Liebe Eltern,
da ich ja selber, was Kinder angeht, Laie bin, möchte ich gerne mal eine Frage loswerden.
Gestern im „Frauentausch“ spielten ein 8 und ein 6 Jähriger viel mit der Playstation (von der Mutter als elektronischer Baby-Sitter bezeichnet… *grusel*) Unter anderem auch Spiele, die erst ab 12 Jahren freigegeben waren. Der Vater begründete das mit so Sprüchen wie " Die müssen kämpfen lernen, draussen ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen"
Wie seht ihr das? Dürfen das eure Kinder?
Danke für Eure Ansichten.
Grüße
Almut
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll und die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich. Da ich aber keine Kinder habe, hätte ich gern mal ein bisschen input von „Betroffenen“.
Hallo,
also da stimme ich dem Vater zu. So wird der Junge aber keinen Blumentopf gewinnen.
Meine Tochter schicke ich sobald wie möglich (ich denke in den ersten Schulferien) in den Kongo. Da bekommt man gleich die richtige Ausbildung. Ich will schon dass sie in der Lage ist eventuelle Sexualstraftäter bei der ersten Berührung zu kastrieren.
Spass beiseite. Ich habe mich neulich mal beschwert was für Filme so im Fernsehen gezeigt werden. Mitteilung der Behörde…das ist die Verantwortung der Eltern, wenn die Kinder noch nach 10 Uhr abends fernsehen.
Das sehe ich zwar nicht so, aber wegen einer gezeigten Verstümmelung im Horrorfilm regt sich halt keiner mehr auf.
Gewalt ist immer in! Folglich kann ich die Eltern des Jungen verstehen, dass sie im kulturellen Umfeld kein Problem damit haben.
Die Erinnerungen an die zwei Weltkriege verblassen auch schnell und selbst danach war das Spielen von Soldat etc… nicht verpönt.
Alles traurig, aber wahr.
Meine Tochter schicke ich zuminestens früh zum Kampfsportverein.
Dazu noch einen Schauspielerkurs. Das sollte helfen!
Eencockniedo
Hallo Almut!
da ich ja selber, was Kinder angeht, Laie bin, möchte ich
gerne mal eine Frage loswerden.
Nur weil jemand Kinder hat ist er trotzdem kein Experte. 
Gestern im „Frauentausch“ spielten ein 8 und ein 6 Jähriger
viel mit der Playstation (von der Mutter als elektronischer
Baby-Sitter bezeichnet… *grusel*)
Kenn ich viele von; Playstation, Fernseher oder PC sind ab ca.
3ten Lebensjahr begehrte Babysitter, ansonsten müßte man sich ja mit
den Kindern beschäftigen.
Unter anderem auch Spiele,
die erst ab 12 Jahren freigegeben waren. Der Vater begründete
das mit so Sprüchen wie " Die müssen kämpfen lernen, draussen
ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen"
Die Aussage finde ich gar nicht sooo schlecht nur mit einer
„Playstation“ und Spielen wird das wohl nix werden. Da müßte Papi
dann schon mal selbst aktiv werden.
Wie seht ihr das?
Gruselig.
Dürfen das eure Kinder?
Nein, aber sie wollen auch gar nicht. Kinder die es gewohnt sind zu
spielen, viel Sport treiben und dann noch Nachbarkinder da sind, haben
überhaupt keine Lust auf Playstation und Co, zumindest bei uns.
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll und
die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich.
Alterbegrenzungen -> jain
Ansichten des Vaters bedenklich-> Ja, wobei dies nett ausgedrückt ist!
Mein jain bei den Alterbegrenzungen möchte ich kurz erklären. Es gibt
Begrenzungen weil der Autor glaubt der Interlekt des Kindes ist dazu
noch nicht in der Lage (das entscheide ich lieber selber), es gibt
Begrenzungen weil brutale Handlungen zu sehen sind (find ich OK) und
es gibt Begrenzungen weil mal ein bisser’l nacktes Fleisch zu sehen
ist (Schwachsinn).
Gruß
Stefan
Hallo Almut,
Gestern im „Frauentausch“ spielten ein 8 und ein 6 Jähriger
viel mit der Playstation (von der Mutter als elektronischer
Baby-Sitter bezeichnet… *grusel*) Unter anderem auch Spiele,
die erst ab 12 Jahren freigegeben waren. Der Vater begründete
das mit so Sprüchen wie " Die müssen kämpfen lernen, draussen
ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen"
Wie seht ihr das? Dürfen das eure Kinder?
