Alternativen zu MS-Word?

Hallo Experten!

Im Thread „Word Formatvorlage: automat. Änderung verhindern“ habe ich ja einen Teil meiner Probleme mit Word beschrieben. Ein Versuch vor etliche Jahren damals noch Word 2000 durch OpenOffice zu ersetzen schlug allerdings fehl weil (damals?) OO wichtige Funktionen fehlten.

Wer hat Erfahrungen mit wirklich komplexen Dokumenten und hat eine bessere Alternative als Word gefunden. Unter komplexen Dokumenten verstehe ich z.B.:

  • Überschriften-Gliederung über alle (bei Word max. 9) Stufen mit Übernahme aller oder eines Teils der Nummern der vorhergehenden Ebenen*) (Word zerschießt einem ja hier mit Vorliebe die Formatierungen der Ebenen 1 - 6 wenn man meint man hätte Ebene 7 nun auch glücklich korrekt).

  • Viele Grafiken (oft MS-Visio) und/oder Tabellen (Word wird hier schnell langsam und instabil)

  • Tabellen über etliche Seiten, wobei Spalten in unterschiedlichen Zeilen mal verbunden sind und mal nicht (Word wird hier schnell instabil)

  • Häufige Nummerierungen an unterschiedlicher Stelle, mal fortlaufend mal neu beginnend

  • Mehrspaltige Dokumente, ggf. unterschiedliche Spaltenanzahl innerhalb eines Dokumentes.

Die Benutzung eines anderen Programmes würde natürlich den Austausch mit Kollegen erschweren, da diese alle Word benutzen (nein, keine Chance das zu ändern). Wenn ich definitiv wüßte, daß OO da besser ist, würde ich es aber trotzdem in Erwägung ziehen. Auf der Liste der Überlegungen steht auch noch LaTeX, LibreOffice kenne ich bisher nicht.

Wenn mir jemand zuverlässig bestätigen könnte, daß ich bei Verwendung anderer Programme nicht in neue Schwierigkeiten laufe … Natürlich kann man man nicht alle Probleme vorhersehen, aber damals beim ersten Versuch hatte ich das Problem das einige vermeindliche Experten schrien, dass OO viel besser wäre - und dann hat sich rausgestellet, daß die Dokumente die die fabrizierten nicht annähernd an die Komplexität meiner heranreichten … Daher bitte ich nun ausdrücklich nur diejeneigen um Stellungnahme, die Erfahrung mit der Erstellung von Dokumenten vergleichbarer Komplexität haben.

Danke Conrad

*) Hier ein Beispiel. Da die Einrückung mit Leerzeichen im Forum verloren geht habe ich die sie durch Unterstriche (feste Werte) und Sternchen (variable je nach Länge der Nummer) simuliert:

**I._Überschrift 1
_____= Ebene 1, Nummer rechtsbündig

*I.A_Überschrift 2
_____= Ebene 2 mit Übernahme Nummer Ebene 1, Nummer rechtsbündig

_____1.**Überschrift 3
_________= Ebene 3 ohne Übernahme Nummer vorhergehender Ebenen,
_________Nummer linksbündig

_____1.1*Überschrift 4
_________= Ebene 4 mit Übernahme Nummer der Ebene 3 (ohne 1 + 2!)

___________a)*Überschrift 5
______________= Ebene 5 ohne Übernahme Nummer vorhergehender Ebenen,

_____a)*Überschrift 6
________= Ebene 6 ohne Übernahme Nummer vorhergehender Ebenen
________Wird alternativ zu Überschrift 3 eingesetzt, wenn
________diese Ebene bei einem Kapitel zum Zuge kommt entfallen die
________Ebenen 3 - 5 dazwischen.

________1.**Überschrift 7
_________= Ebene 7 ohne Übernahme Nummer vorhergehender Ebenen

________1.1*Überschrift 8
____________= Ebene 8 mit Übernahme Nummer der Ebene 7 (ohne 1 - 6!)

______________a)*Überschrift 9
______________= Ebene 9 ohne Übernahme Nummer vorhergehender Ebenen

Hallo,

… mit wirklich komplexen Dokumenten und hat
eine bessere Alternative als Word gefunden. Unter komplexen
Dokumenten verstehe ich …

LaTex, Tex
http://www.latex-project.org/

JJ

Habe gerade ein Dokument in Libre-Office als .doc abgespeichert. War schon Komplex, so mit Gliederung, Grafiken, und anderes. Ließ sich in Word problemlos öffnen. Brauchte das, weil ich nur in Word PDF-Dokumente mit Lesezeichen machen kann. Bei mir hat Word immer funktioniert. Es gibt Leute, die schwören bei komplexen Dokumenten auf Framemaker.

