Altes Fenster läuft innen an! Was tun?

Hallo,
Ich bin vor kurzem umgezogen und meine neue Mietwohnung hat noch sehr alte „Doppelfenster“. Also das heißt, es sind eigentlich zwei Fenster hintereinander mit einem breiten Spalt dazwischen und man kann beide unabhängig voneinander öffnen (z.B. das äußere kippen, das innere zu lassen oder umgekehrt). Leider musste ich feststellen, dass die Innenseite des äußeren Fensters öfters feucht ist bzw. anläuft. Bei den kältesten Minustemperaturen in diesem Winter hat sich sogar mal über Nacht eine Eisschicht darauf gebildet! Wegen der Feuchtigkeit mache ich mir enorme Sorgen - besonders im Hinblick auf Schimmel o.ä.! Ich frage mich, wie ich das am besten verhindern kann? Der alte Mieter hat offenbar problemlos 15 Jahre in der Wohnung mit diesen Fenstern gewohnt. Beim Vermieter ist (zumindest derzeit) nichts zu holen, hat er mir doch erst vor kurzem einen neuen Boden in der Wohnung legen lassen. Wie kann ich die Feuchtigkeit an den Fensterinnenseiten des äußeren Fensters verhindern? Ich habe schon versucht, einen Raumentfeuchter in den Zwischenraum zwischen äußerem + innnerem Fenster zu stellen, der Effekt war nicht wirklich überzeugend. Habe auch nicht das Gefühl, dass der Raum an sich eine hohe Luftfeuchtigkeit hätte, eben ein ganz normales Wohnzimmer. Direkt unter dem Fenster befindet sich übrigens die Heizung, die zur Zeit stets auf mittlerer Stufe eingestellt ist.
Mfg

Hallo ???
Das Problem lässt sich relativ einfach und billig lösen, wenn die Handwerklichen Fähigkeiten vorhanden sind.

Gruß
Wolfgang

Moin,

und was hält Dich davon ab, die notwendigen Schritte hier kundzutun?

bye
Rolf

Hallo Rolf, das Thema hatten wir hier schon ein paar mal. Umgesetzt werden kann die Lösung aber nur dann, wenn wie oben geschrieben, die handwerlichen Fähigkeiten gegeben sind. Nicht jeder kann mit Silicon und Trennmittel umgehen.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

Ich bin vor kurzem umgezogen und meine neue Mietwohnung hat
noch sehr alte „Doppelfenster“.

Ich kenne diese unter dem Begriff Kastenfenster. Sie wurden in vergangenen Zeiten wegen ihrer guten Schallschutzwerte sehr häufig gebaut.

Leider musste ich feststellen, dass die Innenseite des äußeren
Fensters öfters feucht ist bzw. anläuft. Bei den kältesten
Minustemperaturen in diesem Winter hat sich sogar mal über
Nacht eine Eisschicht darauf gebildet!

Das ist nun mal so und lässt sich ohne deren Austausch/Ersatz kaum verhindern, wenn es knackig kalt wird. Früher war es auch nicht so schlimm, weil man weniger geheizt hat, die Feuchtigsunterschiede innen/außen geringer waren und „natürliche“ Lüftung durch Fugenundichtigkeiten das Problem gemildert hat. Obwohl, ich kann mich sehr gut an die schönen Eisblumen erinnern, das hat Freude gemacht.

Wegen der Feuchtigkeit mache ich mir enorme Sorgen

Was könntest du tun?

x Gläser innen gegen Wärmeschutzgläser austauschen lassen

x Innenliegendes Fenster auf Rahmenundichtigkeiten prüfen und abdichten.

x Zur Not einen Flügel außen gekippt lassen.

besonders im Hinblick auf Schimmel o.ä.!

Wischen, wischen, wischen :smile:

Grüße
Tommy

http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?m…

Hallo,

Leider musste ich feststellen, dass die Innenseite des äußeren
Fensters öfters feucht ist bzw. anläuft. Bei den kältesten
Minustemperaturen in diesem Winter hat sich sogar mal über
Nacht eine Eisschicht darauf gebildet!

Bis dahin ist das alles mehr oder weniger ganz normal.
Dass man früher Eisblumen an den Fenstern hatte, kann sich heute
kaum noch jemand vorstellen, man hat das aber auch überlebt.

Wegen der Feuchtigkeit mache ich mir enorme Sorgen - besonders
im Hinblick auf Schimmel o.ä.!

Das ist noch kein Grund zu Hysterie.
An dem Glas selbst wird sich kein Schimmel bilden.
Falls doch, wäre mal wieder Putzen angesagt. Das merkst du dann
aber daran, dass es tags über nicht mehr hell im Zimmern wird :wink:

Ansonsten bei Bedarf mit einem Lappen die Feuchte abwischen
und wenn es runterläuft, auch unten drunter einen Lappen legen,
der Tropfwasser aufnimmt.

Ich frage mich, wie ich das am besten verhindern kann?

Prüfe mal, ob es Dichtungen am inneren Fenster gibt.
Falls die zerbröselt sind, kannst du im Baumarkt für wenig Geld
solche schmalen selbstklebenden Schaumstoffstreifen kaufen und
diese aufkleben, so dass es möglichst nicht durchzieht.

Der alte Mieter hat offenbar problemlos 15 Jahre in der Wohnung
mit diesen Fenstern gewohnt.

Und warum, denkst du, sollte es nicht weiterhin möglich sein,
die Wohnung ohne Probleme zu bewohnen?

Wie kann ich die Feuchtigkeit an den
Fensterinnenseiten des äußeren Fensters verhindern?

Ganz kannst du das wahrscheinlich nicht verhindern, aber solange
du das im Auge hast und jederzeit drauf reagieren kannst,
ist es im grünen Bereich. Solange es auch saukalt ist, bildet
sich Schimmel auch nicht so schnell, dem fröstelt es dann auch.

nicht wirklich überzeugend. Habe auch nicht das Gefühl, dass
der Raum an sich eine hohe Luftfeuchtigkeit hätte, eben ein
ganz normales Wohnzimmer.

Normal, das Außenfenster ist sehr kalt und da liegt es
eben unter Taupunkt.
Gruß Uwi