Altersbeschränkung für Counter Strike?

Gut, ich sollte vielleicht nicht so über einzelne Gruppen lästern. Ich meine nur, dass sich die einen wesentlich leichter von solchen unrealen Dingen beeinflussen lassen wie andere (und dass das durchaus sehr mit der jeweiligen Intelligenz zu tun hat). Die Verallgemeinerung von Sonderschülern etc ist zugegeben etwas weit gegriffen, mit der Aggression in der Chefetage verblüffst du mich aber wirklich.
mfg
Apoth

Mich bringt das Ganze auf eine Idee.
Alle Menschen die sich in Sachen PC-Spiele nicht auskennen, denken, dass wir zwischen Realität und Spiel so langsam aber sicher nicht mehr unterscheiden können, oder?

Sie denken aber auch, dass die PC-Spieler (insbesondere Counter-Strike) eher eine Randgruppe, eine Minderheit darstellen, wohingegen eigentlich jede Gemeinde diverse Spieler beherbergt, richtig?

Was wäre, wenn wir den Leuten zu ersten ihre eigene Realität und zum zweiten unsere Realität zeigen?

Mit anderen Worten, wir brauchen eine Aktion (bundesweit, einen ganzen Tag lang) in der sämtliche PC-Spieler so tun, als ob sie tatsächlich denken sie würden grade CS spielen.
BSP: Beim Bäcker „Hallo ich hätte gerne b41, b6 b82 und … jaa, noch b86.“
Nicht zu vergessen, dass man von Chatsprache regen Gebrauch machen muss)
anderer Fall: Wenn man im Krankenhaus ein paar Ärzte (weiße Mäntel) sieht, sofort versuchen, diese aus dem Haus zu bringen
Wahlweise könnten wir auch noch andere Onlinespiele wie zb WOW in die Aktion miteinbinden.
Mit 4 Freunden zum Bäcker gehn, auf ein Schild schreiben, dass man gerne ein Brot hätte, sich mit seinen Freunden aber normal unterhalten. Wenn der Verkäufer sagt warum man ihn nicht direkt anredet:„HEY! RAUS AUS UNSEREM TEAMSPEAKSERVER!!!“

Was haltet ihr von dem ganzen?

Hallo,

nette Idee. Das hat allerdings einige Haken: Erstens muss fast jeder mitmachen wollen. An dieser Stelle scheiterts schon. Dann muss jeder auch entsprechende Ausrüstung haben. Daran würde es dem einen oder anderen auch scheitern. Die ersten paar, die erwischt/gesehen werden, werden vermutlich direkt vom SEK aufgeknüpft, wenn sie sich wirklich realistisch verhalten. Und sobalds auch der Letzte gerafft hat, was da abläuft, werden einige echte Terroristen kommen und das Event als perfekte Deckung nutzen („Hey, ich bin CS-Spieler, ich lege gerade die Bombe“ - „Ups, die war ja echt, DAS tut mir aber Leid jetzt…“).

mfg
MB

Hallo,

Etwas subtiler, da ohne Worte, aber doch eindrucksvoll:

http://www.datenform.de/fps.html

Gruss
Patrick

… mit der
Aggression in der Chefetage verblüffst du mich aber wirklich.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal einklinken:
ich weiß es ja nicht ob ich da ein wenig zu sensibel bin, aber mir scheint es tatsächlich beinahe schon ein gesellschaftliches Problem zu werden mit der Aggression. Ich würde es nicht mal auf unser Land beziehen. In den Medien hört man ständig von neuen Unruhen auf der Welt und in unserer Gesellschaft hat sich die mentalität „Nehmen ist praktischer denn Geben“ auch ziemlich festgesetzt. Früher schämten sich die leute zum Sozialamt zu gehen und heute werden Jobs abgelehnt und gesagt „mir geht es mit Harz4 besser als wenn ich arbeiten ging“. Das ein solches verhalten grob Asozial ist ist den beteiligten teilweise anscheinend garnicht bewußt oder wird mit den Worten „jetzt kann der Staat auch mal was für mich tun“ abgetan.
Um noch die Kurve zur Chefetage zu kriegen: Was wird denn heute bei den großen Konzernen noch verändert? Es wird expandiert und es werden Leute auf die Straße gesetzt. Oft sind es die Leute die die jeweilige Firma aufgebaut haben. Die Millionengehälter die im Management teilweise verdient werden müssen ja irgendwie „erarbeitet“ werden und da es bei uns ja so schön teuere Arbeitsplätze gibt ist es ein leichtes ein paar Stellen zu streichen und schon hat man wieder etwas Kohle gespart und kann sich feiern lassen. Ob deswegen Familien vor die Hunde gehen, Ehen zerbrechen, Arbeitnehmer in der Klapse landen oder Kinder einen psychischen Knacks bekommen weil der Papi zum Alkoholiker wird interessiert die Leute in der Chefetage ebensowenig wie daß sie sich ihren eigenen Markt langfristig zerstören; denn wer soll all den teuren Luxuskram kaufen der schön billig in den Billiglohnländern produziert wird wenn in den (noch) reichen industrienationen keiner mehr genügend Kohle hat? Kann einem ja auch eigentlich scheißegal sein wenn man in ein paar Jahren so viel Geld verdient wie 10 normalsterbliche Arbeiter in ihrem ganzen Berufsleben. Daß es von solchen (seltsamen) jobs nicht viele gibt ist wohl ziemlich klar, denn irgendwie müssen es die immer weniger werdenden verbleibenden Angestellten ja schaffen deren Bezüge zu erwirtschften und das wird ja zunehmend schwerer…
Also ich kann mir schon recht lebhaft vorstellen daß da mit allen möglichen miesen Tricks gearbeitet wird um ein wenig Kohle mehr einzustreichen.
Übrigens möchte ich hier nicht alle Manager vorverurteilen. Es gibt sicherlich genügend gewissenhafte Personen in den Führungsetagen auch bei größeren Konzernen, aber an meiner Meinung daß es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist daß jemand der sich ins gemachte Nest setzt und dann für fragwürdige Entscheidungen ein unverständlich hohes Gehalt kassiert ändert sich so schnell nichts.

Gruß Marco

Gut, im GSG-9 Anzug durch die Gegend rennen und sich Straßenfights mit Gangs liefern ist vielleicht doch übertrieben. Aber man sollte vielleicht so Witze wie „Tut mir Leid ich habe kein Headset, darum muss ich alles, was ich ihnen mitteilen will, aufschreiben“. Eventuell noch „Wie? Messer weglegen? Hallo, Messer kann man nicht droppen!!!“ auch wenn der nur in den seltensten Fällen eintreten sollte, wegen unerlaubten Waffenbesitz etc.
Man muss nicht übertreiben. Vehement eingesetzte Chatsprache und in RL-Situationen umgesetzte CS-Traditionen wären schon ein großer Hingucker(und letztendlich soll es eh nur Aufsehen erregen; ich will eigentlich nur, dass alle sehen, wieviele CS-Zocker es in Deutschland gibt und das nicht nur so eine Art Sekte ist). Und so wie ich die CS-Comunity einschätze denke ich schon, dass ihnen die Missachtung durch die Autoritäten langsam aber sicher auf den Keks geht und sie vielleicht bald etwas dagegen unternehmen wollen.
mfg
Apoth

dummer schwachsinn
das problem sind die leute und die erziehung dieser leute. meine freunde und ich spielen schon seit anbeginn schlachter spiele ( doom, CS, etc… ) und schauen uns viele splatter movies oder gewaltfilme an ( natural born killers ). und ? nix und. wir sind richtig erzogen worden, haben einen gefestigten charakter und wissen wie das leben ist und was es einem abfordert. solche amokläufer können mit dem leben an sich nix anfangen, oder sind nie richtig darauf vorbeireitet worden ( erziehung ). und genau deswegen passiert so ein scheiss. verbietet doch alle spiele und filme ab 18. es wird weiterhin passieren…

gruss

Es gab mal eine Zeit
…da gab es gar keine Computerspiele. Ja nicht mal DVD, VHS, TV. Diese Zeit war im Allgemeinen nicht sonderlich gewaltfrei.

2 „Gefällt mir“

hi Marco

niemand gibt gerne zu, dass er bei der erziehung seiner kinder gescheitert ist. also werden krampfhaft ausreden dafür gesucht, warum aus dem balg ein psychopat geworden ist. hat das kind gerne ballerspiele gespielt, horrorvideos geguckt, black metal gehört - super, da haben wir ja schon den schuldigen.

wahnsinnige massenmörder gab es schon immer. es haben sich nur die ausreden geändert, warum sie wohl zu dem geworden sind, was sie sind.

und selbst wenn nun tatsächlich intensiver cs-konsum die birne verdreht - es haben immer noch die eltern die verantwortung dafür, was der kleine da am pc zockt. nur weil nicht „gefahr - nur für gefestigte personen ab 23 jahren“ draufsteht, heist das noch lange nicht, dass es kleinkindergerecht ist. den kleinen einfach irgendein game zocken zu lassen, weil das cover cool ausssieht, ohne den inhalt zu kontrollieren, ist einfach verantwortungslos.

lg
erwin

MEist spielen solch Leuzte an sich gar keine Computerspiele oder haben keinen Computer.
Die haben persönlichkeitsproblem eudn wollen nach aussen wahrgenommen werden. Wenn di doch an einen PC kommen dann spielen si edas einzigste was sie kennen. Also Ballerspiele oder Splatter.