Ein bisschen über OOo und LaTeX
Hallo Conrad,

also obwohl in mir ja ein kleiner OpenSource-Fanboy steckt, kann ich dich nur darin bestätigen, dass OpenOffice bzw. LibreOffice (eine OpenOffice-Abspaltung, die aus der Gründung der Document Foundation hervor ging) nicht mit den aktuellen Microsoft Office Versionen mithalten kann, wenn es komplexere Aufgaben zu bewältigen gibt.

Mich stört das allerdings nicht, da ich für komplexere Dokumente LaTeX verwende (wenn man sich erst mal eine Vorlage gestrickt hat, kann man es allerdings auch für kleine Dokumente verwenden). Während meines Studiums habe ich bzw. verwende ich LaTeX mittlerweile seit 3 Jahren und habe auch Erfahrungen mit Zusammenarbeit mit Kommilitonen, die Word benutzen oder es erst kürzlich mit LaTeX probiert haben, um Erfahrungen im Vorfeld zu sammeln, weil sie ihre Master-Thesis mit LaTeX schreiben möchten.

Zunächst möchte ich sagen, dass es auch viele Leute gibt, die mit MS Word sehr gute Ergebnisse erzielen und damit einfach sehr effizient arbeiten. Was nun besser ist, lässt sich in meinen Augen objektiv nur schwer sagen.

Aber jeder Umsteiger von einer WYSIWYG-Textverarbeitung zu LaTeX wird sich zwangsläufig zunächst damit auseinander setzen müssen, dass rumpfuschen deutlich schwieriger wird, wenn die Ausgabe nicht das macht, was man eigentlich will. Die Entwickler von LaTeX bzw. der Dokumentklassen haben da meistens auch einen ganz klaren Standpunkt, nämlich dass die stilistischen Vorgaben der Dokumentklassen typografisch korrekter sind, als das was der Anwender darüber weiß. Soll heißen, wenn mal etwas so aussieht, wie es ist, hat das meistens einen typografischen Hintergrund und wenn man es anders haben will, muss man rumfummeln, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Andererseits gibt es viele Pakete, die einem das Leben erleichtern.

Beispielsweise ist der Wechsel zwischen mehrspaltigen und einspaltigen Text eher problematisch, deswegen braucht man dann z.B. das Multicolumn-Paket dafür. Dann wird man Schwierigkeiten haben, wenn man in einem zweispaltigen Text in der Mitte des Blattes eine Grafik einbinden möchte, die sich über beide Spalten erstreckt. Habe ich noch nie gemacht aber das ist wahrscheinlich nicht so einfach und es kann sein, dass man da etwas kompromissbereit sein muss, wenn man nicht 2-3 Stunden damit verbringen will, im Internet eine Lösung zu finden.

Um mal seine spezifischen Fragen zu beantworten:

  • Tabellen mit einem Seitenumbruch mitten drin sehe ich auch problematisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da ein Ergebnis bekommen wird, das akzeptabel aussieht. Außerdem sind Tabellen direkt in LaTeX etwas unübersichtlich zu erstellen. Für LibreOffice gibts allerdings ein Skript, das einem eine Tabelle als LaTeX-Code generiert.

  • Bei LaTeX gibt es die Gliederungsebenen (die ersten beiden gibt es nicht in jeder Klasse) part, chapter, section, subsection, subsubsection, paragraph und subparagraph. Sind also weniger als bei Word. Vielleicht gibt es auch dafür ein Paket aber selbst die 4. Ebene benutze ich schon relativ selten, weil (und das wirst du sicher von vielen hören) zu viele Gliederungsebenen schlecht für die Übersicht sind. Das ist beim Webdesign übrigens auch so. Wenn eine Webseite >3 Unterkategorien hat, blickt man in der Regel nicht mehr durch und findet nichts mehr.

  • Bei Grafikformaten bist du relativ eingeschränkt. Wenn du eine pdflatex verwendest, geht noch relativ leicht png, jpg und pdf. Eine Visio-Grafik müsstest du also in eine PDF exportieren und wenn diese größer als eine Seite ist und du sie nicht verkleinern möchtest, wird es Probleme geben. Du müsstest also wahrscheinlich eine große Grafik in mehrere Teilgrafiken unterteilen.

  • Nummerierungen sind in LaTeX fortlaufend und gegliedert (eigene Nummerierungen für Gleichungen, Bilder, Tabellen). Per Befehl lassen sich die Nummerierungen aber umkonfigurieren oder nullsetzen.

