was ein haftlmacher ist, weiß ich.
was ich nicht weiß: warum muß ein haftlmacher aufpassen?
seit jahren(!) frage ich alle möglichen leute… vielleicht bekomme ich ja hier die antwort, mit der ich leben kann? 
was ein haftlmacher ist, weiß ich.
was ich nicht weiß: warum muß ein haftlmacher aufpassen?
seit jahren(!) frage ich alle möglichen leute… vielleicht bekomme ich ja hier die antwort, mit der ich leben kann? 
hi miranda,
lustige redewendung. fällt mir erst jetzt auf, weil du sie ansprichst.
nun, ein haftl ist ein kleines häkchen. haftln werden z.b. bei miederverschlüssen von trachten oft statt knöpfen verwendet und verschliessen das kleidungsstück so, dass sie nicht zu sehen sind. die dinger sind sehr klein und der draht muss ja korrekt gebogen werden, damit die tracht auch ordentlich sitzt.
also muss der haftlmacher schon gut aufpassen, damit er keinen murks (= fehlproduktion *g*) macht.
liebe grüsse aus österreich.
ps: kennst du auch einen haudawachl? *ggg* (das wäre z.b. einer, der nicht weiss, was ein haftlmacher so macht - nicht böse sein, war spassig gemeint.
wörterbuch
hi miranda und antennaria,
ps: kennst du auch einen haudawachl? *ggg* (
fir olle, die mit hadawachl (so sogn mir), fetznschaedl, haftlmacher und so zeig net vü onfongan. a tipp:
Wörterbuch Österreichisch-Deutsch
zusammengestellt von Astrid Wintersberger unter beratender Mitarbeit von H.C. Artmann. Salzburg, Residenz Verlag, 1995,
ISBN: 3-7017-0963-7 Buch anschauen
viel vergnügen
gernot
…auch Schweizer!
Grüezi wohl,
wir kennen den Ausdruck auch. Meines Wissens leitet er sich vom Verbum ‚heften‘ ab. Ich glaube, dass ein Haftlmacher eine Art Näher war, der, vor der Erfindung der Druckknöpfe, sorgfältig Vorrichtungen (Oesen? kleine Haken?) an die Kleider nähte, mit denen man dieselben dann zusammenheften konnte. Alles klar??
mei, seid´s es schnell!
servus, ihr drei,
ein dickes dankeschön für die prompte „hilfe“ - meine nachtruhe ist wieder gesichert.
antennaria, die version hatten wir uns u.a. auch zurechtgelegt. ich dachte aber, vielleicht ist der haftlmacher auch ein verballhornter "heft"macher. und daß einer, der messer herstellt, aufpassen muß, finde ich eigentlich plausibler.
zu haudawachl/hadawachl: hat das mit dem bayrischen(?) wacheln zu tun?
grüße,
miranda
servus miranda,
zurechtgelegt. ich dachte aber, vielleicht ist der haftlmacher
auch ein verballhornter "heft"macher. und daß einer, der
messer herstellt, aufpassen muß, finde ich eigentlich
plausibler.
nein, kann nicht sein. „haftl“ steht ganz sicher für diese kleinen kleiderhäkchen. mir fällt im moment kein umgangssprachliches dialektwort für „heft“ ein, und ausserdem wäre das „heft“ ja ein job für den sattler, der es aus leder zusammennäht. kein grund, besonders gut aufzupassen.
zu haudawachl/hadawachl: hat das mit dem bayrischen(?) wacheln
zu tun?
jetzt musste ich selbst im duden(!)-dialektwörterbuch nachschauen: dort heisst er „haderwachl“ und beschreibt jemanden, der nur dummheiten im kopf hat und nicht recht ernst zu nehmen ist. leider ohne angaben, wie dieses wort entstanden ist. wacheln (= winken, kann auch sein „mit dem zaunpfahl“, oder mit einem fächer frischlauft wacheln) in diesem zusammenhang erscheint mir eher nicht geeignet, oder doch? - ich weiss es nicht *g*
nochmals lieben dank, antennaria!
ich überlege die ganze zeit, ob mir eine entsprechung für den haderwachl einfällt.
… aber es kommt nix! 
viele grüße,
miranda
aber ich kenne eine *g*
olle döskopp - passt doch, oder?
und dösbaddel ist ja auch so etwas ähnliches …
ähem…
hallo antennaria,
da magst du schon recht haben; allerdings bin ich eine „waschechte“ bayerin! *grins*
plag dich nicht! was es bedeutet, weiß ich ja.
liebe grüße von
miranda *dieimmernochlachenmuß"
gemeiiiiiiin *gggggggg*
da bin ich so stolz auf meine fremdsprachenkenntnisse - und dann sowas …
bye, antennaria. auch mit lachanfall