An alle Nichtchristen

Du warst dabei? Ein paar Grosskopferte(in dem Fall zufällig
Juden) haben Jesus an die Römer verraten und Pilatus dazu
gedrängt ihn zu beseitigen - damit ihre Macht erhalten bleibt.

anscheinend warst DU dabei… das ist nichts als ein klischee, das du hier verbreitest. neutral betrachtet handelt es sich um einen mythos, der im israel zur zeit römischer besatzung spielt, und in dem zwangsläufig alle hauptpersonen insklusive des opfers juden sind, da mongelesische buddhisten damals dort selten waren. nicht mehr und nicht weniger. der rest ist interpretation. (falls das jemand als hetze interpretiert: ALLE religiösen texte sind neutral (=von außen) betrachtet mythen, bestenfalls historische romane.)

datafox

Du warst dabei? Ein paar Grosskopferte(in dem Fall zufällig
Juden) haben Jesus an die Römer verraten und Pilatus dazu
gedrängt ihn zu beseitigen - damit ihre Macht erhalten bleibt.

zwangsläufig alle hauptpersonen insklusive
des opfers juden sind, da mongelesische buddhisten damals dort
selten waren. nicht mehr und nicht weniger.

Das wollte ich mit „in dem Fall zufällig Juden“ sagen, wahrscheinlich hab mich mal wieder missverständlich ausgedrückt. Die Geschichte wäre IMHO auch nicht viel anders ausgegangen, wenn das nicht Juden - sondern Anhänger von Isis gewesen wären. Ich mein, wenn ich jetzt nach Rom gehe und da Verkaufsständer mit Heiligenfiguren und ähnlichen Kram umkippe, am Tempeleingang Reden gegen den Papst schwinge etc. - wäre ich wahrscheinlich froh, wenn die Händler mich nicht direkt lynchen würden.

Gruss Jan

Skyver 31

Also ein Christ ist ganz einfach einer, der an das, was überliefert von Christus/Jesus erzählt wurde wirklich glaubt und als DIE Wahrheit für sich annimmt.

Leider, um es Nichtchristen es schwer zu machen, haben sich die Christen in unzählige Glaubensgrüppchen aufgesplittert. Da kommt ja keiner mehr mit.

Für Deutschland relevant sind wohl die Protestanten und Katholiken. Ein Katholik sollte wohl mal so leben, wie ihm der Papst geheiße. Also wenn der meint, dass Du gegen die Moslems kämpfen sollst, dann mußt Du das wohl als guter Katholik tun.

Bei Protestanten bin ich mir da nicht so sicher. Die haben sich ja irgendeiner Glaubensführerschaft selbst beraubt. Die protestantischen Kirchen sehen auch nicht gerade sehr feierlich aus.

Soweit mir bekannt ist sollten Protestanten alles so machen wie es im NT vorgegeben wird und auch alles im AT soweit das NT nicht was anderes sagt.

Schließlich werden häufig die 10 Gebote zitiert, die ja uralt sind, aber wohl noch gültig. Also bitte nicht töten.

Letztendlich ist es aber so, dass ein Christ es einfach und schwer hat zur selben Zeit. Er kann sich noch so anstrengen. Seine Taten werden immer seinem Bekenntnis widersprechen. Wenn er das jedoch einsieht und sich wenigstens ein bißchen anstrengt wird ihm wohl vergeben dafür.

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

Nicht gegen derzeitige Menschenrechte verstossen. Das wäre schon mal nicht schlecht.

Anstatt sich nur für schwule/lesbische Lebenspartnerschaften mit Adoptionsrecht einzusetzen auch für das Recht auf polygame Ehen werben.

Alle Nichtchristen lieben wie sich selbst (oder vielleicht sogar ein bißchen mehr, schließlich haben die es schwerer im Leben).

Ich hoffe es waren ein paar Anregungen dabei.