  • Austausch mit Kollegen: definitiv mit Mehrarbeit verbunden. Wenn man direkt darauf achtet, einen LaTeX-Editor zu verwenden, der UTF-8 unterstützt, denn andernfalls müsste man sogar Umlaute und Anführungsstriche durch LaTeX-Befehle ersetzen. Und das gilt natürlich auch für deine Kollegen. Die Zusammenarbeit ist an anderen Stellen wieder etwas leichter, wenn manche nur Text schreiben und sich Andere um die Strukturierung kümmern. Wenn aber alle Anderen Word verwenden und der LaTeX-Mann sich um die Fertigstellung kümmert, wird dieser immer viel Arbeit haben.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass man, wenn man LaTeX verwenden möchte, zunächst Interesse dran haben sollte, damit man es erfolgreich durchziehen kann, denn man wird auf Probleme stoßen und muss sich mindestens ein mal durch beißen. Des Weiteren muss man wahrscheinlich auch einige schlechten oder unüblichen Gewohnheiten ablegen. Dafür hat man hinterher ein sehr konsistentes Dokument vor sich, bei denen man sich um Details gekümmert hat, die so tiefgründig sind, dass sie einigen Lesern wahrscheinlich gar nicht erst auffallen. Nichtsdestotrotz hat bei meiner Bachelorarbeit jeder, der vorher darüber dass ich LaTeX benutzt habe die Nase gerümpft hat, hinterher gemeint „oh, das sieht aber gut aus“.

Wenn du mal einen Einstieg braucht, kann ich dir auch mal meine Vorlage zur Verfügung stellen (in dem Fall anschreiben). Da ist ziemlich wenig Pfusch drin aber dafür ist sie schon etwas speziell bzw. fortgeschritten.

OMG ich hoffe bei der Menge liest das hier überhaupt irgendjemand… ist ja schon fast ein Zeitungsartikel.

WORD - PDF mit Lesezeichen
Grüezi Barney

…sorry fürs Reinplatzen in den Beitrag, aber:

weil ich nur in Word PDF-Dokumente mit Lesezeichen machen kann.

Verstehe ich das richtig, dass Du dann z.B. aus dem Inhaltsverzeichnis per Hyperlink direkt zu einem Kapitel springen kannst?

Wie genau wandelst du denn das Word-Dokument in ein PDF um?

…denn diesen Wunsch hatte ich auch schon…

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -
1 „Gefällt mir“

Hallo Thomas!

…sorry fürs Reinplatzen in den Beitrag, aber:

Kein Problem :smile:

Verstehe ich das richtig, dass Du dann z.B. aus dem
Inhaltsverzeichnis per Hyperlink direkt zu einem Kapitel
springen kannst?

Ich weiß nicht wie Barney das macht, aber was mich betrifft: Ja, und die Kapitelüberschriften werden als Lesezeichen angelegt

Wie genau wandelst du denn das Word-Dokument in ein PDF um?

Ich nehme

a) Adobe Acrobat Prof.
b) Ich installiere und nehme das mitgelieferte Makro, mit einem Druck über den Distiller funzt es nicht.

…denn diesen Wunsch hatte ich auch schon…

Freut mich wenn „ich“ ihn Dir erfüllen kann - d.h. das Geld für Acrobat mußt Du noch drauflegen.

I.d.Z. noch zwei Tipps (wohl ohne Gewehr oder Pistole):
a) Acrobat läßt sich als voll funktionstüchtige Vollversion für 4-Wochen-Test installieren (www.adobe.de).
b) Diese Testversion ließ sich zumindest bis zur Version 9 problemlos mit dem License-Key einer englischen Version freischalten. Das ist deswegen interessant, weil englische Voll-Versionen oft deutlich billiger als deutsche angeboten werden. Aber Vorsicht, es sollte natürlich eine echte legale - nur halt britische - Version sein. Leider treiben sich auf eBay auch viele Raubkopierer rum.

Gruss Conrad

Hallo Alpha-Kappa!

Erst mal ganz herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.

Ein paar Anmerkungen:

Zunächst möchte ich sagen, dass es auch viele Leute gibt, die
mit MS Word sehr gute Ergebnisse erzielen und damit einfach
sehr effizient arbeiten.

Ich müßte mal so einen Word-Crack persönlich kennenlernen, so daß er/sie mir zeigen kann was ich falsch mache, so ein Forum ist schon toll, wenn es um ein isoliertes Problem geht, aber bei mir kommen offensichtlich mehrere Faktoren zusammen …

Aber jeder Umsteiger von einer WYSIWYG-Textverarbeitung

Da ich TV noch auf einem DOS-Programm gelernt habe, dürfte das kein Problem sein.

Entwickler von LaTeX bzw. der Dokumentklassen haben da
meistens auch einen ganz klaren Standpunkt, nämlich dass die
stilistischen Vorgaben der Dokumentklassen typografisch
korrekter sind, als das was der Anwender darüber weiß.

