hallo,
ich weiss nich so recht, ob ich hier richtig bin, aber ein brett „handwerkeln“ hab ich net gefunden.
ich hab ein problem, ich wohne in einem altbau (ca 1900 gebaut). nun will ich einen kleiderhaken an die wand schrauben u nun das: die wand besteht aus einem mir unbekannten material, beim bohren für die dübel (6 mm) benötige ich weder vidia-bohrer, noch schlagwerk der bohrmaschine. das zeug ist so weiss-grau u es lässt sich mit nem normalen stahl-bohrer leichter bohren als holz. wie kriege ich denn da was fest? ich weiss nich mal, welches material das is. spontan würde ich auf gasbeton tippen (wegen der farbe), aber selbst mit gasbeton-dübeln komm ich net weiter (ausserdem gabs sowas damals bestimmt noch nich). es bricht einfach alles grossflächig raus… der putz is nur ca 3-5 mm stark, dann kommt schon das „unbekannte material“.
der vermieter konnte mir auch nich weiterhelfen, da er handwerklich mehr als unbegabt is :o)
gruss
mutschy
(der um lösungsvorschläge bettelt)
Hilti Klebedübel
Hi
das zeug ist
so weiss-grau u es lässt sich mit nem normalen stahl-bohrer
leichter bohren als holz. wie kriege ich denn da was fest? ich
weiss nich mal, welches material das is.
Könntest du auf eine Mauerfuge gestoßen sein?
Früher wurden die Mauern z.B. aus Bruchsandstein gemauert, und der „Mörtel“ war nur ein Kalk-Sandgemisch, was ungefähr deiner Beschreibung entspricht.
Klebedübel sollten da weiterhelfen (z.B. Hilti HVU).
http://www.hilti.de/holde/modules/adbusel/adbs_navig…
Viel Glück
H.
Hi
das zeug ist
so weiss-grau u es lässt sich mit nem normalen stahl-bohrer
leichter bohren als holz. wie kriege ich denn da was fest? ich
weiss nich mal, welches material das is.
Könntest du auf eine Mauerfuge gestoßen sein?
nee, is bei mehreren löchern, in verschiedenen abständen u höhen das selbe.
Früher wurden die Mauern z.B. aus Bruchsandstein gemauert, und
der „Mörtel“ war nur ein Kalk-Sandgemisch, was ungefähr deiner
Beschreibung entspricht.
danke für den tipp. sandstein, das könnte´s sein. aber wie soll ich da was festkriegen? das material is echt fein, eher mehlig, farbe von weiss (vermutlich der putz) bis hin zu rostbraun, je tiefer ich bohre. metall hab ich nich erwischt, weder metalldetektor, noch fingerspitzengefühl hat mir was gemeldet. ich merke ja, ob ich stein oder metall bohre.
Klebedübel sollten da weiterhelfen (z.B. Hilti HVU).
http://www.hilti.de/holde/modules/adbusel/adbs_navig…
feine sache, so wie´s scheint, aber was kosten die dinger? ich hab dort (hilti.de) nur nen warenkorb, aber keine preise. u 10 stück brauch ich auch nich gleich. 3-4 sollten reichen. der kleiderhaken (eher „die garderobe“) wiegt ca 10-15 kg (is massiv metall u geschmiedet).
Viel Glück
H.
gruss
mutschy
Hallo mutschy,
ich weiss nich so recht, ob ich hier richtig bin, aber ein
brett „handwerkeln“ hab ich net gefunden.
wie wärs damit?
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/board.fpl?..
Ist das ein Fachwerkhaus?
Dann könnte es die Ausfachung aus Lehm sein.
Oder sind es Lehmwände?
Egal, für beide Wände gibt es Spezialdübel, die allerdings in Baumärkten eher selten zu finden sind.
Da ist ein Baustoffhändler gefragt, dort kriegst Du die Dinger auch abgezählt.
Gandalf
Hallo mutschy,
ich weiss nich so recht, ob ich hier richtig bin, aber ein
brett „handwerkeln“ hab ich net gefunden.
wie wärs damit?
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/board.fpl?..
sorry, ich gebe zu: wer lesen kann, ist klar im vorteil *schäm*
Ist das ein Fachwerkhaus?
nein
Dann könnte es die Ausfachung aus Lehm sein.
ist sie nicht, bin in nem fachwerkhaus aufgewachsen. das haus is gemauert (4 stockwerke incl dachgeschoss).
Oder sind es Lehmwände?
auch net, dafür is das material nich krümelig genug; ich kenne lehmdreck.
Egal, für beide Wände gibt es Spezialdübel, die allerdings in
Baumärkten eher selten zu finden sind.
weiss ich (leider sind sie auch entsprechend teuer)
Da ist ein Baustoffhändler gefragt, dort kriegst Du die Dinger
auch abgezählt.