Alleine Fernsehn,Computer,Playstation u.s.w als Babysitter einzusetzen,finde ich zum Kotzen(Entschuldigung),und unverantwortlich vor allendingen,wenn die Kinder nicht altersgerechte Sachen gucken oder Spielen.
Auch bin ich der Meinung,das jüngere Kinder nicht alleine Fernsehen,Computer,Playstation u.s.w gucken/spielen sollten,naja Hauptsache die Eltern haben ihre Ruhe.
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll
Ich auch!
die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich.
Ist ja auch viel zu anstrengend mit seinen Kinder etwas gemeinsam zu machen und dann noch eventuell raus zu gehen,oh Gott.Oder ein gemeinsames Spiel zu spielen u.s.w alles viel zu anstrengend,wann können wir die Kinder endlich mal wieder nach Oma und Opa schicken.
Liebe Grüsse Sabine
Hallo Stefan,
Gruselig.
Zustimm.
Dürfen das eure Kinder?
Nein, aber sie wollen auch gar nicht. Kinder die es gewohnt
sind zu
spielen, viel Sport treiben und dann noch Nachbarkinder da
sind, haben
überhaupt keine Lust auf Playstation und Co, zumindest bei
uns.
Stimmt,unsere Kinder auch nicht,bei uns spielen sie lieber Verstecken,Trambolin springen,im Wald u.s.w,das sind Spiele fürs spätere Leben.
Mein jain bei den Alterbegrenzungen möchte ich kurz erklären.
Es gibt
Begrenzungen weil der Autor glaubt der Interlekt des Kindes
ist dazu
noch nicht in der Lage (das entscheide ich lieber selber),
Stimmt, wir entscheiden das auch selbst,haben gestern Madonna geguckt,so viel Nackte-Haut.
es
gibt
Begrenzungen weil brutale Handlungen zu sehen sind (find ich
OK) und
Finde ich okay
es gibt Begrenzungen weil mal ein bisser’l nacktes Fleisch zu
sehen
ist (Schwachsinn).
sage dazu nur Madonna,ein Skandal,meine jüngste ist 10 Jahre.:0)
LG Sabine
Huhu!
Mein Zwerg hatte im Alter von zarten 5 Jahren seinen ersten (bislang auch einzigen) PC.
Es gab herrliche kleine Lernspiele für Kinder - die hat er allerdings lieber zusammen mit mir (ohne mich eh nie) auf MEINEM Rechner gespielt…
Wenn Kinder vor den Teilen plumb abhängen, weil sich niemand um sie kümmert (imho der EINZIGE Grund!), finde ich es etwas „bedenklich“!
Leider sehe ich im Bekanntenkreis, dass es völlig normal zu sein scheint:
Mit 5 der erste Fernseher
Mit 6 die erste Playstation
Mit 7 der erste DVD-Player
…
Mit 9 die erste Behandlung beim Psychologen…
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll und
die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich. Da ich aber
keine Kinder habe, hätte ich gern mal ein bisschen input von
„Betroffenen“.
Die Altersbeschränkungen sehe ich ähnlich, wie schon etwas tiefer beschrieben: Ich schaue mir das Zeug lieber vorher selbst an und beurteile das dann.
Bei gewalttätigen Spielen ist die Situation ziemlich klar - geht gar nicht!
Aber andersrum: Kennst Du den Film Watership Down? Der hat ne Freigabe ab 6, was ich unglaublich finde! Den kann mein Sohn vielleicht mal sehen, wenn er sich im zweistelligen Altersbereich befindet…
Der Sohn eines Bekannten hat sich mit 6 alle Teile von „Herr der Ringe“ gegeben. Das Ergebnis war, dass er nur noch Dinge spielen wollte, die mit Kampf zu tun hatten (und er konnte nachts nicht schlafen).
Nach neuerer Regelung ist es übrigens völlig legitim, sein 6-jähriges Kind ins Kino in einen Film ab 12 mitzunhemen… (WOZU DANN DIE FREIGABE?!).
Allerdings bin auch in der Meinung (war nicht hier, sondern unten das thema), dass Kinder um 22 Uhr nichts mehr vor der Glotze zu suchen haben!
Kurz: Die Verantwortung der Eltern ist gefragter, als die Freigaben auf den Verpackungen.
LG
Guido
Hallo Almut!
da ich ja selber, was Kinder angeht, Laie bin, möchte ich
gerne mal eine Frage loswerden.Nur weil jemand Kinder hat ist er trotzdem kein Experte.
