An alle Chefs

Wenn in eurem Büro 6 Mitarbeiter arbeiten würden, alle so um die 50 und eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich alles gefallen läßt und wenn dann so eine dreiste Tante von den 50-jährigen immer auf dieser Person ihre Wut ausläßt, dann wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine andere Arbeit suchen würde, weil es unter Leuten die sich wehren können ja gar nicht erst zu so einem Stress kommen würde.
Sehe ich das richtig so?

Danke

von einem Chef

Wenn in eurem Büro 6 Mitarbeiter arbeiten würden, alle so um
die 50 und eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu
sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich
alles gefallen läßt und wenn dann so eine dreiste Tante von
den 50-jährigen immer auf dieser Person ihre Wut ausläßt, dann
wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine
andere Arbeit suchen würde, weil es unter Leuten die sich
wehren können ja gar nicht erst zu so einem Stress kommen
würde.

Hallo Meike,

als Chef habe ich mir schon was gedacht, wenn ich zu 6 nicht mehr ganz taufrischen Damen eine jüngere dazu einstelle.

Nun sind manche Chefs selber auch konfliktscheu (leider). Aber ich würde diese Dame zur Rede stellen und auch notfalls abmahnen. Nur kenn ich die Situation in deiner Firma nicht und es bestehen im Laufe langjähriger Zusammenarbeit eingespielte Verhaltensweisen. Ich kann also nur für mich sprechen.

Wo du nicht drum herum kommst, ist, dich auch selber zu wehren. Was hast du denn für Alternativen?

  • Alles mit dir geschehen zu lassen, fertig zu sein, und deswegen kündigen mit allen sozialen Folgen

oder

  • dich zu wehren, heftig zu wehren, um Deine Selbstachtung zu wahren. Besteht das Risiko, dann gekündigt zu werden? Selbst wenn es so wäre, beziehst du vom 1. Tag an Arbeitlosengeld und nicht erst nach 12 Wochen. Hinzu kommt aber auch dann deine gestiegene Selbstachtung.

Der Chef kann dich auch nicht immer und überall schützen. Vielleicht wartet der Chef auch nur darauf, dass du es selber machst. Und danach steigst du in seiner Achtung. Dich vor den verbalen und emotionalen Übergriffen deiner Kollegin zu schützen, dazu musst du auch selber bereit sein. Und: du kannst nur gewinnen dabei. Weil, wenn du dich nicht wehrst => Folgen siehe oben.

In diese Sinne:
ein kräftiger Händedruck von mir und dass du dich traust.
Liebe Grüße

Michael

Hallo,

ich habe Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten, da m.E. noch zuviele Faktoren offen sind. Meine Antwort ist jedoch in jedem jetzt durchgespielten Fall von einem „Ja“ entfernt.

Wenn ich annehme, dass ich in meinem Team 6 Mitarbeiter beschäftige, die -bis auf die Ausnahme- eine homogene Altersstruktur haben und irgendjemand aus der Gruppe den Aussenseiter „mobbt“, dieser sich nicht wehrt und kündigt, bin ich darüber i.d.R. nicht erfreut, da das Gruppenmitglied für mich arbeiten und nicht „Kollegen“ mobben sollte. Ferner habe ich den Aussenseiter aus irgendeinem Grund/für irgendeinen Zweck ja eingestellt. Eine Kündigung hinterließe eine Lücke, die mir wiederrum Arbeit bereitet …

Das Kriterium „sich wehren können“ halte ich nicht für ausschlaggebend. Wir haben eine hervorragende Fremdsprachensekräterin, die wir wie ein rohes Ei behandeln, weil sie sich jede Kritik sehr zu Herzen nimmt.

grüße,
speedofthoughts

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Hallo Meike,

wie schon die Vorredner sagten: du wirst nicht drumherum kommen, selbst aktiv zu werden. Du solltest nicht die Verantwortung, dich gegen andere Mitarbeiter zu wehren, auf deinen Vorgesetzten schieben.

