Altersvorsorge

hallo, zusammen,

oweia, jetzt habe ich richtig schlechte laune: meine mutter hat mich eben mit dem
thema altersvorsorge genervt. genervt eigentlich deshalb, weil sie meinen wunden
punkt erwischt hat, ich bin 33 jahre und habe mich bis her null um meine
altersvorsorge gekümmert. tja, und da lässt man sich auch mit 33 noch von der
mutter nerven. weil sie natürlich recht hat. und ich jetzt ein schlechtes
gewissen habe. und dann lese ich auch noch, dass ab 2005 alles anders wird. na
super!

ok habe ich mir gedacht, checkste mal die faqs bei www, die wissen ja schließlich
alles. pustekuchen, nix steht da mit altersvorsorge, lebensversicherung oder
sonstigen dingen. gut, bevor du bei www eine frage stellt, checkste erstmal
google, sonst schreien wieder alle: 2960000 einträge zum thema altersvorsorge und
alle wollen was von meinem wenigen geld und versprechen mir das blaue vom himmel.
deshalb jetzt meine frage, meine bitte, mein hilfeschrei: was empfehlt ihr mir?
bin für alles dankbar, links, ideen, geldspenden und adoption. vielleicht noch
die basics: 33 jahre, unverheiratet, raucher (noch…), einigermaßen gesund, 2000
euro netto im monat, beginnender haarausfall, fc-fan.

danke für eure zeit!

david (ps: die angegebene e-mail-adresse funktioniert nicht mehr, evtl. antworten
bitte vorläufig nur über www)

Hallo David,

als erster Stelle würde ich die Berufsunfähigkeitsabsicherung stellen, da Sie vom Gesetztgeber nicht viel zu erwarten haben. Entweder als Solo Vertrag oder in Kombi mit einer Rentenversicherung, da sie ja als Lediger keine Todesfallleistung benötigen.

Es gibt auch die Möglichkeit über den Arbeitgeber vorzusorgen (Steuerersparnis, noch Sozialversicherungsersparnsis.

Um detalierte Vorschläge zu Unterbreiten ist eine individuelle Beratung sinnvoll.

Der nächste Schritt muss von Ihnen ausgeben.

Viele Grüße
Stefan Bröseke
Deutsche Krankenversicherung

Hallo David,

33 jahre, unverheiratet, raucher (noch…),
einigermaßen gesund, 2000
euro netto im monat, beginnender haarausfall, fc-fan.

Das mit dem FC-Fan gefällt mir - dann bist Du fast in unmittelbarer Nähe.
Die Facts reichen nicht:

genaues Geburtsdatum:
Berufsstatus:
Bruttogehalt:
Haarausfall - in behandlung? oder einfach nur akzeptiert?
Raucher - spielt bei Altersversorgung und BU (fast) keine Rolle!

Wenn ich das weiß, dann könnten wir langsam eine eine Richtung finden.

Bei Altersversorgung macht man Renten - geht als fondsgebundene Police oder als klassische Rentenversicherung.

Bei der Finanzierung sollten wir die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung nutzen, wenn Du Arbeitnehmer bist!

Auch die neuen Regelungen ab 2005 könnten für Dich viel Interessanter sein, als das Thema steuerfrei kapitalabfindung!

Das ganze geht aber eigentlich für das Forum zu weit - Du brauchst eine qualifizierte Beratung mit vielfältigenm Input auf verschieden Lösungsansätze, damit Du für Dich eine Entscheidung treffen kannst.

Wende Dich doch an einen Versicherungsmakler in Deiner Nähe!!!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler
in unmittelbarer Umgebung des FC-Homes!

hallo, zusammen,

Hallo David,

oweia, jetzt habe ich richtig schlechte laune: meine mutter
hat mich eben mit dem
thema altersvorsorge genervt. genervt eigentlich deshalb, weil
sie meinen wunden
punkt erwischt hat, ich bin 33 jahre und habe mich bis her
null um meine
altersvorsorge gekümmert. tja, und da lässt man sich auch mit
33 noch von der
mutter nerven. weil sie natürlich recht hat. und ich jetzt ein
schlechtes
gewissen habe. und dann lese ich auch noch, dass ab 2005 alles
anders wird. na
super!

ALLES wird bestimmt nicht anders.

ok habe ich mir gedacht, checkste mal die faqs bei www, die
wissen ja schließlich
alles. pustekuchen, nix steht da mit altersvorsorge,
lebensversicherung oder
sonstigen dingen. gut, bevor du bei www eine frage stellt,
checkste erstmal
google, sonst schreien wieder alle: 2960000 einträge zum thema
altersvorsorge und
alle wollen was von meinem wenigen geld und versprechen mir
das blaue vom himmel.
deshalb jetzt meine frage, meine bitte, mein hilfeschrei: was
empfehlt ihr mir?
bin für alles dankbar, links, ideen, geldspenden und adoption.
vielleicht noch
die basics: 33 jahre, unverheiratet, raucher (noch…),
einigermaßen gesund, 2000
euro netto im monat, beginnender haarausfall, fc-fan.

danke für eure zeit!

Nehmen wir alles einfach mal an. Angenommen, Du wünschst Dir für den Ruhestand ein Einkommen nach heutiger Kaufkraft von 1.700 EUR im Alter von 65 Jahren. Bei weiterhin angenommener Inflation von nur 2% brauchst Du dann monatlich 3.400 EUR. Wenn der weitere Lebenslauf geregelt verläuft, bekommst Du vielleicht 1.400 EUR Rente. Brauchst damit 2.000 EUR zusätzlich. Für eine „Rente“ ohne Kapitalverzehr benötigst Du bei einer angenommenen Kapitalmarktrendite von 5% dafür einen Kapitalstock von 400 TEUR. Weiterhin angenommen, Du hast noch nichts dafür zurückgelegt und könntest ab sofort 250 EUR dafür im Monat einsetzen. Dann mußt Du eine durchschnittliche Rendite von 7,8% p.a. erzielen. Wenn es aber nur 4% sind, dann bringt Dein Vorsorgeplan nur 192 TEUR auf die Beine. Also nur 48% der benötigten Rente. Und nun lasse Dir Vorschläge machen, wie der Sparbetrag sinnvoll eingesetzt werden kann, um das Ziel zu erreichen.
Altersvorsorge ist doch kein Akt zum Unterschreiben ausreichend vieler Versicherungen. Das ist doch eine Planung, um dann ausreichend Kapital zu haben. Bevor Du etwas abschließt definiere, wieviel Kapital Du dann wirst brauchen und dann schau, ob der angebotene Vertrag dazu nützlich ist. Altersvorsorge = Versicherungsvertrag ist jedenfalls Unsinn. Aber die genaue Planung für Dich wirst Du hier im w-w-w sicher nicht bekommen können. Da mußt Du direkt fragen.

david (ps: die angegebene e-mail-adresse funktioniert nicht
mehr, evtl. antworten
bitte vorläufig nur über www)

Ich hatte nicht vor, Dich privat belästigen zu wollen.

Freundliche Grüße
Boris

Inflation von nur 2% brauchst Du dann monatlich 3.400 EUR.
Wenn der weitere Lebenslauf geregelt verläuft, bekommst Du
vielleicht 1.400 EUR Rente. Brauchst damit 2.000 EUR
zusätzlich.

Hallo Boris,

Deine übrigen Ausführungen finde ich völlig richtig.
Aber hast Du die Rente auch inflationsbreinigt betrachtet?
1400,- in 32 Jahren entspricht einer heutigen Rente von 740,-.
Das erscheint mir doch arg wenig.

Liebe Grüße,

MAx

Ich rate Dir dringend NICHT zu einem Versicherungsmakler, Finanzberater, usw. zu gehen. Jeder der mehr an Dir verdient, wenn er bei Dir mehr abschliesst, kann nicht objektiv sein.

Alle Makler (auch die, die stolz behaupten ,unabhängig" zu sein) verdienen an einer Lebensversicherung (oder Rentenversicherung) ca. 4-5 Prozent der Versicherungssumme. Das heisst sie verdienen an Dir 1000-3000 Euro und mehr. Dieses Geld bezahlst Du über Deine Beiträge.

Daran sind zwei Dinge schlecht:

  1. Der Makler verdient mehr, wenn Du mehr Beitrag einzahlst, also ist er indirekt befangen.

  2. Er sagt Dir natürlich nicht vieviel er und die Verwaltung kostet, sondern nur was Du als Rentner erhalten wirst (oder auch nicht).

Die sich in diesem Forum selbst ernannten Experten sind Versicherungsmakler die sehr clever die Forumsregel ,Keine Werbung" umgehen, indem sie keine Beratung anbieten, jedoch indirekt hoffen Kunden zu gewinnen. Wenn Du Dir die Beiträge genau durchliest wirst Du feststellen, dass viele User einen unabhängigen Versicherungsmakler vorschlagen und sich selbst als diesen präsentieren: Werbung - indirekt und clever !

Lösung:

1.Lass Dich von einem richtigen Experten beraten, der das Thema studiert hat und der bar bezahlt werden muss. ER oder SIE darf keine Verbindung mit einer Versicherung oder Bank haben (keine Verträge vermitteln). Die Kosten sind die selben und Du kannst sicher sein, dass er oder sie dir nicht aus Eigennutz mehr verkauft als notwendig ist. ER oder Sie muss sich im Steuerrecht wie im Versicherungsrecht auskennen, er oder sie muss dieses Wissen nachweisen können. Eine Einjahresschulung mit IHK-Zertifikat ist nicht genug. Wenn Dir der Berater nicht eine genaue Aufstellung über die Verwendung Deiner Beiträge ERKLÄRT !!! feuere ihn sofort.

  1. Überprüfe alles was Dir angeboten wird mit FINANZTEST und VERBRAUCHERZENTRALE. Lass Dir niemals einreden, dass die keine Ahnung haetten. Wenn Dir jemand diese Auskunft gibt, jag ihn gleich zum Teufel. Er oder sie tut dies nur, weil die eigenen Produkte schlecht abschneiden.

  2. Nimm Dir für eine Entscheidung Wochen Zeit. Lass Dich von keinem Berater unter Druck setzen. Schon gar nicht mit Gesetzesänderungen. Was Du bei einer falschen Entscheidung verlieren kannst, kann Dir keine Gesetzesänderung wieder geben. Ausserdem hast Du genügend Zeit bis zum Dezember.

  3. Mache Dir klar, dass Altersvorsorge und Absicherung eine Entscheidung ist, die mehrere Millionen Euro Unterschied ausmachen kann. Alleine die Haftplicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung sind viel Geld wert. Wenn Du also bei einem Auto- oder Hauskauf Bedenkzeit benötigst, brauchst Du sie bei Deiner Finanzplanung auf jeden Fall.

Altersvorsorge ist ein sehr heikles Thema, an dem jeder mitverdienen will. Die Finanzbranche ist die Mafia des 21. Jahhunderts. In keinem anderen legalen Bereich wird soviel verschwiegen, getäuscht und falsch gemacht. Es ist schwer, absolut notwendig und nicht unmöglich einen sehr guten Berater zu finden. Aber nicht in einem Forum, einem Versicherungsbüro oder einer Allfinanz-Firma.

Was sollen denn solche Aussagen?
Hallo,
mal ohne auf die einzelnen Punkte einzugehen:

Was ist daran falsch, wenn ein Berater an der Beratung verdient? Das ist eine andere Art des Verdienstes, wie es bei „normalen“ Angestellten der Fall ist. Beim Autokaufen ist das übrigens genau so. Der Verkäufer erhält ne Provision. Wo ist da der Aufstand? Das kann sehr wohl objektiv sein!

Von den unabhängigen Verbraucherschützern habe ich schon viel Müll mitbekommen. Da werden Berechnungen benutzt, die kein Mensch wirklich nachvollziehen kann (Finanztest bei den Ratings) oder Empfehlungen ausgesprochen, die dann wieder genau gegenteilig ausgesprochen werden (Verbraucherschützer bei den Riesterverträgen: Zuerst taugt alles nix, hast noch Zeit, dann ist ne super Sache, jetzt wird die Zeit aber knapp) usw.

Wer eine unabhängige Beratung bezahlen will kann in der Tat zu den unabhängigen Versicherungsberatern gehen. Die werden nur eines nicht tun: Die Kollegen Versicherungsvermittler so zu diskreditieren, wie du es machst.

Andreas

Was ist daran falsch, wenn ein Berater an der Beratung
verdient?

Daran ist nichts falsch - es ist nur schlecht für den Kunden.

Beim Autokaufen ist das übrigens genau so. Der Verkäufer erhält ne
Provision. Wo ist da der Aufstand? Das kann sehr wohl objektiv sein!

  1. Bei einem Opelhaus ist Opel das beste Auto. Bei einem D-Chryslerhaus der neue CLK. Was ist daran objektiv ?

  2. Ein Autoverkäufer behauptet nicht ,unabhängig" und ,neutral" zu sein. Ein Versicherungsmakler schon.

  3. Ein Auto und eine Altersvorsorge spielen vom Volumen und Beratungsaufwand in einer anderen Liga.

Von den unabhängigen Verbraucherschützern habe ich schon viel
Müll mitbekommen.

Gott sei Dank gibt es keine Statisik, die aufzeigt wie viel Geld Finanzberater und Versicherungsmakler in den letzten 5 Jahren bei Privathaushalten vernichtet haben.

Da werden Berechnungen benutzt, die kein
Mensch wirklich nachvollziehen kann (Finanztest bei den
Ratings) oder Empfehlungen ausgesprochen, die dann wieder
genau gegenteilig ausgesprochen werden (Verbraucherschützer
bei den Riesterverträgen: Zuerst taugt alles nix, hast noch
Zeit, dann ist ne super Sache, jetzt wird die Zeit aber knapp)

Ach ja, aber ein einzelner Versicherungsmakler kann bei allen Versicherungen vernünftige Berechnungunterlagen vorlegen und auswerten. Die meisten Versicherungmakler kennen nicht mal Versicherungsrecht in der BRD. Finanztest ist wohl eine der wenigen Oranistationen, die Verträge unter die Lupe nimmt. Ein Versicherungsmakler kann dies gar nicht. Es sei denn er beschäftigt mehrere Leute, die den ganzen Tag Verträge lesen und Gerichtshofurteile lesen. Wer als Makler behauptet neutral auf die für den Kunden beste Versicherung zugreifen zu können, weil er diese selbst studiert hat und sich auskennt, lügt. Er muss auch auf Organisationen zurückgreifen, die diese Beurteilung für ihn vornehmen. Das Seltsame ist jedoch, dass auch ,Mist-Produkte" verkauft werden. Somit gibt es eine Unzahl von Maklern, die Testurteilen nicht glauben und nach einer eigenen Meinung auswählen (zu enges Blickfeld). Kombiniert man diese Fehlleistung mit der Tatsache, dass Provisionen bei höherem Beitrag steigen, ist der Kunde das arme Schwein.

Wer eine unabhängige Beratung bezahlen will kann in der Tat zu
den unabhängigen Versicherungsberatern gehen. Die werden nur
eines nicht tun: Die Kollegen Versicherungsvermittler so zu
diskreditieren, wie du es machst.

Die Kosten sind gleich. Die Ersparnisse durch eine bessere Beratung erheblich. Ich behaupte nicht, dass alle Versicherungsmakler schlecht sind. Ich sage nur, dass ,Verkauf" bei Finanzangelegenheiten nichts zu suchen hat. Versicherungsmakler sind Verkäufer. Verkäufer verdienen mehr wenn mehr verkauft wird. Allein durch diese Tatsache ist Objektivität ausgeschlossen, auch wenn es der Makler noch so gut meint.

Zwischen ,diskreditieren" und ,Wahrheit sagen" ist ein sehr schmaler Grad.

Was ist daran falsch, wenn ein Berater an der Beratung
verdient?

Daran ist nichts falsch - es ist nur schlecht für den Kunden.

Genau - und deshalb niede mit dem Facheinzelhandel - Wozu benötige ich Optiker, Fotohändler, Käsetheken???

Beim Autokaufen ist das übrigens genau so. Der Verkäufer erhält ne
Provision. Wo ist da der Aufstand? Das kann sehr wohl objektiv sein!

  1. Bei einem Opelhaus ist Opel das beste Auto. Bei einem
    D-Chryslerhaus der neue CLK. Was ist daran objektiv ?

  2. Ein Autoverkäufer behauptet nicht ,unabhängig" und
    ,neutral" zu sein. Ein Versicherungsmakler schon.

Ein Autohändler ist ein „Ausschließlichkeiotsvertreter“ - also analog einem Versicherungsvertreter - bitte mit den Berufsbildern beschäftigen.

  1. Ein Auto und eine Altersvorsorge spielen vom Volumen und
    Beratungsaufwand in einer anderen Liga.

Nein, falsch - ein Auto ist ein Konsumgut. Wenn ich mich verkaufe und unzufrieden bin, dann verkaufe ich es und kaufe ein neues.

Gott sei Dank gibt es keine Statisik, die aufzeigt wie viel
Geld Finanzberater und Versicherungsmakler in den letzten 5
Jahren bei Privathaushalten vernichtet haben.

Wenn Versicherungsmakler Geld vernichten, dann haften Sie!

Da werden Berechnungen benutzt, die kein
Mensch wirklich nachvollziehen kann (Finanztest bei den
Ratings) oder Empfehlungen ausgesprochen, die dann wieder
genau gegenteilig ausgesprochen werden (Verbraucherschützer
bei den Riesterverträgen: Zuerst taugt alles nix, hast noch
Zeit, dann ist ne super Sache, jetzt wird die Zeit aber knapp)

Ach ja, aber ein einzelner Versicherungsmakler kann bei allen
Versicherungen vernünftige Berechnungunterlagen vorlegen und
auswerten. Die meisten Versicherungmakler kennen nicht mal
Versicherungsrecht in der BRD. Finanztest ist wohl eine der
wenigen Oranistationen, die Verträge unter die Lupe nimmt. Ein
Versicherungsmakler kann dies gar nicht. Es sei denn er
beschäftigt mehrere Leute, die den ganzen Tag Verträge lesen
und Gerichtshofurteile lesen. Wer als Makler behauptet neutral
auf die für den Kunden beste Versicherung zugreifen zu können,
weil er diese selbst studiert hat und sich auskennt, lügt. Er
muss auch auf Organisationen zurückgreifen, die diese
Beurteilung für ihn vornehmen. Das Seltsame ist jedoch, dass
auch ,Mist-Produkte" verkauft werden. Somit gibt es eine
Unzahl von Maklern, die Testurteilen nicht glauben und nach
einer eigenen Meinung auswählen (zu enges Blickfeld).
Kombiniert man diese Fehlleistung mit der Tatsache, dass
Provisionen bei höherem Beitrag steigen, ist der Kunde das
arme Schwein.

Vielleicht ist es mein erlerneter Beruf, vielleicht kann ich Test`s beurteilen, vielleicht gilt das nicht für jeden Makler - aber meiner Kenntnis nach verkaufen Makler überwiegend sehr gute Gesellschaften und Produkte.

Wer eine unabhängige Beratung bezahlen will kann in der Tat zu
den unabhängigen Versicherungsberatern gehen. Die werden nur
eines nicht tun: Die Kollegen Versicherungsvermittler so zu
diskreditieren, wie du es machst.

Die Kosten sind gleich. Die Ersparnisse durch eine bessere
Beratung erheblich. Ich behaupte nicht, dass alle
Versicherungsmakler schlecht sind. Ich sage nur, dass
,Verkauf" bei Finanzangelegenheiten nichts zu suchen hat.
Versicherungsmakler sind Verkäufer. Verkäufer verdienen mehr
wenn mehr verkauft wird. Allein durch diese Tatsache ist
Objektivität ausgeschlossen, auch wenn es der Makler noch so
gut meint.

Auch der Berater kann nur Produkte empfehlen, die es üblicherweise gibt. Der Kunde hat danach keinen Preisvorteil!

Zwischen ,diskreditieren" und ,Wahrheit sagen" ist ein sehr
schmaler Grad.

Und Sie „diskreditieren“ hier einen ganzen Berufsstand und kennen noch nihct einmal den unterschied s´zwischen Versicherungsmakler, Finanzberater und Versicherungsvertreter.

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo Tom,

damit Du es vielleicht einmal verstehst hier die Definitionen:

Der unabhängige Versicherungsvermittler
Der Versicherungsmakler arbeitet unabhängig von den Versicherungsunternehmen. Er ist vertraglich nur seinem Kunden verpflichtet – der Bundesgerichtshof hat ihn deshalb als „treuhänderischen Sachwalter der Versicherungsnehmer“ bezeichnet. Er gewährleistet eine optimale Beratung und Betreuung seiner Kunden auf der Grundlage eines umfangreichen Produktsortiments von verschiedenen Versicherern.
Eine Besonderheit: Trotz Kundenmandats erhält der Versicherungsvermittler seine Vergütung vom Versicherer.

Mehr zum Selbstverständnis eines Versicherungsmakler… > s.u.!

Der Mehrfachagent
Der Mehrfachagent arbeitet mit mehreren Versicherungsunternehmen zusammen, ohne wirtschaftlich nur von einem Unternehmen abhängig zu sein. Er kann seinen Kunden so einen relativ unabhängigen Marktüberblick bieten. Aus den vielen Produkten des Versicherungsmarktes stellt er individuelle Lösungen zusammen, die der jeweiligen persönlichen Situation des Versicherungsnehmers optimal gerecht werden soll.

Der Versicherungsvertreter
Der Versicherungsvertreter oder „Ausschließlichkeitsvertreter“ ist vertraglich an einen Versicherer gebunden. Er kann seinen Kunden daher nur Produkte dieses einen Versicherers bieten; eine Tätigkeit für andere Versicherungsunternehmen ist ihm verboten. Obwohl er zumeist als selbstständiger Handelsvertreter tätig ist, gehört er zum Vertrieb dieses Unternehmens und ist an dessen Weisungen und Strategien gebunden.

Vertriebsorganisationen
Es handelt sich hier um rechtlich verselbstständigte Vertriebsorganisationen in unterschiedlicher Abhängigkeit von den Versicherungsunternehmen. Kennzeichnend ist eine stark differenzierte Hierarchie. Die Mitarbeiter dieser Vertriebe können sich in einem Anstellungsverhältnis befinden, sind aber in den meisten Fällen selbstständig tätig. Ob diese Vertriebsorganisationen wirtschaftlich von Versicherungskonzernen unabhängig und frei in der Auswahl ihrer Produkte sind, kann nur nach der Prüfung der Eigentümerstruktur eindeutig bestimmt werden. Die einzelnen Mitarbeiter sind es in der Regel nicht und von den Weisungen und der Produktauswahl Ihrer Gesellschaft abhängig.

Der Bankassekuranz-Versicherungsverkauf über den Bankschalter
Der Verkauf von Versicherungen über den Bankschalter ist bereits Jahrzehnte alt, gleichwohl nimmt die Bedeutung im Rahmen von Allfinanz-Konzepten zu. In der Regel werden in den Banken und Sparkassen nur die zur eigenen Konzernstruktur gehörenden Versicherungsprodukte vertrieben. Bankberater werden zunehmend auch im Versicherungsverkauf geschult, sie sind jedoch keine hauptberuflichen Versicherungsvermittler. Das profunde Know-how eines ausgebildeten Versicherungsfachmanns kann daher grundsätzlich nicht erwartet werden.

Der Annexvertrieb über andere Handelsorganisationen
Gelegentlich werden Versicherungen über andere Handelsunternehmen verkauft – ein bekanntes Beispiel ist die „Riester-Rente“ von Tchibo. Diese Vertriebsform steckt noch in den Kinderschuhen und ist – wenn überhaupt – nur für hochgradig standardisierte Versicherungsprodukte geeignet. Eine ganzheitliche und umfassende Beratung kann hier nicht erwartet werden.

Selbstverständnis:

  1. Der unabhängige Versicherungsvermittler ist treuhänderischer Sachwalter der Versicherungsinteressen seiner Kunden.

  2. Der unabhängige Versicherungsvermittler sucht auf den in Frage kommenden Märkten den nach Solidität, Qualität und Preis besten Anbieter aus.

  3. Der unabhängige Versicherungsvermittler vertreibt nicht Versicherungen, sondern sucht für komplexe Risikosituationen seiner Kunden optimale Gestaltungen der Risikoverteilung. Dazu kann er erforderlichenfalls auch individuelle Versicherungslösungen konzipieren und durchsetzen.

  4. Der unabhängige Versicherungsvermittler wird nur auf Feldern tätig, auf denen er Kompetenz besitzt – allein schon um sein persönliches Haftungsrisiko zu begrenzen.

  5. Der unabhängige Versicherungsvermittler ist zu einer wahrheitsgetreuen und vollständigen Übermittlung aller wesentlichen Risikodaten seines Kunden an den Versicherer verpflichtet.

  6. Der unabhängige Versicherungsvermittler ist als Vollkaufmann tätig, das heißt, seine Firma ist im Handelsregister eingetragen.

  7. Der unabhängige Versicherungsvermittler ist durch eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung in Höhe von mindestens 1 Million EUR gegen persönliche Haftungsrisiken abgesichert.

uff!
hallo, zusammen,

erstmal ein dankeschön für eure antworten. zu eurem „streit“: für mich als laien
ist es extrem schwierig, das zu beurteilen, ich finde das autobeispiel von tom
ganz ansehnlich: ist mein auto kaputt gehe, ich in die werkstatt, zickt das teil
nach der reparatur immer noch, dann gibts ärger. und zwar sofort. wenn mein
finanzberater/versicherungsmakler/undwieauchimmermansienennenmag mist baut, merke
ich dass ggf. erst in 30 jahren. super, der kerl ist tot und ich bin pleite, nix
da mit verklagen. ich möchte keinem von euch auf die füße treten, aber aus meiner
verbrauchersicht spricht tom genau meine „grundängste“ an: der finanzmensch, das
böse wesen, das nur meine kohle will. und das schlimme ist, ich muss dem kerl
auch noch glauben weil ich keine ahnung von der materie habe. dazu kommt, dass
mich nichts weniger interessiert als finanzen. naja, vielleicht abgesehen von
frauenfußball. was haltet ihr denn von dem thema verbraucherschutz, sind die
jungs zu empfehlen? oder gibt es eine liste mit „guten“ finanzmenschen, oder
anders, wie kann ich checken, ob der kerl ahnung hat? vor jahren habe ich mal was
von fairsicherung gehört, können die was? ihr seht, ich bin verwirrt. rufe jetzt
mal meine ma und mach’ sie ordentlich lang!

danke für eure zeit!

david

Genau - und deshalb niede mit dem Facheinzelhandel - Wozu
benötige ich Optiker, Fotohändler, Käsetheken???

Wer eine Finanz- und Versicherungsberatung mit einer Käsetheke vergleicht, hat in diesem Forum eigentlich nichts verloren.
Falls Sie es nicht verstehen: Wenn man einen alten Käse kauft, wirft man ihn weg und verliert 3,50 Euro. Eine falsche Versicherungsberatung kann ein Leben ruinieren.

Ein Autohändler ist ein „Ausschließlichkeiotsvertreter“ - also
analog einem Versicherungsvertreter - bitte mit den
Berufsbildern beschäftigen.

Sie und ihre Berufbilder. Lächerlich. Der einzige Unterschied zwischen einem Makler und einem Vertreter ist, dass der Makler mehr Produkte hat. Fertig. Er ist genauso an höheren Provisionen interessiert und kann den selben Mist verkaufen. Ausserdem ist es eine Scham über nicht geschützte Begriffe zu diskutieren. Jeder Hanswurst kann ein Gewerbe für 15 Euro anmelden und sich in einen Pool einschreiben. der Begriff ,Versicherungsmakler ist soviel wert wie ,Privatperson.

  1. Ein Auto und eine Altersvorsorge spielen vom Volumen und
    Beratungsaufwand in einer anderen Liga.

Nein, falsch - ein Auto ist ein Konsumgut. Wenn ich mich
verkaufe und unzufrieden bin, dann verkaufe ich es und kaufe
ein neues.

Genau davon rede ich. Ein Auto können sie wieder verkaufen. Versuchen Sie mal eine falsche Lebensversicherung nach 10 Jahren loszuwerden. Ist eine Versicherung ein Konsumgut ? Úm es einfach auszudrücken. Hä ?

Wenn Versicherungsmakler Geld vernichten, dann haften Sie!

Dann schauen sie mal in die Statistik wieviele Fälle von Mandanten gewonnen wurden. Einem Versicherungsmakler Fehlverhalten nachzuweisen ist sehr schwer. Fazit: Kein Argument.

Vielleicht ist es mein erlerneter Beruf, vielleicht kann ich
Test`s beurteilen, vielleicht gilt das nicht für jeden Makler

  • aber meiner Kenntnis nach verkaufen Makler überwiegend sehr
    gute Gesellschaften und Produkte.

…und trotzdem ist die Alternative eines Experten, der nicht volumensabhängig verdient besser. Er kann was Sie können und hat nichts davon wenn er dem Kunden mehr empfiehlt.

Und Sie „diskreditieren“ hier einen ganzen Berufsstand und
kennen noch nihct einmal den unterschied s´zwischen
Versicherungsmakler, Finanzberater und Versicherungsvertreter.

Wenn ein Makler keine Finanzen berät was denn dann ? Ist eine Lebensversicherung ausserhalb des Begriffs Finanzen anzusiedeln ?

Fakt ist, dass der gesamte Berufsstand einen grossen Nachteil hat: Das Vergütungssystem. Wenn die Herren und Damen so ehrlich sind wie sie tun, dann klären sie doch die Kunden auf was mit den Geldern passiert. Wieviel fliesst an den Vermittler ? Wer zahlt die Sonderprämien der Pools ?

Noch etwas: Es ist eine Schande, dass man andere Berufe dazu misbraucht seinen Eigenen zu rechtfertigen. ,Ja wir verdienen mehr am Kunden wenn wir mehr abschliessen, aber der Autoverkäufer tut dies auch" .Tolles Argument.

Mein lieber Tom,

hier Menschen anzugreifen, weil es in der Branche schwarze Schafe gibt, ist ebenso verwerflich.

Ich kontere nur mit den Stilmitteln mit denen Sie hier pauschal einen Berufststand in den Dreck treten!

Ich bleibe dabei: Es gibt keinen Unterschied zwischen Autos, Versicherungen, Käse und Handwerkern. Es gibt seriöse und unseriöse in jeder Branche. In der Versicherungsbranche mehr als woanders, o.k.!

Sie haben sich mit Ihrem Cosmos Beitrag hier als ahnungsloser Laie geoutet, der Fragen stellt um andere dann verbal anzugreifen, wenn man ehrliche Antworten gibt - übrigens hier ohne Verkaufsabsichten und völlig kostenlos - bei Ihnen sogar umsonst!

Die Frage die bleibt ist, wer sind Sie Herr „Ich weiß alles besser und alle Versicherungsmakler sind Betrüger“?!?

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo David,
unabhängig und gegen Bezahlung gibt es vereidigte Versicherungsberater, die deinem Bedürfnis nachkommen.

Ansonsten ist Versicherung Vertrauenssache. Ich kann das gut verstehen beim Schüren der „Grundängste“ (Alles Abzocker auf Rücken des Kunden) selbst hier im Forum.

Ich frage mich, WENN das alles so stimmt und alles Abzocker sind, wie hält sich da der Berufsstand „Versicherungsvermittler“ in verschiedenen Ausprägungen seit zig Jahren?

Die besten Erfahrungen, die mir von Kunden immer wieder reflektiert werden, werden bei Vermittlern gemacht, die entweder schon lange am Ort ansässig sind oder ihren „Laden“ auf Langfristigkeit auslegen. Dann stimmt einfach die Beratung.

Woran ich das festmache? Du „kennst“ irgendwann die Vermittler am Ort und weißt genau, mit wem die zufrieden sind und mit wem nicht. Du hast übrigens das Recht, dich mit mehreren Vermittlern zu unterhalten und eine eigene Meinung zu bilden.

Andreas

Hallo Andreas,

schön formuliert - völlig korrekt!

Ich glaube aber das Tom so eine Art „Tretmine“ ist, die hier nur Stunk machen will!Beachte auch das Geschehen im Cosmos BU Beitrag von Tom. Erst fragt er scheinheilig „Hab gehört die Cosmos macht bei leistung Ärger?“ - dann vertritt er ganz klar die Position das nur Direktversicherer gut sind und alle anderen Mist, weil mit Maklern, Vermittlern etc. zu tun!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Mein lieber Thorulf,

ein paar Richtigstellungen:

hier Menschen anzugreifen, weil es in der Branche schwarze
Schafe gibt, ist ebenso verwerflich.

Es gibt nicht nur schwarze Schafe. Ich behaupte, dass das gesamte Vergütungssystem in der Branche schlecht ist und Makler diesen Weg gehen, weil es für sie mehr Geld gibt. Es gibt auch Alternativen. Diese Alternativen werde jedoch nicht genutzt, weil es als Makler einfacher ist.

Ich bleibe dabei: Es gibt keinen Unterschied zwischen Autos,
Versicherungen, Käse und Handwerkern.

Ohne Kommentar.

Es gibt seriöse und
unseriöse in jeder Branche. In der Versicherungsbranche mehr
als woanders, o.k.!

Richtig !

übrigens hier
ohne Verkaufsabsichten und völlig kostenlos - bei Ihnen sogar
umsonst!

Ha, ha, ha . . . Das haut mich fast vom Stuhl. Das erkennt sogar ein Laie, dass hinter den Beiträgen ein Hintergedanken steckt. Würde ich als Makler wahrscheinlich genauso machen.

Tom, der glaubt, dass hinter einem schlechten Ruf immer eine Vorgeschichte steckt.

Hallo MAx,

mit den 1.400 meine ich den Wert, den nun jeder als erwartete gesetzliche Rente mitgeteilt bekommt. Das sollte ein Beispiel sein, an dem der Frager seine eigene Situation mit „Echtzahlen“ nachvollziehen sollte. Und den offiziellen Rentenwert, den würde ich schon 1:1 in die Zukunft projezieren. Da gibt es noch zu viele Fragezeichen bis dahin und an Überversorgung leidet wohl keiner.

Gruß
Boris

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