ich muss nächste Woche eine sogenannte 3 Minuten rede im Rahmen meines Studiums halten. Das ganze vor der Direktorin und dem Prüfungsausschus natürlich mit Benotung!
Ich habe Angst, dass mir aufgrund der Prüfungsangst die Wörter fehlen (is leider schon mal passiert!)
Ich habe gehört das einige Medizinstudenten empfehlen:
Ein Glas Champanger, und wenn nötig noch ein bischen Ephidrin.
Dadurch wird man locker und gesprächig…
Ist das eine Lösung? Wie geht ihr mit dieser Redeangst um?
Kennt ihr zu diesem Thema interessante www Seiten oder Bücher?
Freu mich auf eure Unterstützung
Liebe Grüsse
Tanja
sitzt der Stoff? Wenn ja, dann kannst Du gerne ein Glas Champagner (Sekt soll ein super Substitut sein ) vorher trinken.
Wenn nicht wirst Du verdammt viele Gläser benötigen, um flüssig zu referieren. Wie Dein Auditorium reagiert bliebe abzuwarten.
Wie man generell damit umgehen kann, vermag ich nicht zu sagen. Ich kann überall alles und jeden dichttexten. War nicht immer so, aber was geschehen ist, dass ich diese Gabe nun habe – keinen Schimmer.
Viel Glück . . .
jp
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Hallo Tanja! Eine richtige Hilfe werde ich Dir nicht sein, denn auch mir fällt es schwer vor Publikum etwas vorzulesen bzw. vorzutragen. Da kann die Vorbereitung noch so gut gewesen sein, der Puls geht hoch und irgendwie sitzt da ein Kloß im Hals. Also, Augen zu und durch! Sekt wäre für mich nicht hilfreich, denn was oben reinkommt, muss auch unten wieder raus, und nichts ist schlimmer als eine solche Sache durchzustehen und nicht auf die Toilette zu können. Meine Freundin schwört bei Lampenfieber auf homöopathische Kügelchen (Gelsemium D 12) zwei Tage vorher anfangen, 3x tgl. 3 Kügelchen. Ob´s hilft? Schaden kann es jedenfalls nicht. Viel Erfolg, Angelika
Das mit dem alkohol würde ich lieber sein lassen.
Du solltest in erster Linie entspannt an die Sache gehen,d.h.
gestehe Dir ein das ein Fehler pasiert, wichtig ist das Du auch dann ruhig bleibst,rede ,klar und verständlich übe die Rede zuhause aber am anfang nicht vor dem Spiegel ( das macht Dich nämlich wahnsing ). Bevor Du die Rede hältst gehe sie nocheinmal grob durch in einer beqemen Position und sprech viel das lockert die Stimme den wenn die nach langem Schweigen hängt wirst Du noch nervöser. Der spezial Tip am Abend vorher, stell Dir vor wie Du ,wie es sein wird in allen einzelheiten dann glaube an Dich und denke daran wie gut es sein wird denn
( if you can dream it you can do it )und alles wird gut …
lies sie dir Laaaaangsam vor, solange bis die Rede sitzt.
Wenn sie sitzt, suche dir an der Uni einen leeren Hörsaal, stell dich vorne hin und halte die Rede… einfach vor leeren Bänken, (bzw in einem Raum, der der Prüfungsraum ähnelt)
besorg dir ein paar Kumpels, die sich die Rede anhören.
Und dann muss man sein Herz in beide Hände nehmen…
Gruß
Mike
Der immer noch vor jedem Vortrag beschissenes Lampenfieber hat.
sofort wohl nicht wirklich hilfreich:wink:
Hallo Tanja,
kurzfristig sehe ich ebenfalls nur die Alternative: Gut vorbereiten, tief durchatmen und Augen zu und durch.
Alkohol kann lockern, bei mir führt aber ein Glas Sekt eher zum gegenteiligen als dem von Dir gewünschten Effekt.
Mittelfristig: Mache ein Rhetorikseminar mit Video-Aufzeichnung. Das ist unwahrscheinlich gut angelegtes Geld! Ich ging bis zum Seminar immer davon aus, dass ich stammeln und zusammenhangsloses Zeug von mir geben würde.
Nach dem Seminar wußte ich, dass ich durchaus auch unter Adrenalin nicht meine Sprachfähigkeit verliere…
Langfristig: Mach Dir klar, dass Du
1.) wirklich gut bist:wink:
2.) die anderen (auch Professoren, Geschäftsführer etc.) auch nur kleine, erbärmliche Menschlein mit all ihren Schwächen und Fehlern sind.
3.) Dir bei keiner Ansprache eigentlich was wirklich existentielles passieren kann, solange Du halbwegs gut vorbereitet bist.
Sprich: Sei selbstbewußt…
Grüße+viel Glück
Jürgen
PS: Nachdem ich mal einen meiner Abteilungsleiter hyperventilierend auf dem Herrenklo gesehen habe, nehme ich das alles noch weniger ernst als bisher.
ich muss nächste Woche eine sogenannte 3 Minuten rede im
Rahmen meines Studiums halten. Das ganze vor der Direktorin
und dem Prüfungsausschus natürlich mit Benotung!
Weniger Mut ist gefragt, als die richtige Atmung, z.B.
Leider finde ich die Atemübungen, die dieses Jahr im SZ-Magazin waren, nicht online. Ansonsten wäre das (dreo oder vier Übungen) im Ansatz auch noch bis nächste Woche zu machen.
Wenn der Stoff sitzt, ist es nämlich wirklich am besten, sich auf die Atmung zu konzentrieren, dann kommt man gar nicht dazu, nervös zu werden. Außerdem klingt die Stimme dann besser.
wie hier schon heschieben wurde, ist es vor allem mal wichtig, daß du gut vorbereitet bist und dich in deiner Materie auskennst.
