Altersvorsorge - Fondsrente

Hi, liebe Experten!

Ich habe vor einiger Zeit neben den VL
auch ein paar Kröten in div. Fonds angelegt.
Dann hab ich mich wenig drum gekümmert. Tatsächlich
habe ich auch wenig Ahnung davon. Lief so mittelprächtig!

Nun wollte ich ein paar Fonds wechseln und ggf.
sogar zur Direktbank wechseln, da empfahl mir die
Bankerin (Dresdner Bank) den Wechsel in die Allianz
Fondsrente. Natürlich völlig uneigennützig…

Zwei Fragen:

A) Was ist grundsätzlich von Fondsrenten zu halten, haben die Vorteile? Im speziellen die Allianz? Ach ja, es geht auch bei mir um Altersvorsorge…!
B) Wie kann ich mein rudimentäres Grundwissen in Sachen Geldanlage
schnelltsmöglich und unabhängig auf den neusten Stand bringen?

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Besten Dank!

Andreas

Hi, liebe Experten!

Ich habe vor einiger Zeit neben den VL
auch ein paar Kröten in div. Fonds angelegt.
Dann hab ich mich wenig drum gekümmert. Tatsächlich
habe ich auch wenig Ahnung davon. Lief so mittelprächtig!

Nun wollte ich ein paar Fonds wechseln und ggf.
sogar zur Direktbank wechseln, da empfahl mir die
Bankerin (Dresdner Bank) den Wechsel in die Allianz
Fondsrente. Natürlich völlig uneigennützig…

Natürlich uneigennützig! :wink:
Muss aber nicht das verkehrte Angebot für Dich sein. Hängt sicher von Deinen persönlichen Umständen ab. Die Beraterin hat doch sicher eine Analyse mit Dir gemacht, oder??

Zwei Fragen:

A) Was ist grundsätzlich von Fondsrenten zu halten, haben die
Vorteile? Im speziellen die Allianz? Ach ja, es geht auch bei
mir um Altersvorsorge…!

Grundsätzlich ist eine Fondsrente gut und richtig, auch wenn ich persönlich, nicht zuletzt in Hinblick auf die lange Laufzeit,
in einen Aktienfonds investieren würde. Vorteil einer Fondsrente ist, das Du einen Fonds raussuchen kannst, der zu Deinem Risikoprofil passt.
Bei der Allianz hast Du aller Voraussicht nach ein gröseres Mass an Sicherheit als bei der Pfefferminzia. (Stichwort Mannheimer Versicherung) Und Renditeversprechen auf zehn oder mehr Jahre gehen schon in Richtung grober Unfug.

B) Wie kann ich mein rudimentäres Grundwissen in Sachen
Geldanlage
schnelltsmöglich und unabhängig auf den neusten Stand bringen?

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Sind die unabhängigen Finanzberater wirklich so unabhängig?
Wovon leben die? Ein Bankberater bekommt seine Kohle, ob er Dir was verkauft oder nicht. Ein unabhängiger Finanzberater bekommt nur Kohle,
wenn Du bei im was abschliesst. Ich denke, die Ausbildung eines Beraters und seine Seroisität ist wichtiger als die Tatsache, ob er angestellt oder „unabhängig“ ist. Deine Strategie ist gut: Sich selber schlau machen und für einen Berater ein guter Sparringspartner sein.
Nach meiner persönlichen Meinung sind die meissten Anleger bei einer Bank (egal welcher) fast immer besser aufgehoben als bei den freien Vermittlern, und zwar unabhängig von der Investitionssumme.

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Besten Dank!

Andreas

Hi, liebe Experten!

Hallo Andreas,

Ich habe vor einiger Zeit neben den VL
auch ein paar Kröten in div. Fonds angelegt.
Dann hab ich mich wenig drum gekümmert. Tatsächlich
habe ich auch wenig Ahnung davon. Lief so mittelprächtig!

Nun wollte ich ein paar Fonds wechseln und ggf.
sogar zur Direktbank wechseln,

Eine gute Idee. Du sparst Gebühren und hast eine große, unabhängige Auswahl an vielen Bankprodukten. Allerdings keine Beratung.

da empfahl mir die
Bankerin (Dresdner Bank) den Wechsel in die Allianz
Fondsrente. Natürlich völlig uneigennützig…

Weder der Banker noch der freie Berater kann von Luft und Liebe allein Leben…

Zwei Fragen:

A) Was ist grundsätzlich von Fondsrenten zu halten, haben die
Vorteile?

