Meine Freundin meinte heute, dass Ihr ihr Hautarzt Aluminiumchromid (hoffe, ich habe den Ausdruck richtig im Kopf) verschrieben hätte, um den vermehrten Achselschweiß zu unterdrücken. Sie hätte es die erste Woche viermal, die zweite dreimal usw. und jetzt nur noch einmal pro Woche angewandt (Es wird vom Apotheker abgemischt). Der Schweiß ist weg, bis auf Extremsportsituationen, aber da auch nur sehr gering. Nun meine Frage: Ist das schädlich?
Lösliche Chromverbindungen sind allgemein stark
gesundheitsschädlich, so das es sich wahrscheinlich um eine
andere Verbindung handelt.
Aluminiumchlorid z.B.? Gängiger Bestandteil von Deos, wurde mal in Zusammenhang mit Brustkrebs gebracht. Ob das noch aktuell ist, wäre zu recherchieren.
Lösliche Chromverbindungen sind allgemein stark
gesundheitsschädlich, so das es sich wahrscheinlich um eine
andere Verbindung handelt.
Aluminiumchlorid z.B.? Gängiger Bestandteil von Deos, wurde
mal in Zusammenhang mit Brustkrebs gebracht. Ob das noch
aktuell ist, wäre zu recherchieren.
Hallo.
Schädlich ist es so oder so. Man könnte jetzt noch über das Maß diskutieren.
Wenn der Körper vermehrt Schweiss produziert, dann will er sich reinigen, will etwas loswerden (Entgiftungsfunktion der Haut), und wenn die Kanäle dafür z.B. durch Deos zugestopft werden, verbleiben diese Stoffe im Gewebe und faulen und gären so vor sich hin (säuern). Wenn wir dann übersäuert sind, fängt der Schweiss auch noch an übel zu riechen. Das ist ein unangenehmer Kreislauf. Regelmässige Saunagänge könnten da regulierend wirken.
Aluminium ist ein Leichtmetall, das sich im Gehirn ablagern kann. Die Alzheimer-Krankheit wird damit in Verbindung gebracht.
gehen wir mal davon aus, dass wir über AlCl, wahrscheinlich 15 - 20% diskutieren. Das ist eine gängige Behandlungsmethode bei Hyperhidrose (das wäre auch ein geeignetes Google-Stichwort, es finden sich jede Menge Diskussionsforen und Info-Seiten.)
Wenn der Körper vermehrt Schweiss produziert, dann will er
sich reinigen, will etwas loswerden (Entgiftungsfunktion der
Haut),
Mag ja richtig sein, allerdings gehe ich davon aus, dass der Arzt in diesem Fall übermäßiges Schwitzen festgestellt hat, und das hat erstens nichts mehr mit Reinigungfunktion zu tun und ist zweitens für die Betroffenen sehr belastend.
Ich kann nur die Information über Google empfehlen, die Schädlichkeit von AlCl wird durchaus kontrovers diskutiert. Ich glaube, da muss man sich selbst ein Bild machen.
gehen wir mal davon aus, dass wir über AlCl, wahrscheinlich 15
20% diskutieren.
wahrscheinlcih nicht!
Wenn überhaupt dann über AlCl3
Aber selbst diese Verbindung wirst Du in Deos etc. nicht finden, sondern eher AlOH2Cl oder AlOHCl2
Meine Freundin meinte heute, dass Ihr ihr Hautarzt
Aluminiumchromid (hoffe, ich habe den Ausdruck richtig im
Kopf) verschrieben habe.
Nö, wenn überhaupt dann über AlCl3
Aber selbst diese Verbindung wirst Du in Deos etc. nicht
finden, sondern eher AlOH2Cl oder
AlOHCl2
Nun
meine Frage: Ist das schädlich?
Jain.
Die Wirkung dieser Aluminiumverbindungen ist die, daß die Schweißporen zusammengezogen werden.
