Miete oder Eigentum? Wenn Miete dann den Vermieter benachrichtigen der soll sich an den Mieter wenden welche Farbe das überhaupt ist. Je nachdem welche, dürften sich unterschiedliche Entfernungsmöglichkeiten ergeben und entfernen kann sie dann auch gleich der achtlose Streicher. ramses90
Und um zu wissen, wie man Farbe von irgendwas entfernt, ist es günstig zu wissen, um was für Farbe es sich handelt. Und von welcher Fläche reden wir? Ist hier und da Farbe drangekommen, oder hat er die komplette Leiste gestrichen? So wie unsere Vorbesitzerin, die einfach das verzinkte Garagentor ohne Grundierung vollgekleistert hat, so dass jetzt die Farbe großflächig abblättert, aber sonst nicht so einfach restlos zu entfernen ist?
Einfach wohl gar nicht.
Probiere erst einmal Lösungsmittel, die können auf dem Blech keinen Schaden anrichten. Entweder sie lösen Farbe oder nicht.
Auf Blech kann man alles verwenden, Nitroverdünner, Aceton, …
Spritzer auf Kunststoff vermeiden ! Ggf. vorher abdecken, abkleben.
Mechanische Bearbeitung (schleifen, schaben) wird sicher das Blech, meist eloxiert, schädigen. Blech leidet selbst nicht, aber die Optik.
In Glasnähe müsste man mit Hitze vorsichtig sein, aber man könnte versuchen mit Heißluftpistole und Schutzblech zum Glas hin die Farbe zu erweichen und dann mit Plastikschaber ( Ceranfeldschaber ,Eiskratzer Auto)die Farbe wegschieben. Rest dann mit Lösungsmitteln.
Es gibt in jedem Baumarkt Abbeizer zum Entfernen von Farbe. Das Zeug hat eine gelartige Konsistenz, so daß man es schön dick auftragen, und es seine Wirkung entfalten kann. Die Farbe kann man danach im Idealfall einfach abschaben.
Es gibt zwei Arten von Abbeizer, einmal die alkalischen, und einmal die lösungsmittelhaltigen. Die alkalischen sind ätzend, und können auch Metall, grade Alu angreifen. Die lösungsmittelhaltigen greifen Metalle dagegen nicht an. Alkalische Abbeizer würde ich daher nicht verwenden.
Jetzt kommt es auch noch auf die verwendete Farbe an, denn nicht jede Farbe lässt sich mit jedem Abbeizer entfernen. Leider sind die alkalischen Abbeizer besser für Acrylfarbe geeignet, und genau damit streicht man meist Wände… Aber Abbeizer kostet nicht viel, daher kann man das sicher mal testen.
Zum Abschaben kann man nen Holzschaber verwenden, oder einen aus Kunstoff - dann allerdings aus PE oder PP, das nicht vom Abbeizer angelöst wird. So wird das Metall jedenfalls nicht zerkratzt.
Dann sei noch drauf hingewiesen, daß Dichtungen etc. natürlich auch extrem unter Abbeizer leiden, und ggf. ersetzt werden müssen. Das gilt insbesondere für die Dichtfugen zur Wand hin.
Wandfarbe wird dann wohl irgendeine Dispersionsfarbe sein.
Hast du eine Verdünnung im Haus, so dass du es vielleicht erstmal damit an einer Ecke ausprobieren könntest?