Ja, Du unterliegst einem gewissen Zwang, regelmäßig etwas für Dich tun zu müssen.

Im speziellen die Allianz?

Wie alle Fondsrenten machst Du einen wichtigen Vertrag über ganz viele Jahre. Hast dann so viele Jahre immer die „Auswahl“ zwischen wenigen Fonds. Erfahrungsgemäß kümmerst sich ein Banker nach Abschluß nicht mehr um die Wertentwicklung eines Fonds, noch dazu in einer Versicherung. Oder Du entscheidest Dich für eine Anlagestrategie. Da ist mir aber auch noch keine gut funktionierende begegnet.

Ach ja, es geht auch bei
mir um Altersvorsorge…!

Aha! Also möchtest Du bei Renteneintritt möglichst viel Kapital verfügbar haben. Dafür ist eine Fondsrente nicht so geeignet. Ein guter unabhängiger Berater hat nicht nur eine objektivere Fondsauswahl, auch Produkte, die keine Fonds sind, machen oft Sinn und Gewinn. Und die Allianz-Fondsrente hat er bestimmt auch, wenn es Sinn machen sollte.

B) Wie kann ich mein rudimentäres Grundwissen in Sachen
Geldanlage
schnelltsmöglich und unabhängig auf den neusten Stand bringen?

??? Das Know How der Beraterbank kennst Du nun. Nun vertrau Dich vielleicht noch zwei „unabhängigen“ Beratern an, vergleiche die Ergebnisse, hinterfrage, und wenn einer Dein Vertrauen gewinnt, dann glaub auch mal was.

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Ab 1000 EURANTEN und einem Anlagehorizont von über einem Jahr. Beispiel:
1000 EUR, 20 Jahre, 2% p.a. = 1.806 EUR,
5% p.a. = 2.653 EUR,
10% p.a. = 6.727 EUR.

Besten Dank!

Andreas

Freundliche Grüße
Boris

Hallo Roland,

Hi, liebe Experten!

Ich habe vor einiger Zeit neben den VL
auch ein paar Kröten in div. Fonds angelegt.
Dann hab ich mich wenig drum gekümmert. Tatsächlich
habe ich auch wenig Ahnung davon. Lief so mittelprächtig!

Nun wollte ich ein paar Fonds wechseln und ggf.
sogar zur Direktbank wechseln, da empfahl mir die
Bankerin (Dresdner Bank) den Wechsel in die Allianz
Fondsrente. Natürlich völlig uneigennützig…

Natürlich uneigennützig! :wink:
Muss aber nicht das verkehrte Angebot für Dich sein. Hängt
sicher von Deinen persönlichen Umständen ab. Die Beraterin hat
doch sicher eine Analyse mit Dir gemacht, oder??

Zwei Fragen:

A) Was ist grundsätzlich von Fondsrenten zu halten, haben die
Vorteile? Im speziellen die Allianz? Ach ja, es geht auch bei
mir um Altersvorsorge…!

Grundsätzlich ist eine Fondsrente gut und richtig, auch wenn
ich persönlich, nicht zuletzt in Hinblick auf die lange
Laufzeit,
in einen Aktienfonds investieren würde. Vorteil einer
Fondsrente ist, das Du einen Fonds raussuchen kannst, der zu
Deinem Risikoprofil passt.
Bei der Allianz hast Du aller Voraussicht nach ein gröseres
Mass an Sicherheit als bei der Pfefferminzia. (Stichwort
Mannheimer Versicherung) Und Renditeversprechen auf zehn oder
mehr Jahre gehen schon in Richtung grober Unfug.

B) Wie kann ich mein rudimentäres Grundwissen in Sachen
Geldanlage
schnelltsmöglich und unabhängig auf den neusten Stand bringen?

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Sind die unabhängigen Finanzberater wirklich so unabhängig?

Ja.

Wovon leben die? Ein Bankberater bekommt seine Kohle, ob er
Dir was verkauft oder nicht.

Aber wie lange noch?

Ein unabhängiger Finanzberater
bekommt nur Kohle,
wenn Du bei im was abschliesst.

Ja. Wenn Du an einen gerätst, der von der Hand im Mund lebt, dann besteht die Gefahr des Verkaufes nach Provision. Aber das betrifft wohl eher abhängige Strukturvertriebe.

Ich denke, die Ausbildung
eines Beraters und seine Seroisität ist wichtiger als die
Tatsache, ob er angestellt oder „unabhängig“ ist.