Lieben Gruß
Skyver

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich gebe zu, dass ich sehr ironisch geschrieben habe, aber bei dieser immer und immer wieder hochgehaltenen Geschichte vom Mord der Juden an Jesus kommt es mir einfach hoch. Und wenn Rolf darauf meint, gleich mit dem Vorschlaghammer um sich schlagen zu müssen … sorry, aber da antworte ich nicht drauf …
Es regt mich so auf, da es nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute noch viele Christen in Deutschland (nicht nur die Fundamentalisten in USA!) gibt, die dieser Meinung sind und sie auch fleissig weitergeben!
Und das alles, obwohl so ziemlich alles, was darüber bekannt ist, etwas anderes sagt:

  1. Ein Jurist (heutiger) analysierte mal das (damalige) jüdische Rechtssystem. Er kam zu dem Schluss, dass es allen damaligen Gesetzen so ziemlich widersprach, einen solchen Prozess an genau diesen Festtagen zu machen.
  2. Pilatus ist in diversen geschichtlichen Quellen keineswegs als zaudernder, sich von den Juden beeinflussen lassender Mann bekannt. Im Gegenteil: Er war ein brutaler, mit äußerster Härte regierender Statthalter.
  3. Wieso musste Jesus verraten werden? Er agierte doch ganz offen!
  4. Ist nicht Jesus auf Gottes Geheiß für unsere Sünden gestorben? Wie passt das zu der „Mordgeschichte“? Wenn die Juden ihre Hand im Spiel hatten, konnten sie doch gar nicht anders, sie waren dann doch nur das Werkzeug Gottes!?

Aber vielleicht habe ich nur „nicht nachgedacht“ oder alles falsch verstanden …

Gruss, Stucki

Ich mein, wenn ich jetzt nach Rom gehe und da
Verkaufsständer mit Heiligenfiguren und ähnlichen Kram
umkippe, am Tempeleingang Reden gegen den Papst schwinge etc.

  • wäre ich wahrscheinlich froh, wenn die Händler mich nicht
    direkt lynchen würden.

LOL - vor allem da ich vor 2 wochen dort war :smile:

daß du das so siehst ist mir jetzt klar. dennoch darf die wirkungsgeschichte dieser zufälligen berichte nicht vergessen werden. es ergaben sich daraus leider eine ganze latte von klischees, mit denen heutige juden noch genug zu tun haben, bspw. was macht und geld angeht. innerjüdisch betrachtet - weil du auf die szene vor dem tempel anspielst - besteht hier überhaupt kein grund irgendetwas umzukippen. aus unwissen entstehen klischees usw.

gruß
datafox

Hätte ich nicht gedacht…
…dass auf eine so plumpe Provokation tatsächlich eine so amüsant und gleichsam treffende Antwort kommen würde.

Dafür dankt

Anwar

Hallo Germar.

Wer oder was ist Eurer Meinung nach ein Christ?

Jemand der dieses von sich behauptet.

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

Als Mensch.

Bitte Vornamen und Alter mit angeben.

Wozu denn das?

Danke und morgen einen schönen und gesegneten Sonntag.

Äh, mir als Nichtchrist?

Und dann fragen wir Moslems, wie Buddhisten leben
sollten

mir deucht es waren keine anderen bekenntnisse gemeint, sondern „nichtreligiöse christen“, also jene, die NICHT in die kirche gehen, während zb. ein nichtreligiöse moslem NICHT in die moschee geht und der entsprechende jude NICHT in eine synagoge. es fehlt hier anscheinend ein begriff… dann ergibt der post einen sinn.

gruß
datafox

Hallo,

Und das alles, obwohl so ziemlich alles, was darüber bekannt
ist, etwas anderes sagt:

  1. Ein Jurist (heutiger) analysierte mal das (damalige)
    jüdische Rechtssystem. Er kam zu dem Schluss, dass es allen
    damaligen Gesetzen so ziemlich widersprach, einen solchen
    Prozess an genau diesen Festtagen zu machen.

Der Witz an der Sache ist ja, das die Jesus überhaupt einen Prozess gemacht haben. Die Christenmenschen vom KKK hätten Jesus nachts an einen Baum gehängt.

