An Ärzte -bin verzweifelt - Hilfe

Mein kleiner Enkelkind (6 ) ist vor paar Tagen unter Vollnarkose zahnärztlich behandelt worden.
Nach zwei Tagen bekamm er sehr hohes Fieber von 40`8° C.
Die Kinderärztin wurde über sein Op.informiert und schickte meine Schwiegertochter mit nur
Fiebersenker nach Hause.Erst nach mehrmaligen
Kinderklinik besuchen (Fieber senkte nicht),bekamm er Antibiotiker verschrieben -Diagnose-Lungenentzündung.
Ist das möglich ,dass mein Enkel In der Narkose
Fremdkorper aspiriert hat was die Lungenentzündung
verursachen Könnte?
Wäre sinnvol ein Thorax Röntgen auf eingenen Wünsch zu
veranlassen?
Bitte um Antwort -bin sehr verzweifelt.
Bodega

Also es war mal ein Fall in den Medien, in dem beschrieben wurde, dass bei einer Zahn-OP ein gezogener Zahn aspiriert (sozusagen eingeatmet wurde). In solch einem Fall ist eine Lungenentzündung vorprogrammiert.

Da wurde auch mehrfach eine Röntgen durchgeführt und das Problem aber nicht erkannt (da der Zahn ungünstig lag). Erst nach mehreren weitern Lungenentzündungen und einer Bronchoskopie konnte man den Fremdkörper entdecken und entfernen.

Leider bin ich kein Arzt, und kann über denn Sinn einer Rö-Aufnahme in diesem Fall nicht befinden. Logisch würde es aber erscheinen.

Viel Erfolg noch bei der Recherche!

Namaste!
Normalerweise wird ein Röntgenbild gemacht, um die Lungenentzündung zu bestätigen.
Aber damit gehört man eigentlich ins Krankenhaus, denn eine Lungenentzündung ist in keinem Lebensalter eine Kleinigkeit.
Und gerade wenn junge und mittelalte Menschen eine Lungenentzündung bekommen, sollte immer nachgeforscht werden, warum er/sie eine Pneumonie bekommen hat, denn im normalfall ist das Immunsystem stark genug, das es bei einer Bronchitis bleibt.
Ich würde nochmals ein Krankenhaus mit Abteilung für Kinder aufsuchen (diesmal wohl eher ein anderes, da euch das eine ja mehr oder weniger „abgespeist“ hat) und das Enkelkind komplett durchchecken lassen.
Meiner Ansicht (und Erfahrung nach) gehört jemand mit fast 41° Fieber und (wahrscheinlich) Lungenentzündung ins Krankenhaus und nicht nach Hause.
mfg Kai

Zur Info:

wenn das Kind in Vollnarkose operiert wurde, dann war es intubiert.
Das heißt, dass ein Schlauch in seine Luftröhre eingeführt wurde.
Dieser Schlauch hat einen aufblasbaren Ballon zum blocken.

Dadurch kommt an dem Schlauch NIX vorbei -schon gar kein Zahn!!!

(Bei einer normalen Zahn-OP in lokaler Anästhesie könnte das vielleicht mal vorkommen… da der Patient dann ja selbst atmet…wobei sich das schon seeehr nach BILD Zeitung anhört…)

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jedoch wenn wenn der zahn (oder auch nur ein Bruchstück) unbemerkt an den Rand des Tubus gelangt, und man die Blockung löst und den tubus zieht, könnte es in die Luftröhre rutschen.

aber richtig ist, das es nur bei Vollnarkose geht. sonst würde ein starker hustenreflex einsetzten.