Hab ich mir auch überlegt, das Problem ist nur das du bei Stickstoff n’Riesenkompressor brauchst um es wieder zu verflüssigen, Ammoniak liegt da meiner Meinung nach noch im machbaren Rahmen:wink:
Also ich glaube hier warten noch einige auf die Antwort, warum deine CPU diese Art der Kühlung benötigt, ich bezweifel, dass du das Kleingeld für eine Serverfarm hast, bzw. dass es dann für den Kälteanlagenbauer nicht mehr reicht und ansonsten funktioniert eigentlich jede CPU auch ohne, es sei denn man hat diese so übertaktet, dass se fast wegläuft …
Hallo Barra…
Was Du meinst, ist wohl eher ein Absorber auf der Basis einer Wasser-Ammonium Lösung. Gockel mal mit dem Stichwort „Absorberkühlschrank“. Kältemaschinen auf dieser Basis sind fast schon fossil und haben einen Vorteil: sie sind geräuschlos, da es im Normalfall keine Pumpen gibt. Nachteil ist der Anteil an Wasserstoff als Hilfs- und Trägergas. Der Wirkungsgrad ist immer etwas mieser als bei einem Kompressorkühler mit modernem Kühlmittel.
Das was Du machen willst, ist feinmechanisch und auch technisch so wahnsinnig aufwendig (Minifräsmaschine für die Absorber und Verdampfer, Präzisionslöten , Hartlöten oder Schweissen mit dem Plasma oder Laserstrahl) dass es beim Prototyp schnell in den kilo-Euronenbereich abdriftet.
Wenn Du wirklich ein Problem mit der CPU oder dem Grafikprozessor hast, baue die Teile einfach auseinander und verbinde sie mit mit nicht zu langen Kabeln, dann kannst Du besser Wind beiwedeln.
Eine andere Möglichkeit sind „Pelztier“-Elemente (Pelletier), die Du auf den Prozessoren montierst. Die schaffen ein Delta t von ca. 20°, was doch erheblich weiterhilft. Vorteil ist, die Teile kann man sich auf dem Campingplatz bei Kühlboxbesitzern anschauen und die laufen mit 12V Gleichsaft.
Wärmsten Gruß vom
kühlen Ricard trinkenden
Klugscheißer
Das wär doch durchaus machbar oder überseh ich was?
sagen wir es mal so:
Es ist sicher theoretisch und auch praktisch machbar.
Es gibt sogar Kühlanlagen die mit Ammoniak arbeiten, speziell in der Lebensmittelindustrie werden die gerne genutzt.
ABER
Die Dinger haben Anschlußleistungen von gerne mal ein paar dutzend Kilowatt und sind richtige Trümmer.
Kleinere Anlagen werden meines Wissen selten bis nie mit Ammoniak gefahren.
Der Grund ist wohl nicht zuletzt die Toxikologie des Ammoniaks, die nicht ganz so ohne ist.
Es gibt doch CPU-Kühlungen von der Stange, was ist denn daran auszusetzen?!
Das was Du vorhast, wäre auch mit einem anderen Gas recht aufwendig; Dichtigkeit, Pumpe, Größe…
Kleinere Anlagen werden meines Wissen selten bis nie mit
Ammoniak gefahren.
Der Grund ist wohl nicht zuletzt die Toxikologie des
Ammoniaks, die nicht ganz so ohne ist.
Kleinere Anlagen findet man oft in Camping-Kühlschränken. Die haben den Vorteil, dass die Emergiezufuhr in Form von Wärme möglich ist und die Kühlschränke mit einem Gasbrenner betrieben werden können… Das macht überall dort Sinn, wo keine Netzspannung zur Verfügung steht.
Gibt es ein gas das bei noch weniger Druck und normaler
Temperatur (20 Grad?) flüssig wird?
Das geht ganz einfach mit Wasser. Bei entsprechend niedrigem Druck kannst Du den Siedepunkt problemlos auf Zimmertemperatur senken. So kannst Du Dir eine sog. Heat-Pipe aufbauen. Das funktioniert ganz ohne Kompressor nur mit einem hermetisch verschlossenem Rohr mit einigen Tropfen Wasser drin. Das funktioniert allerdings nur als Wärmeleiter, wenn sich die Wärmequelle unterhalb der Wärmesenke befindet. Du kannst damit keine Temperaturen unter Umgebungstemperatur erzeugen.