Altes wintergedicht

Guten Tag,
ich suche ein altes wintergedicht das meine mutter mir immer erzählt hat, es kommt eventuell aus BadenWürttemberg ich weiss aber nur noch eine strophe.
Der Winter draussen stürmt und schneit, da rücken wir näher zusammen, der Schnee an den Festern…

und weiter weiss ich nicht.
Irgendwas ist noch drin mit " klein Seppi"

es wäre ganz toll wenn mir jemand helfen könnte der dieses gedicht vielleicht kennt.

Vielen Dank.

Claudia Schock

Tut mir leid, ich kenne es nicht. Viel Glück beim Suchen.
Gruß aus Ischewsk/Udmurtische Republik/Russische Föderation

Andreas

Hallo Claudia, kenne ich leider nicht.Kein Experte

Hallo Claudia,

ich freue mich, Ihnen weiterhelfen zu können und hoffe, dies ist das Gedicht, das Sie meinen:

Der Winter draußen stürmt und fegt,
da rücken wir näher zusammen.
Der Schnee an den Fenstern rieselt und schlägt,
und schürt im Kamine die Flammen.
Da bitten die Kinder den Vater so sehr:
„Erzähl uns vom armen Seppi noch mehr,
wir sind wie die Mäuschen so stille.“

Arm’ Seppi war von Tür zu Tür, von Haus zu Haus gegangen,
und hatte weder dort noch hier ein freundliches Wort empfangen.
Da klagt er: „Ach, alles ist mir verwehrt,
heut’ wird der heilige Christ beschert,
und ich muss hinaus in den Winter.“

Und draußen lag weit über das Feld,
ein weißes Tuch gebreitet.
„Hier find ich wohl mein Bett bestellt,
mein Lager mir bereitet?
Die Englein schütteln mir ein Bettlein aus,
es fliegen die Federn alle heraus-
hier will ich heut ruhen und schlafen.“

Im Feld stand ein Tannenbaum,
dort legte der Knabe sich nieder.
Da hört er hoch in des Himmels Raum,
die festlichen Weihnachtslieder.

Und wie er so schaut in den Baum hinein,
da schimmert’s und flimmert’s mit hellem Schein.
Wie goldene Stern’ in den Zweigen.
„Ich freu’ mich, du heiliger Christ,
nun wird auch mir bescheret.“

Der glänzende Weihnachtsbaum hier ist
mit reichen Geschenken beschweret.
Von Zuckerweiß kandiert so fein,
und tausend Kerzen und Wachsstöckelein
auf den grünen Zweigen sich wiegen.

Der Knabe schlief ein auf kaltem Bett.
Die Sterne gingen unter.
Da kamen zu seiner Lagerstätt’
vier liebliche Engelein herunter.
Die nahmen den Knaben wohl auf den Arm
und trugen ihn weich gebettet und warm,
hinauf in den himmlischen Garten.

LG
Daniela

das ist es ^^ super

vielen vielen dank daniela, dass sie sich die mühe gemacht haben, meine mutter hat das gedicht so lange gesucht und ich hatte ihr versprochen es für sie zu finden. es ist ein uraltes gedicht das uns kindern immer die oma erzählt hat.

nochmals vielen vielen dank und ihnen eine schöne weihnachtszeit,

LG Claudia

Tut mir leid, ich habe keine Ahnung. Sorry !!!

Tut mir leid, ich habe keine Ahnung. Sorry !!!

halb so wild, ich habe es schon, ^^ trotzdem danke