Sag dieser Mitarbeiterin in einem persönlichen Gespräch, was konkret dir nicht passt. Sprech mit deinem Chef und erläutere ihm, welche Struktur du vorgefunden hast und dass du in einer solchen Struktur nicht gewinnbringend arbeiten kannst. Zeig der Mitarbeiterin, dass du nicht jemand bist, auf dem sie herumhacken kann. Du wirst die frustrierte Mitarbeiterin nicht ändern können, aber du kannst lernen, dich zur Wehr zu setzen und ein Auftreten zu bekommen, das den anderen zeigt, dass du keine Zielscheibe bist. Dabei solltest Du Stil bewahren und nicht auf das Niveau dieser Gehässigkeiten herabsteigen. Es bringt also nichts, wenn du in diesem anklagenden Ton verharrst.

Ich denke auch, dass sich dein Chef etwas dabei gedacht hat, als er dich als einzige Junge zwischen all die älteren Herrschaften gesetzt hat - vielleicht wollte er frischen Wind in den Laden hineinbringen mit einer couragierten, selbstbewussten jungen Dame.

Alles Gute wünscht Dir
Simone

Hallo, Meike,

wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine
andere Arbeit suchen würde

keiner wird dir sagen können, wie das dein Chef sieht, außer er selbst. Ist es denn nicht möglich, seinen Standpunkt herauszufinden?

eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu
sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich
alles gefallen läßt

Hier wäre natürlich zu überlegen: Was machst du, wenn es dir an der neuen Arbeitsstelle ähnlich ergeht? Möglicherweise würdest du schon allein wegen deiner Unsicherheit dort zum Opfer.
Davonlaufen halte ich für den schlechtesten Weg, weil du damit dein Problem (dass du dir alles gefallen lässt) nicht aus der Welt schaffst. Wenn du aber lernen könntest, etwas an deinem Verhalten und Auftreten zu ändern, mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen, würdest du bestimmt nicht mehr so leicht in eine solche Situation kommen. Es wird dir von dem Moment an besser gehen, wo du selbst aktiv wirst (und damit meine ich nicht kündigen), statt nur auf die andere zu reagieren.
Den Versuch ist es wert!

Ich halt die Daumen
Kreszenz

Mobbing usw.
Hallo Meike,

Deine drei Postings hören sich ziemlich verzweifelt an und erinnern mich an meine Situation, in der ich vor einem Jahr war. Da wurde ich innerhalb der Probezeit von Chef und Mitarbeiterinnen rausgemobbt und stand vor einem ähnlichen Rätsel wie Du. Warum tun die das, was haben die davon?

Weiter unten hast Du geschrieben, dass Du Dich nicht einmal traust, Widerworte zu geben, und Dir wurde geraten, das durchaus mal zu tun. Das ist nicht ganz falsch. Nur kann ich mir vorstellen, wenn Du schon von vornherein nicht der Typ dafür bist, dass es Dir in so einer Situation erst recht schwer fällt. Andererseits - wenn Du erst Anfang 20 bist - Du musst das im Berufsleben auch wirklich lernen, es wird immer wieder passieren, dass Du das Gefühl hast, dass alle anderen gegen Dich sind, und musst lernen, Dich durchzusetzen und nicht alles einzustecken. Sensibilität im Privatleben ist sicher sehr wichtig, aber leider ist es im Berufsleben oft so, dass der oder die Stärkere überlebt.

