Hallo Leute,
habe seit kurzem einen AMD Athlon 64 3200. Würde ihn gern höher takten,geht das überhaupt noch?
Dankbar für jede Antwort.
Euer Hobbit
Hallo Leute,
habe seit kurzem einen AMD Athlon 64 3200. Würde ihn gern höher takten,geht das überhaupt noch?
Dankbar für jede Antwort.
Euer Hobbit
jaoh, wenn dein board dafür ausgelegt ist.
bringt aber nicht viel und die wärmeabgabe steigt enorm.
wichtig:
behalte immer deine cpu temperatur genau im auge!
sollten sich bei prime95 erste fehler einschleichen, kannst du die cpu-spannung in kleinstmöglichen schritten (bios) anheben. der wert sollte aber nie mehr als 110% des originalwertes betragen!
durch die höhere spannung steigt die temperatur enorm! achte ja auf die cpu temp!
alles auf eigene gefahr! die lebensdauer der cpu sinkt erheblich! der leistungsgewinn ist ohne starkes übertakten sehr gering.
ich habe es wegen der unnormal steigenden cpu-wärme wieder aufgegeben.
es lohnt sich ohne sehr gute kühlung nicht. wakü sollte auf jeden fall sein, wenn du hoch genug takten willst um wirklich leistung zu gewinnen.
gruß, Philip
unter 1. musst du natürlich den ganzen fsb im bios anheben und nicht nur den des rams.
gruß, Philip
jaoh, wenn dein board dafür ausgelegt ist.
bringt aber nicht viel und die wärmeabgabe steigt enorm.
Bringt beim Athlon 64 recht viel, der hat ein enormes OC-Potential und wird auch nicht sonderlich warm. 2,2 GHz (= Athlon 64 3500+) sind mit dem Athlon 64 3200+ gar kein Thema, auch nicht mit Boxed-Kühler.
- wenn der ram nicht höher geht aber das board mit der cpu
ein übertakten des multiplikators zulässt, kannst du den
multiplikator vorsichtig in 0,5x schritten anheben. auch hier
immer mit prime95 testen!
Beim A64 lässt sich der Multiplikator nicht erhöhen. Man kann ihn im Zweifelsfall aber in mehreren Schritten senken und im Gegenzug den Systemtakt erhöhen, falls der RAM die Takterhöhung nicht verträgt. Mann muss dann eben schauen, dass man den Prozessor auf ein Taktniveau bringt, bei dem der Speicher nicht zu stark untertaktet ist.
Am besten für das OC des Athlon 64 ist es aber, entsprechend schnellen Speicher (PC466 oder PC500) einzubauen und einfach den Systemtakt zu erhöhen.
LG, Jesse
ma ja sein, dass der takt steigt, aber ob die leistung wirklich proportional ansteigt?
ich bezweifle es!
gruß, Philip
ma ja sein, dass der takt steigt, aber ob die leistung
wirklich proportional ansteigt?ich bezweifle es!
Proportional sicher nicht, aber eben auf das Niveau des Prozessors derselben Baureihe mit der entsprechenden Taktrate oder bei entsprechend höherem Speichertakt sogar leicht darüber. Das reicht doch zum glücklich sein. 
LG, Jesse
ich weiss ja nicht wie es beim athlon 64 ist, aber beim athlon xp ist das halt nicht so!
ich habe den athlon xp 2600+ mit t-bred kern (~2085mhz), mein bruder hat den 2800+ mit barton kern (~2085mhz, gleicher fsb). die leistung fällt ziemlich genau gleich aus (fast gleiches board).
wenn ich meinen takt erhöhe, ca 2220mhz, ist der leistungsgewinn minimal! die wärme steigt aber enorm.
gruß, Philip
ich weiss ja nicht wie es beim athlon 64 ist, aber beim athlon
xp ist das halt nicht so!
Doch, wenn du einen Prozessor mit gleichem Core hast und mit gleichem FSB und Multiplikator auf den Wert eines schnelleren Modells taktest, hat er auch exakt dieselbe Leistung - warum sollte er auch nicht? Gleicher Core - gleicher Betrieb - gleiche Leistung.
Natürlich ist der Athlon XP im Gegensatz zum Athlon 64 stark busbreitenlimitiert, es macht einen riesigen Unterschied, ob man per FSB oder per Multiplikator übertaktet. Zwischen 2,2 GHz bei einem FSB-Takt von 266 MHz und 2,2 GHz bei FSB400 ist performancetechnisch sicher ein riesiger Unterschied, weil der langsame FSB ein übler Flaschenhals ist. Aber wenn man einen Athlon XP 2500+ (Barton) von 11 x 166,67 auf 11 x 200 MHz hochtaktet (= Multi x FSB-Takt des Athlon XP 3200+), erhält man (sofern die CPU den Takt mitmacht) exakt die Rechenleistung eines Athlon XP 3200+.
ich habe den athlon xp 2600+ mit t-bred kern (~2085mhz), mein
bruder hat den 2800+ mit barton kern (~2085mhz, gleicher fsb).
die leistung fällt ziemlich genau gleich aus (fast gleiches
board).