Zu den Vortragsnotizen noch folgendes.
Schreib dir deine Stichworte GROSS auf deine Zettel (es ist sehr lästig, wenn du raten mußt, was der nächste Satz ist, weil du es auf die Schnelle nicht lesen kannst)
Benutz ruhig Farbe um deine Notizen zu gliedern (streich z.B. alle Titel und Überschriften rot, die Erklärungen blau und die Beispiele gelb an), dann findest du dich besser zurecht. Du hast es dann leichter mit einem Blick zu sehen wo du bist.
Ich habe Angst, dass mir aufgrund der Prüfungsangst die Wörter
fehlen (is leider schon mal passiert!)
Das kenn ich, ich konnte in meinem ersten engl. Vortrag (auch 3 Minuten) nur die Verben do, must, have und put verwenden, mir fielen keine anderen mehr ein.
Dazu ein Tipp: wenn du bestimmte Worte benutzen willst (weil sie z.B. besonders gut auf den Sachverhalt passen) dann schreib sie dir in einer extra Farbe dazu.
Das mach ich heute noch so, wenn ich etwas in frz. vortragen muß. Und deine Notizen sieht ja keiner, da können ruhig alle Hilfestellungen drin sein, die du brauchst.
(Ich erinnere mich noch an Vortragsnotizen von mir die total bunt waren und mit riesengroßer Schrift. Nachdem ich den Vortrag mehrmals geübt hatte, kannte ich das Farbmuster der verschiedenen Blätter und wußte schon deshalb immer wo ich war).
Und dann zum Schluß noch: Ruhe bewaren, konzentrier dich auf das was du sagen willst und nicht auf die, die zuhören.
Hallöchen. Unabhängig von gut vorbereitet sein und all dem kann ich Baldrian-Tinktur aus dem dm (oder sonst irgendeinem Dorgeriemarkt) empfehlen. Ein/zwei Löffelchen und du bist die Ruhe in Person. Hat mich schon in so mancher Prüfung cool sein lassen. Schöne Grüße, Chris
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ich verdiene mein Geld mit öffentlichem Reden, doch selbst mir passiert es (gottseidank selten) dass ich den totalen Hänger habe und kein Wort mehr raus bringe.
Es ist immer weiter gegangen (und dann auch wieder ganz flüssig) - wenn ich ganz offen ausgesprochen habe, dass ich im Moment einen Durchhänger habe, bzw. nicht mehr weiß, was ich gerade gesagt habe, dass ich sehr aufgeregt bin etc., etc.
Nach meiner Erfahrung legt sich die Aufregung, wenn man zu der Angst steht und sie ausspricht. In der Regel sind auch Prüferinnen und Prüfer Menschen und gucken freundliche und aufmunternd, wenn Du Deine Angst eingestanden hast. Wenn Du Deine Angst frei eingestanden hast, nimm den berühmten Schluck Wasser, atme tief durch, - und weiter.
Es klappt dann bestimmt
Ingeborg )
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Ich stimme mit Ingeborgs und Sandras Tipps weitgehend überein. Karin hat auf die Atmung verwiesen. Ich habe währen des Studiums ein Rethorik-Seminar mitgemacht und mir seitdem für meine Vorträge eine Atemtechnik angewöhnt. Vor der Rede und während man vielleicht nervös ist (beim Aufs-Podium-Treten) Brustatmung, während der Rede Bauchatmung und nur Brustatmung, wenns brenzlig wird und unbedingt sein muss (dann aber sofort zurück zur Bauchatmung), hinterher entspannt und unkontrolliert „atmen lassen“.
Der Fall des totalen Versagens sollte aber von Anfang an mitbedacht sein. Dass heißt, du musst dir vorher genau überlegen, wie das Ganze abläuft, wenn es schief läuft, so dass du alle anderen Handlungsvarianten erkennst und wahrnehmen kannst und so dass du dich im Vorhinein für den Schrecken, der im entscheidenden Moment kommen kann, desensibilisierst und kurz vor und während der Rede denken kannst „ach ja, das mit dem `was, wenn …´ hatte ich schon - brauche ich nicht mehr“. Außerdem ists dann nicht mehr so schlimm, wenns wirklich danebengeht.
…und Übung macht den Meister. Reiß Dich drum, so oft wie möglich in unkritischeren Situationen vor Leuten zu sprechen und bereite Dich so gut wie irgend möglich vor. Wenn Du wirklich fit im Thema bist, mit Backupfolien und allem drum und dran, dann geht auch die Angst flöten.
Das hilft Dir jetzt wahrscheinlich wenig, aber so als Tip für die Zukunft.
wenn Dein Problem ist, vor Publikum reden zu können, empfehle ich Dir: geh´ mal am Wochenende in´s Kino. Stell´ Dich unten (zu den Zuschauern gewendet) hin und tu so, als ob Du etwas sagen wolltest und spür´, wie alle (oder doch viele) Dich ansehen. Du musst das körperlich empfinden. Wenn die Spucke wegbleibt, denke intensiv an Dein Lieblingsessen (am besten jetzt schon üben).
Kennst Du den Raum, in dem Du reden sollst oder einen ähnlichen?
Wenn Du auswendig vortragen sollst, steck´ Dir sicherheitshalber einen Zettel mit dem Text ein. Überleg´ Dir, was Du mit Deinen Armen und Händen machst, falls Du kein Pult oder Manuskript hast, an dem Du Dich festhalten kannst.
Trainiere vor einem Spiegel und sprich deut_lich, aber nicht übertrieben je_de Silbe aus.
Vergiss´ nicht: Jede gute Schauspielerin hat Lampenfieber, das gehört einfach dazu.