  1. Ist nicht Jesus auf Gottes Geheiß für unsere Sünden
    gestorben? Wie passt das zu der „Mordgeschichte“? Wenn die
    Juden ihre Hand im Spiel hatten, konnten sie doch gar nicht
    anders, sie waren dann doch nur das Werkzeug Gottes!?

Was schert einen Kirchenfürsten was Gott wollte, wenn es um seine Macht geht und/oder er einen Sündenbock braucht? Das Volk war früher ungebildet und bis Luther gab es nicht mal eine deutsche Version der Bibel. Allein der Besitz von Büchern war damals Teufelswerk, bei den Juden gehört das Studium der Tora aber zur Grundausbildung(falls ich das richtig verstanden habe). Hm, komische Leute die seltsame Hüte tragen und öfters seltsame Zeichen auf einer Rolle anschauen und dabei in einer fremden Sprache vor sich hermurmeln. Wer weiss was die Nachts machen, Hostien schänden und Kinder klauen vielleicht.

Hat jetzt nichts mit Juden zu tun, aber in dem Dorf aus dem ich komme, gibt es sogar heute noch Gruselgeschichten von Leuten die angeblich so eine kleines Monster haben und füttern - dafür viel Geld bekommen. Nachteil man muss Mist unter das Bett werfen damit der Besitzer sterben kann. Das erzählen der Dorffunk heute noch über Christen die vor 10 Jahren gestorben sind!! Soviel zum Thema Aberglauben und gesunder Menschenverstand.

Aber vielleicht habe ich nur „nicht nachgedacht“ oder alles
falsch verstanden …

Du gehst nur davon aus, das alle soviel wissen wie du und das sie daraus auch logische Schlüsse ziehen können und wollen.

Gruss Jan

Hallo Stucki,

ich gebe zu, dass ich sehr ironisch geschrieben habe, aber bei
dieser immer und immer wieder hochgehaltenen Geschichte vom
Mord der Juden an Jesus kommt es mir einfach hoch. Und wenn
Rolf darauf meint, gleich mit dem Vorschlaghammer um sich
schlagen zu müssen … sorry, aber da antworte ich nicht drauf

Vielleicht solltest Du ein wenig mehr Verständnis für Rolf haben… Denn Du reagierst - zu Recht - auf seinen „Vorschlaghammer“ gereizt, er hat aber nichts anderes mit Deinem getan. Daß die jahrhundertelange Praxis von Christen (und nicht nur Kirchen im Sinne von Organisationen) gegenüber Juden eine ewige SChande sein wird, hat ja auch Rolf bemerkt. Andererseits reagiert man als Christ nicht ein wenig zu Recht empfindlich, wenn der eigene Glaube, die intellektuelle Tradition in der man steht und auch die eigene Frömmigkeit ständig reduziert wird? Du würdest Dich zu Recht aufregen, würde jemand das Christentum als die Religion der Nächstenliebe beschreiben und sonst nichts. Denn das ist genauso falsch wie das Christentum als Religion des Judenhaß zu beschreiben. Andere Länder haben nicht das Unrecht begangen wie die Deutschen im 3. Reich, wenn ich also zur BEschreibung von Gruppen jeweils Verbrechen zum KRiterium mache, sind dann nicht die Deutschen an sich Judenmörder. Wie fändest Du es, wenn jeder, der sich mit Dir darüber unterhält, daß Du Deutscher bist, Dir vorwirft, eine Angehöriger eines Volks von Mördern zu sein, ja, mehr noch, daß es eigentlich nur ein WEchsel Deiner Staatsbürgerschaft Dich halbwegs aus diesen unterbewußten, immer noch virulenten Mordgelüsten gegen andere befreien würde? Würdest Du nicht auch mal ungehalten reagieren, ohne daß das gleich bedeutet, daß Du Dir nicht über die Geschichte Deutschlands bewußt wärst und darüber auch zur Reflexion bereit bist?

Es regt mich so auf, da es nicht nur in der Vergangenheit,
sondern auch heute noch viele Christen in Deutschland (nicht
nur die Fundamentalisten in USA!) gibt, die dieser Meinung
sind und sie auch fleissig weitergeben!