Hallo Stefan,
naja, ich kann halt nur aus meiner eigenen Kindheit herleiten. Und da gabs das alles halt noch nicht. Und mich interessiert dann halt die Meinung der „jetzt“-Eltern.
Danke für Deinen Beitrag
Grüße
Almut
Hi,
normalerweise halte ich mich ja aus den Frautausch – Diskussionen raus aber zur Altersfreigabe von Filmen und Spielen sag ich doch schnell noch was.
Ich halte diese Regelung eher für eine kommerziell gesteuerte Angelegenheit, da viele Altersfreigaben eher nach unten abgerundet werden um es ja vielen zu ermöglichen dafür ihr Geld auszugeben.
Dennoch können sie ein Anhaltspunkt sein um den Eltern zumindest eine Vorstellung zu geben. Alles in allem müssen aber die Eltern individuell entscheiden was, wann und wie viel sie ihren Kindern zumuten.
Viele Grüsse
Me
Hi!
Ich halte nicht viel von veordneten Altersfreigaben, ich habe mich an meinen Kindern und ihrer Reaktion orientiert.
Allerdings haben wir keine Playstation, und ich habe auch immer versucht, PC und Fernseher nicht als Babysitter zu mißbrauchen (ausgenommen Ausnahmssituationen wie „ich liege mit Lungenentzündung im Bett“) und im weiteren auf Gespräch - Argumentation, Diskussion und Deutlichmachen meiner Meinung - gesetzt.
Mit dem Erfolg, daß meine Söhne zwar begeistert WoW spielen, mir aber Extreme wie Doom und Counterstrike bisher erspart blieben. (Die Mädels interessieren sich nicht wirklich dafür.)
Mir war vor allem auch wichtig, daß sie es als Spiel sehen, als Phantasie. Mein Großer spielte mit ca 12 einige Zeit lang viel Diablo, nach eigener Aussage um sich „nach der Schule abzureagieren“ - tatsächlich wurde er dabei ruhiger.
alien
Hallo Almut!
Nur ganz kurz: Ich tue mich verdammt schwer, mein bald 5-jähriger eine Wasserpistole zu kaufen (wozu ich vom KiGa angespornt wurde, als dort eine solche Veranstaltung stattfand), geschweige denn solche Spiele.
Bis jemand mir eine Begründung gibt und mir erleuchtet, wird David solche Spiele von mir nicht bekommen (und sorry, aber entsprechenden Geschenke werden grundsätzlich beschlagnahmt -was aber bis dato noch nicht passiert ist). Soll eine Playstation sein, dann bitte ruhig und ohne Gewalt. Denn, im Gegensatz zu diesen Eltern, ich finde auf die Welt gibt es schon mehr als genug Gewaltsucht (auf viele Ebenen), als daß mein Sohn damit aufwachsen muß. Und sollte er mal tatsächlich daheim oder im engeren Kreis damit konfrontiert werden, ab 20 Uhr im „Tagesschau“. Das sollte reichen… (leider)
Das ist aber meine persönliche Meinung dazu und mein Verhalten.
Schöne Grüße,
Helena
Hab zwar noch keine Kinder (und auch in nächster Zeit keinen Bedarf) aber ich geb meine Erfahrungen mal dennoch wieder:
Altersbeschränkung liegt im Ermessen der Eltern.
Das heißt aber nicht, das alle Eltern genug Hirn haben um richtig zu ermessen.
Kinder reifen sehr unterschiedlich, deswegen kann man nicht immer eine richtige Altersbeschränkung festmachen.
z.B. habe ich als Kind mit Muttern gerne Knight Rider geguckt- was ab 12 war, aber erstens fand ich die Serie toll und zweitens wusst ich von Muttern- das sind Schauspieler, die stehen wieder auf.
Nachrichten habe ich erst etwas später geguckt (damals gingen die aber auch noch nicht so weit und haben Detailaufnahmen von Leichen gezeigt) und dort wurde mir klar gemacht- das ist was schlimmes, die stehen nicht wieder auf.
Ganz klare Sache.
