Altersvorsorge: Selber vorsorgen besser als Vers.?

Eine kleine Überlegung.
Ich habe momentan 2 Lebensversicherungen die nach Ablauf in eine monatliche Rente übergehen. Beide werden steuerfrei ausgezahlt da sie vor 2005 abgeschlossen wurden. Ich weiß zwar nicht wie hoch bei den beiden die Verwaltungsgebühren sind, aber bestimmt nicht gerade wenig.
Wäre es da nicht eine Überlegung wert die monatlichen Ausgaben für beide Lebensversicherungen anders anzulegen. Zum Beispiel einen Teil als Sparbrief etc. keine Ahnung was genau. Und den anderen Teil eventuell in einen Fondssparplan. Jedenfalls das man das Geld selber irgendwo anlegt als es eine Versicherung machen zu lassen.
Der Vorteil der Versicherung ist sicherlich das man sich um nichts kümmern muss, der Nachteil sind eben die hohen Verwaltungsgebühren.
Wäre sowas eine Alternative oder habe ich was wichtiges übersehen ?

Wie ist das eigentlich. Die Kapitalerträge aus Geldanlagen, müssen diese versteuert werden ?

Das immer Verschwiegene…
Die Provisionszahlungen hast du schon gezahlt (in den ersten Jahren). Nebenbei gesagt: Auch wenn so manche Schun*magazine dies immer ankreiden: Der Vermittler muss auch irgendwie leben. Beim Fonds gibt es auch den Ausgabeaufschlag. Die Verwaltungsgebühren sind gering. Fonds haben diese auch! Kündigung macht überhaupt keinen Sinn, da du schon die Provisionen ausgeglichen hast und, wie du schon sagtest, steuerlich einige Vorteile hast. Auch leider wird immer von den Magazinen verschwiegen, dass es eine Lebensversicherung ist. Die Verzinsung bezieht sich natürlich nur auf den Sparbetrag. Für den Risikobeitrag bekommst du bzw. deine Hinterbliebene schließlich eine finanzielle Absicherung. Nur, wenn du niemals Ehe und Kinder willst, macht eine Hinterbliebenenvorsorge keinen Sinn. Stirbst du mit einem Sparbrief oder Fonds, dann haben deine Kinder abhängig von deinem Sterbedatum eventuell deutlich weniger Geld. Die Versicherung sagt dir finanzielle Sicherheit ab dem ersten Tag zu.

Gruß

*hinzufüg*

Das habe ich noch vergessen:

> Wie ist das eigentlich. Die Kapitalerträge aus Geldanlagen, müssen diese versteuert werden ?

Aus steuerlich nicht „besonderen“ Anlagen (also z.B. keine LV nach altem Recht, etc.) natürlich abzgl. Freistellungsauftrag.

Gruß

Der Vorteil der Versicherung ist sicherlich das man sich um
nichts kümmern muss,

… und das sie ein Risiko abdeckt, was eine Kapitalanlage nicht tut.

Wäre sowas eine Alternative oder habe ich was wichtiges übersehen ?

Wenn man Lust hat, sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen, wenn man die Selbstdisziplin hat, das fürs Alter zurückgelegte Geld auch wirklich bis zum Renteneintritt liegen zu lassen, macht es sehr viel Sinn, seine Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. Das schließt nicht aus, dass man eine Versicherungskomponente mit einbaut, z.B. eine bAV. Entscheidend ist, dass man seine Geldanalgen selber aussucht.

Aber man muß viel zeit investieren und je größer der angelegte Betrag ist, umso mehr Zeit verschlingt diese Aufgabe.

Wie ist das eigentlich. Die Kapitalerträge aus Geldanlagen,
müssen diese versteuert werden ?

Natürlich.

Hallo,

Eine kleine Überlegung.

Die ist mit Sicherheit eingesungen, da solch ein Nonsens nur von jemand kommen kann, der mit dir jetzt selber Kohle machen will!

Ich habe momentan 2 Lebensversicherungen die nach Ablauf in
eine monatliche Rente übergehen. Beide werden steuerfrei
ausgezahlt da sie vor 2005 abgeschlossen wurden.

Schön!
Sicher, steuerfrei,je nach Gesellschaft mehr oder weniger Rendite, Risikoschutz und ruhiger Schlaf!

Ich weiß zwar

nicht wie hoch bei den beiden die Verwaltungsgebühren sind,
aber bestimmt nicht gerade wenig.

Abstrakte Überlegung und völlig uninteressant, da geringer wie bei den meisten Anlagen. Den Hauptposten (Abschlussgebühren hast du, im Gegensatz zu neu abzuschließenden Anlagen, schon bezahlt! Meine Empfehlung: Verschwende keine Überlegung mehr daran!

Wäre es da nicht eine Überlegung wert die monatlichen Ausgaben
für beide Lebensversicherungen anders anzulegen. Zum Beispiel
einen Teil als Sparbrief etc. keine Ahnung was genau. Und den
anderen Teil eventuell in einen Fondssparplan. Jedenfalls das
man das Geld selber irgendwo anlegt als es eine Versicherung
machen zu lassen.

Der hier schon mehrfach diskutierte größte (mit Verlaub) Schwachsinn!
Von Steuerfreiheit zur Versteuerung, von Sicherheit zur Unsicherheit, von Garantie zur Nichtgarantie, von schon gezahlten Kosten zu noch zu erhebenden Kosten -perfekt!
Mein lieber Fragesteller, so etwas kannst du (oder der, welcher es suggeriert hat)in Frage stellen, wenn es HIER und HEUTE darum ginge, entweder eine KLV oder Fonds, oder, oder zu tätigen - aber NIEMALS im vorliegenden Fall!
Hast du dir schon mal überlegt, wieviel mehr Rendite ein Fondssparplan bringen müsste, alleine um die Steuerfreiheit zu kompensieren?
Über Sparbriefe in diesem Zusammenhang zu diskutieren, verbietet meine gute Kinderstube, sonst müsste ich ausfällig werden!

Der Vorteil der Versicherung ist sicherlich das man sich um
nichts kümmern muss, der Nachteil sind eben die hohen
Verwaltungsgebühren.

Von was redest du eigentlich? Du hast den Hauptposten bezahlt!

Wäre sowas eine Alternative oder habe ich was wichtiges
übersehen ?

Nicht mal ansatzweise eine Alternative und du ( oder dein Berater?) hast so ziemlich alles übersehen!

Wie ist das eigentlich. Die Kapitalerträge aus Geldanlagen,
müssen diese versteuert werden ?

Was glaubst du denn?

Gruß cooler

P.S. Von mir drastisch formuliert, aber vielleicht kann ich dich davor bewahren, deine langjährig besparte Altersversorgung gegen den Einkauf von zig Nachteilen zu eliminieren!
Natürlich ist eine KLV stinklangweilig, aber um etwas gegen Langweile zu tun, hilft auch mal ein guter Film!

Guten Tag cooler,
das mit dem Film ist ein ausgezeichneter Vorschlag !
Gruß
Günther

1 „Gefällt mir“