S.o. und: auch viele Deutsche wählen neuerdings NPD, was sagt das über die aus, die es nicht tun?

Und das alles, obwohl so ziemlich alles, was darüber bekannt
ist, etwas anderes sagt:

Wollte nicht auch Rolf deutlich machen, daß Christen das auch wissen? Daß Jesus selbst Jude war, daß Pontius Pilatus als äußerst grausamer Mensch galt etc. wissen christliche Theologen schon seit mittlerweile 150 Jahren (!). Schlimm ist, daß sie es mal vergessen haben.

Aber vielleicht habe ich nur „nicht nachgedacht“ oder alles
falsch verstanden …

Ich glaube, Du hast absichtlich ein wenig an den Punkt von Ralf Posting vorbeigeschrieben:wink: Es bleibt die Bitte, um einen differenzierteren Umgang miteinander…

Grüße,
Taju

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Hallo,

Was schert einen Kirchenfürsten was Gott wollte, wenn es um
seine Macht geht und/oder er einen Sündenbock braucht?

Grundsätzlich: Handeln nur Kirchenfürsten so?
Das

Volk war früher ungebildet und bis Luther gab es nicht mal
eine deutsche Version der Bibel.

Vor Luther gab es 18 verschiedene Bibelübersetzungen ins Deutsche… Luthers Leistung war diejenige, verständlich übersetzt zu haben. Das liegt daran, daß es bis Luther kein SChriftdeutsch gab, Latein war europaweit die SChriftsprache. Das hat übrigens zur Folge, daß die Deutschen heute eigentlich alle Sächsisch sprechen:wink:

Allein der Besitz von Büchern
war damals Teufelswerk, bei den Juden gehört das Studium der
Tora aber zur Grundausbildung(falls ich das richtig verstanden
habe).

Der Besitz von Büchern war kein Teufelswerk, auch nicht verboten, sie waren bis zu Gutenbergs Erfindung geradezu unbezahlbar, auch danach nicht gerade erschwinglich. Die heutigen Bibelgesellschaften sind oft aus Stiftungen des 17 Jh. entstanden, die sich zum Ziel gemacht hatten, bezahlbare Bibel herzustellen.
Zum Studium der Tora gehört die Kenntnis ihrer Ursprache, Hebräisch, ebenso wie der Koran ja nur auf Arabisch Gültigkeit besitzt. Christen hielten die lateinische Bibel für maßgeblich, denn man ging davon aus, daß diese Übersetzung maßgeblich war. Im Umgang mit der SChrift stand das damalige Christentum, sicherlich nicht bewußt, eigentlich in einer jüdischen Tradition. Jeder, der die jeweiligen Ursprachen nicht als Muttersprache beherrscht, wird SChwierigkeiten beim Verständnis haben, und manch einer versteht kein Wort…

Du gehst nur davon aus, das alle soviel wissen wie du und das
sie daraus auch logische Schlüsse ziehen können und wollen.

Anzunehmen, ein gewisse Menge an Faktenwissen könne nur zu denselben logischen SChlußfolgerungen führen, ist eine interessante Absolutsetzung der Logik. Um im KOntext meiens Postings an Stucki zu bleiben: Man lese Rosenberg und vor allem Carl Schmitt: Die fanden es völlig logisch, letzterer argumentierte ohne jeglichen transzendenten Bezug, von einem Vorrecht der Arier/Übermenschen vor anderen auszugehen… Genauso wie andere dies für christlich halten.
Ich denke, beides (!) können wir heute nicht mehr nachvollziehen…

Grüße,
Taju

Gruss Jan

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die Gnostiker vergessen.

Die Inquisition hatte sie nicht vergessen.

Gruß
Merkur

Hallo Tino,
ich erinnere mich, Du warst doch der Jenige der mir geraten hat mich mit meinen Fragen an das entsprechende Forum zu wenden.
Wie lässt sich diese kleine Gedächtnislücke erklären?
Oder schreibst Du am Ende nur aus langer Weile?

