Hallo,
meine Mutter ist mit ihren 88 Jahren sehr gesund und fitt, kocht gerne noch für andere und erledigt ihre Einkäufe selber. Nun hatte Sie nach einem Sturz einen epileptischen Anfall den ich miterlebte.
Seit vier Tagen bekommt sie ein Medikament gegen Epilepsie in niedrigster Dosierung.
Die eigentlich muntere, bewegungsfreudige Frau spricht von Tag zu Tag langsamer und ist sehr müde und teilnahmslos, will nicht mehr vor die Türe und wir haben das Gefühl sie kann nicht folgen wenn wir mit ihr sprechen. Heute morgen ist sie nicht aufgestanden, das habe ich noch nie bei ihr erlebt. Ihre Persönlichkeit ist völlig verändert.
Ich habe gehört, dass dies nur zu Beginn der Einnahme so sein soll, sich der Körper aber daran gewöhne.
Wir können den völligen Verlust an Lebensqualität bei der Mutter nur sehr schwer akzeptieren und sind nahezu entschlossen die Behandlung abzubrechen. Entscheiden wird sich das wohl im Gespräch mit dem behandelnden Arzt.
Da sie nicht alleine lebt, scheint es uns erträglicher mit gelegentlichen Anfällen zu leben.
Habt Ihr Erfahrung mit Alters-Epilepsie und medikamentierung?
mit freundlichen Grüßen
Marga