Ich weiß nun gar nicht, was Du genau beruflich machst und ob es wirklich so ist, dass Du vor der Wahl stehst, entweder die Stelle zu behalten oder arbeitslos zu sein. Sieht es in Deiner Branche wirklich so schlecht aus? Oder ist das im Moment eher Dein Gefühl, das aus Deiner Mutlosigkeit entstanden ist? Wenn Dir ein Arbeitsplatzwechsel irgendwie möglich ist, wäre das vielleicht gar nicht schlecht. Bei Deiner jetzigen Arbeit steckst Du ja ganz offensichtlich auch in einer Rolle drin, die Deine Kollegen Dir irgendwie zugeteilt haben und die Du im Moment gar nicht widerlegen kannst (diejenige, die sich nicht wehren kann). Wenn Du an einer neuen Arbeitsstelle von vornherein anders auftrittst, Dir das ganz fest vornimmst, dass Du Dich nicht als wehrloses Wesen darstellst, wären die Rollen anders definiert. Das wäre aber wie gesagt nur möglich, wenn Du Dir eine neue Arbeit suchen kannst.

Wenn das gar nicht geht, dann wäre es vielleicht ganz gut, Du würdest mal mit Deinem Hausarzt sprechen und Dich für eine Weile krankschreiben lassen. Vielleicht kannst Du in der Zeit wieder frische Kraft sammeln.

Außerdem solltest Du Dir abends aufschreiben, was genau Deine Kolleginnen gemacht haben. Das hilft Dir zum einen, weil Du es ein wenig loswirst, zum anderen, weil Du Dir vielleicht überlegen kannst, ob es wirklich zutrifft, was „die dumme Kuh“ da so sagt. Außerdem könntest Du vielleicht, wenn es gar nicht aufhört, mit Deinem „Tagebuch“ entweder den Chef um Hilfe bitten oder - falls es bei Euch so was gibt - den Betriebsrat aufsuchen. Vielleicht bist Du ja gar nicht die erste, mit der diese Frau das macht.

Und: Verschwende Deine Kraft nicht drauf, zu verstehen, was die anderen machen, das ist meistens kaum verständlich und auch gar nicht so wichtig. Es kann sein, dass da einfach die alten Frauen der jüngeren zeigen wollen, wo es lang geht, aus Neid, dass Du noch mehr Möglichkeiten hast als sie. Da hilft Dir wirklich nur ein dickes Fell, das sowas abprallen lässt, das wird Dir immer wieder passieren. Es kann aber auch sein, dass ein ganz wirklich blödes Mobbing dahintersteckt, so wie es Helge weiter unten beschrieben hat. Dann ist es im Ernstfall besser, auf diesen Arbeitsplatz zu verzichten, bevor Dich das körperlich und seelisch ganz und gar krank macht. Darum mein Tipp mit dem Hausarzt (meiner hat mir letztes Jahr sehr sehr geholfen) oder dem Betriebsrat. Der kann - wenn Du ihm die Situation genau schilderst - vermutlich einschätzen, was da genau los ist.

Ich drück Dir die Daumen,

liebe Grüße von

Heidrun

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Hallo Heídrun,

so schlimm ist es zum Glück nicht, daß alle Kolleginnen gegen mich sind. Die anderen sind alle supernett und der Chef auch. Außerdem bin ich die einzigste unter den ganzen Kollegen die das Fach richtig gelernt und nicht nur angelernt ist, die anderen nehmen mich auch für voll da. Ich komme mit allen supergut zurecht.

Also, wenn alle gegen mich wären, das würden meine Nerven nicht aushalten, dann wäre ich da schon längst nicht mehr.

mit dem Chef reden
Hallo Meike,

hast du mal mit deinem Chef darüber gesprochen?
du schreibst, dass er sehr nett sei, und offensichtlich sind alle zufrieden mit dir - bis auf die eine Kollegin. Vielleicht hat er die Ausbrüche der Frau aus seiner Perspektive noch nicht so schlimm gesehen wie du es empfindest, und du mußt einfach einmal ihn darauf aufmerksam machen.
Ich glaube dir gerne, dass dir ein Zweikampf mit der Frau zuwider ist. Darum würde ich mir jemanden zu Hilfe holen, vorallem denjenigen, auf den auch die Kollegin hören muß.
Sag doch deinem Chef, dass du alles in allem mit der Stelle zufrieden bist, wenn dir nur die Kollegin nicht das Leben so schwer machen würde. Sag ihm, dass du dich nicht traust mit ihr zu reden, und dass du unter ihren Unfreundlichkeiten so sehr leidest, dass du an einen Jobwechsel gedacht hast, was du eigentlich gar nicht wolltest - so nehme ich jedenfalls es bei dir an.