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Wenn die
Juden ihre Hand im Spiel hatten…

das klingt lustig. was ist denn das opfer? christ vielleicht? :wink:

datafox

doch es hat SO betrachtet einen sinn.
für über dreiviertel der deutschen dürfte gelten, daß sie als kinder von getauften eltern geboren und aufgewachsen sind, jedoch nicht an irgendwas glauben. die meisten dürften selbst getauft worden sein. fast alle feiern weihnachten. sie sind irgendwie christlich geprägt, haben aber das system verlassen ohne konkrete gründe. sie sind oft „gegen die kirche“ und haben diffuse vorstellungen von „gläubigen“. sie sehen sich per kategorie aber immer noch als christen (haben also kein anderes bekenntnis angenommen). an solche „nichtchristen“ gerichtet ergibt das posting einen sinn.

datafox

Hat nur das Christentum recht?

ich war vor gar nicht all zu langer Zeit ganz genau Deiner
Meinung. Ich dachte wenn man an das Gute im Menschen glaubt
und aneinen Gott ganz egal wie er heißt, dann ist alles in
bester Ordnung.

Mir wird da etwas in den Mund gelegt, was ich überhaupt nicht gesagt
habe. Da ist überhaupt nichts in bester Ordnung, wenn man an irgend
einen Gott glaubt.
Die frommen Christen: Kreuzritter und Eroberer, die in Gottes Namen
eroberten, mordeten, bekehrten.
Die Moslems: Tod den Ungläubigen.
Zu den anderen: Als Deutscher habe ich mich für alle Zeiten
disqualifiziert über sie zu urteilen.

Aber es ist nicht in Ordnung! Auf einem Alpha Kurs (so eine
Art Einsteiger Kurs) Ist mir die Bedeutung von Jesus Christus
klar geworden.

Na klar. Genau so ist Allah ein Gott. Aber gegenwärtig wird er wie
der Christengott verhöhnt, Beide Götter wurden zu Mordgesellen
disqualifiziert.

Jesus Christus ist Gott. Das Christentum ist

somit die einzige Religion in der Gott sich uns Menschen
offenbart hat, doch damit nicht genug er ist für unsere Schuld
und Sünde (Trennung von Gott ) gestorben damit wir wieder
seine Liebe empfangen können und bei Ihm sein können.

Überleg doch mal: Du wärest als Moslem in Bagdad oder in Kairo
geboren. ir hätte man in Koranschulen die Liebe Allahs eingeprügelt.
Mit dem Christengott hättest du doch dann nichts am Hut. Will sagen,
jeder ist das religiöse Produkt seiner Erziehung.

Mann muss sich das mal richtig bewusst machen Gott höchstpersönlich
ist für uns am Kreuz gestorben. Es geht noch weiter, er ist
auferstanden und Hat uns seinen Heiligen Geist geschickt, so
das jeder der das möchte Gott Jesus und den Heiligen Geist
erkennen kann.

Überleg doch mal: Da die Kreuzigung römisches Kulturgut war und
zehntausende den Kreuzestod starben, müssen wir an alle gekreuzigten
denken. Was glaubst du, unter welchen Qualen die Leute sterben
musten, die vom Klerus als Hexen oder als Freigeister als Ketzer
sterben mussten. In der Regel waren sie die besseren Christen als
ihre Henker.

Die Hölle ist voller frommer Leute.

Wie definierst Du fromm?

Die frommen Kleriker, die im Namen des Heiligen Glaubens mordeten,
sie sind doch hoffentlich alle in der Hölle.

Frage einen bornierten Moslem: „Kommen die Christen in den Himmel?“
Auf keinen Fall.
Frage einen bornierten Christen: „Kommen die Muselmänner in den
Himmel?“ Auf keinen Fall.

Da die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten die Platzanweisung im
Himmel übernommen haben, ist es dort gähnend leer. Hat Gott in dieser
Frage eigentlich etwas mitzuentscheiden, oder wird er von uns da
beraten?

Ich halte es so: Die Stämme der Welt (die einzelnen Religionen)
lagern um einen Berg. Sie sehen alle den Gipfel, das ist Gott. Nur
jeder eben aus einem anderen Winkel.
Alexander

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