Oha - also ich lasse mich ungern bevormunden … hinzu kommt, daß es bei meiner Arbeit weder auf mein stilistisches Verständnis noch auf das der Entwickler von LaTeX ankommt, sondern in erster Linie darauf, daß die - i.d.R. von Juristen vorgegebenen - Konventionen des jeweiligen Geschäftspartners eingehalten werden.

Beispielsweise ist der Wechsel zwischen mehrspaltigen und
einspaltigen Text eher problematisch,

Du schreibst der Wechsel ist problematisch. Aber mehrspaltiger Text genrell wäre kein Problem?

Bei LaTeX gibt es die Gliederungsebenen (die ersten beiden
gibt es nicht in jeder Klasse) part, chapter, section,
subsection, subsubsection, paragraph und subparagraph. Sind
also weniger als bei Word. Vielleicht gibt es auch dafür ein
Paket aber selbst die 4. Ebene benutze ich schon relativ
selten, weil (und das wirst du sicher von vielen hören) zu
viele Gliederungsebenen schlecht für die Übersicht sind.

Da bin ich mit Dir einer Meinung, aber leider sind die Dokumente, die ich bearbeite, Vertragsbedingungen und wenn die Juristen meinen sie brauchen eine Gliederung 1.2.3.4.6.7, dann muss ich das umsetzen …

Wenn du mal einen Einstieg braucht, kann ich dir auch mal
meine Vorlage zur Verfügung stellen (in dem Fall anschreiben).

Danke, ich warte mal ab, komme ggf. darauf zurück.

OMG ich hoffe bei der Menge liest das hier überhaupt
irgendjemand… ist ja schon fast ein Zeitungsartikel.

Ich hab’s gelesen, nochmals vielen Dank!
Conrad

Hallo!

schwören bei komplexen Dokumenten auf Framemaker.

Bei Framemaker ist die Lernkurve auch nicht gerade niedrig. Nach vielem Einarbeiten (ähnlich viel wie bei LaTeX) ist dann das Ergebnis auch professionell, sofern man auch ein bisschen Ahnung von Typografie usw. hat. Wer mit Word auf Kriegsfuß steht, wird auch mit was Anderem wohl nicht viel zaubern können.

Grüße

/Reinhard

Hallo,

unsere Einsatzszenarien dürften recht identisch sein. Ich bin Jurist in einem IT-Unternehmen, und habe aber auch Projekthintergrund, d.h. schreibe sowohl Konzepte als auch Verträge, … Das werden gerne mal Werke von > 100 Seiten mit jeder Menge Tabellen, Grafiken, Feldfunktionen, Inhaltsverzeichnis, …

Deine Wordproblem kann ich nur teilweise nachvollziehen. Ja, ich bekomme gelegentlich von anderen erstelle Worddokumente, die so verfummelt sind, dass man es nicht mehr schafft die Automatismen für Nummerierungen, etc. wieder ans Laufen zu bringen, ohne sich dafür richtig Zeit nehmen zu müssen, und Aufwand zu treiben. Das lohnt aber ehrlich gesagt selten, und dann spiele ich halt mit meinen Ergänzungen/Änderungen das Pfuschspiel mit, und ärgere mich dann auch mal (aber weniger über Word, als über die Kollegen, die den Mist angefangen haben).

Mir selbst ist es noch kaum geglückt mal ein Dokument wirklich zu verfummeln, und Word 2000, XP habe ich im Einsatz gehabt, und auch 2010 läuft bei mir sehr ordentlich. Wichtig ist aber, dass man sich auf die vorgesehenen Automatismen nach Möglichkeit einlässt, oder diese andernfalls komplett außen vor lässt, und insoweit auch vorab etwas Planung betreibt, also alle Einstellungen vorab einmal richtig vornimmt, und nicht mitten in der Arbeit versucht einen Automatismus los zu werden, …

Irgendwelche Wahnsinns-Visio-Dateien mit 1000 Objekten und 20 MB-Bilder bringen jedes Programm in Verlegenheit. Da sollte man während der Bearbeitung schlicht und ergreifend auf eine (in der Auflösung reduzierte) Rastergrafik zurückgreifen, und erst ganz zum Schluss gegen die Vektorgrafik/Originaldatei austauschen, wenn die unbedingt so rein muss.

OO habe ich daher nie probiert, vor Word habe ich mal zu DOS-Zeiten noch mit WordPerfect gearbeitet, und auch damit eigentlich nie größere Schwierigkeiten gehabt.