viele Grüße
grilla

Wenn in eurem Büro 6 Mitarbeiter arbeiten würden, alle so um
die 50 und eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu
sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich
alles gefallen läßt und wenn dann so eine dreiste Tante von
den 50-jährigen immer auf dieser Person ihre Wut ausläßt, dann
wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine
andere Arbeit suchen würde, weil es unter Leuten die sich
wehren können ja gar nicht erst zu so einem Stress kommen
würde.
Sehe ich das richtig so?

Hi Meike !
Zunächst mal ist das, was die da mit Dir macht, glasklares Mobbing ! Die Gründe dafür können alle möglichen sein. Allerdings glaub ich eher nicht, dass „jeder Chef“ dann froh wäre, wenn sich die 20-Jährige einen anderen Job sucht. Die Alterskonstellation lässt viel eher den Schluss zu, dass die 20-Jährige bewusst zur Gruppe der Älteren eingestellt wurde.

Oft finden sich Mobbing-Situationen dann, wenn jemand nach außen den Eindruck erweckt, er/sie würde sich im Angriffsfall nicht wehren. Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass Du mehr oder weniger neu im Betrieb bist, hast Du noch nicht gleich die Verpflichtung alles 100-pro exakt machen zu müssen. Einarbeiten muss oder genauer gesagt sollte sich zunächst jedeR können. Und Deine menschliche Würde solltest Du Dir nicht ankratzen lassen. Du solltest auf alle Fälle versuchen, Dich zu wehren ! Der erste Schritt liegt sicher im Gespräch mit der betreffenden Kollegin. Wenn´s nichts oder zu wenig bringt, red mit Deinem Chef und den anderen Kolleginnen. Auf alle Fälle, wehr Dich !

Nicht immer ist das Vorgehen gegen Mobbing erfolgreich. Aber, wer aufgibt, der hat schon verloren !

Liebe Grüße, viel Erfolg und Lass Dich nicht unterkriegen !
Wolkenstein

Danke

Hallo,
ungeachtet möglicher „Lücken“, die im Arbeitsfluß entstehen können, wenn ein Mitarbeiter ausscheidet … evtl. wäre er auch froh, wenn die „dreiste Tante“ geht. Opfer und Täter definieren sich ggf. neu, wenn ihr Primärziel - also Du - gegangen ist. Das diese Frau danach in gänzlicher Harmonie mit den anderen lebt, halte ich für sehr fraglich. Evtl. findet sich ein neues Opfer, daß ihr gegenüber in die Defensive geht.
Zudem wird es nicht das letzte Mal in Deinem Leben sein, daß Du mit Mitmenschen konfrontiert wirst, die warum auch immer, Dich ablehnen und Dir sogar feindlich gegenüber eingestellt sind. Flucht mag vereinzelt strategisch besser sein aber man muß auch lernen sich zu wehren, zu behaupten und Aggressionen gegen den Verursacher freizusetzen. Ansonsten - scheint mir - hast Du lebenslang die Opferrolle gebucht.

Gruss
Enno

Hallo,
umso besser - damit hast Du genau einen Gegner.

