gerade lese ich im Internet, dass ein gewisser Typ von Aminosäuren, nämlich Arginin, hilfreich bei der Bekämpfung einer erektilen Dysfunkion sein soll.
Trifft dies zu oder handelt es sich dabei eher um eine Art Mythos?
Entsprechende Präparate soll man rezeptfrei aus der Apotheke beziehen können.
Wäre die Einnahme eines solchen Präparates denn mit größeren Nebenwirkungen/Gefahren verbunden?
Stickstoffmonoxid (NO) wird im Körper aus L-Arginin synthetisiert.
NO macht Gefäße weit; unter anderem eben auch die, um die es dir hier geht.
Mir ist bislang keine belastbare Studie bekannt, die einen signifikanten Effekt einer L-Arginin-Substition belegen würde.
Arginin ist eine Aminosäure, die du sowieso mit der Nahrung zu dir nimmst und darüberhinaus vom Körper selbst produziert werden kann. Einen Mangel gibt es also nicht.
Wenn eine erektile Dysfunktion vorliegt, sollte das ärztlicherseits abgeklärt werden; nicht erst ewig rumprobieren.
Trifft dies zu oder handelt es sich dabei eher um eine Art
Mythos?
keine Ahnung aber
Entsprechende Präparate soll man rezeptfrei aus der Apotheke
beziehen können.
Arginin ist eine (teilessentielle) Aminosäure und in vielen Lebensmitteln enthalten. http://de.wikipedia.org/wiki/Arginin#Vorkommen
Kauf Dir also Pinienkerne (wenn teuer sein soll) Walnüsse oder Kürbiskerne und Du kriegst Dein Arginin, auch hier völlig rezeptfrei.
Aus L-Arginin wirds nicht direkt synthetisiert, sondern aus dem O2 und dem L-Arginin.
Die NOS stellt dann aus den beiden Edukten L-Citrullin und NO her.
es verbessert die Durchblutung, die Spermienmenge und Qualität.
Allerdings sind die Präparate die den Männern angeboten werden völlig überteuert und weit unterdosiert. Die verschiedenen Präparate enthalten neben mehr oder weniger sinnvollen Vitaminen und Mineralstoffen nur 250 bis 400 mg L-Arginin.
Da dürfte Nüsse und Pininekerne knabbern günstiger sein und Du bekommst noch hochwertige Fettsäuren.
Erektile Dysfunktion kann verschiedene Ursachen haben, ob Dir das hilft kannst Du nur selbst testen.