Ich habe auch früh viele Filme geguckt die erst ab 16 waren- meistens mit meinen Eltern. Wenn dann was unklar war, wurde halt gefragt, und bei Ekelszenen wurde kollektiv weggesehen, nur mein armer Paps musste immer linsen um zu sagen wanns vorbei war ^^°
Zwischen 15 und 17 hatte ich dann irgendwann auch meine Horrorfilmphase- und meine Eltern haben mich gucken lassen, war ja meine Schuld wenn ich dann eine Nacht Alpträume hatte
Natürlich haben se schon geguckt, dass mir nicht irgendwelcher Splatter in die Hände fiel, aber hätt ich drauf bestanden (was ich nicht habe) hätt ich ihn als Lektion wohl angucken dürfen. Zum Glück mochte ich ZOmbies noch nie.
Als ich dann meine 16 inne hatte und mir den meisten Müll im Kino angucken durfte, sank das Interesse an solchen Filmen rapide ab. (Leider auch die Blut/Kotz-Resistenz, was bei aktuellen jap. Filmen etwas stört
)
Umgedrehtes Beispiel: Einer meiner Lieblingsfilme ist Die Schöne und das Biest von Disney (der Zeichentrickfilm), der ist ab 6 Jahren freigegeben.
Meine Cousine war damals 11 als sie sich ihn mit mir angeguckt hat, nach 10 Minuten musste ich ihn abschalten weil sie sich zu sehr fürchtete und angefangen hatte zu weinen.
So unterschiedlich können die Reifegrade sein.
Nun aber nochmal zum Fernsehen:
Die Antwort, die einer der Vorposter hier bekommen hatte, es sei die Schuld der Eltern wenn die Kinder nach 10 Uhr Fernsehen gucken, ist ja wohl der größte Schwachsinn überhaupt!
Ich habe mir in meiner Trotz-phase auf Pro7 locker um 12 Uhr morgens Erotikfilme ansehen können. Die waren vielleicht nicht als solche gelabelt, beinhalteten aber dennoch alle 20 Minuten eine ausführliche Sexszene.
Genauso wie es genug Blut, Kopf-ab und Eingeweide über den Tag verteilt gibt. Von wegen Geschnitten. Pff.
Dafür habe ich gestern in der Fernsehzeitung gesehen, zeigt irgendein Sender nachts zwischen 0-1 Uhr die GLÜCKSBÄRCHIS.
Soviel dazu.
Liebe Grüße,
Kate
Hi,
Wie seht ihr das? Dürfen das eure Kinder?
Nein, aber ein wenig Grenzüberschreitung wird immer wieder vorkommen. Vor privat durchgeführten „LAN Parties“ (nein, nicht die mit Counterstrike etc.) wurde mit den betroffenen Eltern abgesprochen, was erlaubt wird.
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll
Wir haben sie als gute Orientierung benutzt. Wenn dein Kind gestern 11 Jahre alt war und heute 12 Jahre alt wird, hat sich dann auf einmal alles geändert? Wohl eher nicht. Da gibt es IMHO fließende Übergänge.
Sie mögen sinnvoll sein, leiden aber darunter, daß sie nicht mit im technischen Sinne überprüfbaren Bedingungen erstellt wurden. Und im Laufe der vielen Jahre wurden ja IIRC auch die Kriterien geändert. Was heute so im Vorabendprogramm im TV läuft, hätte wohl vor 10 Jahren noch die Republik in Aufruhr versetzt.
Ob das gut ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Aber unsere Gesellschaft ist keine Konstante, ob uns das gefällt oder nicht.
die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich.
IMHO deutlich mehr als nur leicht bedenklich.
Irgendwo habe ich mal gelesen, daß nicht das Spiel als solches das Problem darstellt, sondern mehr die Umgebung, in der es stattfindet. Wer früher draußen Räuber und Gendarm gespielt hat, der mußte auch schießen (und wenns mit den Fingern war) und war gelegentlich mal tot. Es war aber eine dem Spiel angemessene real existierende Umgebung, in der man sich auch verletzen konnte, was nicht selten geschah. BTW: Auch in unseren beliebten Kindermärchen ist doch nicht alles gewaltfrei.
Ein modernes Spiel findet dagegen in einer geradezu kuscheligen Umgebung statt. Dieses Zusammenspiel von Wohlbehagen (ich futter Chips, trinke Softdrinks) einerseits und dem Spielverlauf andererseits (ich baller mal eben ein paar Menschen/Aliens/etc. ab) erzeugt IMHO insgesamt eine positive Grundstimmung zur Gewalt.
Denn die wichtige Erfahrung: „wenn ich andere verletze, dann kann auch ich mich verletzen mit all den dazugehörigen Umständen“ kann am PC so nicht gemacht werden.
