Hallo
Ich hab eben das Anfahren am Berg geübt (mit einem Diesel), mit Anleitung meiner Schwester, damit ich mich in den kommenden Fahrstunden nicht völlig blamiere.
So wirklich klappte das aber noch nicht, ein paar Mal klappte es zwar, aber auch nur wenn meine Schwester die Handbremse bediente, und sie hat es eigentlich echt gut erklärt, aber irgendwie hab ich das nicht auf die Reihe gekriegt. Mit dem Anfahren auf grader Strecke oder an einer ganz leichten Steigung habe ich keine Probleme.
Habt ihr vielleicht ein paar gute Tipps, wie ich das Anfahren besser hinkriege, ohne das halt ständig das Auto ausgeht? Oder wäre das ganze ohne Handbremse vielleicht sogar einfacher?
ich weiß ja nicht, wie Deine Schwester es erklärt hat. Aber solange das Auto eine „normale“ Handbremse hat und es sich um einen Schaltwagen handelt: Handbremse ziehen, 1. Gang rein, leicht Gas geben, Kupplung langsam kommen lassen. Wenn man merkt, dass die Kupplung greift, Handbremse lösen. Alles nur eine Übungssache.
Wenn der Motor aus geht, hast Du entweder zu wenig Gas gegeben oder die Kupplung zu schnell kommen lassen. Oder beides.
Klar geht das auch ohne Handbremse, ist aber nicht einfacher, da man mit zwei Füßen drei Pedale bedienen muss.
Das hilft nur üben, üben und nochmals üben,
bis Du das richtige Gefühl für die Kupplung hast.
Ich weiss nicht, ob Du in der Fahrschule das mit der Handbremse machen MUSST, aber sonst macht das niemand,
wenn man nicht gerade mit vollbeladenem Anhänger an einem steilen Breg steht.
Einfach Kupplung langsam kommen lassen, wenn der Motor im Leerlauf tuckelt, und dann ganz schnell mit dem rechten Fuss leicht auf’s Gas.
Hallo Tinschen
Da gibt es noch die Rallye Variante.
Der rechte Fuss steht mit dem Innenrist auf der Bremse, die Spitze auf dem Gas.
Der linke Fuss arbeitet normal mit der Kupplung.
So wie man das Gas drückt, entlastet man die Bremse, d.h. der rechte Fuss dreht in Richtung Spitze.
Vielleicht funktioniert das bei Dir.
Gruß
Rochus
Handbremse mit gedrücktem Knopf festhalten, Kupplung schleifen lassen, bis der Motor leicht mit der Drehzahl runtergeht, Handbremse leicht lösen und im Gegenzug Kupplung immer mehr kommen lassen und Gas geben.
Hallo,
zum Anfahren am Berg wurde dir ja schon einiges an Hilfreichem geschrieben, ich möchte an dieser Stelle nur darauf aufmerksam machen, dass auch kurze Anfahrübungen o.Ä., wenn sie auf nicht abgesperrtem Grund stattfinden, den Tatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erfüllen. Das kann recht unangenehme Konsequenzen nicht nur finanzieller Natur nach sich ziehen.
Ich gehe natürlich davon aus, dass ihr auf einem entsprechenden Trainingsparcours geübt habt, wollte das zur Sicherheit aber doch erwähnt haben.
Ich habe es wie folgt geübt. Ich habe bei meinem Auto den schleifpunkt einige male gesucht als ich es ungefähr im gefühl hatte (bei jedem auto kommt die kupplung anders)und einmal auf dem berg anfahren musste bin ich auf die bremse und hab die kupplung langsam kommen lassen und dann aufs gas. klappte super. bei der fahrschule lernst du es mit Handanker (handbremse) was gerade für fahranfänger das beste ist alles andere kommt danach. ich habe meinen führerschein nun ein halbes jahr und bin etwa 5500km gefahren.
was wichtig ist bei allen varianten du musst den schleifpunkt halten können ansonsten streiken die Kolben das heißt du würgst ihn ab.
Danke für die vielen mehr oder weniger hilfreichen Tipps, dann muss wohl noch ein bisschen weiter üben…
Nein, das wurde nicht auf einem Verkehrsübungsplatz oder ähnlichem geübt. Hier auf dem Land gibt es ein paar gute geteerte Ecken, wo man sowas üben kann, und da kommt auch keine Polizei her.
Hier sieht man Herrn Effenberg wie er mit der Innenseite - dem Innenrist - dem Ball gerade gespielt hat.
Der linke Fuss arbeitet normal mit der Kupplung.
So wie man das Gas drückt, entlastet man die Bremse, d.h. der
rechte Fuss dreht in Richtung Spitze.
Das wird nur funktionieren, wenn das Fahrzeug stehende Pedale (der Käfer hat z. Bsp. solche) hat.
99,99 % aller heutigen produzierten Fahrzeuge haben aber hängende Pedale, da passt der Abstand Brems- und Gaspedal nicht.
Was Du mit „Rally Variante“ gemeint hast, war die „Erfindung“ von Walter Röhrl im turbogetriebenen Audi gleichzeitig auf der Bremse zu stehen um das Fahrzeug zu verlangsamen, aber trotzdem genügend auf das Gas zu kommen um die Drehzahl des Motors nicht unter einen bestimmten Punkt fallen zu lassen, so dass am Kurvenausgang genügen Drehzahl = Turboaufladung zum Beschleunigen zur Verfügung steht.
Für das Berganfahren ist die beschriebene „Rally Variante“ leider überhaupt nicht geeingent.
Entweder benutzt man zum Anfahren die Handbremse oder man kenn sein Auto und kann die Massenträgheit des Autos benutzen um von der Bremse auf das Gaspedal zu kommen. So macht man das z. Bsp beim LkW.
Was Du mit „Rally Variante“ gemeint hast, war die „Erfindung“
von Walter Röhrl im turbogetriebenen Audi gleichzeitig auf der
Bremse zu stehen um das Fahrzeug zu verlangsamen, aber
trotzdem genügend auf das Gas zu kommen um die Drehzahl des
Motors nicht unter einen bestimmten Punkt fallen zu lassen, so
dass am Kurvenausgang genügen Drehzahl = Turboaufladung zum
Beschleunigen zur Verfügung steht.
Das obigeist leider Mist. Herr Röhrl „erfand“ das Bremsen mt dem linke Fuss.