hallo mark mit k,
Sind die britischen Versicherungen (z.B. Standart Life)
wirlich besser, erfahrener und somit den deutschen
vorzuziehen?
pauschal gesagt:ja. die briten sind vom aufbau her ziemlich identisch mit den dt. anbeitern. die hauptunterschiede liegen in den kosten und den anlagemöglichkeiten. die investments, die bei den briten zu grunde liegen, werden nach britischem recht getätigt, was andere möglichkeiten im aktien und fonds-bereich eröffnet.
Wo kann man eigentlich die Prognosen für Renditen einsehen? Da
wird zwar oft von 5-7% Rendite gesprochen, aber kann man das
auch nachlesen. Dies wäre vorallem auch bei den oben genannten
Briten interessant, da es dort 11-14% Rendite sein
sollen/können/waren.
in den einschlägigen fachzeitschriften wie cash oder dem handelsblatt etc. auch im internet finden sich mehrere seiten zu diesem thema…
Veröffentlichen die Versicherer auch ihren Anteil an Kosten
pro Einzahlung (also für Todesrisiko, Verwaltung, Provision)?
Der soll ja recht unterschiedlich sein und kann zwischen 3-14%
liegen. Wäre schon gut zu wissen, was man real anspart.
NEIN. genau da liegt der hase im pfeffer. weder die deutschen noch die britischen lebensversicherer sagen ihren kunden, wie hoch die kosten für die einzelenen sparten sind. meist mit der begründung, dies käme einen offenlegung der internen kalkulation gleich. dies sei auf grund des „rechtes zur wahrung von geschäftsgeheimnissen“ nicht möglich (diese antwort kam von deutschlands grösster, der allianz). wo dieses recht geschrieben steht, bleibt bisher unbeantwortet… aber auch die briten tun dies nur in sehr begrenztem umfang. was der kunden nicht weiss, macht ihn nicht heiss, so nach dem motto . die kosten lagen aber bereits in 2002 bei über 20% eines jeden gezahlten beitrags. mal ganz abzusehen von der tatsache, dass man bei deutschen anbietern erst mal auf null sparen muss(siehe zillmer etc.). und es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine gesellschaft billiger geworden ist. aber ich gebe dir recht, es wäre schön zu wissen, wieviel man tatsächlich spart. empfehlung: such nach einem anbieter einer sog. netto-police, d.h. einem, der alle kosten offenlegt. tip: luxemburger anbieter, z.b. atlanticlux lv s.a. oder lombard lv s.a., vertrieben werden die auch in deutschland. z.b. über die fwu münchen (www.fwu-group.com) oder grossardt (www.grossardt.com)…
Spricht etwas für den Abschluss von 2 Lebensversicherung zur
Altersvorsorge? (z.B. eine konventionellere KRV und eine KLV
mit höherem Aktienanteil)
kann man so pauschal nicht sagen. musst du überhaupt jemanden absichern, z.b. frau oder kinder. wenn ja, mach doch eine risiko-lv (ist viel billiger). wenn nein, nur den mindesttodesfallschutz in einer lv beantragen (60% der beitragssumme). so hat man noch die steuerfreiheit gesichert, hat aber keine unnötigen kosten verursacht.
Wie sollten die Vertragslaufzeiten und Beitragszahlungszeiten
gewählt werden?
je nach persönlicher lage. auch hier ist keine pauschale aussage möglich…
Wäre für ein paar Tipps dankbar, vor allem, weil ich (27
Jahre) vor der kurzfristigen Entscheidung stehe, eine KLV
abzuschließen, um den Steuervorteil noch zu sichern.
Vielen Dank vorab!
mark
ich kann nur sagen, dass die steuerfreiheit nicht immer alles ist. aber wir deutschen sind weltweit bekannt als das volk der steuersparer (ist ja bei den belastungen auch kein wunder…) in der zeitschrift FINANZ€EN vom sept.04 ist ein ganz brauchbarer artikel zu dem thema, „für wen lohnt sich eine lv/rv“. aber auch in anderen fachzeitschriften findest du hierzu meinungen…
gruss, maxxler71