" Die müssen kämpfen lernen, draussen
ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen"
Ganz so verkehrt ist das nun wirklich nicht. Aber wie will er seinen Kindern beibringen, daß Konflikte/Kämpfe auch auf andere Art ausgetragen werden können und sollten? Sie lernen ja noch nicht einmal ansatzweise eine Alternative zur Gewalt.
mfg Ulrich
ps: vergiß bitte auch nie den Reiz des Verbotenen.
Hola,
ähm, die spielten teilweise auch Spiele die erst ab 16 freigegeben waren, aber egal, Gewalt bleibt Gewalt.
Leider hab ich mir diese Sendung auch angeschaut, und ich fand, dass nicht nur der elektronische Babysitter absolut bedenklich war. Aber der Rest ist hier ja nicht Thema.
Wenn man bedenkt, dass die Eltern lieber Tv schauen oder irgendwelche Spielchen im elterlichen Schlafzimmer spielen, die dann auch noch photografisch an der Türe hängen,div. Gummispielzeug auch für die Kids gut sichtbar in den Schränken aufbewahrt werden, und oberste Regel : Bei uns gibt es keine Regeln!, dann ist der elektronische Babysitter kein Wunder.
Ich denke Altersbeschränkungen sind für Eltern nur ein Anhaltspunkt, denn jedes Kind ist unterschiedlich reif. Andererseits zeigen die Altersbeschränkungen, dass in den Spielen oder Filmen Gewalt-oder Horrorszenen vorkommen. Der Gesetzgeber vertraut auf den gesunden Menschenverstand bei der Erziehung.
Generell sollten Eltern sich Gedanken darüber machen was welches Spiel oder Film im Gefühlsleben des Kindes ausmacht. Und wie gut ein Kind solche Szenen verarbeiten kann. das setzt aber einigermaßen intelligente Eltern voraus, und sorry, das war bei dieser Familie ja wohl nicht gerade der Fall. Meine persönliche Meinung.
Wenn ich Vergleiche zu meiner Kindheit und Jugendzeit ( und das ist eigentlich noch nicht solange her)zu der heutigen ziehe, dann ist das Leben heutzutage schon stressiger und härter. dennoch war ich über die Aussage des Vaters fassungslos. Das war halt mal so daher geschwätzt, in der Hoffnung etwas intelligentes von sich gelassen zu haben. Sein Verständnis für seine Kinder, oder Kinder überhaupt war ja schon sehr stark eingeschränkt.
Ich denke Kinder müssen sich heute stärker durchsetzen können als früher, aber ich bin der Meinung, dass sie das eher lernen, indem sie real streiten, sich villt auch mal kloppen, aber auch ganz real lernen, dass kloppen weh tut und man andere Lösungen finden kann. Das klappt eben nur im menschlichen Miteinander, stärkt die soziale Kompetenz.
Ich persönlich finde Spielekonsolen eher bedenklich, auch wenn ich nciht bestreiten möchte, dass es ein paar schöne kindgerechte Spiele gibt. Dennoch schränken Konsolen den Bewegungsdrang ein, reizen durch die schnellen Bildwechsel das kindliche Gehirn ( kann in seltenen Fällen auch epileptische Anfälle hervorrufen) und stumpfen ab.
Sicherlich sollten Kinder auch mit der harten Realität konfrontiert werden, aber ob das mit solchen Spielen oder Filmen sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. In den Nachrichten gibt es davon schon genug, und nicht immer ist zu vermeiden dass sie diese sehen oder im Radio hören. Nur durch Erklären und Beispiele im täglichen Leben ( z.B. Streit mit anderen Kindern) lernen sie Vergleiche zu ziehen und damit umzugehen.
Obwohl eine alte PS1 in unserem Haushalt ( hat mein Mann schon vor unseren Kids besessen) zu finden ist, haben unsere Kids ( immerhin 4 im Alter zwischen 3 1/2 und 10) keinerlei Interesse daran. Sie finden draussen vor der Haustür genügend Abwechslung und mit den Nachbarskindern oftmals genügend Zündstoff, an denen sie ihre Kräfte messen und Lösungsstrategien versuchen können.
Sollten mehr Interesse an TV oder Spielekonsolen auftreten, dann werde ich es sicher nicht verbieten, aber schon allein aus Neugierde werde ich schauen ob das etwas sinnvolles ist. Sollte dem nicht so sein, dann werde ich natürlich auch erklären warum dies vorerst verboten ist. Allerdings bringt das alles nichts, wenn andere Eltern gerade anders denken und das eigene Kind dann eben dorthin geht und genau diese Spiele dort spielt.