Ich kenne sehr viele Computerspiele und finde gerade Counterstike eher ein harmoloses und für die Realität nicht übersetzbares Spiel.
Hier kämpfen Soldaten gegen Soldaten (bzw. Terroristen) und das kapiert auch ein jeder. Was keiner bisher gesagt hat, die Spiele machen Spass und werden meist unter Kumpels gespielt. Solo geht da ja meist sehr shcnell die Motivation flöten.

Schlimmer würd ich ja eher die Obargangster Spiele ansehen, weil die genau für eine bestimmte Zielgruppe und rein zur Gewaltverherrlichung geschneidert wurden. Diese sind komischerweise aber FSK 12 oder 16.

Ich finde Super Mario muss verboten werden, da Mario immer kleien süsse Tiere durch draufspringen zerquetscht. An jeden zerquetschten Haustier Muss das Super Mario Spiel Schuld sein.

Hi,

ganz kurz meine Kommentare zu diesem Thema

  1. Das Einstiegs-Alter der Spieler ist meiner Meinung nach
    doch ziemlich gesunken. Man kann es immer recht gut hören wenn
    die (teilweise vor-)pubertierenden Kiddies anfangen andere
    Spieler zu beschimpfen. Ähnliche Beobachtungen?

Habe schon lange kein CS mehr gespielt, aber: ist das nicht auch im real life so? Ich find’ schon…

  1. Glaubt irgendwer daß ein verbot solcher Spiele tatsächlich
    das Austicken von psychisch gestörten Jugendlichen verhindern
    könnte? Meiner Meinung nach wäre das nur eine Alibi-Aktion, da
    es immer noch die Möglichkeit gibt sich die Software aus dem
    Ausland zu beschaffen.

Nein, denn ich denke das es auch einen florierenden Schwarzhandel mit irgendwelchen verbotenen Nazi-Sachen gibt. Wichtiger finde ich es das die Eltern so langsam mal auf die USK-Einstufung achten und nicht dem 14-jährigen Blag CS kaufen damit es aufhört zu quengeln. OK, Emsdetten hätte dadurch auch nicht vermieden werden können.

  1. Was haltet ihr davon daß ein Computer-Spiel an den Pranger
    gestellt wird und im Fernsehen MITTAGS von geistig
    unterprivilegierten über sexuelle Konflikte und Gewalt
    debattiert wird und Nachmittags bereits die ersten Krimis
    laufen in denen dann auch immer eine schön blutige Leiche (mit
    etwas Glück sogar in Teilen) zu sehen ist?

Nun ja, es gibt durchaus blutigere Spiele als CS, z. B. Postal 2… Aber Fernsehen ist halt etabliert, Computerspiele noch nicht so sehr. Außerdem kamen der Großteil der Berichte ja im TV und es ist doch klar, dass der berichtende TV-Sender nie etwas schlimmes oder jugendgefährdendes senden würde…

  1. Glaubt ihr es könnte etwas bringen wenn in den Schulen eine
    Schuluniform eingeführt würde und Schüler sich nachmittags an
    mindestens einem Gemeinschaftsprojekt beteiligen müßten?

Eindeutig pro Gemeinschaftsprojekte, so lernt man ! Ob Schuluniformen Einfluss auf einen Amoklauf nehmen könnten bezweifle ich.

  1. Haltet ihr den Amoklauf für ein Resultat der psychischen
    Beeinflussung durch EGO-Shooter oder für ein
    gesellschaftliches Problem das vor Allem durch die von Politik
    und Wirtschaft geschaffene Perspektivlosigkeit, den Mangel an
    integrationsfördernder Freizeitbeschäftigungen und nicht
    zuletzt das (anscheinend) ohne Verstand zusammengestellte
    Fernsehprogramm?

