sowie Beispiele aus dem Unternehmensalltag gesucht insbesondere der Kommunikation der Mittarbeiter untereinander.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Miss
sowie Beispiele aus dem Unternehmensalltag gesucht insbesondere der Kommunikation der Mittarbeiter untereinander.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Miss
Liebe Miss,
das beste, einleuchtendste und einprägsamste Beispiel für die von Dir gesuchte Sprache - nennen wir es besser: eine Art zu sprechen - findest Du in Deiner eigenen Anfrage im Psychologie-Brett.
Schau Dir an oder erinnere Dich, wie oft und wie lange wir nachfragen mußten, bis Du überhaupt erstmal mit einer konkreten Angabe dessen herausgerückt bist, worum es überhaupt ging!
Das nenne ich ambivalente Sprache: so zu tun, als sei man konkret und direkt, in Wirklichkeit aber redet man einfach bloß so herum, erspart sich jede konkrete und genaue Auskunft. Das bedeutet: man überläßt es dem Hörer, zu erschließen, sich vorzustellen, einzubilden, was der Redende meint.
Dies ist eine höchst unzulängliche, um nicht zu sagen: unfreundliche, Art der Kommu7nikation, besser: der Nicht-Kommunikation, denn wie willst Du mit jemandem kommunizieren, der sich nicht festlegt?
Gruß - Rolf
PS: Immerhin schließt Du Deine Anfrage jetzt schon mit Dank und Gruß. Eine Anrede dazu wäre auch noch toll, aber das lernen wir sicher später.
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Liebe Miss,
das ist der Versuch einen sprachlichen Pudding mit verbalen Nägeln an einer virtuellen Wand festzunageln.
Gruß
Eckard
Hi,
-)))) dann lese ich das nochmal, aber scheinbar handelt es sich dann um einen blinden Fleck - d.h. die Umwelt sieht etwas, was ich nicht an mir sehen kann
MFG M.
>> Eine Anrede dazu wäre auch noch toll, aber das
lernen wir sicher später.
>> würde jetzt im normalen Alltag jemand auf diese Art und Weise reden, d.h. mit diesem Unterton (insbesondere der zweite Halbsatz), der etwas an sich hat, wie wenn man mit einem Kind spricht, leicht von oben herab … - dem oder der würde ich direkt auf den Kopf zusagen, das ich diese Art als fast unverschämt und anmaßend empfinde und eben genau dem was da für mich mitschwingt
MOD: Überflüssiges Fullquote gelöscht.
>> würde jetzt im normalen Alltag jemand auf diese Art
und Weise reden, d.h. mit diesem Unterton (insbesondere der
zweite Halbsatz), der etwas an sich hat, wie wenn man mit
einem Kind spricht, leicht von oben herab … - dem oder der
würde ich direkt auf den Kopf zusagen, das ich diese Art als
fast unverschämt und anmaßend empfinde und eben genau wegen dem was
da für mich mitschwingt
Sorry Wort vergessen
MOD: Überflüssiges Fullquote gelöscht.
-)))) dann lese ich das nochmal, aber scheinbar handelt es sich dann um einen blinden Fleck - d.h. die Umwelt sieht etwas, was ich nicht an mir sehen kann
Ja, so ist das wohl; ich kann Dir aber gern das Ganze mal auseinanderdröseln. Vielleicht heut, am späten Nachmittag.
>> Eine Anrede dazu wäre auch noch toll, aber das
lernen wir sicher später.>> würde jetzt im normalen Alltag jemand auf diese Art
und Weise reden, d.h. mit diesem Unterton (insbesondere der
zweite Halbsatz), der etwas an sich hat, wie wenn man mit
einem Kind spricht, leicht von oben herab … - dem oder der
würde ich direkt auf den Kopf zusagen, das ich diese Art als
fast unverschämt und anmaßend empfinde und eben genau dem was
da für mich mitschwingt
Auch da hast Du Recht, liebe Miss - ich habe mich hier mehrfach und öffentlich zu einer gewissen Arroganz bekannt. Mir ist klar, dass, wer austeilt, auch einstecken muss. Also nur zu! Das könnte der Anfang von konkiretem Sprechen werden!
Gruß - Rolf
Was anderes
Sag, Miss, wäre es möglich, dass du die lästigen Ganzkörperzitate weglässt?
Ist schon seltsam am Ende eines ewig langen Zitates nur drei Wort von dir zu finden.
Wird so auch in den Nettiketten gewünscht.
Gruß Fritz
Hallo Fritz,
was auch immer ein Ganzkörperzitat sein mag
)) den Artikel vorher habe ich nur wiederholt und ein Wort („wegen“) in den letzten Satz eingefügt, das ist mir beim Schreiben der ersten antwort irgendwie abhanden gekommen - was aus der Darstellung der 2. Antwort nicht so wirklich ersichtlich ist (wie ich eben selber feststellen musste) und die letzten Worte (sorry…) sind wohl auch nicht ausreichend für eine Erklärung.
Ich hoffe das beantwortet die Frage
))
MFGM
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
**::Sag, Miss, wäre es möglich, dass du die lästigen
Ganzkörperzitate weglässt?
Ist schon seltsam am Ende eines ewig langen Zitates nur drei
Wort von dir zu finden.
Wird so auch in den Nettiketten gewünscht.Gruß Fritz
Hallo Fritz,
was auch immer ein Ganzkörperzitat sein mag
))**
Hallo, Miss!
Ist vielleicht eine meiner Wortschöpfungen; auf Denglisch heißt es fullquote. Also all das Fettgedruckte oben. Um meine Antwort zu verstehen, bedarf es des Zitatea nicht.
Und nix für ungut!
Fritz
Hallo Rolf,
eigentlich ist der 2. HS ein wahrscheinlich ein super Bsp. für das was ich als ambivalente Kommunikation empfinden würde (und wofür ich nach weiteren konkreten Bsp. suche), da hier zwei Botschaften bei mir ankommen (verbal und nonverbal), ich versuche das „aufzudröseln“ und frage mich, was will der Sender wirklich mitteilen, die direkte Antwort/Aussage erfolgte dann eher auf den nonverbalen (unterschwellige) Anteil der Information.
Diese Art der Kommunikation (z. Bsp. mit so unterschwelligen Angriffen, Erwartungen etc.) kommt relativ häufig vor, spreche ich das eben direkt an, ist eine ganz häufige Reaktion darauf (in deinem Fall war das NICHT!! so), dass zurückzuweisen (ua. weil der Sender seine Motivation nicht preisgeben möchte und manchen ist es möglicherweise auch nicht bewußt).
Befindet man sich nun in einem Umfeld von Menschen in der diese Art der Kommunikation (Senden von Doppelbotschaften, verschleiern wahrer Motive beim Sprechen…) an der Tagesordnung ist - wird das klare Ansprechen der wahrgenommenen dahinterliegenden Motive, bzw. verfolgten Ziele als störend (weil entlarvend) empfunden.
Ein Bsp, was mir selber noch einfällt, ist in Berufen wo viel und lange gearbeitet wird, die Kollegen versuchen untereinander „Macht auszuüben“, indem sie wenn jemand zeitiger geht - einfach so sagen „Was du gehst schon?“ - das dahinterliegende Ziel ist ein schlechtes Gewissen zu vermitteln und wie oben erwähnt Macht/Kontrolle auszuüben - was aus dem unmittelbar gesprochenen nicht eindeutig ersichtlich ist, aber auch hier werden zwei Botschaften gesendet (die leider, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen eine seltsame, gruselige Wirkung entfalten können) auch hier wird durch direketes Ansprechen das „Spiel“ sozusagen aufgelöst.
Man o man gar nicht so einfaches Thema.
MFGM
MOD: Überflüssiges Fullquote gelöscht.
Liebe Miss,
ich antworte jetzt erst mal nicht direkt auif Deine Antwort, weil ich Dir versprochen hatte, jene art „ambivalenter“ Kommunikation auszudröseln, die ich bei Dir wahrzunehmen meine.
Also, Deine Anfrage im Brett Psychologie, vom 10. 3., 10:25 h
Ein paar Antworten und Vermutungen, die ich mal weggelassen habe, weil sie nicht weitergeführt haben.
Frage von Semjon um 13.31 h
Antwort von Dir um 13:50 h
Weitere Frage von Semjon um 14:28 h
Frage von mir um 15:13 h
Endlich, um 15:15 h, von Dir die Antwort, es geht um einen Kollegen der gekündigt hat, weil er gemobbt wurde.
Nach all dem, was wir Dir mühsam aus den Rippen puhlen mußten, hätte ich mir unter Direktheit folgende Frage vorgestellt:
Hallo, liebe Leute,
ein Kollege von mir hat gekündigt, weil er gemobbt wurde. Aber in der :Firma traut sich keiner, das offen auszusprechen, weil alle Angst :haben. Entweder Angst vor den Chefs oder Angst vor den anderen :Mitarbeitern, denn wenn ein Kollege rausgemobbt wurde, kann das mit :dem, der das offen und ehrlich zur Sprache bringt, genauso passieren.
Was soll ich tun? Habt Ihr itgendwelche Vorschläge, eine ungute :Situation aufzulösen?
Gruß - Miss
So oder so ähnlich hätte ein konkrete Anfrage aussehen können, nein müssen.