Ich finde es schade, dass immer mehr Eltern ihre Kids auf diese art ruhig stellen und sich dann wundern, wenn die Kids irgendwann daneben ticken.
Dennoch hoffe ich dass solche Familein, wie gestern gezeigt eher die Minderheit sind.
Ebenso bin ich der Meinung, dass Kinder nach 10.00 nichts vor der Glotze verloren haben. Weder vormittags noch abends…
Erschrockene und kopfschüttelnde Grüße
Tadi
da ich ja selber, was Kinder angeht, Laie bin, möchte ich
gerne mal eine Frage loswerden.
Gestern im „Frauentausch“ spielten ein 8 und ein 6 Jähriger
viel mit der Playstation (von der Mutter als elektronischer
Baby-Sitter bezeichnet… *grusel*) Unter anderem auch Spiele,
die erst ab 12 Jahren freigegeben waren. Der Vater begründete
das mit so Sprüchen wie " Die müssen kämpfen lernen, draussen
ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen"
Wie seht ihr das? Dürfen das eure Kinder?
Danke für Eure Ansichten.
Grüße
Almut
Ich persönlich halte diese Altersbegrenzungen für sinnvoll und
die Ansichten des Vaters für leicht bedenklich. Da ich aber
keine Kinder habe, hätte ich gern mal ein bisschen input von
„Betroffenen“.
Hallo Almut,
es gibt genug Kids, die auf solche Sachen NICHT stehen.
Und dann sehen sie das ganze im RealLife in der Schule,
der Familie oder im Freundeskreis.
Manchmal sollte es dafür dann auch eine FSK geben
(Manche Schule käme wohl auf den Index).
LG D
Hallo,
ich werde mich an alle Altersfreigaben halten.
Das ist schon mal Grundprinzip.
Zusätzlich werde ich bei einer Freigabe ab vorher die Sachen noch mal selbst beurteilen und dann erst auf mein Kind/Kinder loslassen.
Warum mache ich das?
Wenn ein Film/Spiel oder sonst was eine ALtersfreigabe hat werde ich diese 1:1 Umsetzen um mir auf jeden Fall schon mal alle Diskusionen um diese ALtersfreigabe mit meinem Kind zu sparen. Was so ist das ist einfach so.
Wenn ich trotz Freigabe etwas nicht erlaube werde ich diskutieren müssen allerdings nicht mit der Frage doch schauen oder nicht sondern einfach nur warum nicht.
Eltern welche sich über die ALtersfreigabe hinweg setzten sind für mich nur Störtfaktoren bei meiner Erziehung und werden mit mir auch keine Diskusion überstehen.
Wie will man seinem Kind eine Altersfreigabe erklären wenn „der durfte aber gucken“ das ständige erstargument des Sprößlings ist.
So eine Elterneinstellung macht die Sache nur schwieriger als sie sein sollte.
mfg
Bert
Morgen.
ich werde mich an alle Altersfreigaben halten.
Wir werden sehen wenn es darauf ankommt.
Eltern welche sich über die ALtersfreigabe hinweg setzten sind
für mich nur Störtfaktoren bei meiner Erziehung und werden mit
mir auch keine Diskusion überstehen.
Dann erklär mir bitte die Alterfreigabe http://www.milan-spiele.de/product_info.php/products…
Falls du suchen mußt ab 8 Jahre, mein Krümel spielt das seit dem
5 Lebensjahr ohne ende. Und das schöne dabei, sie hat gelernt schnell und sicher im Kopf zu rechenen.
Besonders einfach sind deine Ansichten einzuhalten wenn Kinder
unterschiedlichen Alters beisammen sitzen. Übrigens alles unter
6 mußt du rausschicken wenn „Mench Ärger Dich Nicht“ losgeht.
Gruß
Stefan
Hallo,
Dann erklär mir bitte die Alterfreigabe
http://www.milan-spiele.de/product_info.php/products…
Falls du suchen mußt ab 8 Jahre, mein Krümel spielt das seit
dem
5 Lebensjahr ohne ende. Und das schöne dabei, sie hat gelernt
schnell und sicher im Kopf zu rechenen.
Das ist schön für dich hat aber eigentlich nichts mit dem zu tun was ich geschrieben und gemeint habe. Wenn dieses Spiel ab 8Jahren geeignet ist dann hatte das warscheinlich nichts mit der Brutalität oder Sex oder so etwas im Spiel zu tun sondern eher damit, das Kinder ab 8 Jahren mit dem Spiel umgehen können. Es gibt natürlich Kiddis die schon mit 5 damit umgehen können aber die dürften dann auch nicht die Regel sein.