>>>super idee! manchmal sieht man einfach den wald vor lauter bäumen nicht…
Gandalf
nochmals big thx!
mutschy
Hallo mutschy,
sind das Zwischenwände?
Ich hab mal in einer Wohnung gewohnt, in der war eine Zwischenwand nur vom Putz zusammengehalten.
Als ich es wagte, ein Loch zu bohren, kam mir ein tellergroßes Stück entgegen. Dort kriegte ich auch mit Spezialdübeln nichts ans halten.
Die Wand bestand aus viel Sand, an der beim Verarbeiten ein Eimer Kalk vorbeigetragen wurde, beste Nachkriegsware!
Vor so was kann ich nur warnen und eine weitere Bearbeitung nur nicht empfehlen.
Gandalf
Hi,
von Fischer gibt es so´n Zeug das man in die Löcher spritzt und dann mit den Dübeln drin aushärten läßt. ich habe das in einem Altbau verwendet nachdem mir die Gaderobe von der Wand gefallen ist. Das Zeug zieht in die Mauer ein und wird Steinhart… kann ich nur empfehlen.
Das gibt´s ganz normal im Baumarkt
Grüße
Chris
Hallo Mutschy,
ich wohne in einer alten Hütte von 1899,da haben die damals zum mauern genommen was die gefunden haben.Einmal mit dem Schlagbohrer angesetzt
hast du Riesenlöcher.
Mein Lösungsvorschlag: Ich bohr das Loch,dann nehme ich Gips,schmiere das Loch wieder zu und setze dann in den noch weichen Gips ein Dübel deiner Wahl.Danach mußt du warten bis das ganze hart ist(dauert bei Gips nicht lange).Das ganze kannst du dann auch richtig belasten ohne Angst zu haben und Gips ist billig:smile:)
Gruß
Holger
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
He, Gandalf,
das hört sich für mich verdammt nach Bimsdielen an.
Der Tipp mit Gips wird das wohl richten - Ansonsten vielleicht Montagezement und den Dübel einpassen.
Gruß
Eckard
Ich habe mir das fürher mal von einen sehr alten Handwerker erklären lassen.
-Der Putz der alten Häuser ist ca 3-4 cm Stark und überwiegend aus Gips.
Du nimmst einen Flachmeisse und haust ein 2x2cm grosses quadratisches Loch in den Putz bis zur Mauer (Die haben da früher echt alels verwendet was ging, Lehm, Stroh, grosse Steine etc. etc.
Dann fügst du da ein ca. 1 cm starkes 2x2 cm Grosses weiches Holzstück ein.
Nun gipst du das Holzstück sauber ein und machst mit etwas spitzen einen punkt in der Mitte, ca 5mm tief (Damit da dir schraube rein kann ohne das die Gipsoberflöche bricht und damit du das Loch wieder findest.
Nach den Aushärten kannst du dann ine spitze Schraube die so dick wie der Putz + dem wei weit sie raussehen soll einschrauben :9
So haben die es vor 200 Jahren schon gemacht.
Halten wird es aber allgemein nicht wirklich viel.
Die Angesprochenen modernen 2 Komponenten Dübel funktionieren nicht bei jeden Untergrund une können diesen sogar schwer beschädigen.
Diese sind meist egentlich angedacht um schwere Befestigungen an Porenbeton anbringen zu können oder Deckenanker langfristig zu fixieren.
Meist bestehen sie aus einer Glas Katusche. In ihr sind beide Komponenten und einige kleine Kieselsteine. Du Bohrst das Lock + ca 2-3 CM (Für das Glas etc.) und haust dann fest den Anker hinein. Nachdem dir ein Teil entgegengespritzt ist und deine Kleidung ruiniert schraubst du den Dübel oder Anker leicht an. Danach brauchst du nur ca. 2 Stunden davor zus tehen und warten bis das Materiel eingezogen ist und beginnt zu härten. Nun drehst du den Dübel / Anker fest und inen härtet und verklebt nun alles (Rausbringen wirst du den Anker nie wieder, denn kannst du später nur noch ablexen.
Auch wenn es nicht jetzt zum Thema gehört, bei Prorenbetondecken mit Armierung ist es auch oft gut einfach durchzubohren, oben mit eine Fräser ein 2 cm tiefes 55 mm durchmesser Loch zu Fräsen. Eine Gewindestange mit am ende einer Verschweisten Schraube und einer Beilagscheibe durchzustecken.
Nun eine kleine Plastikkape rein damit die Schraube frei drehen kann und dann über der kappe mit Porenbetonkleber plan ausgiessen damit es wasserfest wird.
Unten befestigen und dann die Stange mit den Bolzenschneider kappen.
Ist aber nur eine möglichkeit und auch nichts optimales.
Geht einfach nichts über Betondecken und Ziegelwänden.
Grüsse Zoomi
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