Ja. Und da gibts noch die von unabhängigen Finanzdienstleistungsinstituten angestellten Berater. Ich finds es wichtig, egal ob freischaffend oder angestellt, der Berater sollte ungebunden sein in Bezug auf Produktgattungen und Herkunft der Produkte.

Deine
Strategie ist gut: Sich selber schlau machen und für einen
Berater ein guter Sparringspartner sein.
Nach meiner persönlichen Meinung

Meinung oder Erfahrung? Jeden meiner Neukunden muß ich in Punkto Vermögensbildung/-verwaltung von einer Bank weglotsen.

sind die meissten Anleger bei
einer Bank (egal welcher) fast immer besser aufgehoben als bei
den freien Vermittlern, und zwar unabhängig von der
Investitionssumme.

Meine Erfahrung. Der Bankkunde glaubt oft, seine Bank verwaltet sein Kapital. Dem wird aber für Normalbürger keine Bank gerecht. Sie verwaltet nicht, sie verwahrt eben nur.
Der Vermittler vermittelt entweder zu einem richtigen Verwalter, oder ist zumindest verwaltend engagiert, gibt Handlungsempfehlungen.

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Freundliche Grüße
Boris

Besten Dank!

Andreas

Moin Boris!

Weder der Banker noch der freie Berater kann von Luft und
Liebe allein Leben…

Das war mir ja auch schon klar. Wenn sie von Liebe leben würden,
würde man sie wohl auch nicht „freie Berater nennen“! :wink:

Ja, Du unterliegst einem gewissen Zwang, regelmäßig etwas für
Dich tun zu müssen.

Inwiefern? Die Fondzusammensetzung ständig zu überprüfen?
Oder??

??? Das Know How der Beraterbank kennst Du nun. Nun vertrau
Dich vielleicht noch zwei „unabhängigen“ Beratern an,
vergleiche die Ergebnisse, hinterfrage, und wenn einer Dein
Vertrauen gewinnt, dann glaub auch mal was.

Gibt es sinvolle Lektüre, um zumindest die Grundvoraussetzung
für ein rundes Beratungsgespräch zu verbessern??

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Ab 1000 EURANTEN und einem Anlagehorizont von über einem Jahr.
Beispiel:
1000 EUR, 20 Jahre, 2% p.a. = 1.806 EUR,
5% p.a. = 2.653 EUR,
10% p.a. = 6.727 EUR.

Verstehe ich nicht. Sind das die Renditen bei der o.g. Konstellation?
Wie wird denn ein „unabhängige Finanzberater“ honoriert? Auch über die
Produkte, die ich bei ihm erwerbe (Prov.)? Dann wäre es ja auch „logisch“, wenn er Produkte verkauft, die einen hohen Prov-Saz bieten…!

Und: Wie finde ich denn am besten einen geeigneten Berater, wenn nicht durch persönliche Empfehlungen…?

Beste Grüße und Danke

Andreas

Hi Roland!

Natürlich uneigennützig! :wink:
Muss aber nicht das verkehrte Angebot für Dich sein. Hängt
sicher von Deinen persönlichen Umständen ab. Die Beraterin hat
doch sicher eine Analyse mit Dir gemacht, oder??

Naja, aber ist das nicht so wie bei den Ärzten?
Erst wenn Du bei mehreren gewesen bist, glaubts Du
zu wissen ob der gut war oder nicht!

ich persönlich, nicht zuletzt in Hinblick auf die lange
Laufzeit,
in einen Aktienfonds investieren würde. Vorteil einer
Fondsrente ist, das Du einen Fonds raussuchen kannst, der zu
Deinem Risikoprofil passt.

Ich kann sogar mehrere Fonds als Paket zusammenstellen, nach
persönlicher Gewichtung, Das fand ich schon OK!

Also:
50 % Templeton Growth Euro Fund
25 % Threadneedle Asisa Growth
25 % dit-Allinaz Rentenfonds

Also auch Fremdfonts, nicht nur dit!

Aber die „eierlegende Wollmichsau“, die mir dort bei der Dresdner
angeboten wird (Einlagegarantie aber keine Nachteile ggü. anderen
Fonds) macht mich einfach stutzig.

Gruß

Andreas

Moin Boris!

Hallo Andreas,

Weder der Banker noch der freie Berater kann von Luft und
Liebe allein Leben…

Das war mir ja auch schon klar. Wenn sie von Liebe leben
würden,
würde man sie wohl auch nicht „freie Berater nennen“! :wink:

Ja, Du unterliegst einem gewissen Zwang, regelmäßig etwas für
Dich tun zu müssen.

