Altiris SVS

Hallo,
wer kennt sich aus mit „Altiris Software Virtualisation Solution“?

Alles was ich bisher darüber gehört habe klingt fast besser als wahr zu sein:

  • Das Tool ist Freeware für Privat.
  • Es ist in der Lage alle Bewegungen eines Programms aufzuzeichnen und auf Knopfdruck vollständig zu entfernen (Wenn ich das richtig verstanden habe).

Nutzen wollte ich das Tool, um Programme zu testen. Ein Programm mit Altiris installieren, antesten, entweder behalten oder spurenfrei (Reg-Einträge, Startleiste) wieder entfernen. Das Windows würde so selbst nach hunderten Installationen nicht zugemüllt. Kein Format C: alle paar Monate… Wär das ein Traum :smile:

Nun hat es allerdings gleich bei meinem ersten Versuch nicht problemlos funktioniert. Ich wollte in eine Altiris-Ebene ein Programm installieren, welches den Windows-Installer verwendet. Es ist wohl gescheitert an der Weitergabe irgendwelcher Parameter.

Meine Fragen:

  • Ist das Programm überhaupt für meine Zwecke geeignet?
  • War das ein Bedienungsfehler von mir, oder sind hier ganz klar die Grenzen des Programms erreicht?

Gruß,
Kevin

wer kennt sich aus mit „Altiris Software Virtualisation
Solution“?

Ich nicht.

Nutzen wollte ich das Tool, um Programme zu testen. Ein
Programm mit Altiris installieren, antesten, entweder behalten
oder spurenfrei (Reg-Einträge, Startleiste) wieder entfernen.
Das Windows würde so selbst nach hunderten Installationen
nicht zugemüllt. Kein Format C: alle paar Monate… Wär das
ein Traum :smile:

Für diesen Zweck böte es sich an, ein zweites OS in einer virtuellen Maschine zu betreiben, z. B. unter VMWare (für private Nutzung frei) oder VirtualBox (seit neuestem unter GPL). Dort kannst du quasi die komplette Maschine zu beliebigen Zeitpunkten einfrieren, mit einem Handgriff kopieren und bei Bedarf das Original wieder durch die Kopie ersetzen. Allerdings mit Einschränkungen bei stark hardware-, insbesondere 3D-grafik-lastigen Anwendungen.

Gruss
Schorsch

Für diesen Zweck böte es sich an, ein zweites OS in einer
virtuellen Maschine zu betreiben, z. B. unter VMWare (für
private Nutzung frei) oder VirtualBox (seit neuestem unter
GPL). Dort kannst du quasi die komplette Maschine zu
beliebigen Zeitpunkten einfrieren, mit einem Handgriff
kopieren und bei Bedarf das Original wieder durch die Kopie
ersetzen. Allerdings mit Einschränkungen bei stark hardware-,
insbesondere 3D-grafik-lastigen Anwendungen.

Naja - Die Nachteile sind schon gravierend. Für jedes kleine Shareware-Tool, das ich testen möchte ein ganzes virtuelles System aufzusetzen…und was die Performance-Einbußen angeht macht das ganze auf dem Laptop schon gar keinen Sinn mehr…

Hallo !

Naja - Die Nachteile sind schon gravierend. Für jedes kleine
Shareware-Tool, das ich testen möchte ein ganzes virtuelles
System aufzusetzen…und was die Performance-Einbußen angeht
macht das ganze auf dem Laptop schon gar keinen Sinn mehr…

Warum immer ein komplettes System aufsetzen.Du erstellst dir z.B mit VM Ware einmal ein sauberes Win.Dann speicherst du das auf ner CD.Somit hast du unbegrenzt ein neues Image zum auf die Platte kopieren, da du ja nicht die Vollversion mit der Cloning Sache hast/brauchst.In der VV haste noch die Snapshot Möglichkeit, wo du jeden Zeitpunkt zurück kannst wo du den erstellt hast.Also Snapshot neues Programm.Alter Snapshot,Programm wieder weg.
Inwieweit jetzt die kostenlose Servervariante(VM Ware) das einfach/mehrfach zulässt weiss ich aber leider gerade nicht.

Aber wie gesagt, sichere dir dein erstelltes Win mit der erstellten Testversion von VM Ware und du kannst das immer wieder als sauberes System benutzen.Es gibt ja noch andere Virtualisierungslösungen.Einfach mal googeln.

Gruss I.

Aber wie gesagt, sichere dir dein erstelltes Win mit der
erstellten Testversion von VM Ware und du kannst das immer
wieder als sauberes System benutzen.Es gibt ja noch andere
Virtualisierungslösungen.Einfach mal googeln.

Dieses Vorgehen ist ja durchaus schon bekannt und nix neues. Eine Lösung über Festplatten-Images kommt dem sehr nahe.

Die Neuerung, die ich in dem Altiris gesehen habe (wenn ich es richtig verstanden habe) ist, dass die einzelnen Programme SELEKTIV virtualisiert werden und verwaltet. Das hat einige Vorteile:

  1. Ich kann das System mit allen Programmen nutzen und SELEKTIV ggf. einzelne „Deinstallieren“, ohne gleich alle zu verlieren, wie das bei einem Image der Fall wäre.
  2. Eine „Deinstallation“ eines Programms ist schnell gemacht. Das Aufspielen eines mehrere hundert MB großen Images möchte ich nicht ständig machen… (ganz abgesehen von dem zusätzlichen Platzbedarf … Laptop)
    3)Virtualisierte Programme können _angeblich_ über USB-Stick auf einen anderen Rechner kopiert und dort verwendet werden, ohne Installationsrechte zu benötigen oder Spuren zu hinterlassen…

Dieses Vorgehen ist ja durchaus schon bekannt und nix neues.
Eine Lösung über Festplatten-Images kommt dem sehr nahe.

Nicht von der Handhabung. Ein Virtueller Server wird mit zwei Mausklicks (zurück-)kopiert, das war’s. Und kann so natürlich auch verschiedenste Systemzustände darstellen - bei Bedarf sogar parallel.

3)Virtualisierte Programme können _angeblich_ über USB-Stick
auf einen anderen Rechner kopiert und dort verwendet werden,
ohne Installationsrechte zu benötigen oder Spuren zu
hinterlassen…

Schwer zu glauben, da die Software Systemaufrufe umbiegen muß und ich mir nicht vorstellen kann, dass dies ohne vorherige Installation von Kerneltreibern möglich ist. Aber wie gesagt, ich kenne die Software nicht und ihre Vorteile gegenüber einer virtuellen Maschine im von dir genannten Aufgabenbereich sind in der Tat offensichtlich.

Gruss
Schorsch