Ich will nicht mit jedem über Sinn oder Unsinn einer bestimmten Altersfreigabe bei einem bestimmten Film/Spiel diskutieren. Das ist eigentlich wieder ein anderes Thema aber erklär du mir doch mal bitte wie du deinem Kind beibringen willst das es nicht in den Film xy darf weil dieser ja ab 12 ist wenn du schon mit anderen Leuten über den Unsinn dieser und jener Altersfreigabe diskutierst, also eigentlich die Altersfreigabe nicht akzeptierst. Machst du das bei Verkehrsregeln übrigens auch? Selber entscheiden ob das richtig ist oder nicht was da von dem Schild verlangt wird?
Warum hast du mit dem Spiel nicht gewartet bis das Kind alt genug dafür war? Gab es keine anderen? Musste es unbedingt das sein?
Besonders einfach sind deine Ansichten einzuhalten wenn Kinder
unterschiedlichen Alters beisammen sitzen.
Wer hat gesagt das es einfach ist? Tatsache ist allerdings das es ja wohl klar sein muss das in einem Raum wo das älteste Kind 12 Jahre und das jüngste 5 Jahre alt ist nichts gespielt und geschaut werden darf was ab 12.
Solltest du natürlich jetzt einen Altersunterschied von 1 bis max 2 jahren meinen ist die ganze Sahe natürlich nicht ganz so extrem aber trotzdem im Auge zu behalten. Nehmen wir mal an wir haben da nen 6 und 8 Jahre alten Jungen. Beide für ihr alter typisch entwickelt. Das bedeutet das der 8er wesentlich weiter ist als der 6er. Da muss man schon sehr gut aufpassen das wenn da was gespielt wird der 8er den 6er nicht abzockt. Das passiert nämlich sehr oft in der Grundschule als Beispiel schon. Diese dämlichen JogieOhh Karten oder wie die Dinger heissen. Mein Patenkind ist damit von den 1-2 Jahre Älteren immer super abgezockt worden und das gab so manche Tränen zu Hause.
Übrigens alles
unter
6 mußt du rausschicken wenn „Mench Ärger Dich Nicht“ losgeht.
Sorry du hast mich scheinbar nicht ganz verstanden. Zugucken bei Mensch Ärger dich Nicht ist gar keine Frage. Da sieht der/die Kleine nichts was sie/er nicht sehen darf aber mitspielen hat warscheinlich soviel Sinn wie garkeinen. Diese Altersfreigabe bezieht sich mal wieder auf das warscheinliche Verständniss des Spiels. Kann ich aber jetzt auch nur vermuten aber ich will, wie oben schon erklärt, darüber nicht diskutieren.
Gruß
Stefan
gruß Bert
Hi!
Zusätzlich werde ich bei einer Freigabe ab vorher die Sachen
noch mal selbst beurteilen und dann erst auf mein Kind/Kinder
loslassen.
Das ist eine SEHR gute Idee (Watership Down sprach ich schon an)!
Wenn ein Film/Spiel oder sonst was eine ALtersfreigabe hat
werde ich diese 1:1 Umsetzen um mir auf jeden Fall schon mal
alle Diskusionen um diese ALtersfreigabe mit meinem Kind zu
sparen. Was so ist das ist einfach so.
Und was machst Du bei Gegenargumenten in Richtung Parental Guidance?
http://www.spio.de/media_content/618.pdf
Da ist es eben nicht unabdingbar so, sondern der elterlichen Verantwortung überlassen!
Wenn ich trotz Freigabe etwas nicht erlaube werde ich
diskutieren müssen allerdings nicht mit der Frage doch schauen
oder nicht sondern einfach nur warum nicht.
Die Antwort ist doch ganz einfach: Weil ich als Vater (Mutter) das noch nicht ok für Dich finde.
Klappt bei uns wunderbar - obwohl ich die FSK (USK bei Spielen fällt eigentlich flach, da mein Zwerg nicht sooo oft Computerspiele zockt) nur als Anhaltspunkt nehme!
Eltern welche sich über die ALtersfreigabe hinweg setzten sind
für mich nur Störtfaktoren bei meiner Erziehung und werden mit
mir auch keine Diskusion überstehen.
Mit den Eltern wirst Du auch keine Diskussion führen müssen - das findet in der Regel nur mit den Kindern statt!