Was TeX angeht, so sollte man sich immer überlegen, dass das ein Satzsystem für den professionellen Druckoutput insbesondere von naturwissenschaftlichen Arbeiten ist, und keine Textverarbeitung. D.h. es würde natürlich Sinn machen, mein (rein theoretisch) geplantes Buch zur Kalkulation von Managed Cloud Plattformen entweder gleich in TeX zu schreiben, oder das Manuscript vor Drucklegung dahingehend zu überführen. Aber für ein einfaches Konzept, was die Leute ohnehin zu 90% am Bildschirm lesen werden, oder für einen Vertrag, der dann genau zweimal ausgefertigt wird, und nach Unterschrift in der Akte landet, macht das mE überhaupt keinen Sinn. Da sind Textverarbeitungen das Mittel der Wahl.

BTW: Das Argument der TeX-Fans bzgl. Typographie ist nur halb so gut wie es klingt. Es ist zwar definitiv ein Manko von Word und Co. dass sich die Hersteller keinerlei Mühe geben einige brauchbare Sätze von Vorlagen für den geschäftlichen Einsatz(statt dessen wächst der Müll wilder Dekoschriften, …) mitzuliefern, und es ist wirklich gut, dass unter TeX auch der typographische Laie durch den Rückgriff auf entsprechende Pakete in der Lage ist, ein typographisch einwandfreies Dokument zu erstellen. Man sollte aber - und das wird oft vergessen - nicht so tun, als ob die mitgelieferten/im Web zu findenden Pakete die einzig und allein glücklich machenden typographischen Lösungen enthalten würden, und es deshalb egal sei, dass man hieran kaum etwas ändern könnte. Es gibt unzählig viele typographisch einwandfreie Gestaltungsmöglichkeiten, und eine ganze Berufsgruppe lebt davon, sich ständig neue Lösungen hierzu einfallen zu lassen, und wenn sich ein Unternehmen für eine Lösung entscheidet, für die es noch keine TeX-Pakete gibt, dann heißt das noch lange nicht, dass es nicht für bestimmte Leute die Notwendigkeit geben könnte, diese Lösung nutzen zu wollen/zu müssen, und daher darauf angewiesen sind, die von ihnen eingesetzen Programme entsprechend einfach konfigurieren zu können.

Gruß vom Wiz

Grüezi Conrad

Wer hat Erfahrungen mit wirklich komplexen Dokumenten und hat
eine bessere Alternative als Word gefunden. Unter komplexen
Dokumenten verstehe ich z.B.:

Wir erstellen die Manuals und Betriebsanleitungen unserer Produkte seit Jahen in Word. Allerdings nicht einfach mal ‚drauflos‘ geschrieben mit den standardmässig angebotenen Mitteln sondern mit sauber erstellten Formatvorlagen.

  • Überschriften-Gliederung über alle (bei Word max. 9) Stufen
    mit Übernahme aller oder eines Teils der Nummern der
    vorhergehenden Ebenen*) (Word zerschießt einem ja hier mit
    Vorliebe die Formatierungen der Ebenen 1 - 6 wenn man meint
    man hätte Ebene 7 nun auch glücklich korrekt).

Vielleicht nicht ganz so tief verschachtelt, aber meiner Ansicht nach durchaus machbar.
Probleme hatten wir mit den ‚alten‘ Vorlagen, seit wir (ich) sie sauber neu erstellt habe klappt das eigentlich sehr gut.

  • Viele Grafiken (oft MS-Visio) und/oder Tabellen (Word wird
    hier schnell langsam und instabil)

Grafiken in Form von Bildern, die wir aus unserem CAD-System schiessen oder per Rendering erstellen lassen sind da immer einige mit drin.

  • Tabellen über etliche Seiten, wobei Spalten in
    unterschiedlichen Zeilen mal verbunden sind und mal nicht
    (Word wird hier schnell instabil)

Tabellen gibt es auch, meist aber nicht über mehrere Seiten.

  • Häufige Nummerierungen an unterschiedlicher Stelle, mal
    fortlaufend mal neu beginnend

Ja, immer mal wieder über mehrere Kapitel und genau so wie Du es beschreibst.

  • Mehrspaltige Dokumente, ggf. unterschiedliche Spaltenanzahl
    innerhalb eines Dokumentes.

Eher selten, da kommt uns unser Format etwas entgegen…

Daher bitte ich nun
ausdrücklich nur diejeneigen um Stellungnahme, die Erfahrung
mit der Erstellung von Dokumenten vergleichbarer Komplexität
haben.

Ich denke es kommt in den Bereich dessen was Du tust - also sollte das durchaus machbar sein mit Word.
…aber eben nur mit sauber eingerichteten und von allem Ballast entrümpelten Formatvorlagen.

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -

Grüezi Conrad nochmals

  • Überschriften-Gliederung über alle (bei Word max. 9) Stufen
    mit Übernahme aller oder eines Teils der Nummern der
    vorhergehenden Ebenen*) (Word zerschießt einem ja hier mit
    Vorliebe die Formatierungen der Ebenen 1 - 6 wenn man meint
    man hätte Ebene 7 nun auch glücklich korrekt).