Gruss
Enno

Hallo Meike,

ich kann allen anderen Antworten nur zustimmen. Du solltest auf jeden Fall versuchen, das Gespräch zu suchen (Chef/Betriebsrat o.ä.). Gleich zu kündigen wäre schade und auch ein wenig naiv. Denn aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass es dir immer wieder passieren wird, dass du Neider oder sonstige Konkurrenten hast, die versuchen, dich mürbe zu machen - warum auch immer…

Ich find’s immer wieder faszinierend, dass in einigen Firmen die Ursachen von Kündigungen oder Krankmeldungen nicht ernst genommen werden. Ich selbst hatte bei meiner letzten Kündigung meinem Chef klar und deutlich meinen Kündigungsgrund genannt (eine Kollegin, die zwar nicht gemobbt hat - zumindest nicht exzessiv -, aber anderweitig mir das Leben mit unkorrekter Arbeit schwer gemacht hat). Selbst heute nach fast drei Jahren bringt mein Ex-Chef mir bei gelegentlichen Treffen rüber, dass ich ja nun hoffentlich das Geld verdiene, was ich haben wollte und was er mir nicht bieten konnte… Ich werd’s nie begreifen, warum Führungskräfte gerade hier, wo es um ihre Basis geht, die Augen verschließen. In meinem Fall übrigens, ist die Frau inzwischen „rauskomplementiert“ worden, weil meine Nachfolge auch nicht mit ihr arbeiten konnte… - aber es hat echt lange, viel zu lange gedauert.

lass dich nicht unterkriegen, aber zieh Konsequenzen, wenn es nicht anders geht.

Gruß
Gerry

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deswegen würde ICH als Chef keine Frauen einstelle
Weil es da sehr häufig Theater gibt!

Da spielen mir einfach zu viele persönliche Faktoren mit rein! Ich mag Frauen sehr & halte sie auch für kompetent, aber es wär mir einfach zu anstrengend!

entschuldige Timekiller

Weil es da sehr häufig Theater gibt!

da kann ich dir nur bedingt zustimmen…

Da spielen mir einfach zu viele persönliche Faktoren mit rein!

hab ich bei Männern auch festgestellt - sicherlich gibt es einen Unterschie im Zicken-Verhalten von Männern und Frauen, aber, dass Männer sich „einfacher“ verhalten, kann ich nicht bestätigen.

Ich denke mal, das (Zahlen)Verhältnis sollte stimmen… ein gesundes Gleichgewicht ist für’s Betriebsklima wichtig… hätt ich nur Frauen hier um mich rum, wäre ich längst in Boney’s Ranch …
Gruß Gerry

Ich mag Frauen sehr & halte sie auch für kompetent, aber es
wär mir einfach zu anstrengend!

Wenn in eurem Büro 6 Mitarbeiter arbeiten würden, alle so um
die 50 und eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu
sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich
alles gefallen läßt und wenn dann so eine dreiste Tante von
den 50-jährigen immer auf dieser Person ihre Wut ausläßt, dann
wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine
andere Arbeit suchen würde, weil es unter Leuten die sich
wehren können ja gar nicht erst zu so einem Stress kommen
würde.
Sehe ich das richtig so?

nicht ganz. in meinem büro würde niemand arbeiten, der´s maul nicht aufkriegt und mir chef möglicherweise nur in den hintern kriecht.

Danke

biddö

Wenn in eurem Büro 6 Mitarbeiter arbeiten würden, alle so um
die 50 und eine einzige so um die 20 die sich nichts traut zu
sagen weil sie da nicht so richtig zwischen paßt und sich
alles gefallen läßt und wenn dann so eine dreiste Tante von
den 50-jährigen immer auf dieser Person ihre Wut ausläßt, dann
wäre jeder Chef froh, wenn diese 20 jähre sich freiwillig eine
andere Arbeit suchen würde, weil es unter Leuten die sich
wehren können ja gar nicht erst zu so einem Stress kommen
würde.
Sehe ich das richtig so?

Hallo Meike!