Inwiefern? Die Fondzusammensetzung ständig zu überprüfen?
Oder??

Nein, sondern regelmäßig einen gewissen Beitrag abzuzweigen. Flexiblere Sparformen verleiten manchen, das Sparen auszusetzen…

??? Das Know How der Beraterbank kennst Du nun. Nun vertrau
Dich vielleicht noch zwei „unabhängigen“ Beratern an,
vergleiche die Ergebnisse, hinterfrage, und wenn einer Dein
Vertrauen gewinnt, dann glaub auch mal was.

Gibt es sinvolle Lektüre, um zumindest die Grundvoraussetzung
für ein rundes Beratungsgespräch zu verbessern??

z. B. „Ausgesorgt“ von Matthias Uelschen. Leider berücksichtigt er keine Alternativen Investments. Hierzu vielleicht das Internet. www.phoenix-ffm.de und www.sasag.de machen recht gute Aussagen.

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Ab 1000 EURANTEN und einem Anlagehorizont von über einem Jahr.
Beispiel:
1000 EUR, 20 Jahre, 2% p.a. = 1.806 EUR,
5% p.a. = 2.653 EUR,
10% p.a. = 6.727 EUR.

Verstehe ich nicht. Sind das die Renditen bei der o.g.
Konstellation?

Soll zeigen, wie wichtig wenige Prozentpunkte sein können.

Wie wird denn ein „unabhängige Finanzberater“ honoriert? Auch
über die
Produkte, die ich bei ihm erwerbe (Prov.)? Dann wäre es ja
auch „logisch“, wenn er Produkte verkauft, die einen hohen
Prov-Saz bieten…!

Bei großen Summen ist ein Honorar üblich, bei üblichen Anlagebeträgen gibts Provision vom Produktgeber.
Das FDI, für welches ich frei tätig bin, beschäftigt etwa hälftig angestellte Berater. Klar müssen diese gewisse Umsatzziele erreichen. Und da diese Berater nicht einmal wissen, welcher Provisionssatz sich im jeweiligen Produkt verbirgt, sollte eine nicht-provisionsbezogene Beratung selbstverständlich sein.

Eigene Erfahrung: Wenn ich ergebnisbezogen anbiete, dann reicht die Provoision gut zum Leben. Und der zufiedene Kunde bleibt mein Kunde.
Würde ich provisionsbezogen beraten, dann ist der Kunde irgendwann unzufrieden, unglücklich oder noch schlimmer. Die Gesamtstrategie käme irgendwann in eine Schieflage mit ungewissem Ausgang. Und die Kundenbeziehung wäre irgendwann unschön beendet…

Und: Wie finde ich denn am besten einen geeigneten Berater,
wenn nicht durch persönliche Empfehlungen…?

Befrage versch. Berater und lass Dir das Beratungsergebnis begründen. Und was auch Dir einleuchtet, das sollte gut sein für Dich.
Eine bessere Idee hab ich auch nicht.

Beste Grüße und Danke

Andreas

Freundliche Grüße
Boris

Finanzberater
Hallo Andreas,

zur Frage „Ab wann lohnt sich ein unabhängiger Finanzberater?“ ganz kurz meine Erfahrung:

Ich habe zwecks Überprüfung meiner Versicherungen und der Altersvorsorge eine „unabhängige Finanzberaterin“ kontaktiert, die mir eine Freundin empfohlen hat. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe mich sehr gut beraten gefühlt. Was für die Dame sprach:

Sie prüfte meine Versicherungen und empfahl mir bei Unfall und Haftpflicht je eine Alternative, die halb soviel Beitrag kostet bei gleicher Leistung.

Meine Rentenversicherung fand sie gut: "„Volkswohl Bund ist gut, die verkaufe ich auch“. Riet mir aber, die Überschüsse nicht in den Fonds zu geben, den ich bislang bespare, weil der nicht erfolgreich ist. Den Wechsel in einem anderen Fonds mache ich formlos selbst, davon hat sie also nichts.

