der falsche Weg,was denkt Ihr?.Auf der anderen seite läuft jetzt am 19 der 1€ Job aus und ich weiß nicht so recht wie es weitergeht?Hab Ihr Tipps für Dienstag???
Hi,
so einen richtigen Tip kann ich dir im Moment nicht geben…aber eins kann ich dir sagen: wenn du wirklich in der B-Werkstatt aufgenommen wirst, wird man dir das ALG2 streichen und dich auffordern, Grundsicherung zu beantragen. Das ist zwar im Prinzip die gleiche Leistung, also von der Höhe her, aber du giltst dann als voll erwerbsgemindert, also erwerbsunfähig. Ist es das, was du willst? Oder willst du lieber wieder irgendwann etwas „richtiges“ arbeiten? Dann solltest du auf jeden Fall dagegen kämpfen, in die WfB zu müssen. Überleg dir auch, ob du tagein, tagaus mit Menschen zusammen arbeiten willst, die wahrscheinlich noch sehr viel kränker sind als du. Das könnte dich noch depressiver machen.
Nelly hat recht, wenn du nicht wirklich psysisch krank bist, gehörst du da nicht hin. Wenn du in deinem Lebenslauf eine solchen Job drin stehen hast, wird es dir noch viel schwieriger gemacht, jemals wieder einen normalen Job zu bekommen.
Du nimmst jemand, der eine solche Stelle wirklich nötig hat, die Stelle weg.
Und schließlich wird dir die Arbeit als „psychisch Kranker“ gerade bei deinem geringen Selbstbewusstsein und den angehenden Depressionen nicht gut tun.
Dein Fallmanager kann dich nicht ohne amtsärztliche Untersuchung, in der bestätigt wird, dass Dir eine „normale“ Arbeit nicht mehr zugemutet werden kann, nicht einfach so aufdrücken!
ich habe einen Kunden, der möchte gerne in eine solche Werkstatt, da er sich ansonsten völlig überfordert fühlt und ganz depressiv wird. er ist seit mehreren Jahren in psychologischer Behandlung unhd nun hat der Amtsarzt festgestellt, dass er NICHT in eine solche geschützte Stelle vermittelt werden kann, sondern dem ganz normalen Arbeitsmarkt zugeführt werden soll.
Also mach Dir keine Sorgen!
Du kannst eine amtsärztliche Untersuchung jedoch nicht verweigern.
ich habe einen Kunden, der möchte gerne in eine solche
Werkstatt, da er sich ansonsten völlig überfordert fühlt und
ganz depressiv wird. er ist seit mehreren Jahren in
psychologischer Behandlung unhd nun hat der Amtsarzt
festgestellt, dass er NICHT in eine solche geschützte Stelle
vermittelt werden kann, sondern dem ganz normalen Arbeitsmarkt
zugeführt werden soll.
Wenn er mal ein bisschen Randale macht und ein paar Sachen zerstört (möglichst nichts Teures), ruft vielleicht jemand die grünen Jungs an.
Beim Verdacht einer Fremd- oder Selbstgefährdung sind die ganz schnell da.
Die bringen ihn dann für ein paar Tage in die Psychoklinik.
Die dortigen Ärzte und Sozialarbeiter werden dem Amtsarzt dann schon den nötigen Wind machen. *g*
Das dürfte schneller und billiger funktionieren, als ein Gegengutachten.
Weniger stressig, aber etwas langsamer:
Er lässt sich einige Zeit regelmäßig in der Ambulanz der Psychoklinik bzw. Tagesklinik behandeln. Die Doktors und Psychologen sind dort in der Regel überdurchschnittlich vom Helfersyndrom infiziert und machen ebenfalls den nötigen Druck.