Nein, das siehst du falsch! :smile:
Da wäre der Chef ein rechter Trottel! Das soll es natürlich auch geben, aber richtig Stress kann nur dann entstehen, wenn zwei Streithähne aufeinandertreffen. Das Faustrecht scheint mir auch anachronistisch. Es ist also entscheidend welche Arbeit für das Unternehmen man leistet. Die chronologische Zugehörigkeit ist nur sekundär ein Faktor. Und ein Chef der nicht nur kurzfristig denkt und plant, muß natürlich auch für die Zukunft die Weichen stellen. In 10 Jahren gehen die 50jährigen in Rente, während die 20 jährige das „Geschäft“ übernimmt. Wenn das Streiten nicht deiner Natur entspricht, dann tu es auch nicht, du würdest nur verlieren. Konzentriere dich auf deine Stärken. Man kann auf komplexe und subtile Weisen „kämpfen“, eine davon ist *esbessermachen*!
Kein Chef der Welt würde sich diesem Argument entziehen. Ein Fehler ist es immer, den Destruktiven das Feld überlassen! Es wurde ja schon erwähnt, du gehst dem einen aus dem Weg und triffst auf den Nächsten. Am ehesten fallen destruktive Strukturen zusammen, wenn man sie direkt anspricht: „Warum behandeln sie mich so?“ Wahrscheinlich wird sie es abstreiten! Der erste Weg zum Sieg. Schön wäre es, wenn du dich auf deine Weise durchsetzt und in 20 Jahren, wenn ein 20 jähriges Mädchen neben dir sitzt, diese Lektion nicht vergessen hast und es wiederum *bessermachst*!

Viele Grüße
Uwe

Hallo zusammen,

Das eigentliche Problem bei dieser Sache , wie auch bei den vorangehenden Fragen ist weniger das Verhalten diverser Kollegen, sondern die Charakterfestigkeit und der Mut der Vorgesetzten bzw. Geschäftsleitung.
Wenn von dieser Seite nicht relativ schnell Einsicht besteht, hast du praktisch gar keine andere Wahl als zu kündigen.
Mehr als einen versuch zur Klärung solltest du nicht machen. Du kannst nur anstossen. Die eigentliche Aktion sollte von Oben kommen.
Wenn dies nicht klappt, was in den meissten kleinen bis mittleren Betrieben leider meisstens der Fall ist, dann bleibt dir nur die Kündigung.
Gruss,

Richtig

Weil es da sehr häufig Theater gibt!

Da spielen mir einfach zu viele persönliche Faktoren mit rein!
Ich mag Frauen sehr & halte sie auch für kompetent, aber es
wär mir einfach zu anstrengend!

Richtig, Timekiller:

Männer machen nie Theater, persönliche Faktoren spielen bei ihnen keine Rolle und sie sind wirklich kein bischen anstrengend.

Dies alles kann jeder in der täglichen Berufspraxis hautnah erleben.

Beste Grüße
Anna

sorry uwe, aber…
…träum weiter! chefs gehen den weg des geringsten widerstandes, des höchsten profits und des geringsten aufwandes. firmen sind alles andere als ansammlungen von arbeitskräften, die nach moralischen, fachlichen und betriebswirtschaftlichen gesetzten funktionieren. im gegenteil!!! man muss damit leben lernen, dass die berufswelt ein machtkampf voller kriege mit siegern und verlierern ist. subjektiv muss man allerdings mit vermeintlichen „niederlagen“ umgehen lernen und sie positiv nutzen. also: raus aus der mistfirma, rein in eine andere und dann aufgemacht den sekt!

Lieber Alpha!

Ich träume nicht, ich arbeite täglich genau so!
Dein statement hat mich trotzdem gefreut!
Dass Meike in keiner Mistfirma arbeitet, hat sie ja bereits bekundet, dann wäre die Sache ja unendlich einfach! (Lies erstmal alle Einträge)

Deine Vorurteile Chefs gegenüber entnehme ich, daß du schlechte Erfahrungen gemacht hast?

also: raus aus der
mistfirma, rein in eine andere und dann aufgemacht den sekt!

In eine Firma in der dann a priori alles wunderbar läuft? Die keinen Chef und keine Machtkäpfe hat? Die nächste Firma ist immer die bessere?
Von einem Vorurteil in das nächste!
Aber lieber alpha: träum weiter!

Nichts für ungut,
viele Grüße
Uwe

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