Schau dir diesen Link hier mal näher an, ich könnte mir vorstellen, dass das einiges hilft:

http://www.holgermatthes.de/diplom-reader/word/ueber…

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -
1 „Gefällt mir“

Hallo,

sicherlich gibt es Alternativen zu Microsoft Word (und wenn es denn sein muss, die gute alte Adler Nummer 25). Allerdings wenn man einmal einen komplexen Text mit Word erstellt hat und diesen mit anderen Programmen weiter bearbeiten will, scheinen sich die großen Probleme einzustellen. In meinem Fall war es ein Manuskript von rund 700 DINA4-Seiten mit Inhaltsverzeichnis und Querverweisen.
Negative Erfahrungen habe ich dabei leider auch mit OpenOffice gemacht, insbesondere was eben das Verzeichnis und die Verweise angeht. Wobei OpenOffice noch das Programm war, das am wenigsten Stress machte. Letztlich musste auch ich bei Word bleiben, das Textverarbeitungsprogramm schlechthin.

LG Culles

Hallo Conrad,

Oha - also ich lasse mich ungern bevormunden …

Genau so sehe ich das auch aber letztendlich kann man mit etwas Bastelei oder einen Paket ziemlich viel hin biegen, ohne dass es zu pfuschig wird. Aber Einige Dinge sind auch begründet. Wenn du mal Zeit und Interesse hast, kannst du dir mal das zweite Kapitel von der KOMA Script Dokumentation durchlesen, bei der sich der Autor über Typografie und Satzspiegelberechnung auslässt :smiley: ftp://ftp.dante.de/pub/tex/macros/latex/contrib/koma…
Da wollte ich übrigens noch los werden, dass die einzelnen Zusatzpakete normalerweise sehr gut dokumentiert sind.

Du schreibst der Wechsel ist problematisch. Aber mehrspaltiger
Text genrell wäre kein Problem?

Ja, ist kein Problem. Zweispaltig unterstützen einige Klassen von Haus aus (wie z.B. die KOMA Script Klassen, siehe Verlinkung oben), ansonsten geht z.B. auch dreispaltig mit multicoumn.

leider sind die
Dokumente, die ich bearbeite, Vertragsbedingungen und wenn die
Juristen meinen sie brauchen eine Gliederung 1.2.3.4.6.7, dann
muss ich das umsetzen …

Ist voll nachvollziehbar. An die Wünsche muss man sich halten. Über die sechste Gliederungsebene Hinaus muss man hier wirklich etwas frickeln aber ich habe vorhin mal ein bisschen gesucht und anscheinend ist es machbar. Z.B. hier: http://stackoverflow.com/questions/1288166/technical…

1 „Gefällt mir“

Hallo Conrad, hallo Alpha-Kappa,

also obwohl in mir ja ein kleiner OpenSource-Fanboy steckt, kann ich dich nur darin bestätigen, dass OpenOffice bzw. LibreOffice (eine OpenOffice-Abspaltung, die aus der Gründung der Document Foundation hervor ging) nicht mit den aktuellen Microsoft Office Versionen mithalten kann, wenn es komplexere Aufgaben zu bewältigen gibt.

Finde ich sehr schön, daß sich hier endlich einmal jemand äußert, der die Open-Source-Programme auch wirklich kennt.

Mich stört das allerdings nicht, da ich für komplexere Dokumente LaTeX verwende (wenn man sich erst mal eine Vorlage gestrickt hat, kann man es allerdings auch für kleine Dokumente verwenden).

Genau so kann man auch in Word oder in OpenOffice verfahren. Statt dem Dokument eine Vorlage zuzuweisen gewöhnt man sich einfach (schließlich ist das Arbeit) bestimmte Tastenkombinationen/Menübefehle an. Später ersetzt man diese Handlungen durch Makros.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass man, wenn man LaTeX verwenden möchte, zunächst Interesse dran haben sollte, damit man es erfolgreich durchziehen kann, denn man wird auf Probleme stoßen und muss sich mindestens ein mal durch beißen. Des Weiteren muss man wahrscheinlich auch einige schlechten oder unüblichen Gewohnheiten ablegen. Dafür hat man hinterher ein sehr konsistentes Dokument vor sich, bei denen man sich um Details gekümmert hat, die so tiefgründig sind, dass sie einigen Lesern wahrscheinlich gar nicht erst auffallen. Nichtsdestotrotz hat bei meiner Bachelorarbeit jeder, der vorher darüber dass ich LaTeX benutzt habe die Nase gerümpft hat, hinterher gemeint „oh, das sieht aber gut aus“.