Kommt drauf an, womit du misst. Mit Sisoft Sandra müsste im Rahmen der statistischen Sicherheit derselbe Mips/Mflops-Wert rauskommen, weil dem Programm die unterschiedliche Cachegröße Schnuppe ist. Bei Spiele-Benchmarks sollte der Barton (sofern die Grafikkarte nicht limitiert) aber schneller sein.
wenn ich meinen takt erhöhe, ca 2220mhz, ist der
leistungsgewinn minimal! die wärme steigt aber enorm.
Es kann ganz einfach sein, dass dein CPU-Kern diesen Takt physikalisch nicht mehr schafft. Technisch sind die unterschiedlich hoch getakteten Athlon XP - Modelle, welche auf demselben Core basieren ja exakt gleich. Ein Athlon XP 2500+ und ein Athlon XP 3200+ können vom selben Fließband laufen, sie werden erst später auseinander sortiert und zu unterschiedlichen CPUs verwurstet, je nachdem wieviel Takt sie vertragen.
Bei einer gewissen Taktrate ist für jede CPU rein physikalisch Schluss, weil der Takt zu hoch wird, um saubere Schaltvorgänge zu gewährleisten. Dann macht die CPU Rechenfehler, „verschluckt“ sich, Rechenoperationen müssen mehrfach ausgeführt werden - die CPU wird drastisch langsamer. Vielleicht ist dein Prozessor ein schlechtes Exemplar vom Rand des Wafers oder aus einer miesen Produktionswoche, der bei 2,2 GHz einfach schon am Limit ist. Mein Athlon XP 1800+ bringt mit 2,2 GHz @FSB400 jedenfalls +/- 2% die von Sisoft Sandra veranschlagten Ergebnisse eines Athlon XP 3200+.
Der Athlon 64 hat aber durch die SOI-Fertigung und den 90nm-Prozess ohnehin einen viel größeres Taktpotential, als der Athlon XP. Ich denke, dass jeder Venice-Kern, der vom Fließband läuft, spielend 2,2 GHz schafft - auch wenn er nur als Athlon 64 3000+ mit 1,8 GHz verkauft wird. Die meisten Athlon XP 3000+ dürften sogar 2,4 - 2,5 GHz schaffen ohne sonderlich heiß zu werden. Deshalb macht OC beim Athlon 64 (und natürlich besonders beim Athlon 64 X2) schon Sinn. Es gibt kaum Probleme und man kann ziemlich viel Geld sparen. Natürlich muss man ein ordentliches Board und schnellen Speicher kaufen und für Extrem-OC auch einen stärkeren Lüfter. Aber 200 - 400 MHz Taktsteigerung sind meist auch mit dem Boxed-Lüfter drin, ohne dass die CPU über 50°C warm wird.
LG, Jesse
Hallo Leute,
danke für eure informative Hilfe,werde es mir aber dennoch genau überlegen.
Gruß Michael
Deshalb macht OC beim Athlon 64
(und natürlich besonders beim Athlon 64 X2) schon Sinn. Es
gibt kaum Probleme und man kann ziemlich viel Geld sparen.
Natürlich muss man ein ordentliches Board und schnellen
Speicher kaufen und für Extrem-OC auch einen stärkeren Lüfter.
Aber 200 - 400 MHz Taktsteigerung sind meist auch mit dem
Boxed-Lüfter drin, ohne dass die CPU über 50°C warm wird.
Hi,
mein 3800+ X2 wird mit dem boxed beim Zocken schon 52-54°C warm. Mache ich da etwas falsch? verwende außerdem articsilver wäremleitpaste.
gruß bonkers
Für CPU kein Problem
mein 3800+ X2 wird mit dem boxed beim Zocken schon 52-54°C
warm. Mache ich da etwas falsch? verwende außerdem articsilver
wäremleitpaste.
Nein, das denke ich nicht. Ich habe die max. 50°C auf den Venice (Single Core) bezogen, um den es in dieser Diskussion hier ging. Das war vielleicht nicht deutlich, weil ich den Namen Athlon X2 mit ins Spiel gebracht habe.
Der Venice-Kern hat bei 2,2 GHz eine maximale Verlustleistung von 35 - 40 Watt. Ich habe erst einen verbaut, der mit Boxed-Kühler kaum über 40°C geht. Der Athlon X2 mit seinen zwei Kernen verbrät aber schon ein bischen mehr Leistung, ich glaube so um die 70 Watt. Deshalb dürfte es normal sein, wenn er etwas wärmer wird. Ich habe leider keine Vergleichswerte im Kopf weil ich selbst noch keinen Athlon X2 verbaut habe. Aber die 54°C unter Vollast erscheinen mir noch nicht als Beinbruch. 
Aber schau doch auch mal auf die Gehäusetemperatur, wenn dir die CPU-Temperatur etwas hoch vorkommt. Der CPU-Kühler hat ja nur die Gehäuseluft als Kühlmittel zur Verfügung und je wärmer die ist, desto schlechter fällt das Kühlergebnis aus. X°C mehr Gehäusetemperatur sind auch X°C mehr CPU-Temperatur. Bei mehr als 40°C Gehäusetemperatur kann man letztlich oft schon durch den Einbau eines Gehäuselüfters die CPU-Temperatur um 5°C senken.
Obwohl die CPU in deinem Fall ja kein Problem darstellt, die verträgt laut Hersteller bis zu 65°C. Viel mehr sollte man auf die Festplatten achten, die sollten maximal 55°C warm werden und auch das besser nicht auf Dauer.
LG, Jesse