Am Ende hatte ich einen fünf Zentimeter hohen Papierstapel (Angebote für billigere Versicherungen und Fonds, die sie für weitere Sparpläne empfiehlt). Verabschiedete mich mit den Worten: „Das arbeiten Sie jetzt mal durch, und wenn Sie einem meiner Vorschläge nachkommen wollen, rufen Sie mich an.“

Die Frau hat mir mehrere konkrete Einsparvorschläge gemacht bei Versicherungen. Beim langfristigen Sparen machte sie Fonds-Vorschläge, die eine befreundete Bankerin gut fand. Bis jetzt hat sie mindestens einen Arbeitstag an mich verschwendet, aber noch keinen einzigen Abschluss mit mir gemacht, der ihr etwas einbringen würde. Sie sagt selbst: „Ich denke langfristig. Wenn Sie mir vertrauen, kann ich noch lange Geschäfte mit ihnen machen.“

Fazit: Ich kann eine solche Beratung nur empfehlen. Voraussetzung ist natürlich, dass man an jemanden gerät, der mit mündigen Menschen Geschäfte machen möchte und dem man selbst vertraut. Bei mir geht es übrigens nicht um große Summen, sondern vor allem um die paar Euro, die ich monatlich in meine Absicherung und Altersvorsorge stecke.

Grüße, Ally

Im Zweifel würde ich die Bank bevorzugen, dort kann man zumindest schonmal sicher sein nicht an einen Strukturvertrieb geraten zusein… die Seriosität der Bank läßt sich nunmal viel einfacher überprüfen. Bietet sie Dir auschliesslich eigene Produkte an - schnell weg ! :wink:
I.ü. kannst Du Dich nach Deinem Gefühl orientieren, ob man sich um Dich „kümmert“ oder nur pauschal „abfertigt“ - also einfach mal ein paar Banken durchprobieren… Tendenziell eher Raiffeisen & Co als HVB oder DeutscheB…

Paul

Hallo Roland,

Hi, liebe Experten!

Ich habe vor einiger Zeit neben den VL
auch ein paar Kröten in div. Fonds angelegt.
Dann hab ich mich wenig drum gekümmert. Tatsächlich
habe ich auch wenig Ahnung davon. Lief so mittelprächtig!

Nun wollte ich ein paar Fonds wechseln und ggf.
sogar zur Direktbank wechseln, da empfahl mir die
Bankerin (Dresdner Bank) den Wechsel in die Allianz
Fondsrente. Natürlich völlig uneigennützig…

Natürlich uneigennützig! :wink:
Muss aber nicht das verkehrte Angebot für Dich sein. Hängt
sicher von Deinen persönlichen Umständen ab. Die Beraterin hat
doch sicher eine Analyse mit Dir gemacht, oder??

Zwei Fragen:

A) Was ist grundsätzlich von Fondsrenten zu halten, haben die
Vorteile? Im speziellen die Allianz? Ach ja, es geht auch bei
mir um Altersvorsorge…!

Grundsätzlich ist eine Fondsrente gut und richtig, auch wenn
ich persönlich, nicht zuletzt in Hinblick auf die lange
Laufzeit,
in einen Aktienfonds investieren würde. Vorteil einer
Fondsrente ist, das Du einen Fonds raussuchen kannst, der zu
Deinem Risikoprofil passt.
Bei der Allianz hast Du aller Voraussicht nach ein gröseres
Mass an Sicherheit als bei der Pfefferminzia. (Stichwort
Mannheimer Versicherung) Und Renditeversprechen auf zehn oder
mehr Jahre gehen schon in Richtung grober Unfug.

B) Wie kann ich mein rudimentäres Grundwissen in Sachen
Geldanlage
schnelltsmöglich und unabhängig auf den neusten Stand bringen?

OK, noch eine:
C) Ab wann (EURANTEN) lohnen unabhängige Finanzberater?

Sind die unabhängigen Finanzberater wirklich so unabhängig?

Ja.

Wovon leben die? Ein Bankberater bekommt seine Kohle, ob er
Dir was verkauft oder nicht.

Aber wie lange noch?

Ein unabhängiger Finanzberater
bekommt nur Kohle,
wenn Du bei im was abschliesst.

Ja. Wenn Du an einen gerätst, der von der Hand im Mund lebt,
dann besteht die Gefahr des Verkaufes nach Provision. Aber das
betrifft wohl eher abhängige Strukturvertriebe.

In der tat ist bei den Strukturvertieben die Gefahr besonders gross.
Aber die anderen leben ja auch nicht nur von der guten Beratung.
Und von der Bestandsvergütung allein zu leben braucht man schon ein ziemlich grosses Klientel mit einem entsprechenden Anlagevolumen.
Bei einer Beratung, für die ein Honorar bezahlt wird, ist das sicher anders.

