Amerikastipendium für Schüler

Wer kann uns weiterhelfen ?

Unser Sohn möchte gern in der 11.Klasse im 2. Schulhalbjahr nach Amerika und dort ein halbes Jahr zur Schule gehen.
Finanziell sieht es bei uns eher knapp aus. Er ist recht gut in der Schule und die Idee kam auf, ob es da irgendwie ein Stipendium gibt. Gern auch etwas von christlicher Seite.
An wen müssen wir uns wenden ?
Weiß jemand eine schlaue Adresse oder Link ?
Er ist jetzt erst in der 9.Klasse, so haben wir noch etwas Zeit…
Wir wohnen in Baden-Württemberg, falls das wichtig ist.

Vielen Dank für alle Hinweise !

M!aren

Hallo Maren!

Fragt mal in euerer Schule nach, Englischlehrer z.B. Ich glaube aber, „nur“ gute Noten reichen da nicht aus. Man achtet z.B. auch auf Engagement und außerschulische Aktivitäten. Aber versucht es dennoch!

Ansonsten den Sohn mal in die Oberstufenetagen schicken (falls ihr sowas habt) dort liegen häufig diverse Zeitschriften aus, die sich um Auslandsaufenthalte drehen.
Grade Amerikaaufenthalte werden meistens für die 12. Klasse angeboten - zumindest in NRW- evtl. könntet ihr euch erkundigen, ob die Schule eures Sohnes eine Partnerschule in den Staaten hat.

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Moin,

Weiß jemand eine schlaue Adresse oder Link ?

Wendet euch einfach an die großen nicht kommerziellen Austauschorganisationen wie http://www.afs.de oder http://www.yfu.de

Hier gibt es Stipendien. Allerdings sind diese Austauschaufenthalte aus gutem Grund einjährig.

Gruß
Marion

Stipendien für Auslandsjahr
Moin nochmal,

hier die Liste der möglichen Stipendien über AFS:
http://afsweb.afs.org/germany1.nsf/e3f988fc73eac2b2c…

Und hier die Stipendien über YFU:
http://www.yfu.de/stipendien/deutschland/

Gruß
Marion

Hi Maren,

Du fragst zwar nicht explizit danach, aber habt Ihr schonmal an einen Schüleraustausch gedacht? Das wurde daaamals vom Oberschulamt organisiert, es gibt aber sicher noch etwa 100 andere Organisationen dafür.
Das läuft dann meistens so ab, dass Dein Sohn für eine gewisse Zeit bei der Gastfamilie lebt und im Gegenzug das Gastkind bei Euch lebt. Die meisten Austauschprogramme laufen so, dass erst beide Kinder in Familie_1 sind und danach dann gemeinsam bei Familie_2 leben.
Den Nachteil sehe ich darin, dass Ihr (auch aufgrund der räumlichen Verhältnisse) in der Lage sein müsst ein zusätzliches Kind längerfristig unterzubringen. Und natürlich werdet Ihr wohl in der Besuchzeit viele Ausflüge (=teuer) machen um dem Gastkind Eure Umgebung zu zeigen.
Ich habe auch schon von echten „Austauschen“ gehört. Also Kind_1 in Familie_2 und Kind_2 derweil bei Familie_1. Aber das scheint mir die seltenere Variante zu sein.

Der Vorteil ist, dass Euer Sohn dann in USA immer einen „echten“ (weil nämlich gleichaltrigen) Ansprechpartner hat. Und natürlich sind die Gasteltern eher „Eltern“ als das eine „ausgewählte zuverlässige Familie“ sein kann. Gerade bei letzteren " hab ich schon allerlei negatives gehört - es gibt wohl schwarze Schafe, denen’s nur um die Kohle geht und die gar nicht auf die Kids eingehen. Aber inwieweit das die Regel oder Ausnahme ist ahne ich nicht. Es kann halt passieren, dass er bei - für seine Verhältnisse - „Greisen“ landet :wink:

Für mich war aber ersters, nämlich einen gleichaltrigen Kumpel zu haben, das entscheidende. So hat er in seiner Gastschule jemanden, der ihm zur Seite steht und alles wissenswerte erklärt.

Und noch eine andere Sache: Habt Ihr das mal in der Schule angesprochen? Inwieweit wird Eurem Sohn der Unterrichtsbesuch in USA anerkannt? Oder muss er dann die 11te wiederholen? Wenn letzteres, dann kann ich Euch nur eindringlich raten, dass er ein ganzes Jahr geht. Eventuell auch nicht in der 11. sondern in der 12. dann müsste er (je nach Alter) eigentlich dort gleich einen Abschluss machen können.
Oft bieten aber Schulen auch eigene Austauschprogramme mit der Partnerstadt an. Gibt’s da bei Euch was? Und da kann es durchaus sein, dass es irgendwelche Fördertöpfe von der Stadt her gibt. Beim netten Englischlehrer von nebenan nachfragen ist sicher kein Schaden :wink:

*wink*

Petzi