Wobei: Bei uns wird kurz angerufen und gefragt, ob der entsprechende Film ok ist, bevor er geschaut wird - und zwar unabhängig von der Freigabe!
Wie will man seinem Kind eine Altersfreigabe erklären wenn
„der durfte aber gucken“ das ständige erstargument des
Sprößlings ist.
Als Anhaltspunkt für die elterliche Entscheidung?
So eine Elterneinstellung macht die Sache nur schwieriger als
sie sein sollte.
Das ist wohl der Preis, wenn man nicht stumpf alles Vorgegebene befolgt, sondern sein Hirn mit einbringt…
Damit kann ich aber leben - und was noch viel wichtiger ist: Mein Sohn auch!
LG
Guido
Die Antwort des Vaters passt zum Niveau der Sendung - wer lässt schon seine Frau tauschen, wenn er weiss, dass er sich eh nicht verbessern kann. Ist doch meistens so, oder?
Hallo
Und was machst Du bei Gegenargumenten in Richtung Parental
Guidance?
http://www.spio.de/media_content/618.pdf
Da ist es eben nicht unabdingbar so, sondern der elterlichen
Verantwortung überlassen!
Diese Regelung sollten sie meiner Meinung nach auch sofort wieder abschaffen. Ist eh nur eine Liebeserklärung an die Filmindustrie.
Eigenverantwortung der Eltern welche dort gefördrt werden soll ist ja wohl der größte Witz überhaupt. Wenn der Film ab 12 freigegeben ist warum sollte er dann ab 6 in Begleitung erlaubt sein? Wie gesagt ich kann die Argumentation von so manchen Regelungen nicht nachvollziehen aber für mich Zählt immer noch die Hauptregel und nicht die Ausnahmen.
Die Antwort ist doch ganz einfach: Weil ich als Vater (Mutter)
das noch nicht ok für Dich finde.
Klappt bei uns wunderbar - obwohl ich die FSK (USK bei Spielen
fällt eigentlich flach, da mein Zwerg nicht sooo oft
Computerspiele zockt) nur als Anhaltspunkt nehme!
Dann sei froh das du so ein einsichtiges Kind hast.
Ich kenn das von meiner Verwandschaft mit Kindern allerdings nur anders.
Eltern welche sich über die ALtersfreigabe hinweg setzten sind
für mich nur Störtfaktoren bei meiner Erziehung und werden mit
mir auch keine Diskusion überstehen.Mit den Eltern wirst Du auch keine Diskussion führen müssen -
das findet in der Regel nur mit den Kindern statt!
Wenn ich rausbekomme das mein Kind bei irgendwelchen Eltern einen Film gesehen hat welcher nicht Altersgerecht war werde ich mit diesen Eltern über diese Sache reden und wenn da keine Absprache getroffen wird mit der ich leben kann sind diese Besuche leider gestrichen.
Wobei: Bei uns wird kurz angerufen und gefragt, ob der
entsprechende Film ok ist, bevor er geschaut wird - und zwar
unabhängig von der Freigabe!
Find ich super wenn das bei euch so läuft.
Wie will man seinem Kind eine Altersfreigabe erklären wenn
„der durfte aber gucken“ das ständige erstargument des
Sprößlings ist.Als Anhaltspunkt für die elterliche Entscheidung?
Klar ich sag dann einfach „Ja der hat ja auch Eltern die keine guten Eltern sind“ in meinen Augen und dann akzeptiert er das ja auch sofort.
Also ich hab ja noch keinen Sprößling aber wenn ich mein Patenkind so betrachte (10Jahre) dann glaube ich nicht dass das ohne mächtig viel Ärger abgeht.
So eine Elterneinstellung macht die Sache nur schwieriger als
sie sein sollte.Das ist wohl der Preis, wenn man nicht stumpf alles
Vorgegebene befolgt, sondern sein Hirn mit einbringt…
Damit kann ich aber leben - und was noch viel wichtiger ist:
Mein Sohn auch!
Nett gesagt und ich glaubs dir auch aber wie bei dir ist es eben nicht bei allen und ein gutes Elternhaus braucht auch keine große Kontrolle. Da läuft alles wie es laufen soll. Leider ist das aber nicht die Regel und deswegen finde ich solche Regeln gut und sollten eingehalten werden auch von Eltern die meinen ihre Kinder wären schon weiter und sie hätten ja eh mehr Ahnung als aussen stehende.
mfg
Bert