Hallo,
Bin grade etwas verwirrt über das Laufverhalten von ein paar Aminosäuren auf zwei DC’s, die ich letztens gemacht hab.
Es handelte sich um Alanin, Arginin, Histidin, Leucin und Methionin in zwei Laufmitteln: Essigsäureethylester:Ethanol:Ammoniak-Lsg 10:2,5:1 und Isopropanol:Chloroform:Eisessig 8:2:1.
Ich hätte ja erwartet, dass die Auftrennung hauptsächlich nach dem pH-Wert des Laufmittels geht, sprich, die basischen AS laufen im sauren Laufmittel zusammen (denke langsamer, weil das Kieselgel ja polar ist).
Was aber passiert ist, dass im ersten Laufmittel Histidin am weitesten läuft, dann Leucin, Methionin, Alanin, Arginin; im 2. Laufmittel Leucin und Histidin am weitesten, Arginin, Methionin und Alanin am zweit-weitesten.
Da seh ich nun keinen Zusammenhang mehr… Hat jemand ne Idee wie das zu interpretieren ist?
Ciao & Danke!
Amoeba
Moin,
Hat jemand ne Idee
wie das zu interpretieren ist?
das ist alles nicht so einfach 
Nicht umsonst gibt es eine (große!) Bibliothek voll mit Vorschriften und Rezepten zur DC.
Mir ist keine einfache Theorie bekannt, nach der man für gegebene Stoffgemische ein standardisiertes Laufmittelgemisch erstellen kann.
Da ist meist (immer?!) viel ‚Versuch und Irrtum‘
Gandalf
Die Matrix spielt mit ihrer Wechselwirkung ja auch noch mit. Und die Protonisierung der basischen Aminosäuren hängt außer vom pH noch von weiteren Faktoren ab.
Wenn Du Markersubstanzen verwendest, sollte die Identifizierung ja kein Problem sein.
Udo Becker