Ich denke, die Ausbildung
eines Beraters und seine Seroisität ist wichtiger als die
Tatsache, ob er angestellt oder „unabhängig“ ist.

Ja. Und da gibts noch die von unabhängigen
Finanzdienstleistungsinstituten angestellten Berater. Ich
finds es wichtig, egal ob freischaffend oder angestellt, der
Berater sollte ungebunden sein in Bezug auf Produktgattungen
und Herkunft der Produkte.

Richtig, und hier liegt auch sicher ein Vorteil der unabhängigen Finanzdienstleister.

Deine
Strategie ist gut: Sich selber schlau machen und für einen
Berater ein guter Sparringspartner sein.
Nach meiner persönlichen Meinung

Meinung oder Erfahrung? Jeden meiner Neukunden muß ich in
Punkto Vermögensbildung/-verwaltung von einer Bank weglotsen.

Ich bin seit vielen Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche mit dem Schwerpunk Kapitalanlage tätig und ich habe berufsmässig mit dieser Thematik einiges zu tun gehabt. Ich möchte auch nicht die freien Finanzberater diskreditieren. Es gibt hier sicher viele gute Adressen. Aber es gibt leider auch viele, die nicht seriös sind. Und für einen Privatkunden ist es nicht immer leicht, die Guten von den Schlechten zu unterscheiden.

sind die meissten Anleger bei
einer Bank (egal welcher) fast immer besser aufgehoben als bei
den freien Vermittlern, und zwar unabhängig von der
Investitionssumme.

Meine Erfahrung. Der Bankkunde glaubt oft, seine Bank
verwaltet sein Kapital. Dem wird aber für Normalbürger keine
Bank gerecht. Sie verwaltet nicht, sie verwahrt eben nur.

Trifft tatsächlich in vielen Fällen zu.

Der Vermittler vermittelt entweder zu einem richtigen
Verwalter, oder ist zumindest verwaltend engagiert, gibt
Handlungsempfehlungen.

Aber genau hier liegt doch das Problen für viele Anleger.
Wie finde ich so einen Vermittler. Und ein so vermittelter
Verwalter oder der Vermittler selbst wird sich um einen „Kleinkunden“ genauso intensiv kümmern wie eine Bank.

Ich glaube, im Grunde haben wir zu diesem Thema eine ziemlich ähnliche Meinung.

Beste Grüsse

Roland

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Freundliche Grüße
Boris

Besten Dank!

Andreas

Hi Roland!

Natürlich uneigennützig! :wink:
Muss aber nicht das verkehrte Angebot für Dich sein. Hängt
sicher von Deinen persönlichen Umständen ab. Die Beraterin hat
doch sicher eine Analyse mit Dir gemacht, oder??

Naja, aber ist das nicht so wie bei den Ärzten?
Erst wenn Du bei mehreren gewesen bist, glaubts Du
zu wissen ob der gut war oder nicht!

ich persönlich, nicht zuletzt in Hinblick auf die lange
Laufzeit,
in einen Aktienfonds investieren würde. Vorteil einer
Fondsrente ist, das Du einen Fonds raussuchen kannst, der zu
Deinem Risikoprofil passt.

Ich kann sogar mehrere Fonds als Paket zusammenstellen, nach
persönlicher Gewichtung, Das fand ich schon OK!

Also:
50 % Templeton Growth Euro Fund
25 % Threadneedle Asisa Growth
25 % dit-Allinaz Rentenfonds

Die Performance wirst Du über die Aktienfonds machen.
Templeton Growth ist ein Spitzenfonds.
25% Threadneadle Asia scheint mir vom Anteil her zu hoch, zumal Du im Templeton Growth auch schon einen Anteil Asien hast.
Der Rentenanteil ist o.k.

Also auch Fremdfonts, nicht nur dit!

Der DIT hatte in den letzten Jahren mir seinen Rentenfonds ziemlich gut abgeschnitten, im Gegensatz zu den Aktienfonds.

Aber die „eierlegende Wollmichsau“, die mir dort bei der
Dresdner
angeboten wird (Einlagegarantie aber keine Nachteile ggü.
anderen
Fonds) macht mich einfach stutzig.

Gruß

Andreas

  • Fondsrente, wie wäre es mit Riester
    Mal eine Frage.
    Da du für deine Altersvorsoreg was tun willst.
    Wie wäre es mit Riester ??

Das lohnt sich immer.

Gruss Guido

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