Und Du schreibst stattdessen:
ausgeprägte Direktheit und Gerechtigkeitsempfinden - so dass :geäußertes als befreiend empfunden wird (man sagt jemandem auf den :kopf zu, dass…, sich aber auch gegen die Person richtet bzw. gegen :sie verwendet werden kann - woher kommen solche (zum Teil ja :selbstschädigende) Verhaltensweisen
Damit kann kein Mensch was anfangen! Oder siehst Du das jetzt anders?
Und dies meine ich mit ambivalenter Ausdrucksweise.
Das kann verschiedene Gründe haben; Du kennst die Situatiomn und sie ist Dir vollkommen klar. Deswegen meinst Du, anderen müsse sie ebenso klar sein. Das kann sie aber nicht, es sei denn, Du erklärtest sie den Lesern.
Damit höre ich jetzt erst mal auf; vielleicht sollten wir den Austausch auch per email fortsetzen; ich bin nicht so ganz überzeugt, daß dieser Wortwechsel von allgemeinem Interesse ist.
Gruß - Rolf
Hi Miss,
sowie Beispiele aus dem Unternehmensalltag gesucht
da tue ich mir ein wenig schwer. Ambivalent heißt ja zwiespältig oder doppeldeutig, meinst Du das denn, oder würde da eher ambiguous (unklar, verschwommen) passen? Zwiespältig sprechen geht wohl nicht, und Doppeldeutigkeiten lassen sich durch eine gezielte Nachfrage klären.
Worüber ich mich viel öfter geärgert habe, waren diese hohlen Phrasen, die (nur als Beispiel) Gemeinschaft vortäuschen sollen, wo in Wirklichkeit keine ist. Und das Hinweglügen von Fehlern: „Wir wollen jetzt nach vorne schauen!“, auf dass die peinliche Frage nach der Ursache / dem Verursacher, damit aber auch die Analyse, erspart bleibe.
Gruß Ralf
Hi Miss,
mir kommt dann folgendes in den Sinn
http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Bingo
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Generator
Gandalf
Hallo,
danke kenne ich - passt denke ich super zum Thema. Danke.
Gruß
Miss
Worüber ich mich viel öfter geärgert habe, waren diese hohlen
Phrasen, die (nur als Beispiel) Gemeinschaft vortäuschen
sollen, wo in Wirklichkeit keine ist. Und das Hinweglügen von
Fehlern: „Wir wollen jetzt nach vorne schauen!“, auf dass die
peinliche Frage nach der Ursache / dem Verursacher, damit aber
auch die Analyse, erspart bleibe.
Hallo ,
ja auch hier ein schönes Besispiel >> evtl. nicht für Doppeldeutiges, aber für bewußtes Ignorieren von… durch Rhetorik die genauso gruselig ist, der Sprecher verfolgt damit natürlich ein klares Ziel und die Empfänger solcher Informationen bekommen Bauchschmerzen
gruß
Miss
Hallo Miss
Zur Ambivalenz in der Sprache hat sich Altmeister Freud auch schon ausgelassen: „Über den Gegensinn der Urworte“. Er zeigt in diesem Aufsatz, wie (in verschiedenen Sprachen) ein Wort doppeldeutig, zweispältig, ambivalent sein kann, z.B. im Lateinischen heit „sacer“ sowohl „heilig“ als auch „verrucht“; das Wort „altus“ heit sowohl „hoch“ als auch „tief“ usw.
Gruß,
Branden
Hallo Branden,
danke für diesen Tipp zum nachlesen!!
MFGM
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Ambivalente Sprache = mehrdeutige Sprache
Guten Tag, Miss
Ambivalente Sprache bedeutet mehrdeutige Sprache. Die Mehrdeutigkeit
kann einzelne Begriffe oder ganze Aussagen betreffen:
„Von Mehrdeutigkeit oder Ambiguität, die (lat. ambiguitas:
Zweideutigkeit, Doppelsinn) spricht man, wenn ein Zeichen mehrere
Bedeutungen hat. Bei genau zwei Bedeutungen spricht man auch von
Doppeldeutigkeit. …“
„… Eines der schwierigsten Probleme bei der automatischen
Verarbeitung natürlicher Sprachen ist es, die Mehrdeutigkeit
sprachlicher Zeichen auf eine Interpretation hin aufzulösen. …“
http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrdeutigkeit
Darüber mehr unter ‚Kontrolliertes Deutsch‘:
http://www.dokuatelier.ch/lektorate_kontrolliert
Freundliche Grüsse
Rolfus
Hallo Fritz,
… musste doch gerade seeeehhhr schmunzeln!
Aber bitte bedenke dies:
BRAIN.EXE ist nicht mit jedem System kompatibel…
Und da ein Firtz nur temporär auf www installiert ist, kann das volle Programm nicht von jedem eingesehen (gelesen) werden 
Duck- und- weg-
Spotvolta 
P.S.: Corpus down under 
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