Hallo Chrissie,
angenommen, jemand hätte im letzten Jahr das „Vergnügen“ gehabt, einen Rehaantrag (aber mit anderer Ursache) abgelehnt zu bekommen und wäre stattdessen auf eine ambulante Maßnahme verwiesen worden. So wäre jemand bei seinem Widerspruch vorgegangen:
Jemand hätte einen Widerspruch geschrieben, in dem nochmal dargelegt worden wäre, was bisher alles schon versucht worden wäre und warum das ambulant nicht ausreichen würde.
Deine Ausführungen:
Idee für den stationären Rehaantrag war nun, dass der Kranke sich nur fernab von der :Familie und dem gewohnten Streess richtig auskurieren könnte. Durch die ambulante Reha :würden am Abend und am Wochenende doch wieder die gleichen Tätigkeiten ausgeführt
Home-Officee Arbeitsplatz, Pflegeleistung bei Angehörigen, Haushalt etc.).
würden dann auch schon zu dem Punkt passen.
Außerdem hätte jemand mit Hilfe von Artikeln/Fachbeiträgen, die über die Internet-Suchmaschinen zu meiner Problematik damals gefunden worden wären, seinen Standpunkt dargelegt.
Stände in der Ablehnung ein Paragraf des SGB drin, warum sie es abgelehnt haben? Dann würde evtl. noch ein Blick ins Gesetz helfen, was sonst noch dazu drin steht. Damit hätte jemand dann auch argumentiert.
Hinzu kämen noch Schreiben der behandelnden Ärzte, Irgendjemand muß Dir ja die Rezepte für die Physiotherapie geschrieben haben. Vielleicht könnte der ja noch was dazu schreiben.
Irgendwann hätte jemand dann zu einem Gutachter gemußt, den die DRV für Widersprüche und Begutachtung eingesetzt hätte. Der hätte den Antrag auch befürwortet, und dann wäre es ziemlich schnell mit der Genehmigung gegangen.
So, ich hoffe, daß die Antwort von jemandem nicht einer Rechtsberatung entspricht, sondern nur ein Erfahrungsbericht darstellen würde
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Ich weiß nicht, inwieweit es nur ein Märchen ist, aber mir wurde erzählt, daß von 10 Anträgen pauschal erst einmal ein bestimmter Prozentsatz abgelehnt wird. Geht man dann aber in den Widerspruch, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß man die Reha-Maßnahme genehmigt bekommt.
Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, daß Du Erfolg hast mit dem Widerspruch und wünsche Dir viel Kraft dafür.
Gruß
Anka