Ich denke nicht, dass Ego-Shooter jemanden der nicht ohnehin gestört ist beeinflussen. Wie viele Leute spielen Ego-Shooter ohne auszuticken? Ich denke das ist eher ein gesellschaftliches Problem, das teilweise auch durch die mangelnde Kommunikation in Familien gefördert wird. Selbst meine Mutter als Senior-Zocker (>55) hält von einem Verbot recht wenig, dann könnte sie ja kein Doom mehr spielen :smile:

Hallo,

…da gab es gar keine Computerspiele. Ja nicht mal DVD, VHS,
TV. Diese Zeit war im Allgemeinen nicht sonderlich gewaltfrei.

dann kanns ja an den DVDs, Videos, Spielen und Fernsehprogrammen auch nicht liegen.

mfg
MB

Hi,

dann kanns ja an den DVDs, Videos, Spielen und
Fernsehprogrammen auch nicht liegen.

Genau das ist die Aussage. Man macht es sich zu einfach die Schuld auf ein Medium abzuschieben.

Gruss
Paul

Erinnert mich an Michael Moore „Querschüsse“ (glaub ich zumindest)

„Warum verkauft General Motors kein Crack?“

In allen Spielen (man beachte :Spiel) muß man immer versuchen
von A. nach B. zu kommen, oder brenzlige Aufgaben zu lösen.
Dabei ist es oft wichtiger, sich so unauffällig wie möglich zu
verhalten. Kleine Fehler werden sofort bestraft. In manchen
Shootern werden zivile Verluste sogar negativ bewertet.

Im Prinzip schon. Das kenne ich auch aus „Hitman“, wo man die höchte Bewertung nur erhält, wenn man sich unauffällig bewegt und seine Ziele mit einem Minimum an Gewalt tötet. Allerdings geht es auch anders. Wenn man mal so richtig die Sau rauslassen will, kann man ein schweres Maschinengewehr zur Hand nehmen und alles niedermähen, was sich bewegt - auch Zivilisten. Und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß das von den Entwicklern solcher Spiele so vorgesehen ist.

Da also in den Shootern gegen bewaffnete militärische Gegner
gespielt wird, machte ein Angriff auf Schüler, Lehrer und
sonstiges Fußvolk keinen Sinn. Denn die schießen nicht zurück
und sind auch nicht zum Einzelkämpfer ausgebildet.

Und daran ist ein Amokläufer auch nicht interessiert. Der will möglichst viele Menschen töten und da kann er feindliches Feuer nicht gebrauchen. Das wird er in einem Egoshooter ganz schnell lernen.

Wenn der letzte Amokläufer sich nach seinem feigen Überfall
auf die Schule, ein Gefecht mit der Polizei geliefert hätte,
dann hätte er seine Spieletaktik ausprobieren können.

Ich bezweifle, daß eine Gefecht mit der Polizei zu seiner „Spieltaktik“ gehörte. Offenbar hatte er vor, sich an Schülern und Lehrern abzureagieren, bevor die Polizei die Schule stürmt. Als die ersten Beamten, die vor Ort eintrafen, aber nicht auf irgendein Sonderkommando gewartet haben, sondern sofort selbst in die Schule gestürmt sind, konnte er das vergessen. Vielleicht hat er ja sogar in seiner Computersimulation gelernt, daß er gegen mehrere bewaffnete und gut ausgebildete Gener ganz schlechte Karten hat.

Als Begründung für seinen Amoklauf hat er ja angegeben, daß er in dieser Schule nur gelernt hat, daß er ein Versager ist. Möglicherweise ist ihm ja in dem Augenblick, in dem die Polizei ins Haus stürmte, klar geworden, daß er auch als Amokläufer versagt hat. Dann wäre es kein Wunder, daß er sich selbst erschossen hat, anstatt der Polizei ein finales Feuergefecht zu liefern.

Ich habe Angst :wink:
So sehr ich den Zusammenhang zwischen Ego-Shootern und Amokläufen auch verneine…

Deine Überschrift gepaart mit deinem Nick und deiner E-mailadresse, sowie dein restliches Auftreten hier bei w-w-w - jetzt dein Geständnis solche Spiele zu zocken - irgendwie sagt mir mein Gefühl dass du eine tickende Zeitbombe bist… :wink:

Gruss Ivo

Abschiedbrief
Hier ein Link zu Telepolis mit dem Abschiedsbrief von Sebastian B.:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24032/1.html

Viele Grüße,
Daniel

Hallo,

ich bezweifle das du damit die gewünschte Wirkung erzielst, weil du hier gerade auf Insider-Infos aufbaust. Wenn du jmd. völlig ahnungslosen auf der Strasse was von „Messer droppen“ erzählst, hält der dich bestenfalls für bekloppt, dass das was mit einem Computerspiel zu tun haben könnte, auf diese Idee wird er wohl nicht kommen.
Welcher nicht spielende Weisskittel weiss denn, das er befreit werden muss? Die Leute die ein Problem mit CS haben kennen es doch nur dem Namen nach und nach den „tollen“ Ausschnitten aus den Nachrichten.

Viele Grüße,
Daniel

Ich finde den Thread sehr gelungen und vor allem sämtliche Antworten sehr vernünftig. Meine Meinung dazu:
Ich baue Brennelemente für Kernkraftwerke und befinde mich auch regelmäßig im Kontrollbereich von KKW’S… und ich spiele auch UT oder CS. Und jetzt… Bin ich jetzt gleich ein potentieller Amokläufer und sollte meinen Job aufgeben?

  1. Die Reaktionen der Medien und Politik sind eine farce. Es wird geredet, aber nicht gehandelt.
  2. Wenn Ego-Shooter wirklich für Amokläufer verantwortlich wären, dann würden in Deutschland mit wenigen Ausnahmen fast alle Jugendlichen ihre Schulen stürmen und alles niedermachen!!!
  3. Ego-Shooter UND Computerspiele allgemein fördern jedoch, dass sich der Spieler sozial abgrenzt und verlernt, wie man mit Menschen umgeht. Der Computer erzieht quasi ein Verhalten, was im Umgang mit Menschen nicht förderlich ist. Dazu zählt vor allem, dass man nicht mehr weiß, wie man mit seinen angestauten Agressionen umgehen soll. Ich habe das selbst nach diversen LAN-Partys gemerkt, dass ich total hippelig war. Das produzierte Adrenalin wird einfach nicht abgebaut. Ich bin dann immer Sport machen gegangen. ABER, Agressionen und zuviel Adrenalin machen noch lange keinen Amokläufer, dazu bedarf es soviel mehr.
  4. Das Problem in Deutschland ist, dass die Jugendlichen größtenteils keine wirkliche Perspektive haben und dass die Eltern unfähig sind, ihnen eine solche zu geben. Viele Jugendliche haben einfach keine anderen Möglichkeiten, als sich nach der Schule vor den Bildschirm zu setzen (wobei ich keinesfalls alle über einen Kamm scheren will und hier auch nicht nur von CS-SPielern rede). Als ich so 12-13 Jahre alt war, da bin ich noch durchs Unkraut im Hinterhof gekrochen. Heutzutage sitzen die Kinder vorm Rechner und die Eltern sind froh, dass sie nach der Arbeit ihre Ruhe vor dem Balg haben. Aber gerade hier ist es die Pficht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen.

Und das ist das Problem der Eltern heutzutage und auch der Lehrer. In der entscheidenden Phase haben sie nicht die Kraft, dem Problem zu begegnen, nämlich dann, wenn es auftritt. Hat man es einmal versäumt, das Kind im Umgang mit Computern richtig zu erziehen, dann wird es das auch nie wieder lernen. Mein Schwager (11 Jahre) hat gerade WoW für sich endteckt. Ich habe mich bestimmt 5h lang mit ihm und seinem Vater (der WoW nicht kennt) hingesetzt und habe ihm erklärt, welche Risiken das Spiel birgt, soviel Spaß es auch macht (mir übrigens auch :smile:
Aber wenn Eltern nicht mal dafür die Energie aufbringen…

Aber Eltern haben dafür keine Zeit mehr, sie müssen überhaupt erstmal Geld ranschaffen, um die Zukunft zu sichern… schönen Gruß an den Staat. Die Wurzeln des Übels liegen so tief, dass auch ich sie nicht begreife.

Kurz gefaßt, Computerspiele sind auf keinen Fall Schuld an Amokläufern. Es ist nachgewiesen worden, dass nur irgendwas bei 20% der Amokläufer in den USA überhaupt einen Computer hatten!!! Aber Computer und Fernseher fördern die gesellschaftliche Inkompetenz, wobei Fernseher zusätzlich noch die Kinder verblöden lassen. Ich sag nur Tele-Tubbies. Mein Kind wird später einen Rechner, aber keinen Fernseher bekommen. Am PC muß es wenigstens noch seine Rübe anstrengen. Der Rest unterliegt der Kontrolle der Eltern.

Und eine Bemerkung am Rande: Alle Beteiligten dieses Forums gehören zu denen, die den Umgang mit dem PC richtig gelernt haben und keinesfalls zur „Risikogruppe“ gehören. Denn welcher süchtige CS-, WoW-, UT- oder was auch immer Zocker oder welcher 13jährige wird sich in dieses Forum begeben und mit uns diskutieren???

Die, um die es eigentlich geht, werden von dieser Diskussion gar nichts mitbekommen!! Wobei das noch lange keine Amokläufer sind.

Grüße

Thomas