An alle die uns helfen wollten

Hallo!!!
Vielen Dank für eure Tipps.
Kurz noch dazu, wir sind nicht Beratungsresistent.
Ich hatte einen Tippfehler, 70.000 Euro Restsumme.
Aber ist ja auch egal, Ihr hattet recht, die Verkäufer sind pleite.
Gut das das nicht geklappt hat damit wären wir voll auf die Schnauze gefallen.
Liebe Grüße
Danke an alle
JEnny

Hallo!!!
Vielen Dank für eure Tipps.
Kurz noch dazu, wir sind nicht Beratungsresistent.
Ich hatte einen Tippfehler, 70.000 Euro Restsumme.
Aber ist ja auch egal, Ihr hattet recht, die Verkäufer sind
pleite.
Gut das das nicht geklappt hat damit wären wir voll auf die
Schnauze gefallen.

Wieso? Ich denke jetzt fängt u.U. der Spaß für euch doch erst richtig an. Wenn die Verkäufer richtig pleite sind, dann geht die Immobilie jetzt zunächst in die Zwangsverwaltung und dann in die Zwangsversteigerung durch die Gläubiger. Da wird dann vom Gericht ein Gutachten erstellt und im ersten Versteigerungstermin ist dann das Mindestgebot bei 7/10 des Gutachtenwertes.

Ich würde die Zeit bis dahin nutzen mein Eigenkapital aufzustocken und mit den Banken eine maximal mögliche Finanzierungssumme immer wieder neu über die Zeit auszuhandeln. Dann mit bankbestätigtem Scheck zum 1. Termin und abwarten, ob überhaupt ein Gebot abgegeben wird, und ggf. bis zur Finanzierungsgrenze mitbieten. Wird kein Gebot abgegeben, bloß die Finger still halten, wenn es euch nicht zu sehr drängt und der Preis nicht schon zu verlockend ist. Sonst geht es in einen zweiten Termin, und da liegt das Mindestgebot dann bei 5/10, und die kann man dann ja auf den Tisch legen.

Weiterer Vorteil der Sache: Du bekommst so gratis ein unabhängiges Gutachten zum realen Preis der Sache, also einen Preis der nicht von eigenen Vorstellungen über das „Traumhaus“ getrübt ist.

Gruß vom Wiz

Moin,

Wieso? Ich denke jetzt fängt u.U. der Spaß für euch doch erst
richtig an. Wenn die Verkäufer richtig pleite sind, dann geht
die Immobilie jetzt zunächst in die Zwangsverwaltung und dann
in die Zwangsversteigerung durch die Gläubiger. Da wird dann
vom Gericht ein Gutachten erstellt und im ersten
Versteigerungstermin ist dann das Mindestgebot bei 7/10 des
Gutachtenwertes.

Ich würde die Zeit bis dahin nutzen mein Eigenkapital
aufzustocken und mit den Banken eine maximal mögliche
Finanzierungssumme immer wieder neu über die Zeit
auszuhandeln. Dann mit bankbestätigtem Scheck zum 1. Termin
und abwarten, ob überhaupt ein Gebot abgegeben wird, und ggf.
bis zur Finanzierungsgrenze mitbieten. Wird kein Gebot
abgegeben, bloß die Finger still halten, wenn es euch nicht zu
sehr drängt und der Preis nicht schon zu verlockend ist. Sonst
geht es in einen zweiten Termin, und da liegt das Mindestgebot
dann bei 5/10, und die kann man dann ja auf den Tisch legen.

Weiterer Vorteil der Sache: Du bekommst so gratis ein
unabhängiges Gutachten zum realen Preis der Sache, also einen
Preis der nicht von eigenen Vorstellungen über das „Traumhaus“
getrübt ist.

Schon ganz gute Tips von Wiz.
Zur Egänzung: Bitte informiert Euch vorher gründlich:
a) Wie so eine Zwangsversteigerung genau abläuft (auch mal bei einer oder mehreren zuschauen)
b) daß es rechtliche Unterschiede zum „normalen“ Kauf gibt.

Und immer bedenken (die Erfahrung habt Ihr inzwischen auch gemacht): Gerade bei einer Immobilie, die Ihr kaufen wollt, dürft Ihr Euch niemals unter Druck setzen lassen. „Traumimmobilien“ gibt es erfahrungsgemäß immer mehrere!

Viel Erfolg bei dieser oder einer anderen Immobilie.

Gruß vom Wolf