Meine Rede. Wenn ich ein Werkzeug benutze, muß ich mich mit den Eigenheiten des Werkzeugs abfinden. Erst wenn man wirklich alle Möglichkeiten eines Programms ausgereizt hat, ist man berechtigt zu sagen, daß dieses Programm nicht das kann, was es verspricht. Und auch erst dann sollte man über einen Wechsel zu einem anderen Programm nachdenken.

…ist ja schon fast ein Zeitungsartikel.

Mich würde ja freuen, wenn das in diesem Forum ein geflügeltes Wort für Posts, deren Autoren so engagiert waren, daß sie viel mehr schrieben als sie eigentlich wollten, würde,

In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Festtage: mit gutem Wetter und vielen anderen schönen Dingen.

Markus

Hallo,

Nichtsdestotrotz hat bei meiner Bachelorarbeit jeder, der
vorher darüber dass ich LaTeX benutzt habe die Nase gerümpft
hat, hinterher gemeint „oh, das sieht aber gut aus“.

Ja, das ist auch meine Erfahrung: Wer das Dokument sieht sagt erstmal „Wow! - sieht ja aus wie gedruckt!“ - auch ohne daß man vorher über Typographie oder verwendete Programme gesprochen hat.

Nett ist IMHO die Index-Erstellung …

Gruß von Sebastian,
der gerade das „Handbuch“ für die Arbeit auf LaTeX baut.

Danke und div. Anmerkungen
Hallo!

Erst mal ganz herzlichen Dank an Alle für die engagierten und kompetenten Antorten!

Damit es nicht zu unübersichtlich wird, habe ich hier meine Gedanken zu Euren Postings zusammengetragen:

@Thomas
>Allerdings nicht einfach mal ‚drauflos‘ geschrieben mit den >standardmässig angebotenen Mitteln sondern mit sauber erstellten
>Formatvorlagen.

Tja, das ist mein Problem: Ich denke ich habe eine schöne saubere Dokumentvorlage mit schönen sauberen Formatvorlagen. Dann öffne ich diese schöne saubere Dokumentvorlage ein paar Tage später und stelle fest, daß die Formatvorlagen nicht mehr so schön und sauber sind, Ränder, Ausrichtungen, Tabulatoren haben ganz andere Werte als ich eingegeben hatte - nur warum?

&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:robleme hatten wir mit den ‚alten‘ Vorlagen, seit wir (ich) sie
>sauber neu erstellt habe klappt das eigentlich sehr gut.

Was heißt sauber neu erstellt - alles gelöscht? Wobei manche FV (Standart, Überschriften 1 - 9 etc.) lassen sich ja nicht löschen, die kann man nur überarbeiten.

I.d.Z. noch eine Frage zur Hierarchie der Dokumentvorlagen: Wenn ich das richtig sehe ist normal.dot immer im Spiel. Auch wenn ich einem Dokument eine andere *.dot zuweise, so wird wohl doch teilweise auf die Normal.dot zugegriffen. D.h. wenn ich ein Dokument bearbeite, so werden diese Bearbeitung teilweise im Dokument, teilweise in der zugewiesen Dokumentvorlage und teilweise in der normal.dot gespeichert. Zwar habe ich alle Häkchen die eine automatische Übertragung erlauben deaktiviert - trotzdem passiert es immer wieder, daß Word mich fragt ob ich die Änderungen in der Dokumentvorlage speichern möchte …

>…aber eben nur mit sauber eingerichteten und
>von allem Ballast entrümpelten Formatvorlagen.

Wenn ich ein neues Dokument auf Basis normal.dot erstelle, dann habe ich unter „Verfügbare Formatvorlagen“ nur meine (IMHO ziemlich aufgeräumten und entrümpelten) Vorlagen zur Verfügung. Wähle ich „Alle Formatvorlagen“ so bekomme ich noch massenhaft andere angezeigt - stellt sich nur die Frage wo die herkommen. Ganz offensichtlich läuft da doch etliches auf Programmebene, das der User nicht steuern kann?

Was mir aber die meisten Probleme bereitet, sind wohl die Listenvorlagen , die sich wohl nur sehr eingeschränkt vom User pflegen lassen, aber regelmäßig auf die Formatvorlagen durchschlagen…

@Markus:
>Erst wenn man wirklich alle Möglichkeiten eines Programms ausgereizt hat,
>ist man berechtigt zu sagen, daß dieses Programm nicht das kann, was es
>verspricht. Und auch erst dann sollte man über einen Wechsel zu einem
>anderen Programm nachdenken.

Grundsätzlich d’accore - nur gibt es da dummerweise eine Grauzone, in der man nicht so ganz sicher sein kann, ob man nun die Grenzen des Programmes erreicht oder eine Kleinigkeit übersehen hat. Kein Programm ist fehlerfrei und nebem dem Programm selbst können auch noch Hardware, Betriebssystem und andere Software Probleme machen.