Die meisten Menschen machen das klaglos mit, einige aber reagieren mit Hautrötungen, einige wenige mit extremeren Symptomen.
es gibt den verdacht, daß das aluminium in deos mit der
entstehung von alzheimer zusammenhängen kann…
man sollte wohl eher sagen „es gab den Verdacht“. Er ist zwar nicht vollständig ausgeräumt, aber sehr viele Studien sprechen dagegen. Aluminium ist zwar neurotoxisch, die Veränderungen sind aber nicht alzheimertypisch und treten auch nur in sehr hohen Dosierungen auf (zB noch nicht bei Magenkranken, die Aluminiumsalze zur Säurebindung verwenden). http://www.alzheimer-forschung.de/web/alzheimerkrank…
Stimme Dir da gar nicht zu, der verdacht erhärter sich immer mehr, sio dass einige es schon als erwiesen betrachten.
Die von Dir angegebene Seite kommt aus einer bestimmtenn Ecke, die gerne Medis verkauft.
20% (w/v) Aluminiumchloridhexahydrat (AlCl3*6 H2O)
1% (w/v) Siliconöl
ad 100 ml Ethanol
P.S. Das ist natürlich keine Konzentration, die man in
Drogeriedeos findet.
OK, bei Mischungen aus der Apotheke kann schon AlCl3 drin sein, aber ich hab extra geschrieben, das in Deos üblihcerweise(!) die Aluminiumhydroxidchloride drin sind.
Die Reizwirkungen sind aber mehr oder weniger die gleichen, nur daß wahrscheinlich mehr Menschen mit Reizungen reagieren.
Den Zusammenhang kenne ich auch, nur können die Aluminiumsalze nicht von der Haut resorbiert werden. Denn man den Deostein also nicht im Kaffee löst oder sich die Achseln leckt, sollte die Aufnahme durch das Deo bei etwa 0 liegen.
Ob die Salze überhaupt für Alzheimer verantwortlich sind, ist damit irrelevant.
nicht im Deo(dorant), sondern im Antiperspirant ist das Zeug.
Wenn also in der Zutatenliste auf der Packung nix mit „Aluminium“ steht, besteht
keine (eventuelle) Gefahr.
Das Deodorant tötet die Bakterien, die sich von Deinem Schweiß ernähren wollen,
ist also quasi nur ein Desinfektionsmittel.
Das Antiperspirant dagegen verschließt die Schweißdrüsen, was wohl etwas
unnatürlicher ist.
ich will damit nicht sagen, dass es überhaupt keinen Zusammenhang, aber Beweise gibt es auch nicht.
Etwas unlogisch erscheint mir auch die Tatsache, dess der Mensch so empfindlich gegen ein Element sein soll, welches immerhin das dritthäufiste in der Erdkruste ist (nach Sauerstoff und Silizium).
ich will damit nicht sagen, dass es überhaupt keinen
Zusammenhang, aber Beweise gibt es auch nicht.
Es braucht viel, bis etwas wissenschaftlich bewiesen ist. Aber die Anzeichen, Teilbeweise sind doch recht stark. Das signifikant höhere werteb im Gehirn gegenüber „normalos“ gefunden wurden, ist für mich allein schon Argument genug
Etwas unlogisch erscheint mir auch die Tatsache, dess der
Mensch so empfindlich gegen ein Element sein soll, welches
immerhin das dritthäufiste in der Erdkruste ist (nach
Sauerstoff und Silizium).
Nein für mich nicht. Es ist ein häufiges Element, dass aber natürlicherweise nicht in der Nahrung und praktisch nicht in der luft vorkommt. Oder mit anderen worten erst mit der industrialisierung in die nahrung kam. Der Anstieg von Dosengetränken (Alu) stimmt zeitverzögert mit dem Anstieg von Alzheimer überein. Dies ist kein beweis, aber ein weiteers Indiz.