Altersvorsorge doch mal voll fürn arsch

hallo

ich ärgere mich zur zeit über meine damalig abgeschlossene altersvorsorge.

ich dachte mir ich fange früh an ( mit 22 ) und eine hohe rendite zu erhalten. auf den ersten blick klingt das ja ganz ok. ich zahle monatlich 170 euro und bekomme mit 65 ( frühstens da kann ich sie in anspruch nehmen ) ca 220.000 euro

ja, jetzt wären die 220.000 euro eine nette summe. aber rechne ich mal die ganze scheiss inflation ein ( sagen wir mal 2% im schnitt, ist aber ja z zt und wohl in zukunft mehr ) dann sind das bei 43 jahren 86% wertverlust aufgrund der inflation.
in zahlen ausgedrückt. die 220.000 euro haben wenn ich in rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

das kann ja wohl nicht angehen… für was macht man das überhaupt ?

oder wie seht ihr das ?, bzw macht das ?

Hallo,

ja, jetzt wären die 220.000 euro eine nette summe. aber rechne
ich mal die ganze scheiss inflation ein ( sagen wir mal 2% im
schnitt, ist aber ja z zt und wohl in zukunft mehr ) dann sind
das bei 43 jahren 86% wertverlust aufgrund der inflation.
in zahlen ausgedrückt. die 220.000 euro haben wenn ich in
rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

die Rechnung ist einigermaßen absurd. Erstens sollte die Kapitalverzinsung höher sein als die Inflationsrate und zweitens relativiert sich die Höhe der Beiträge auch durch die Inflation.

Gruß
Christian

Hallo

hallo

ich ärgere mich zur zeit über meine damalig abgeschlossene
altersvorsorge.

da bist du sicher nicht der Einzigste der auf die Verführungen der LV Verkäufer (nehme ich mal an) reingefallen ist. Du hast jetzt sicher auch ein „Kleinod“ in der Schublade ( würde der Coole sagen:wink:)

ich dachte mir ich fange früh an ( mit 22 ) und eine hohe
rendite zu erhalten. auf den ersten blick klingt das ja ganz
ok. ich zahle monatlich 170 euro und bekomme mit 65 (
frühstens da kann ich sie in anspruch nehmen ) ca 220.000 euro

ja, jetzt wären die 220.000 euro eine nette summe. aber rechne
ich mal die ganze scheiss inflation ein ( sagen wir mal 2% im
schnitt, ist aber ja z zt und wohl in zukunft mehr ) dann sind
das bei 43 jahren 86% wertverlust aufgrund der inflation.
in zahlen ausgedrückt. die 220.000 euro haben wenn ich in
rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

das kann ja wohl nicht angehen… für was macht man das
überhaupt ?

für die Paläste der Versicherer und die fetten Gehälter der Vorstände und nicht zu vergessen die Arbeitsplätze der kleinen Mitarbeiter

Eine LV, in welcher Form auch immer, ist zur Altersvorsorge das denkbar Ungünstigste, was man sich antun kann.(Verbraucherzentrale)

Falls es nicht um LV geht bitte um Berichtigung

oder wie seht ihr das ?, bzw macht das ?

jedenfalls nicht mit ner LV

Der Mikesch

hallo,

als du abgeschlossen hast, waren 170 euro auch noch mehr wert, als sie es heute sind.

will sagen: der einschluß einer dynamik wäre sinnvoll gewesen. damit die beiträge nicht völlig unabhängig von der inflation steigen, entscheidet man jedes jahr neu, ob man das dynamikangebot der gesellschaft annimmt, oder nicht. nimmt man drei mal nicht an, so entfällt die dynamik. soviel zum thema inflation bei lebensversicherungen

im übrigen: dass da bei der laufzeit „nur“ 220.000 herauskommen, halte ich für unwahrscheinlich … ist aber allemal auch und besonders von der gesellschaft abhängig.

so ein vertrag läßt sich möglicherweise auch mal in eine baufinanzierung einbauen. aber auch das ist gesellschaftsabhängig.

sorgfältig prüfen (lassen)

lg dev

Hallo

so ein vertrag läßt sich möglicherweise auch mal in eine
baufinanzierung einbauen. aber auch das ist
gesellschaftsabhängig.

um sich dann bei Fälligkeit zur Tilgung den nächsten Schreck fürs Leben zu holen… wenn die Ablaufleistung einige 10.000 drunter liegt, ach so, man wird ja schon einige Zeit mit den jährlichen Abrechnungen drauf vorbereitet:wink:

sorgfältig prüfen (lassen)

nöh, einfach vergessen, weil Risiko einfach zu gross

lg dev

lG
Mikesch

ich ärgere mich zur zeit über meine damalig abgeschlossene altersvorsorge.

Jetzt hast Du wieder eine ideologische Diskussion losgetreten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Altervorsorge zu gestallten, jede hat ihre Vor- und Nachteile. Gute Rendite und Sicherheit zusammen gibt es nicht, deswegen muß jeder seinen Kompromiss finden.

Wenn Du also eine bessere Möglichkeit weißt für Dein Alter vorzusorgen solltest Du erneut über Dein Konzept nachdenken. Wie ich schon mehrfach in diesem Forum geschrieben habe, besteht für mich das optimale Portfolio aus einer selbstgenutzten Immobilie, Aktien bzw. Aktienfonds und ein bis zwei Lebens- bzw. Rentenversicherungen. Risikoabsicherung geht extra.

Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung. Es gibt Forumsteinehmer, die halten Versicherungen für ein Werk des Teufels und glauben, dass Kapitalanlagen geringere Kosten als Versicherungen verursachen und dass die Verwalter dieser Anlagen Hungerlöhne bekommen und in schäbigen Baracken sitzen.

Jetzt mußt Du Dir Deine eigene Meinung bilden.

Hallo guten Morgen
Deine Idee,früh mir der privaten Altersvorsorge zu beginnen ist doch okay.Nur,mit 22 Jahren hätte ich nicht 170€ sondern evt. nur 50€ monatlich in einem Vertrag eingezahlt.
Was willst du jetzt machen ?
Niemand weiss was die Zukunft bringt,aber was machen die Leute die
privat überhaupt nicht vorsorgen(können oder wollen)???

Guten Tag,
jedwede Renditebetrachtung über 43 Jahre in die Zukunft hinweg ist blanker Unfug.
Da können Sie jonglieren, wie Sie lustig sind.
Um die Frage zu beantworten, ob und wenn ja welche Form der Altersvorsorge in welchem Umfang trägt und was eher Kappes ist,
müssen Sie mehr Aufwand treiben, als hier eine allgemeine Anfrage
zu starten. Sie müssen sich mit den einzelnen Durchführungswegen und
Produkt- sowie Tarifvarianten auseinandersetzen. Wenn Sie das richtig machen, ist das ein langdauernder Prozess, der Sie Zeit, Mühe, Gehirn-
schmalz, Geld, Rückschläge und permanente Zweifel kosten wird.
Sie können sich dann aber auf die Schulter klopfen und zufrieden sagen: „Gut hab’ ich das gemacht. Alles selber gebaut.“
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Nordlicht,

Jetzt hast Du wieder eine ideologische Diskussion losgetreten.

das steht zu befürchten.

Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung. Es gibt
Forumsteinehmer, die halten Versicherungen für ein Werk des
Teufels und glauben, dass Kapitalanlagen geringere Kosten als
Versicherungen verursachen und dass die Verwalter dieser
Anlagen Hungerlöhne bekommen und in schäbigen Baracken sitzen.

Naja, du musst zugeben, dass ist aber jetzt auch schon ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen.

Zumal, es ja bei diesen Diskussion um die Frage geht, Versicherung und Kapitalanlage zu trennen.

Schönes Wochenende noch

Brösenfan1968

ja, jetzt wären die 220.000 euro eine nette summe. aber rechne
ich mal die ganze scheiss inflation ein ( sagen wir mal 2% im
schnitt, ist aber ja z zt und wohl in zukunft mehr ) dann sind
das bei 43 jahren 86% wertverlust aufgrund der inflation.
in zahlen ausgedrückt. die 220.000 euro haben wenn ich in
rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

Tja Du zahlst ~87T€ ein und beklagst Dich, dass Du 220T€ zurück bekommst??
Wieviel hättest Du denn wenn du die 170€ unters Bett gelegt hättest
nach deiner Milchmädel Rechnung wären das rund 12T€.
Na super du bekommst ja mehr als das doppelte von der Versicherung. warum beklagst Du Dich! Da müßtest denen doch die Füße küssen. So übern Daumen gepeilt verzinst sie ja dein Geld mit 4%.

Aber im Ernst: Zinsgewinn, Inflationsverlust etc. ist nicht einfach eine Dreisatzrechnung sondern tatsächlich etwas komplizierter.

Es gibt viele Möglichkeiten Altersrücklagen zu bilden, in 60 Jahren weis ich ob ichs richtig gemacht habe.

Hallo Schmuffel,

ich habe mir mal meinen Taschenrechner geholt. Du wirst ca. 43 Jahre lang monatlich 170€ einzahlen. Das sind bei mir auf dem Display: 87.720 €, die du eingezahlt hast, wenn du 65 Jahre alt wirst.
Mit Zinseszinseffekt hat man dir schon jetzt garantiert, dass du 220.000 € erlöst. Nebenbei erwähnt, schon Einstein sagte, dass der Zinseszinseffekt die größte Erfindung der Mathematik ist.
Das ist doch hervorragend. Vor allem weil du mit zunehmenden Alter einen Abschlag durch die Inflation hast. Inflation gibt es nämlich nicht nur auf der Erlös- sondern auch auf der Einzahlungsseite.

Überlege bitte noch mal deine Schlussfolgerungen.
Tschüss
Bernd

Hallo

ich ärgere mich

tut doch weh, lass es

mit 65 (frühstens da kann ich sie in anspruch nehmen )

nö,
kannst vorher damit zB eine Immobilie (mit-) finanzieren

die 220.000 euro haben wenn ich in rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

31.ooo heute meinst Du, kann sein, weiss keiner zur Zeit, kann mit Gewinn der Versicherung mehr sein, oder auch gar nichts nach Krieg.

Du hast das wahrscheinlich vor Vertragsabschluss durchgerechnet, denn Zinseszins-Rechnung kommt heute schon in den Schulen vor (bei Goethe war das noch anders) und der Taschenrechner ist recht verbreitet.

das kann ja wohl nicht angehen… für was macht man das
überhaupt ?

Manche waehlen diese Saeule der Altersvorsorge, andere waehlen andere Saeulen, die Intelligentesten wahrscheinlich mehrere Saeulen.

Wenn Du Besitz als Altersvorsorge anstrebst, brauchst Du auch Inflationsschutz des Besitzes. Du solltest etwas besitzen, dessen Wert sich an den jeweiligen Preis automatisch anpasst, etwas das Andere DANN VON Dir brauchen, wie zB eine Mietimmobilie oder einen Acker oder einen Anteil an einem Solarfeld. Daraus bekommst Du spaeter bei jeder Inflation oder jedem neuen Geldsystem den dann entsprechenden Wert.
Vielleicht waere eine Beratertaetigkeit noch geeignet, die Ausbildung dazu ist in dieser Sicht auch Altersvorsorge, solange Du als Rentner beraten kannst. Fuer die letzten Jahre mit Krankheit waere noch eine nette Familie hilfreich, und eben etwas Geld, aber nicht nur.

Du kannst bis dahin auch einiges so einrichten (investieren), dass Du im Alter wenig Geld brauchst, paar Ideen:
mietfrei wohnen
Gemuese und Obst aus dem Garten
keine Heizkosten (Passivhaus)
Strom selbst erzeugen und verkaufen (Blockheizkraftwerk)
geringe Wegekosten (zentrumsnah wohnen oder nah Deiner Grossfamilie)
wenig Medizin (gesund leben ab sofort)
Geht alles nicht absolut, nur in Ansaetzen, kannst aber damit anfangen. Besser als heute jammern und spaeter darben oder den Anderen auf der Tasche liegen.

Gruss Helmut

Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung. Es gibt
Forumsteinehmer, die halten Versicherungen für ein Werk des
Teufels und glauben,

anhand der letzten Diskussionen über die RKWs bei sahneschnitte und cubalibre wohl durchaus nicht ganz unberechtigt, wertes Nordlicht

Jetzt mußt Du Dir Deine eigene Meinung bilden.

genau

Der Mikesch

Werter Kater,

anhand der letzten Diskussionen über die RKWs bei
sahneschnitte und cubalibre wohl durchaus nicht ganz
unberechtigt, wertes Nordlicht

Ich kenne nun Deine Auffassung über Lebensversicherungen und ich habe nicht vor sie zu ändern. Nun wäre es aber mal langsam an Dir zu akzeptieren, dass jede Altersvorsorge ihre Vor- und Nachteile hat, und z.B. Fondsparen nun auch nicht die Garantie für Reichtum im Alter beinhaltet. Jeder von uns wird erst dann wissen, wie gut sein Vorsorgekonzept war, wenn er seine Leistungen erhält, vorher sind wir alle auf Spekulationen angewiesen.

Gruß

Nordlicht

Hallo Börsenfan,

Naja, du musst zugeben, dass ist aber jetzt auch schon ein
bisschen übers Ziel hinausgeschossen.

Absichtlich überzeichnet.

Zumal, es ja bei diesen Diskussion um die Frage geht,
Versicherung und Kapitalanlage zu trennen.

Das ist ja auch eine gültige Frage, nur wehre ich mich gegen die Behauptung, reine Kapitalanlage sei automatisch besser als Versicherung. Da ich beides vermittele, muß ich mir nicht den Vorwurf gefallen lassen, parteiisch zu sein. Beide Vorsorgeformen haben ihre Berechtigung, jeder muß für sich entscheiden, welches Instrumente er wie nutzt, im Idealfall natürlich beide.

Schönes Wochenende noch

Dito

Brösenfan1968

Nordlicht

ja, jetzt wären die 220.000 euro eine nette summe. aber rechne
ich mal die ganze scheiss inflation ein ( sagen wir mal 2% im
schnitt, ist aber ja z zt und wohl in zukunft mehr ) dann sind
das bei 43 jahren 86% wertverlust aufgrund der inflation.
in zahlen ausgedrückt. die 220.000 euro haben wenn ich in
rente gehe NUR NOCH einen wert von schlappen 31.000 euro

Mal ganz am Rande, nachdem über Sinn und Unsinn von Versicherungen und anderen Altersvorsorgeanlagen schon durch die anderen im Thread herumdiskutiert wurde:
du hast dich VERRECHNET.

Tatsächlich haben die künftigen 220.000 Euro mit 2% Inflation gerechnet einen heutigen (mit heute meine ich jetzt 43 Jahre vorher) Wert von 94.000 Euro. Deine künftigen Einzahlungen haben, wenn man die Inflation miteinbezieht, einen heutigen Wert von etwa 60.000 Euro.

Du darfst nicht einfach Jahre*Prozentsatz rechnen, sonst kämen ja z.b. bei über 50 Jahren absurderweise negative Zahlen heraus.

Viele Grüße,
Sebastian