@Wiz
>Ja, ich bekomme gelegentlich von anderen erstelle Worddokumente, die
>so verfummelt sind, dass man es nicht mehr schafft die Automatismen
>für Nummerierungen, etc. wieder ans Laufen zu bringen,

Jo, das geht mir auch so. Aber ich habe dummerweise eben auch Probleme mit Vorlagen die ich - vermeintlich - sauber und ordentlich aufgebaut habe. Z.B. ersetze ich in einem Fall wie o.g. durch meine Dokument- und Formatvorlagen. Aber das Ergebnis ist nicht etwa, daß nun alles wie in meinen Vorlagen foramtiert ist, sondern oft ein Mischmasch. Also alles als unformatierten Text in ein jungfräuliches Dokument und allen Absätzen die FV wieder neu zuweisen. Schon besser, aber da stellt man fest, daß z.B. die Überschrift 4 in diesem Dokument 1. statt 1.1.1.1 sein soll - kein Problem, Formatvorlage ändern, Nummerierung, Gliederung, vorherige Ebenen raus - voila. Sieht gut aus - auf der Ebene4, aber auf der Ebene1 ist nun die Nummerierung und der hängende Einzug verschwunden verschwunden, Ebene2 hat einen neuen Tabstop verpaßt bekommen, der nicht zum hängenden Einzug paßt, Ebene 5 ist plötzlich ganz links raus gerückt usw. usf.

Ist ja schön, daß keiner von Euch solche Probleme hat - gibt mir Hoffnung vielleicht doch noch den Fehler zu finden …

Erstmal vielen Dank an Alle, ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr!

Conrad

Zwei wichtige Punkte
Hallo Zusammen!

Auf der von Thomas empfohlenen Seite (Nochmals Danke!)

http://www.holgermatthes.de/diplom-reader/index.php

habe ich zwei wichtige Punkte gefunden, die ich bisher anders gehandhabt habe.

Gliederungsnummern einstellen – Schritt für Schritt

2. Der Cursor wird in die erste Überschrift der Ebene 1 im Gesamtdokument gestellt. Und zwar nur hier!

-> Daß die Formatierung einer Vorlage davon abhängt an welcher Stelle im Dokument man sich befindet war mir nicht bekannt…

Die Schritte 1. bis 4. [Anm. Dort werden die möglichen Einstellungen beschrieben] werden für alle weiteren Überschriftenebenen wiederholt. Dabei wird das Dialogfeld nicht geschlossen, der Cursor bleibt dabei immer in der ersten Überschrift der Ebene 1 stehen.

-> Auch das hatte ich bisher anders gehandhabt, um die Ebene 2 einzustellen bin ich in Überschrift 2 gegangen, 3 in 3 u.s.w.

Der Autor hat offensichtlich einen ähnlichen Leidensweg wie ich hinter mir, denn er schreibt:

Die leidvolle Erfahrung zeigt, dass Abweichungen von diesem Vorgehen böse bestraft werden können.

Und tatsächlich scheint da etwas dran zu sein …

Werde berichten wenn das wirklcih die Lösung ist!

Nochmals: Schöne Weihnachten!
Conrad

Grüezi Conrad

Auf der von Thomas empfohlenen Seite (Nochmals Danke!)

…immer gerne doch… :wink:

habe ich zwei wichtige Punkte gefunden, die ich bisher anders
gehandhabt habe.
Der Autor hat offensichtlich einen ähnlichen Leidensweg wie
ich hinter mir, denn er schreibt:

Die leidvolle Erfahrung zeigt, dass Abweichungen von diesem
Vorgehen böse bestraft werden können.

Und tatsächlich scheint da etwas dran zu sein …

…Genau solches meinte ich mit sauber erstellten Formatvorlagen

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -

Grüezi Conrad

Wichtig ist auch, dass beim Formatieren in Word dann konsequent mit den Absatz-Formatvorlagen gearbeitet wird.

Also nicht einen Bereich/Absatz komplett markieren und dann ein Format zuweisen/anpassen. Das erzeugt eine Zeichenformat-Vorlage, die optisch zwar gleich aussehen mag, sich in der internen Struktur des Dokumentes aber völlig anders verhält.

Formatiert darf also nur so werden:

  • Cursor in den zu formatierenden Absatz setzen (ohne einen Teil oder den ganzen Absatz zu markieren)
  • Formatvorlage über das Menü zuweisen

Sind neue Styles oder Formate notwendig, dann zuerst eine neue Vorlage erstellen und diese dann anschliessend zuweisen.

Das mag zwar auf den ersten Blick wie viel (mehr) Arbeit aussehen, die Stabilität und Stuktur des Dokumentes wird es dir aber im Nachhinein danken.

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -